Archiv der Kategorie: ▥ Artenskript

Tiergeschichte / Animal History

Hutewald Halloh-Infografik (Sahler 8/2022): Früher wurden Rinder, Schafe und Schweine zum Weiden in den Wald getrieben. Sie veränderten die Landschaft (in der Grafik links dargestellt anhand von fünf Stufen der Sukzession durch Vieheintrieb nach Ellenberg).

Zur Einführung:

  • oah.org/tah/issues/2015/november/animal-history-the-final-frontier

„Tiergeschichte […] versucht, die Vergangenheit so anzunähern, wie sie sich für andere Arten auf dem Planeten ereignet hat.“ (automatische Übersetzung aus dem Englischen)

„Wichtig ist, dass Tiere keine eigenen Archive haben und keine eigenen Biografien oder Memoiren schreiben können. […] Die Tiergeschichte erfordert daher die Suche nach Tierspuren in historischen Quellen, die meist zu ganz unterschiedlichen Zwecken angelegt wurden.“ (automatische Übersetzung aus dem Englischen)

„Es gibt viele Geschichten über Fleisch, Milch, Eier und Fisch als Produkte. Doch oft stehen die lebenden Tiere, die in diesen Geschichten überall präsent waren, nicht im Mittelpunkt der daraus resultierenden Geschichten über Massenproduktion, wissenschaftliche Effizienz, Massenmarketing und Konsumkultur. Wie würde die Geschichte der Nahrung aussehen, wenn wir über Nahrungstiere als historisch kontingente Individuen schreiben würden? Zum Beispiel könnten wir untersuchen, wie es war, eine Fleischkuh zu sein, sagen wir, 1885 oder 1965, und untersuchen, wo sie lebte; wie viele Schwangerschaften sie hatte …“ (automatische Übersetzung aus dem Englischen)

  • blog.degruyter.com/humans-and-animals-entangled-in-history

„Die Tiergeschichte versucht, die Mensch-Tier-Beziehungen in der Vergangenheit aufzudecken, Veränderungen im Laufe der Zeit nachzuzeichnen und die Auswirkungen zu bewerten, die Tiere auf die menschliche Geschichte und die menschliche Geschichte auf sie haben.“ (automatische Übersetzung aus dem Englischen)

„Neben „klassischen“ Archivquellen, die beispielsweise Hundesteuern, Schlachthofordnungen oder Zooarchitektur beschreiben, und Bildquellen, die ein Bild vergangener Verhältnisse in prähistorischen Höhlen, an mittelalterlichen Höfen oder in Industriestädten zeichnen, wenden sich Tierhistoriker den Veränderungen in Landschaften, wie Herdenbeweidung, Jagdpraktiken oder die Eingewöhnung nicht-einheimischer Tiere ihre Spuren hinterlassen haben“ zu (automatische Übersetzung aus dem Englischen)

Der Spitz Flöck: „Wir besitzen ein Foto von ihm und zwar wie er mit seinem Spitz Flöck auf der Bank vor seinem Haus sitzt.“
Hühnerhaus
Hühnerhaus
Rinderherde in Mittelamerika (vermutlich 1930er Jahre)
Gefesseltes Rind in Mittelamerika (vermutlich 1930er Jahre)
Mensch-Pferd-Beziehungen stehen im Mittelpunkt von „Das letzte Jahrhundert der Pferde“ (2015, diese Ausgabe 2018)

Senckenberg Museum in Frankfurt

Ein Besuch im Senckenberg Museum in Frankfurt am Main (2017)

Giraffe
Gorilla
Philippinen-Koboldmaki (Tarsius syrichta)
Nashorn
Elch (Alces alces) 
Elch (Alces alces) 
Elch (Alces alces
Übergroße Heuschrecke in der Dauerausstellung INSEKTEN
Eine Anakonda frisst ein Wasserschwein

Links

senckenberg.de/de/wissenschaft/publikationen/buecher/senckenberg-buecher/buch-senckenbergs-historische-dioramen/

ArtenSkript: Picture and Word Cards

100 kleine Blätter werden von einem Ring gehalten, der quasi als Bindung dient. Ich finde dies ist ein praktisches Notiz- und Skizzenbuch für die Hosentasche.

Wird der Inhalt sinnvoll angelegt, ist das Büchlein später auch als praktisches Lernmedium nutzbar (Flashcards: Frage und Antwort) und kann sich so seine eigene kleine Bestimmungshilfe basteln.

Word Cards von Muji im Format: 6,8 cm breit, 3 cm hoch.

Memo Block bzw. Word Carts von Muji („Mujirushi rhohin“ = „Qualitätsprodukte ohne Label“, japanische Lifestyle-Stores z.B. in Köln, Düsseldorf)
Picture Word Card „Gelbe Kammschnacke“. Hier sind Bild und Text auf einer Seite.
Vorderseite: Ein Käfer in Grün und Braun, welcher Käfer könnte das sein? „Gartenlaubkäfer“ steht auf der Rückseite.
Raupe des Tagpfauenauge-Schmetterlings: links die Vorderseite der Karte mit der Abbildung, rechts der kurze Beschreibungstext. So lassen sich die Karten wie beim Vokabelnlernen einsetzen. Von der Vorderseite aus: „Was ist das für eine Raupe?“ oder von der Rückseite aus: Überlegen wie die Raupe des Tagpfauenauge-Schmetterlings aus sieht („Schwarz mit weißen Punkten“).
Raupe des Tagpfauenauge-Schmetterlings und auf der nächsten Karte der Tagpfauenauge-Schmetterlings, so kann man das Aussehen von Raupe und Schmetterling lernen.
Verschiedene Karten mit Insekten
Beim Einsatz im Gelände . „Könnte es sich bei dem Insekt auf der Wiese um eine Haarmücke handeln?“
100 Karten an einem Ring.

Natürlich kann das Büchlein auch etwas größer sein. Man muss hier nur sehen, dass Ring und Papiermenge zusammenpassen. Wenn zuviel Blätter drin sind, sieht es nicht nur komisch aus, sondern verhält sich auch im allgemeinen so. Wenn dies der Fall ist, einfach den Ring öffnen und Blätter entnehmen. Die entnommenen Blätter hat man nun als Ersatz oder bastelt sich ein weiteres Büchlein daraus (die dazu notwenigen Ringe kosten nicht viel).

Format: 8 cm breit x 4,5 cm hoch

Leicht läßt sich so ein Büchlein an einem Schlüsseletui befestigen. Dies bietet Schutz vor Knicken und Regen. Kurze Blei- oder Buntstifte sowie das Büchlein steckt man ins Schlüsseletui und kann es so platzsparend in die Hosentasche stecken.

Ein Schlüsseletui mit dem Büchlein und ein paar kurzen Stiften passt in jede Hosentasche.
Büchlein und Stift verpackt im Schlüsseletui.
Schnell ausgepackt kann es los gehen.
Löwenzahn und Umgebung als Motiv.
Auspacken, Skizzieren, Einpacken, Wegstecken.

Oben habe ich ja erwähnt das man mit überschüssigen Blättern ein weiteres Büchlein erstellen kann. Praktisch ist es auch, wenn man nicht immer alle Blätter eines Büchleins mitnimmt. So kann man die bisherigen Skizzen zuhause lassen und nimmt nur leere Blätter an einem Ring oder im Schlüsseletui mit. Zurück aus der Natur oder von einer sonstigen Erkundungen (Stadtbesichtigung etc.), kann man die neuen Blätter ins andere Büchlein mit den anderen Skizzen umheften.

Im August 2022 habe ich die Picture and Word Cards im Forum des Nature Journal Club vorgestellt, wo es auf allgemeine Begeisterung stieß und mir zeigte, dass dies ein gutes Medium für den Einsatz in der Natur ist, welches bisher noch nicht dort genutzt wurde.

Material:
Notizblock mit Ring
Schlüsseltasche Etui aus Nylon
Buchbindering ø 40 mm aus Nickel bzw. aufklappbare Schlüsselring

Infografik: Evolution der Elefanten

Diese Infografik habe ich nach dem Infografik-Kurs bei Fernando Baptista erstellt. Eigentlich ist es Teil einer Infografik über die Entwicklung der Elefanten. Dazu gehört neben diesem Stammbaum, eine Karte mit den heutigen Verbreitungsgebieten der Elefanten in Afrika und Asien und ein Diagramm über die zahlenmäßigen Entwicklung der Elefantenpopulationen zwischen 1800 und 2016.

In der obigen Infografik könnte ich noch ergänzen:

  • Region wo die Elefanten bzw. Mammuts leben bzw. gelebt haben.
  • Anzeigen, dass die Art ausgestorben ist, denn bis auf die afrikanischen und asiatischen Elefanten sind alle ausgestorben.
  • Anzeigen, wann die Art ausgestorben ist. Jetzt wird dies nur ein wenig durch einen gedachten Zeitstrahl von links nach rechts dargestellt.

Gänse

Gänse bei Löhsüng (Mitte November 2021)
Gänse bei Löhsüng (Mitte November 2021)
Gänse in Kapellensüng (Anfang Januar 2022)
Gänse in Lindlar-Kaufmannsommer. Hier noch ein Video dieser beiden Gänse: