Archiv der Kategorie: Fotografie

Kaffeehaus-Schnellfotografie

Foto aus dem Café Barkhof, Hamburg.

Auf dieser Seite sammele ich Bilder und Informationen zur Schnellfotografie in Kaffeehäusern und sonstigen Gaststätten des frühen 20. Jahrhunderts. Schnellfotografie gab es damals auf Jahrmärkten oder bei bestimmten Ausflugsorten (z.B. am Drachenfels). Die Besonderheit war, dass man die Fotos schon kurz nach der Erstellung mitnehmen konnte.

Foto im Café Eldorado, Altona.

Meine Annahme: Es kam der Fotograf beispielsweise in ein Café, fragte ob man Interesse an einem Foto hätte, schoss das Bild und brachte später die Abzüge.

Über die Entwicklung der Schnellfotografie ist mir wenig bekannt. Daher ich nur ein paar Hinweise.
Im Februar 1900 meldeten Max Schultze und Walter Vollmann das D.R.P. 123291 für einen Apparat für Schnellfotografie an. Die Kamera des Patents hatte zwei übereinabder liegende Dunkelräume, eins für die Negative, das andere für die Positive. Walter Vollmann hatte bei der Firma Grass & Worff 1897 eine Abteilung für Amateur-Fotografie eingerichtet.

Im Jahr 1900 begann Johannes Oster vor der Nibelungenhalle am Drachenfels mit Schnellfotografie. Die Leute konnten sich auf einen Esel setzten, ließen sich fotografieren und holten sich auf dem Rückweg die Fotos ab.

1902 veröffentlichte Wilhelm Baumann im Verlag Erstes Postkarten-Moment-Atelier (das Atelier von Baumann war in der Neuhauserstraße 2, München) eine „Gründliche Anleitung zur Ausübung der modernen und gewinnbringenden Postkarten-Schnell-Photographie ohne besondere Vorkenntnisse. Mit Berücksichtigung der Verhältnisse an allen verkehrsreichen Plätzen“.

Foto in Urbans Burghof, Hohe Straße 38, Köln.

„In den letzten Jahren haben sich Geschäfte etabliert, wo in wenigen Minuten eine Porträtaufnahme, auf Bromsilberkarte kopiert, ausgeführt wird, und zwar für den minimalen Preis von 50 Pfg. Es ist klar, dass in dieser kurzen Zeit die einzelnen Manipulationen etwas weniger penibel gehandhabt werden. Die Aufnahme der Person geschieht in der üblichen Weise auf Bromsilberplatte. Das Negativ, nachdem es kurz abgespült und die Schichtseite mit einem dünnen Celluloidblatt überlegt worden ist, wird mit der Bromsilberkarte im Kopierrahmen (eventuell mit Vorschaltung von Vignetten oder Masken) exponiert; dann wird das Positiv „rapid“ entwickelt, fixiert, gewässert und getrocknet.“ (Paul Hanneke: Die Herstellung von photographischen Postkartenbildern, 1905)

Es gab Postkartenkamera für das Format 10:15 (erwähnt 1914). Eingesetzt wurden diese auch auf Volksfesten oder Jahrmärkten. In der Druckschrift der Firma Karl Arnold konnte man lesen: „Diamant-Postkarten-Kanone laut beigefügter Abbildung ist die letzte Erfindung auf dem Gebiete moderner Schnellphotographie“ und weiter: „Ihr Bild in 5 Minuten auf Bromsilberpostkarten, ohne Platten, ohne Film, Ohne Dunkelkammer!: Postkarten-Kamera für Schnellphotographen“.

Foto in Urbans Burghof, Hohe Straße 38, Köln.

Fotografen in Hamburg und Altona taten sich bei der Schnellphotographie besonders hervor. Zahlreiche Postkarten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg finden sich heute noch. In Urbans Burghof in Köln gab es einen Fotografen der den Gästen Bilder von ihrem Tisch anbot. Bilder zu Urbans Burghof sammele ich hier. Auch im Berliner Konzerthaus Clou wurden solche Fotos angeboten.

Bilder aus Hamburg und Altona (ca. 1910 bis 1918)

Albrecht Cimbal, Café Barkhof, Mai 1913. Foto: American Schnell-Atelier, Hamburg.

Café Eldorado, Altona, Juli 1913. Foto: „Elite“ Hamburg, Centrale für Schnellphotographie

Café Klosterburg, Jahr unbekannt. Foto: Express Schnell-Photographie Alexander Attin, Hamburg.

Café Sonnabend, Hamburg, September 1910. Foto: Magnus Mannheim, Photographische Werkstätte, Hamburg.

Café Westminster, Altona, Jahr unbekannt. Foto: „Elite“, Zentrale für Schnellphotographie.

Café Barkhof, Dezember 1912. Foto: ?

Café Kronprinz, Altona, 1914. Foto: ?

Café Kronprinz, Altona, 1913. Foto: Photographie Jaensch, Hamburg-Winterhude.

Kaffeehaus Wallhof, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: ?

Café Wallhof, Jahr unbekannt: Foto: Magnus Mannheim, Photographische Werkstätte, Hamburg.

Ort und Jahr unbekannt. Foto: Atelier Expreß Otto Steingraf, Altona.

Albrecht Cimbal, Ballhaus Trichter, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: American Schnell-Atelier, Hamburg.

Café Belvedere, Hamburg, November 1913. Foto: Photographie Jaensch, Hamburg.

Café Belvedere, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: Photographie Jaensch, Hamburg.

Foto: Express-Schnell-Photographie von Alexander Attin, Hamburg, Centrale Kaufmannshaus.

Rathaus Café, Hamburg, Jahr unbekannt. Foto: Hans Schmidt, Photograph. Werkstätte, Hamburg.

Stempel auf der Seite der Karte.

1916

Karte: Im Kreis der Immaculata

Karte: Im Kreis der Immaculata

Karte: Im Kreis der Immaculata

Karte: Im Kreis der Immaculata

Männer beim Spaziergang 1916 und 1917

Für diese drei Figuren in meinen Geschichten suchte ich nach ein fotografischen Vorbildern

Kriminalrat Franz Behrens
Kommissar Robert Kafker
Hilfspolizist und Kraftfahrer August Nell

die beiden Fotos sind aus den Jahren 1916 und 1917.

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„Nell, Kafker, Behrens“

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„August Nell“

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„Robert Kafker“

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„Franz Behrens“


„Nell, Behrens und Kafker“

Im August 1916

Quellen:

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Meggendorfer-Blätter Nr. 1336, 3. August 1916. Zeichnung von Franz Hlavaty (1861 – 1917). Text darunter: „Jetzt braucht man sich wenigstens nicht mehr zu genieren, wenn man nicht fließend englisch spricht; man sagt halt, man hätte eine patriotische Erziehung genossen.“

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Anzeigen aus Meggendorfer-Blätter Nr. 1336, 3. August 1916.

https://www.ub.uni-heidelberg.de/helios/fachinfo/www/kunst/digilit/meggendorferblaetter.html
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Bergische Tageszeitung Nr. 177, Donnerstag, den 3. August 1916.

Vermischtes aus der Region Bergisches Land, Düsseldorf, Köln:

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Eierverkauf für die Brotkarten-Bezirke 48 – 84 nur gegen Eierkarte (Notiz in der Bergischen Tageszeitung, 3. August 1916).

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20 Pfennig für ein Ei verlangt ein Pfarrer in der Eifel (Notiz in der Bergischen Tageszeitung, 3. August 1916).

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Nudeln gegen Lochung des Feldes 3 der Fettkarte (Notiz in der Bergischen Tageszeitung, 3. August 1916).

Anzeigen im Bergischen Land wegen Verfälschung von Lebensmitteln (Notiz in der Bergischen Tageszeitung, 3. August 1916).

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Diebstähle in der Marmeladenfabrik (Notiz in der Bergischen Tageszeitung, 3. August 1916).

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Eine Hochstaplerin in Düsseldorf verurteilt (Notiz in der Bergischen Tageszeitung, 3. August 1916).

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„Berliner Volkszeitung“, Nr. 394, Abend-Ausgabe, Donnerstag, 3. August 1916.

Vermischtes aus Groß-Berlin:

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Szenen in der Berliner Untergrundbahn (in „Berliner Volkszeitung“, Nr. 394, Abend-Ausgabe, Donnerstag, 3. August 1916)

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Treffen der Marmeladefabrikanten („Berliner Volkszeitung“, Nr. 394, Abend-Ausgabe, Donnerstag, 3. August 1916).

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Toter Junge in die Havel („Berliner Volkszeitung“, Nr. 394, Abend-Ausgabe, Donnerstag, 3. August 1916).

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Das Wetter am 4. August 1916 („Berliner Volkszeitung“, Nr. 394, Abend-Ausgabe, Donnerstag, 3. August 1916).

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Lokal „Burghof“ in Köln während des Ersten Weltkriegs. Drei Frauen und drei Männer (Soldaten, zwei sind Matrosen). Die Frau links und der Mann daneben haben die Hüte vertauscht. Sie trinken Bier. Der Matrose links raucht Zigarette. An der Garderobe hängen einige Militärmützen (Postkarte im Format: 140 x 88 mm).

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Lokal „Burghof“ in Köln während des Ersten Weltkriegs. Vier Frauen und vier Männer (Zivilisten). Dahinter noch ein Kellner oder ein weiterer Gast. Die Frauen trugen Hüte. Getrunken wurde Bier. (Postkarte im Format: 140 x 88 mm).

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„Gruß aus >Groß – Cöln< Friesenstr. Hohenzollernring in Cöln a. Rh. Frau mit Militärmütze (Postkarte des Groß-Cöln. Zeichnung von Luis Usabal. Von Usabal gibt es zahlreiche Motive, auf denen junge Frauen Militärmützen tragen, vgl. „Fräulein Feldgrau“-Karten und Buch von Rudolf Jaworski „Mütter – Liebchen – Heroinen: Propagandapostkarten aus dem Ersten Weltkrieg“).

Sekundärliteratur:

„So einschneidend der Kriegsbeginn für viele Vereine war, so kurios mutet eine Vereinsneugründung Ende 1915 an: Nachdem im Winter 1915/1916 Boote beschafft worden waren, hielt der Verein für Kanusport Cöln an Ostern 1916 seine erste Fahrt ab. Im Juli folgte eine Fahrt mit allen Wassersportvereinen Kölns, an der auch – als Zuschauer – Mitglieder der Gouvernements, verwundete Soldaten und Generäle teilnahmen.“ („Köln 1914“, S. 120)

„Bereits im ersten Quartal 1916 gab es in Berlin eine Kriegsausstellung, die fast 500.000 Menschen sahen. Der Gedanke, in Köln eine ähnliche zu veranstalten, wurde im März 1916 in der Stadtverordnetenversammlung … eingebracht und beschlossen. Der Stadtverordnete Dietrich Brügelmann sagte spontan zu, den leer stehenden Neubau der Firma F. W. Brügelmann Söhne dafür zur Verfügung zu stellen. Der Krieg verhinderte den Umzug des Textilunternehmens in den von Juni 1914 bis November 1915 errichteten Neubau. Obwohl nur viereinhalb Monate Zeit war, konnte  am 19. August 1916 eine Ausstellung eröffnet werden, die … bis zu ihrem Ende nach Verlängerung am 1. November über 350.000 Besucher anzog.“ (zur „Ausstellung für Kriegsfürsorge“ in („Köln 1914“, S. 165)

„Als im November des Jahres [1915] jedoch Versorgungsprobleme entstanden, veranlasste der Bürgermeister eine Verordnung, in der detailliert rationierte Lebensmittel wie Brot/Mehl, Kartoffeln, Fleisch/Fett etc. aufgelistet und die jeweiligen Zuteilungsmengen genannt wurden. Außerdem richtete die Stadtverwaltung eine Preisprüfstelle und 1916 eine Volksernährungskommission sowie eine städtische Kriegsküche ein. … Bis hin zur Scheibe Brot und zum Flicklappen wurde in Gladbach wie auch in Bensberg fast jedes Lebensmittel und jeder Gebrauchsgegenstand durch die Gemeindebehörden zugeteilt.“ („Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte“, S. 311)

„Die schlechte Versorgungslage und die schwere körperliche Arbeit wirkten sich mit zunehmender Kriegsdauer auch auf den Gesundheitszustand der Bevölkerung aus. Erste Anzeichen einer Verschlechterung waren im Raum Bergisch Gladbach, ähnlich wie in Köln, bereits 1916 erkennbar, als sich mehr und mehr die Unterernährung der Minderbemittelten zeigte und der Anteil der Tuberkulosetoten deutlich anstieg.“ („Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte“, S. 316)

„Liest man die behördlichen Berichte und Kriegschroniken, so zeigt sich, dass die Stimmungslage der Bevölkerung je nach Kriegs- und Versorgungslage deutlichen Schwankungen unterworfen war. So konstatierte Bürgermeister Pütz Mitte Juni 1916 einen >ernsten Umschwung< angesichts der großen Kartoffelknappheit. Als der Mangel einige Wochen später jedoch annähernd überwunden war, bezeichnete er die Stimmung wieder als im Allgemeinen zufriedenstellend.“ („Bergisch Gladbacher Stadtgeschichte“, S. 317)

„1916 waren alle wichtigen Lebensmittel rationiert. Die Kölner unternahmen nun häufig Hamsterfahrten ins Vorgebirge, um wenigstens – illegal – Kartoffeln und Eier zu erwerben. Immer mehr Waren konnten für teures Geld nur auf dem schwarzen Markt besorgt werden. Die Bevölkerung, die Betriebe, ja selbst die Stadt waren gezwungen, sich auf dem schwarzen Markt zu versorgen. Der Schleichhandel blühte.“ („Köln, die große Stadtgeschichte“, S. 347)

„Gemeinsam mit den Inhabern der Rheinischen Brotfabrik, Jean und Josef Oebel, entwickelte er [Konrad Adenauer] 1916 das >Kölner Sparbrot<: ein Schrotbrot, das aus Mais, Reis und Gerste gebacken wurde, weil es an Getreide mangelte. Allzu gut sollte das Brot nicht schmecken, um keinen Anreiz zum überflüssigen Essen zu bieten.“ („Köln, die große Stadtgeschichte“, S. 348) „Patenschrift für Jean und Josef Oebel und Konrad Adenauer über ein ab 2. Mai 1915 patentiertes Verfahren zur Herstellung eines Schrotbrotes …“ („Adenauer, seine Zeit – sein Werk“, S. 17)

„1916 Mai 13 – Den Haag
Das niederländische Landwirtschaftsministerium an den Oberbürgermeister von Köln: gestattet eine erste Ausfuhr von 250 Milchkühen.“ („Adenauer, seine Zeit – sein Werk“, S. 17)

„1916 Juli 1 – Köln und Schwelm
Vertrag zwischen der Stadt Köln (i:V. Adenauer) und dem Landwirt Carl Levering über die Verpachtung seiner Weiden in der Gemeinde Schwelm an die Stadt … Die Weiden wurden zur Milchviehhaltung benötigt.“ („Adenauer, seine Zeit – sein Werk“, S. 18)

„1916 Juni 19 – Köln
Adenauer in der Lebensmittelkommission: unterrichtet über die mangelhafte Kartoffelversorgung und die Ausgabe von Ersatznahrungsmitteln, hält die Reichsregierung für den Verursacher dieses Unglücks, wirft ihr >gewissenlose Dummheit< vor, belastet die Reichstagsabgeordneten mit einem Teil der Schuld … Das Jahr stand im Zeichen der Kartoffelkrise, die ihren Höhepunkt im Kohlrübenwinter 1916/1917 finden sollte.“ („Adenauer, seine Zeit – sein Werk“, S. 18)

„1916 … Die Firma >Gewerkschaft Lindlar< verlegt Schmalspurgeleise (60 cm Spurweite) auf der Strecke Brungerstberg-Bahnhofstraße (5.6.) … Einrichtung einer Kriegshilfskasse für Kriegsteilnehmer. – Im Abrahamsthal wird eine Wasserleitung verlegt (9.8.) …“ („Lindlar – eine Bergische Gemeinde erzählt …“, S. 437)

„Lehrer Wilhelm Weiter wurde am 7.10.1915 vom Militär entlassen und übernahm die Klasse 1. Bei dieser Regelung blieb es bis zum 21.1.1916; denn an jenem Tag wurde auch Herr Kloth vom Heeresdienst befreit … am 11.3.1916 wurde Herr Wisel Soldat. Nachdem Herr Welter nun auch in Scheuren ausgeholfen hatte, kam am 1.6.1916 der Lehrer Joseph Schreiner nach hier …“ („Odenthal – Geschichte einer Bergischen Gemeinde“, S. 288/89)

„1916 Einführung der neugewählten Gemeinderäte in ihr Amt (10.3.). Es ist dies der letzte nach dem Dreiklassenwahlrecht gewählte Rat …“ („Odenthal – Geschichte einer Bergischen Gemeinde“, S. 293)

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Drei Männer im Sommer 1916 im Siegtal.

„Am 1. Februar 1916 gründete [Hugo] Ball das Cabaret Voltaire. Er hatte eine Vereinbarung mit dem Besitzer der Kneipe >Meierei<, Herr Ephraim, im Niederdorf getroffen, jenem weniger gut berüchtigten Quartier der sehr gut berüchtigten Stadt Zürich. Durch ein literarisches Kabarett versprach er Herrn Ephraim, den Verkauf von Bier, Würstchen und belegten Brötchen zu heben. Emmy Hennings sang Chansons. Ball begleitete sie auf dem Klavier….“ (DADA – Kunst und Antikunst“, S. 12 – 14)

„Besonders groß war das Engagement der Bevölkerung im Lazarettwesen. Wenige Wochen nach Kriegsbeginn trafen an den Bahnhöfen in Friedrichshafen und Überlingen die ersten Transporte mit Verwundeten von der Westfront ein, denen v. a. nach den großen Schlachten des Jahres 1916 bei Verdun und an der Somme viele folgen sollten.“ („1914 – 1918“, Kriegserfahrungen von Soldaten aus der Touraine und vom nördlichen Bodensee, S. 69)

„Die Bevölkerung wurde aufgrund der schlechten Ernährungslage anfällig gegenüber Infektionskrankheiten wie etwa Diphterie, die Anfang 1916 im Amtsbezirk Überlingen auftrat.“ („1914 – 1918“, Kriegserfahrungen von Soldaten aus der Touraine und vom nördlichen Bodensee, S. 73)

„Ende Juli wird das 119. Grenadier-Regiment von Ypern an die Somme verlegt. Hier tobt seit Ende Juni 1916 die blutigste Schlacht des Ersten Weltkriegs [Schlacht Somme/Frankreich, ca. 1. Juli bis 19. November 1916]. Diese Offensive ist als Entlastungsangriff für das von deutschen Truppen angegriffene Verdun [Schlacht Verdun/Frankreich, 21. Februar bis 18. Dezember 1916] gedacht. Sie führt zu über einer Millionen getöteter und verwundeter Soldaten. Aber genau so wenig wie den Deutschen bei Verdun gelingt den Engländern und Franzosen an der Somme den Durchbruch bzw. die Zermürbung des Gegners.“ („1914 – 1918“, Kriegserfahrungen von Soldaten aus der Touraine und vom nördlichen Bodensee, S. 202)

„Berühmt wird Else Ury vor allem durch ihre >Nesthäkchen<-Reihe, von welcher bis 1915 bereits die Bände >Nesthäkchen und ihre Puppen<, >Nesthäkchen erstes Schuljahr< und >Nesthäkchen im Kinderheim< erschienen sind. >Nesthäkchen und der Weltkrieg< aus dem Jahr 1916 [VÖ wohl 1917] ist das wohl populärste deutschsprachige Kinderbuch während der Kriegsjahre.“ („Am liebsten wäre ich Soldat“, Kinderschicksale im Ersten Weltkrieg, S. 119)

“ … ab Mitte 1916 hatte sich die Wirksamkeit der britischen Seeblockade derart erhöht, dass die Versorgung der Bevölkerung immer schwieriger wurde und im Hungerwinter 1916/17 fast zusammenbrach.“ („Am liebsten wäre ich Soldat“, Kinderschicksale im Ersten Weltkrieg, S. 249)

„Am 7. Februar 1916 erstach der niederländische Grubenarbeiter Hermanus van Geleen bei Köln den Arbeiter Hubert de Graaf, mit dessen Frau er schon längere Zeit ein Liebesverhältnis unterhielt. Die Vollstreckung des am 7. März 1916 gefällten Kriegsgerichtsurteils erfolgte am frühen Morgen des 21. Julis 1916 durch Erschießen.“ (Udo Bürger „Bleche Botz und Klingelpütz – Kölner Kriminalfälle von 1815 – 1918“, S. 269)

„Im Ersten Weltkrieg war alles rationiert, alles zugeteilt. Und die Bauern mußten das meiste abgeben. Ich weiß noch, da hatten wir Frühkartoffeln angebaut. Die haben wir dann geliefert, also zwangsweise abgegeben, da hatten wir später selbst nix mehr! Zu der Zeit kriegten wir viel Dörrgemüse, so getrockneter Kohl und so was alles, das gab es da viel zu kaufen. Oder Graupen. Gerste ist das. Und weil es auf Zuteilung immer nur Graupen gab, hatte der Adenauer, der war damals Bürgermeister von Köln [Anm.: ab Oktober 1917], den Beinamen Graupenauer!“ (Bernhard Kalsbach in Martin Rosswog „Rückblende – Befragungen einer Generation“, S. 54)

„… Durch einen Trick schaffte ich es, daß ich felddienstfähig geschrieben wurde. Als Infantrist kam ich an die Front. Ich habe die Schlacht bei Soissons [Januar 1915] mitgemacht und später die Somme-Schlacht [Schlacht Somme/Frankreich, ca. 1. Juli bis 19. November 1916]. Die Somme-Schlacht war die schlimmste von allen, sie war mit keiner anderen Schlacht zu vergleichen! Was da für ein Durcheinander war! Kein Mensch wußte mehr, wo der andere war. Das waren furchtbare Tage!“ (Anton Gießmann in Martin Rosswog „Rückblende – Befragungen einer Generation“, S. 154)

„Ab dem 28. März 1915 wurden in Köln Brotbücher eingeführt. Jeder Haushalt bekam nun ein Brotbuch, ohne das es kein Mehl oder Brot mehr zu kaufen gab. … Pro Kopf und Tag standen der Bevölkerung nun 200 Gramm Mehl zu, was 250 Gramm Brot entsprach.“ (Volker Standt: „Köln im Ersten Weltkrieg“, S. 119)

„Die Möglichkeit des Betrugs war beim Brotbuch größer als bei einer der Brotkarte, insbesondere dann, wenn ein angeblich verlorenes Brotbuch erneut ausgestellt wurde und Betrüger versuchten, damit zweimal einzukaufen. Verlorene Lebensmittelmarken wurden dagegen nicht ersetzt. Das Brotbuch war aber für die Stadt Köln einfacher einzuführen und die Verteilung war einfacher zu verwalten.“ (Volker Standt: „Köln im Ersten Weltkrieg“, S. 120)

„Nach Bekanntgabe der Einführung der Brotbücher zum 28. März 1915 setzte – wie zur Mobilmachung – ein Kaufverhalten der Bevölkerung ein , als Sturmlauf nach Brot und Mehl bezeichnet wurde. Hamsterkäufe wurden von der Bevölkerung gleich in mehreren Bäckereien vorgenommen, um möglichst viel Brot vor Einführung der Brotbücher im Haushalt zu haben. … Mit Einführung des Brotbuches hörten die Hamsterkäufe dann auch wieder auf.“  (Volker Standt: „Köln im Ersten Weltkrieg“, S. 120)

„Es ist nicht zu leugnen, dass es illegale Möglichkeiten gab, das eingeführte System zu unterlaufen, etwa durch Hamsterfahrten in das Umland oder durch Diebstahl, Betrug und Unterschlagung. Die genannten >Möglichkeiten< wurden auch genutzt, konnten bei Aufdeckung aber hart bestraft werden. Weiterhin als legale Möglichkeiten vorhanden, an Lebensmittel ohne Eintrag in das Brotbuch zu gelangen, waren der eigene Anbau von Feldfrüchten, … oder der Besuch von Restaurants, in denen immer noch viele Gerichte ohne Bezugsschein verzehrt werden konnten. Hierbei war natürlich die eigene finanzielle Situation von Bedeutung.“ (Volker Standt: „Köln im Ersten Weltkrieg“, S. 120)

„Eine Bestandsaufnahme für Nahrungsmittel in den Kölner Haushalten im Januar 1916 ergab, dass in 51.470 von 130.646, also rund 39 Prozent der Kölner Haushalte, keine Kartoffelvorräte mehr vorhanden waren. Auch die Versorgung der Bevölkerung  mit Butter und Schweinefleisch wurde äußerst ungünstig angesehen. Besser hingegen sah es in Köln mit der Versorgung mit Gemüse aus. Die Bemühungen der Stadt Köln, nahezu jedes geeignete Stück Land mit Gemüse bebauen zu lasse´n, halfen dabei sicherlich mit.“ (Volker Standt: „Köln im Ersten Weltkrieg“, S. 245)

„Die im Oktober 1915 beschlossene Volksküche in Köln-Mülheim zur Versorgung der Bevölkerung nahm am 1. März 1916 ihren Betrieb auf. Schon am 28. Februar 1916 hatte eine Volksküche in Köln-Dellbrück, Andreaestraße 2, eröffnet. Zur Versorgung der Bevölkerung der Altstadt verkaufte die Stadt Köln von fahrbaren Küchen aus ab dem 14. Februar 1916 warme Mittags- und Abendessen in Form von Eintopfgerichten zum Preis von 20 Pfennig für die Liter-Portion. Die Küchenwagen trugen das Schild Stadtküche und kündigten sich durch Klingelzeichen an. Zunächst durchfuhren drei Küchen von 11:30 bis 13 Uhr und von 18:30 bis 20 Uhr die Arbeiterviertel der Altstadt. Köln war mit diesen ersten >Gulaschkanonen< Vorreiter für andere Städte Deutschlands. […] Eine weitere Verkaufsstelle für Eintopfgerichte wurde von der Stadt Köln in Ehrenfeld, Körnerstraße 10, am 15. März 1916 eröffnet. Zwischen 11:30 und 13 Uhr wurden hier Eintopfgerichte für 40 Pfennig die Portion verkauft.“ (Volker Standt: „Köln im Ersten Weltkrieg“, S. 249) Anm.: Die Küchenwagen der Stadtküche wurden von einem Pferd gezogen (vgl. Abb. hier)

„Zum 1. Juli 1916 sollte eine neue Form des Brotbuches herausgegeben werden. Die gekauften Waren sollten nicht mehr in das Brotbuch eingetragen werden, sondern das Buch sollte Marken für verschiedene Waren und Zeiten des Verkaufs enthalten, die dann beim Kauf an die Verkäufer abgegeben werden mussten. Die Verkäufer mussten die Marken auf Bogen aufkleben und bei der städtischen Brotbuchzentrale zur Kontrolle vorlegen. Mit diesem System wollte man insbesondere den Missbrauch des Brotbuches durch Radierungen und Veränderungen der Eintragungen verhindern. Die Stadt Köln nahm sich bei diesem neuen System die Stadt Aachen und ihr Verteil- und Kontrollsystem zum Vorbild.“ (Volker Standt: „Köln im Ersten Weltkrieg“, S. 257)

Bergische Atelierfotografie

Bergisch Gladbach

Fotoatelier Horsmann

Mann im Fotoatelier Horsmann, Bergisch Gladbach (Format: 50 x 120 mm).

Rückseite des obigen Fotos. Das Firmenlogo von Horsmann ist mit diesen Papieraufkleber überdeckt. Im Jahre 1904 war A. Röhl & Co. ein Kunstinstitut, Osterlingerstr. 5, Bremen. Das Feld „abgeben an“ ist frei. Aufgrund von Vergleichsbildern mit „Röhl-Aufklebern“ hat die No. nichts mit dem Jahr zu tun, wie man hier vermuten könnte.

Mann im Fotoatelier Horsmann, Bergisch Gladbach (Format: 65 x 105 mm).

Auf verschiedenen Fotos von Horsmann steht unten in kleiner Schrift: „Dr. Höhn & Co., Düsseldorf“. Diese Firma wurde von Dr. phil. Emil Höhn im Jahr 1887 gegründet. „Ursprünglich wurde die Fabrikation von chemischen Produkten und insbesondere Photolacken betrieben und dann eine Fachhandlung photographischer Artikel angegliedert.“ (Nachrichtenblatt für das Photographenhandwerk, 44/1937)

Fotoatelier Warkus

Frau im Atelier von Herm. Warkus, Bergisch Gladbach (Format: 65 x 105 mm).

Frau im Atelier von Herm. Warkus, Bergisch Gladbach (Format: 60 x 115 mm).

Warkus war noch in den 1950er Jahren in der Poststraße.

Fotoatelier Franken

Das Atelier von Caspar Franken ist heute in Bergisch Gladbach nahezu vergessen. Caspar Franken wurde 1863 in Ehrenfeld (Köln) geboren und starb 1930 in Eupen (siehe [1]). Franken hatte sein Atelier (ab 1879/1883) eigentlich in Eupen. Dort betrieb die Familie über mehrere Generationen ein Fotogeschäft. Zuletzt wurde das Geschäft von Fotograf George Dyba betrieben (siehe [2], [3]).

Kinder im Atelier von Caspar Franken, Wilhelmstraße, Bergisch Gladbach (Format: 109 x 167 mm).

Caspar Franken hatte sein Atelier in Eupen. Zeitweilig betrieb er eine Zweigstelle in Bergisch Glachbach. Diese Zweigstelle wurde meistens nur auf den Rückseiten der Fotos erwähnt. Bei diesem Foto steht Gladbach auf der Vorderseite.

Rückseite des obigen Fotos.

Gummersbach

Fotoatelier Phillip Dürr

In Gummersbach betrieb Phillip Dürr ein „Atelier für Photographie und Malerei“ in der Kaiserstraße 41. Er war auch als Erfinder tätig. 1915 erhielt er ein Deutsches Reichs-Patent für „Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von photographischen Schichtträgern ohne Dunkelkammer, wobei der Schichtträger in der Kassette entwickelt wird. Philipp Dürr, Gummersbach, Rhld. (D. R. P. 302943 vom 7. Dezember 1915.“ (Chemiker Zeitung, 1918) Das Haus (mit Jugendstilfassade) in dem sich sein Fotoatelier in der Kaiserstraße befand wurde 2011 abgerissen (siehe hier [1]). Dürr hatte in Gummersbach-Dieringhausen ein weiteres Atelier.

Von den folgenden drei Fotos wurde mit Sicherheit das untere bei Dürr gemacht. Die Fotos gehören zusammen, auf allen drei Fotos ist eine junge Frau zu sehen. Die Fotos wurde nicht aufgeklebt, sondern befinden sich auf Karton im Postkartenformat.

Gummersbacher Familie (die Frau hintere Reihe links ist die selbe wie auf den beiden folgenden Fotos. Atelier Dürr? Format: 135 x 85 mm).

Gummersbacherin (wie im obigen Familiefoto. Der Raum ist der selbe wie beim Familienfoto. Atelier Dürr? Format: 85 x 135 mm).

Frau (dieselbe wie oben) im Atelier Phillip Dürr, Kaiserstraße, Gummersbach (Format: 85 x 135 mm).

Stempel auf der Rückseite des obigen Bildes.

Fotoatelier Wilhelm Everhan

Ebenfalls in Gummersbach war Wilhelm Everhan als Fotograf tätig. Er hatte sein Atelier in der Karlstraße 2 (später Nr. 5 vgl. Stempel unten). Über einen Besuch 1895 berichtete eine Frau 60 Jahre später: „Beim Fotografen Everhan in der Karlstraße wurde Halt gemacht, um eine Erinnerungan diese einzigartige Wagenfahrt im Bild festhalten zu lassen. Herr Everhan baute auf einem Stativ einen großen Fotokasten auf, bedeckt mit einem großen schwarzen Tuch, unter dem er dann zeitweilig verschwand, um eine Klappe hochzuziehen. Immer wieder Verbesserungen an unserer Haltung treffend, war er endlich bereit, die Kapsel von der Linse zu ziehen. ‚Danke schön, meine Herrschaften, das Bild ist gemacht.‘ “ (Festschrift 1995)

Stempel von W. Everhan.

Wermelskirchen/Burscheid

Fotoatelier G. Schneppendahl

Frau im Atelier von G. Schneppendahl, Wermelskirchen & Burscheid (Format: 65 x 105 mm).

Rückseite der obigen Fotografie.

Solingen/Burscheid

Fotoatelier Fritz Flaake

Frau in einem der Ateliers von Fritz Flaake, Solingen & Burscheid (Format: 62 x 100 mm).

Wipperfürth

Fotoatelier Theodor Meuwsen

Der Buchbinder Theodor Meuwsen eröffnete sein Atelier 1869 in der Unteren Straße in Wipperfürth. 1900 übergab er sein Atelier an Emil Hardt.

Fotoatelier Emil Hardt

Emil Hardt übernahm das Atelier von Theodor Meuwsen im Jahr 1900. Er starb 1945. Die Familie führte das Geschäft bis in die 1960er Jahre fort.

Köln am Rhein

Photo-Großhandlung „G. Janssen & Co., Cöln a. Rh.“

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Dies ist die Rückseite eines Fotos aus dem Atelier von Ernst Zeck. Schaut man genau hin, dann sieht man unten rechts in kleiner Schrift „G. Janssen, Cöln a. Rh.“. das heißt der Fotograf Zeck hat seiner Fotokarton bei der Firma G. Janssen in der Norbertstraße bestellt.

Die  Photo-Großhandlung G. Janssen & Co., Cöln a. Rh. wurde 1862 gegründet. Sie befand sich zunächst in der Christophstr. 8, später erwarb die Firma das Haus  Norbertstr. 30.
Inhaber war um die Jahrhundertwende Jos. Liersch. Dort gab es z.B.  „Trockenplatten und Papiere, Firma Karten (zum Aufkleben der Photographien in jeder Ausführung) oder Photographie-Ständer“ (Preisliste von 1904).
1905 verkaufte Liersch die Firma und verließ Köln. Neuer Inhaber war Herr Auerbach (Photographische Chronik, 1905).
1911 Vertretung der Royal-Standardplatten.
1950er Jahren als „Janssen & Cie, Photo-Fachgrosshandlung“ (Firmenlogo: JACIE).
1952 Festschrift zum zum 90-jährigen Jubiläum.
1958 in der Norbertstr. 26 – 30.
1962 schrieb Dr. Werner Jüttner vom Kölner Stadtmuseum zum 100-jährigen Jubiläum eine Festschrift.
1969 neben Köln auch in Berlin, Frankfurt und Stuttgart.
1971 in der Norbertstr 26.
1973 auch als Foto-Großhandlung Royal GmbH & Co., Norbertstraße 26 – 30.
1974 in der Norbertstr. 26 – 30. Dieser Beitrag wurde unter Fotografie, Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Soldaten mit Zeitungen im April 1915

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Drei Soldaten in einem Lokal.

Drei Soldaten saßen im April 1915 in einem Lokal. Sie tranken ein wenig, wohl Rotwein, auf dem Tisch stand eine Flasche mit Korken. Zwei Männer rauchten Zigarren oder Zigaretten.  Auf dem Tisch stand vor einer Blume eine Werbung der Trierer Zigarettenfabrik „Haus Neuerburg“ (ab 1918 in Köln mit der bekannten Marke Overstolz).

Der Soldat links hielt die Titelseite einer Ausgabe der „Kölnischen Zeitung“ vom Donnerstag, 8. April 1915 hoch. Es ist die erste Morgen-Ausgabe des Tages mit der Nr. 353. Es gab mehrere Ausgaben täglich. Mindestens eine „Morgen-Ausgabe“, eine „Mittags-Ausgabe“ und eine „Abend-Ausgabe“. Zwei Beispiele von den Tagen 21. und 25. Mai 1913:
„Kölnischen Zeitung“, Nr. 585, Mittwoch, 21.5.1913, Abend-Ausgabe
„Kölnischen Zeitung“, Nr. 600, Sonntag, 25.5.1913, erste Morgen-Ausgabe
Es gab demnach drei bis vier Ausgaben täglich.

Die Schlagzeile am 8. April 1915 lautete: „Der neue Durchbruchsversuch der Franzosen – Strömungen in Bulgarien“. Es wird also über das Neueste des Krieges berichtet (hier Aktivitäten der Franzosen an Maas und Mosel und „Strömungen“ in Bulgarien).

Der Soldat in der Mitte hielt eine Ausgabe der Satirezeitschrift „ULK“ hoch, Ausgabe Nr. 13 vom 26. März 1915. Das war nicht die neueste Ausgabe, am 2. April war bereits die Nummer 14 erschienen.

Die „Kölnische Zeitung“ (Verlag M. DuMont Schauberg, Köln) war neben der „Frankfurter Zeitung“ (Frankfurter Societäts-Druckerei, Frankfurt a.M.) eine wichtige überregionale Zeitung im damaligen Deutschland.

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Titelblatt des Satiremagazins ULK. Ausgabe Nr. 13 vom 26. März 1915. Diese Ausgabe hielt der Soldat auf dem obigen Bild in die Kamera.

Eine weitere überregionale Zeitung war das „Berliner Tageblatt“ (Rudolf Mosse Verlag, Berlin); sie soll die größte Auflage gehabt haben. Die Satirezeitschrift „ULK“ erschien von 1872 bis 1922 donnerstags als Gratisbeilage des „Berliner Tageblatt“ und von 1910 bis 1922 auch in der regionalen „Berliner Volks-Zeitung“ (Rudolf Mosse Verlag, Berlin). Ab 1922 erschien die „ULK“ als eigenständige Publikation bis 1932.

Weitere Satiremagazine mit überregionaler Bedeutung waren „Fliegende Blätter“ (1845 bis 1944), „Kladderadatsch“ (1848 bis 1944), „Simplicissimus“ (1896 bis 1944) und „Der wahre Jacob“ (1879 bis 1933).

Digitalisierte Zeitschriften:
Simplicissimus
der wahre Jacob
ULK
Fliegende Blätter
Kladderadatsch

Heidelberger historische Bestände Dieser Beitrag wurde unter Köln, Zeitung abgelegt am 1. Februar 2019.

Anzeigen in der Kölnischen Zeitung (1871)

Anzeigen aus „Kölnische Zeitung“, Nr. 34, Freitag, 3. Februar 1871

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Heute reden wir von Gummistiefeln. Statt Gummischuhen könnte man auch von Kautschukschuhen sprechen, denn „schon von den Eingeborenen Südamerikas [wurde] das Kautschuk zur Herstellung von Schuhen benutzt. Sie bestrichen hölzerne oder thönerne Schuhformen mit Kautschuksaft und ließen denselben darauf eintrocknen. War das Kautschuk in genügender Dicke aufgetragen, so wurde die Form daraus entfernt“ („Die Fabrikation der Kautschuk- und Guttaperchawaaren“, 1883). Aber diese Schuhe hatten einige Nachteile, bei Hitze klebten sie und bei Kälte waren sie spröde. Erst durch Verbesserungen von Charles Goodyear 1840, konnten diese Nachteile behoben werden.  Die Amerikaner Hiram Hutchinson und Henry Lee Norris produzierten nach 1855 in Frankreich bzw. Schottland. In Anzeigen in der 1860er Jahre stand oft „ächt amerikanisch und wasserdicht“. Gummischuhe kamen in erster Linie aus England, Frankreich und Amerika, wobei die aus Amerika am bekanntesten waren.
Die in der Anzeige genannte Bürgerstraße befindet sich direkt beim Kölner Rathaus in der Altstadt. Dort war damals wohl ein Geschäft, denn in der nächsten Anzeige „Braunkohle“ (steht in der Zeitung auch direkt unter der obigen)  wie dieselbe Adresse angegeben.

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In dieser Anzeige sind die Begrifflichkeiten auf den ersten Blick etwas seltsam.
Sgr. / Thlr. = Silbergroschen bzw. Thaler, damalige Währung. Centner/Zentner = alte Gewichtseinheit. „viel besser als Coaks“ = Braunkohle viel besser als Koks. Brandgeriß = ? (anderes Beispiel von 1848: „3000 Scheffeln Brandgeriß, 900 Zentnern Fettkohlen“. Fettkohle bestimmte Steinkohle). Malter = Volumenmaß.

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Hier will jemand einen Handwagen und eine Decimal-Waage (= Dezimalwaage zur Messung unbekannter Massen durch Nutzung von Vergleichsgewichten) kaufen. Die Abkürzunjg Ctr. = Centner. Wo soll sich derjenige melden, der verkaufen möchte? Am Ende steht „Die Exp. s., wo.“ (Exp. = Expedition, der Zeitungsverlag), evtl. „Die Expedition sagt wo“. Demnach musste man zur Zeitung gehen und nachfragen.

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Eine kleine Werbeanzeige der permanenten Industrie-Ausstellung in der Glockengasse 3 für Jagdwagen (Sandläufer) (= kleine Kutsche), Panier (= ein bestimmter Wagentyp) und Phaetons (= kleine Kutsche, „Herrenkutsche“). Die permanente Industrie-Ausstellung diente Fabrikanten zur Bekanntmachung ihrer Erzeugnisse. Erstmalig eröffnet 1862 (?). Um in die Industrie-Ausstellung zu kommen musste man 25 Pfennig (1876 ) bezahlen. Unter der Adresse Glockengasse 3 befand sich ab 1865 eine Gemäldegalerie. In einem Fremdenführer von 1863 stand: „Von der Brückenstrasse treten wir in die gegenüberliegende Glockengasse. In dieser wären zu sehen: Nro. 3, die permanente Industrie-Ausstellung, nebenan die Gewächshäuser und die Privatsammlung des Herrn Ph. Engels.“ (Quelle: [1]).

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Ein Namenstagsgruß, wie er auch heute noch in der Zeitung stehen könnte, würden Namenstage noch so eine Rolle spielen. Der Ort Bayenthal im Süden von Köln gehörte bis 1888 zu Bürgermeisterei Rondorf und wurde dann mit anderen Orten nach Köln eingemeindet

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Diese Anzeige beginnt mit einem hebräischen Wort. Eine ähnliche Anzeige: „7/2 Pfd. per Thlr. Fracht frei bis Magdeburg (Harburg) bei Gebr. Frankenstein, Bielefeld.“ („Allgemeine Zeitung des Judenthums„, 1873). „Fein ausgebackene [hebräisches Wort] 10 Pfund per Thaler liefert franco Station Wesel oder Dülmen die Mazzothfabrik von N. Liebreich.“ („Allgemeine Zeitung des Judenthums„, 1875). (Emballage (= Verpackung) Zur Firma:  „Herrenröcke, Hosen und Westen“, „Herrenkleider“. „Gegründet 1852, Fabrication fertiger Herrengarderoben, auch Leinenwäsche. Spez. leichte Sommerröcke von baumwollenen, leinenen und halbwollenen Stoffen. Absatz grösstentheils auf asserdeutschen europäischen Märkten, in Deutschland nicht. 7 Arb. in der Fabrik, 105 (35 weibl.) ausserhalb.“ (Amtlicher Katalog der Ausstellung des deutschen Reiches, 1873)

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Laden in der Apostelnstraße unweit der Kirche St. Aposteln.

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Das Geschäft Wirz & Schlösser war unmittelbar bei der Kirche St. Columba. Laut Adressbuch von 1846 wohnte dort Wilhelm Anton Wirz, Columbastr. 6/8 ([1]), aber auch Johann Josef Schlösser, Columbastr. 6/8, Übersetzer und Redakteur der Kölnischen Zeitung ([2]), auch Doktortitel, geb. 21. Juni 1780 („Beiträge zur Geschichte der Kölnischen Zeitung, 1930). Dieser hatte evtl. „Anna Gertrud Schlösser, geb. Wirz, 65 J. alt, Columbastr.“ (aus „Rheinische Zeitung“) geheiratet. 1913 firmierte das Geschäft noch als „Südfrüchtegroßhandlung Wirz & Schlösser, Köln“.

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Speziell für Lieferanten der Armee, gratis per Bahn 2000 Zentner weiße Bohnen (Fisolen). „Reflectierende“, verstehe ich als Interessenten. Franco-Offerte = unverbindliche Kaufangebote.

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Beispiele: „ Zucker in ein halböhmig Faß gelegt“ (1668), „halböhmig Oehlfäßchen“. Es geht um Fassgrößen, z.B. 1 Ohm = 160l. Halb Ohm = halbohm = halböhmig. Genaueres hier. Anfrage „December 1821 bei dem Kaufmann Joseph Seelig in Köln brieflich an, zu welchem Preise er ihr 5 — 10 Ohm 80 prozentigen Rohspiritus gegen sogenannte Zweimonatspapiere überlassen könne.“ („Juristische Monatsschrift für preussisches Recht und dessen Praxis„, 1855). Beispielsweise Eichenholzfass mit verzinkten Eisenringen. Das Geschäft von Jos. Seelig bestand bereits vor 1821.

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Eine Zwillingsmaschine ist eine bestimmte Dampfmaschine. 8pferdige Maschine = 8 PS-Maschine (Beispiele: „kleine 50 pferdige Gasmaschine“, „Angefangen von den ersten 15 pferdigen Motoren mit einem Einheitsgewicht von nahezu 26 kg/PS und 6 kg stündlichem Benzinverbrauch stieg die Einzelleistung der Motoren auf 90 bis 120 PS, dann auf 150 bis 180 PS und weiter auf 210 PS“). 1882 als Waggonräderfabrikanten Gebr. van der Zypen in Deutz (zur Firma: [1]).

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„1 eisernes Reservoir von 3800 Liter“ (= Vorrat). Theodor Prümm, Kupferschläger, große Sandkaul Nr. 2 (Rheinische Zeitung). Baute später Waagen. Firmengründung 1839. Firmengeschichte ([1])

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Geschäftseröffnung am 1 Mai 1849: Franz Coblenzer, Material- und Farbwaaren-Handlung en gros & en detail Höhle Nr. 22 nahe an St. Alban. ([1)] Als „Coblenzer, Frz, * Höhle 28“ mit einer Lakritzfabrik („Adressbuch aller Länder der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbtreibenden, Gutsbesitzer“, 1871).

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Bei einem Plüswolf könnte es sich um einen „ selbstthätigen conischen Wolf (selsacting conical willow)“ handeln „Bei dem conischen Wolf wird die Baumwolle auf der einen Seite beständig eingetragen, während sie an der andern Seite wieder heraus- komm“, Polytechnisches Centralblatt, 1837). 24 “ rh. (24 Zoll rheinisch; “ bei genauen messungen wird das normalmasz, nach dem man sich richtet, als rheinländisch, französisch, Leipziger, Pariser u. s. w., von denen das erste in Deutschland am weitesten galt“ [1]. Als Beispiel: „einer Breite von 32 Zoll rheinisch Mass (nach sächsischem Mass. 2 Ellen 22 Zoll Höhe bei 1 Elle 11 Zoll Breite)“ [2]). Firma J. W. Houget et Teston aus Verviers in Ost-Belgien, „welche sich vorzugsweise mit der Verfertigung von Spinn- und Webmaschinen für Wolle, Tuchscheermaschinen ‚), wie auch mit der Lieferung von Dampfmaschinen beschäftigt“ („Die Gewerbausstellung in Brüssel im Jahre 1841″, 1842). Bauten 1829 eine Dampfbürstmaschine, 1837 eine Scheermaschine, auch eine Wollwaschmaschine. 1868: „Dampfmaschme, Steuerung mit Zahnrad ohne Excenter.“ Ein „Wolf“ dient zum Zerkleinern und Mahlen von Gegenständen (siehe Fleischwolf).  Franco-Anfragen = „Der Unterzeichnete gibt auf Franko Anfragen gern nähere Auskunft über …“ = gratis Anfrage, vgl. frank und frei  (vgl. Franco = Versender übernimmt die Kosten der Lieferung/Frachtkosten, der Empfänger zahlt nichts. = portofrei).

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Ein Bild der Apotheke von 1890 gibt es hier:

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Zum Disch-Haus ([1])

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Kölner Spaziergänge 2

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Eigelsteintorburg (Blick stadtauswärts). Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen.

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Eigelsteintorburg: Rechts die Figur des Kölner Bauern (1891). Links Häuser hinter der Stadtmauer (Neustadt).

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Eigelsteintorburg (Blick einauswärts).

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Häuser in der Gasse Im Stavenhof (in der Nähe der Eigelsteintorburg).

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Haus in der Gasse Im Stavenhof (in der Nähe der Eigelsteintorburg).

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Häuser in der Gasse Im Stavenhof (in der Nähe der Eigelsteintorburg).

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Kirche St. Andreas in der Komödienstraße.

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In diesem Haus war früher das Hotel Fürstenhof (erbaut 1911/12).

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Im Haus links war früher das Hotel Fürstenhof. Rechts der Dom.

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Detail am Hotel Fürstenhof: Schriftzug „Fürsten-Hof“.

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Alter Wartesaal am Hauptbahnhof. Erbaut 1915.

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Alter Wartesaal und Dach des Hauptbahnhofs.

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Detail Alter Wartesaal.

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Marzellenstraße: Deutsche Reichspost – Postscheckamt (erbaut 1912).

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Marzellenstraße: Kirche St. Mariä Himmelfahrt (rechts Domspitzen).

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Detail Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

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Kirche St. Mariä Himmelfahrt am Hauptbahnhof (Trankgasse).

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Marzellenstraße: Wohnhäuser neben Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

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Marzellenstraße: Wohnhaus neben Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

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Gebäude einer ehemaligen Kaserne („Fischerkaserne“), Barbarastraße in Köln-Riehl (1899)-

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Gebäude einer ehemaligen Kaserne („Fischerkaserne“), Barbarastraße in Köln-Riehl (1899).

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Turm der alten Stadtmauer, bei der Gereonsmühle am Hansaring.

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Rest der alten Stadtmauer bei der Gereonsmühle am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Neugotische Fassade der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Standbild an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899). Vier Standbilder: Ludolf Camphausen, Johann Friedrich Carl Heimann, Peter Heinrich Merkens, Gustav von Mevissen.

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Standbild an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Neugotisches Fenster an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Neugotische Fenster an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Haus Rienemann, Unter Fettenhennen (Café Reichard, WDR).

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Haus Rienemann, Unter Fettenhennen (Café Reichard, WDR).

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Farina-Haus (Duftmuseum), Obenmarspforten/Unter Goldschmied, gegenüber vom Rathaus. Erbaut 1899 bis 1901. Firmensitz des Eau de Cologne-Herstellers „Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz“. (http://www.rheinische-industriekultur.de/objekte/koeln/farina_haus/farina.html)

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Türe am Farina-Haus, Straße Obenmarspforten.

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Ehemalige Kirche St. Alban (im Zweiten Weltkrieg zerstört, heute Gedenkstätte), Quatermarkt.

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Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894).

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Detail Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894).

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Detail Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894)

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Detail Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894).

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Kirche St. Aposteln, Neumarkt.

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Hahnentorburg, Rudolfplatz (Blick stadtauswärts). Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen.

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Hahnentorburg, Rudolfplatz (stadteinwärts).

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Hahnentorburg, Rudolfplatz (stadteinwärts).

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Straßenbahnendhaltestelle und Straßenbahn-Museum in Köln-Thielenbruch.

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Straßenbahnendhaltestelle und Straßenbahn-Museum in Köln-Thielenbruch.


Weblinks:

http://www.anicursor.com/damalsundheute.html (Bilder 1945 und heute überlagert) Dieser Beitrag wurde unter Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Kölner Spaziergänge 1 (N)
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Dösender Funke, ein Stadtsoldat, an der Ulrepforte. Die Bronzefigur ist von Bildhauer Willi Neffgen.

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Nun ist er eingeschlafen.

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Ulrepforte, vom Kartäuserwall aus gesehen, Teil der mittelalterlichen Stadtmauer (13. Jh). Seit den 1950er Jahren in den Händen der Kölsche Funke rut-wiess vun 1823 e.V. Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen.

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Klosterkirche St. Maria vom Frieden, Ecke Vor den Siebenburgen/Schurgasse. 1942 zerstört, Wiederaufbau 1947 – 1957.

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Das „Hauptwerk“, Teil der Festungsbauten („Fort Paul“ = nach dem Schwiegersohn Friedrich Wilhelms III, dem Großherzog Friedrich Paul von Mecklenburg/Fort IV) am Volksgarten. Der Volksgarten wurde 1887 – 1889 angelegt, auf dem Gelände des alten Forts. Zur Festung gehört auch noch die erhaltende sogenannte Orangerie (gehörte zum 1841 unter der Erde angelegten Munitionslager), heute ist dort ein Therater (vgl. http://www.orangerie-theater.de).

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Konrad-Adenauer-Denkmal in der Mittelstraße vor der St. Aposteln-Kirche. Bronzefigur von Karl Wimmer. Eingeweiht wurde es 1995.

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Neugotischer Bau an der Christophstraße. Von 1897 bis in die 1970er Jahre war hier das Stadtarchiv.

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Westseite von St. Gereon an der Christophstraße. Zählt zu einer der ältesten Kirchen in Deutschland.

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St. Gereon, rechts einer der beiden Türme.

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Haus in der Steinfelder Gasse, gesehen aus der Straße Gereonsdriesch. Neugotisches Haus von 1895.

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Häuser der neuen Altstadt (Heumarkt). Nur das rechte Gebäude (Heumarkt 77, „Gilden im Zims“) ist ein Vorkriegsgebäude: Bau aus dem 16. Jh., 1943 ausgebrannt und 1946 wieder hergestellt. Benannt nach dem Eigentümerfamilie Zims (u.a. Johann (Hans) Zims, ein Radsportler, vgl. www.gilden-im-zims.de). Im 18. Jh. Gaststätte „„Zum Sankt Peter“.

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Reiterdenkmal von Friedrich Wilhelm III. (König von Preußen) auf dem Heumarkt. Ursprünglich 1878 eingeweiht, 1943 zerstört, in den 1990er Jahren wieder aufgebaut. Links auf dem Bild eine Hochzeitsgesellschaft, rechts eine Blaskapelle.

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Blick aus der Gasse Auf dem Rothenberg auf die Kirche Groß St. Martin. Links Brauhaus Sünner am Walfisch. Bis in die 1950er Jahre als „Weinhaus im Walfisch“.

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Im Vordergrund Haus Wolkenburg (18. Jh.) am Mauritiussteinweg. Hinten der Turm der Mauritius-Kirche. Die Kirche nach Plänen von Vincenz Statz wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, nur der Turm blieb stehen, Neubau des Kirchenschiffes in den 1950er Jahren.

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Severinsviertel: Blick aus der Straße An der Eiche auf Häuser in der Straße Hirschgäßchen und Kirche St. Severin.

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Brauhaus Früh em Veedel an der Severinstorburg (Chlodwigplatz). Erbaut 1886. In dem Haus war bis 1979 die Schnapsbrennerei der Familie Herrmann. Dann Übernahme durch die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG (vgl. www.fruehemveedel.de)

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Im Haus Balchem in der Severinstraße 15 (bei der Severinstorburg), das Giebelhaus rechts, befindet sich heute eine Stadtteilbibliothek. Das Haus stammt aus dem Mittelalter, wurde später Barock umgebaut. 1944 zerstört und in der Nachkriegszeit rekonstruiert. U.a. war hier die „Bierbrauerei Balchem“ und die „Kartäuser-Bräu Gebrüder Balchem“ (1884–1921).

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Haus Balchem in der Severinstraße.

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Severinstorburg aus dem 15. Jh., vom Chlodwigplatz aus gesehen. Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen. Dieser Beitrag wurde unter Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Kölner Atelierfotografie

Die hier aufgeführten Fotografen waren zu unterschiedlichen Zeiten in Köln im Zeitraum 1870 bis 1920 aktiv.

„Im Jahr 1864 lassen sich in Köln immerhin 31 Fotografen nachweisen, während Düsseldorf im Vergleich dazu nur acht zählen kann. Ihre Haupttätigkeit bestand wie überall im Porträtieren der Mitbürger. Daneben bot jedoch die Herstellung von Ansichten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, vor allen Dingen vom Dom, eine wichtige Einnahmequelle. Schließlich war Köln eine zentrale Anlaufstelle aller Rheintouristen, die für eine stetig wachsende Nachfrage nach anschaulichen und preiswerten Ansichten der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten sorgten.“ (Quelle: Roswitha Neu-Kock „Über die Anfänge musealer Sachfotografie in Köln“, siehe hier)

Allgemeines zur Atelierfotografie finden Sie hier:
Bachelorarbeit von Anna-Luise Wenske: Berliner Atelierfotografie des 19. Jahrhunderts

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Frau im Fotoatelier von Heinrich Gastroph, Firma Richard Scholz, Schildergasse 94, Köln (19. Jh., 60 – 70er Jahre; Format: 60 x 100 mm, ganze „Firmen-Karte“ gemessen, nicht nur das Bild).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Mann im Fotoatelier von F. Kramer, Mohrenstraße 32, Köln (19. Jh., 60 – 70er Jahre; Format: 60 x 100 mm).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Mann im Fotoatelier von J.H. Braschoss, Peterstrasse 31, Cöln (Format: 110 x 170 mm).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Frau im Atelier von •Carl Westendorp, Comödienstr. 7, Cöln (Format: 63 x 103mm).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Drei Frauen im „Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53“ (Format: 135 x 215 mm).

Samson & Co. in der Hohestr. neben der Tietz Passage.  Zum Atelier gab es einen Fahrstuhl.  Samson & Co. war auch in Mülheim (Rhein),  Buchheimerstr. 23 und Köln-Ehrenfeld, Venloerstr. 269.

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Frau im Fotoatelier von A. Wirtz, Köln a. Rh., Hohestrasse 55. (Format: 105 x 165 mm).

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Paar im Fotoatelier von Anna Wirtz, Köln a. Rh., Hohestrasse 55. (Format: 105 x 165 mm).

Das Atelier von Anna Wirtz wurde nach 1906 betrieben.
„Atelier für künstlerische Photographie u,  Malerei.“ (Rückseite)

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Rückseite der obigen Abbildungen.

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Frau im Fotoatelier Photographie „Elite“, Köln, Minoritenstr. 25. (Format: 80 x 167 mm).

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Rückseite der obigen Abbildung.

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Mann im Jahr 1909 beim Fotografen Eugene Coubillier, Köln, Hohenstaufenring 86 (Format: 105 x 165 mm).

Eugene Coubillier (1873 – 1947) war Bruder des Bildhauers Fritz Coubillier. Er machte in Köln-Deutz bei Carl Scholz seine Ausbildung. Eigenes Atelier ab 1906 am Ehrenfeldgürtel [Quelle: [1]).

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Mann im Atelier von H.J. Braun in Köln-Ehrenfeld (Format: 110 x 168 mm).

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Frau mit drei Kindern im Fotoatelier von Hof-Photograph C. Scholz, Köln Ehrenfeld (Format: 160 x 110 mm).

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Carl Scholz hatte seine Ateliers in Köln-Deutz, Freiheitstr. 64 und  Köln-Ehrenfeld, Venloerstraße 237. Er bildete Eugene Coubillier aus. Scholz betrieb in Köln-Deutz ein Fotogeschäft.

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Frau im „Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53“ (Format: 105 x 165 mm).

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Frauen im Fotoatelier von J. Spenke, Köln-Ehrenfeld, Venloerstr. 363 (Format: 107 x 165 mm).

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Frau im Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53 (Format: 80 x 170 mm).

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Rückseite zum obigen Bild.

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Frau und Kind im Fotoatelier von Wilhelm Janssen, Cöln a. Rhein, Weidenbach 5 (Format: 80 x 170 mm).

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Frau im Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53 (Format: 80 x 170 mm).

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Mann im Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53 (Format: 80 x 170 mm).

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Frau im Fotoatelier von A. Wirtz, Köln a. Rh. (Format: 105 x 165 mm).

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Frau im Fotoatelier von J. Spenke, Köln-Ehrenfeld, Venloerstr. 363 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite der obigen Abbildung.

im Fotoatelier von A. Wirtz, Köln a. Rh., Hohestrasse 55. (Format: 105 x 165 mm).

Mann im Fotoatelier von Wilh. Janson, Cöln a. Rhein, Weidenbach 5. (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Frau im Fotoatelier von Herrmann Schlüter, Köln a. Rhein, Schildergasse 47/49 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Frau im Fotoatelier von Ernst Zeck, Köln, Mittelstrasse 24 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Auf der Rückseite des Kartons steht klein : „G. Janssen & Co., Cöln a. Rh.“. Dies war die 1862 gegründete „Photo-Großhandlung“ in der Christophstraße 8, später in der Norbertstraße 30. Mehr zur Geschichte der Firma habe ich hier notiert.

Frau mit Kind im Fotoatelier von Hof-Photograph C. Scholz, Köln Ehrenfeld (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Kleinkind im Fotoatelier von J. Spenke, Köln-Ehrenfeld (Format: 65 x 105 mm).

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Mädchen im Fotoatelier von Fritz Heinz, Köln, Severinstrasse 205/7 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Frau im Fotoatelier von Jos. Klett, Köln-Nippes, Schenkendorferstr. 1 (Format: 65 x 105 mm).

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Frau 1908 im Fotoatelier von Hofphotograph N. Tonger, Köln a. Rh. (Format: 110 x 160 mm).

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Frau 1907 im Fotoatelier von Hofphotograph N. Tonger, Köln a. Rh. (Format: 110 x 160 mm).

Nicola Tonger, Photograph, Köln Hohe-Straße 45 (1877 – 1885) und Düsseldorf, Elberfelder-Straße 4, auch Johann Nicolaus Tonger (1846  – 1917), auch: Nicola Tonger Köln, Comödienstrasse 16 (ab 1887) (Quelle: [1], [2])

Weitere Fotografen in Köln:

  • Atelier Bluhm, Ehrenstr. 94/Ecke Friesenwall
  • J.H. Braschoss, Peterstr. 31 u. Pantaleonsmühlengasse 44 (Quelle: [1], [2])
  • Eugen Bresonski, Hohestr. 134
  • Bernh. Brischke, Breitestr. 133 (Quelle: [1])
  • Fritz Eilender, Breitestr, 86 bzw. Kreuzgasse 22 (gegenüber Stadttheater) (Quelle: [1])
  • Willy Chedell, Schildergasse 66, übernahm Atelier von Fritz Meycke (Quelle: [1])
  • Atelier Elvira, Hohestr. 79 (Quelle: [1])
  • Photographie Elite, Minoritenstr. 25
  • Jean Epkens
  • J. Fuchs, Hohestr. 13 (Quelle: [1])
  • Peter Geus, Langgasse 34, auch: Fried. Wilh. Straße 9 1/3, Mülheim am Rhein, Buchheimerstraße 55, Eigelstein 66, Köln, Matthias Straße 14, Köln
  • P.W. Haak, Severinstr. 66 (siehe auch: [1])
  • Heinrich Heinz, Hof-Photograph und Maler, Severinstr. 205 – 207
  • W. Höffert, Hofphotograph, Hohestr.
  • Herm. Lambertz, Eigelstein 47
  • Max Lintz, Ehrenstr. 33/35 u. Habsburgerring 6
  • Kronen-Atelier (Willy Berndt), Schildergasse 72 – 74
  • Fritz Meycke, Schildergasse 66 (auch ein Atelier in Bonn) (Quelle: [1])
  • J. Rademacher
  • F. Raps, Comödienstr. 16
  • Wilh. Recker, Schildergasse 112 (später Blaubach 44)
  • ReformAtelier, Breitestr. 165
  • Aug. Schmidt, Rudolfplatz 10 (vor der Hahnenthorburg)
  • Theodor Schönscheidt, Breitestr. 14 (siehe auch: [1], [2], [3])
  • Carl Westendorp, Comödienstr. 7 (siehe auch: [1], [2], [3], [4])
  • Atelier Wolff, Inh. Willy Thoren, Weyerstr. 23/25 (siehe auch: [1])

Dieser Beitrag wurde unter Belle Époque, Fotografie, Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Naumannsiedlung in Köln-Riehl

Erbaut 1927 bis 1929.

https://de.wikipedia.org/wiki/Naumannsiedlung