{"id":12127,"date":"2019-08-16T17:18:47","date_gmt":"2019-08-16T17:18:47","guid":{"rendered":"http:\/\/guentersahler.de\/?p=12127"},"modified":"2026-03-24T17:26:28","modified_gmt":"2026-03-24T17:26:28","slug":"fruehe-fotografie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guentersahler.de\/?p=12127","title":{"rendered":"Fr\u00fche Fotografie"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jhue2.jpg\" alt=\"jhue2\" class=\"wp-image-7725\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Landschaftsfotograf, Laborzelt, Stich 1860er Jahre (Frankreich).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201e1851 gelang dem Engl\u00e4nder Frederic Scott Archer mit dem  Kollodium-Verfahren eine geeignete Methode zu entwickeln, bei der Glas  als Tr\u00e4ger der lichtempfindlichen Schicht verwendet wurde. Gegen\u00fcber dem  bis dahin f\u00fcr Vervielf\u00e4ltigungsverfahren verwendeten Papier lie\u00df sich  die harte Glasplatte leicht in Kameras fixieren und verf\u00fcgte \u00fcber eine  optimale Transparenz verbunden mit einer glatten Oberfl\u00e4che.<br> Als Bindemittel der Silbersalze diente Kollodium, eine Mischung aus in  \u00c4ther und Alkohol aufgel\u00f6ster Nitrozellulose, sogenannte  Schie\u00dfbaumwolle, versetzt mit Jod- oder Bromkalium. Die gallertartige  Masse musste auf der Glasplatte verteilt und nach der Sensibilisierung  im Silbernitratbad sofort belichtet werden, bevor sie auszutrocknen  drohte.<br> Die Technik war kompliziert, aber richtungsweisend. Sie verlangte vom  Fotografen chemische Kenntnisse und z\u00fcgiges Arbeiten, jedoch \u00fcberzeugten  Kontrastumfang und Feink\u00f6rnigkeit der Negative, vor allem aber die  extrem kurzen Belichtungszeiten. Die erfolgreiche Etablierung des nassen  Kollodium-Verfahrens bedeutete zugleich&nbsp;den endg\u00fcltigen Durchbruch der  Vervielf\u00e4ltigungstechnik gegen\u00fcber den bislang dominierenden  Unikaterfahren.\u201c&nbsp;(in: Gerhard Hetzer, Michael Stephan \u201eEntdeckungsreise  Vergangenheit \u2013 Die Anf\u00e4nge der Denkmalpflege in Bayern.\u201c, 2008,&nbsp;S. 247)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas nasse Kollodium-Verfahren. Drei\u00dfig Jahre lang \u2013 von 1851 bis \netwa 1880 \u2013 standen die Fotografen bei ihrer Arbeit unter Zeitdruck. Die\n Glasplatten mu\u00dften an Ort und Stelle lichtempfindlich gemacht, noch im \nnassen Zustand belichtet und danach sofort entwickelt werden. Denn die \nlichtempfindliche Schicht aus Kollodium und Silbernitrat wurde nach \nsp\u00e4testens 20 Minuten trocken und damit fast unempfindlich. Folge: Bei \nAufnahmen au\u00dferhalb des Ateliers mu\u00dfte die &gt;Dunkelkammer&lt; in \nZelten, Handwagen, Kutschen mitgenommen werden.\u201c (Johann Willsberger: \nFotofaszination \u2013 Kameras, Bilder, Fotografen. 1975)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jhue3.jpg\" alt=\"jhue3\" class=\"wp-image-7724\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Labor eines Landschaftsfotografen, Stich 1860er Jahre (Frankreich).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/jhue1.jpg\" alt=\"jhue1\" class=\"wp-image-7726\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Landschaftsphotograph, Stich 1890er Jahre (Deutschland).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eDies stellt in Anbetracht des erheblichen Gewichts der 13 x 18 cm  gro\u00dfen Glasplatten-Negative, der Plattenkamera nebst Stativ und  selbstverst\u00e4ndlich der Reise mit der Kutsche bei Wind und Wetter eine  heutzutage respekteinfl\u00f6\u00dfende Leistung dar. Kein Wunder, dass jede neue  fotografische Entwicklung rasch aufgegriffen wurde. So finden sich im  Bildarchiv auch bereits um 1890 entstandene Kunststoffplatten im Format  von ca. 20 x 30 cm aus Nitro-Cellulose, dem sogenannten Celluloid, als  deutlich leichterem Tr\u00e4germaterial f\u00fcr die lichtempfindliche Schicht.  Neben dem haltbareren Gelatinepapier anstelle von Albumin setzten sich  im professionellen Bereich dann ab 1910\/1920 Film-Material als  Negativtr\u00e4ger sowie die Reduzierung der Formate von 12 x 9 cm Planfilm  bis im Laufe der 1930\/1940er Jahre auf 6 x 6 cm Rollfilm durch.\u201c (Markus  Hundemer \u201eInventarisation und fr\u00fche Fotografie\u201c, in: Gerhard Hetzer,  Michael Stephan \u201eEntdeckungsreise Vergangenheit \u2013 Die Anf\u00e4nge der  Denkmalpflege in Bayern.\u201c, 2008,&nbsp;S. 241\/242)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eZur Ausr\u00fcstung des Fotografen geh\u00f6rten damals neben Kamera und \nHolzkassetten ein Holzstativ sowie ein schwarzes Tuch, unter dem die \nBildsch\u00e4rfe auf der Mattscheibe eingestellt wurde. Die Belichtung \nerfolgte mittels einer abnehmbaren Objektivkappe oder aufsteckbarer \nHilfsverschl\u00fcsse f\u00fcr Moment- und Zeitaufnahmen. Ab etwa 1900 erhielten \nObjektive aber auch moderne Verschl\u00fcsse, wie etwa dem Compo oder den \nCompur der M\u00fcnchner Firma Deckel.\u201c (in: Gerhard Hetzer, Michael Stephan \n\u201eEntdeckungsreise Vergangenheit \u2013 Die Anf\u00e4nge der Denkmalpflege in \nBayern.\u201c, 2008,&nbsp;S. 244)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/hmeuck.jpg\" alt=\"hmeuck\" class=\"wp-image-7718\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rolf Ihme: Bild \u2013 Illustration \u2013 Bilderdruck (VEB Fachbuchverlag, Leipzig, 1985)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Dunkelkammer. Das war und ist die zweite Welt der Fotografen. Im\n Schein von Petroleumlampen begann das Hantieren mit Chemikalien und \nKontaktrahmen \u2026\u201c (Johann Willsberger: Fotofaszination \u2013 Kameras, Bilder,\n Fotografen. 1975)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAlbuminpapier war aufgrund seiner lange un\u00fcbertroffenen \nWiedergabequalit\u00e4t im 19. Jahrhundert das beliebteste Fotomaterial im \nPositiv-Verfahren und blieb bis ca. 1920 in Gebrauch. 1850 eingef\u00fchrt, \nerfolgte die Beschichtung des Bildtr\u00e4gers mit Albumin (H\u00fchnereiwei\u00df) und\n Natriumchlorid ab 1880 industriell. Der Fotograf musste das \nunempfindlich ausgelieferte Papier lediglich im Silbernitrat-Bad \nsensibilisieren, bevor er es auskopieren, d.h. in direkten Kontakt mit \nden Negativ belichten konnte. Die fixierte und gew\u00e4sserte Fotografie \nwurde anschlie\u00dfend durch die Satiniermaschine vollfl\u00e4chig auf Karton \naufgezogen, um das Einrollen des sehr d\u00fcnnen Papiers entgegenzuwirken \nund die Oberfl\u00e4che des Bildes zu gl\u00e4tten.\u201c (in: Gerhard Hetzer, Michael \nStephan \u201eEntdeckungsreise Vergangenheit \u2013 Die Anf\u00e4nge der Denkmalpflege \nin Bayern.\u201c, 2008, S. 247)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/graphkie.jpg\" alt=\"graphkie\" class=\"wp-image-7717\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Jan S. Kunstreich: Fr\u00fche Photographen in Schleswig-Holstein (Verlag Boyens &amp; Co., Heide, 1985)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/apo2.jpg\" alt=\"apo2\" class=\"wp-image-7771\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Verpackung von \u201eApollo Raprid-Platten\u201c (Gelatine-Trockenplatten; eingetragene Fabrikmarke Amsterdam 1883) der Trockenplatten-Fabrik Unger &amp; Hoffmann in Dresden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/apo1.jpg\" alt=\"apo1\" class=\"wp-image-7772\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Verpackung von \u201eApollo Raprid-Platten\u201c der Trockenplatten-Fabrik Unger &amp; Hoffmann in Dresden mit einem H\u00e4ndleraufkleber von Hermann Scheyhing, Photographische Handlung.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDas &gt;saubere&lt; Verfahren. Der englische Arzt dr. Richard Leach \nMaddox hatte sich ge\u00e4rgert: Das Arbeiten mit dem nassen \nKollodiumverfahren ging nie ganz ohne Kleckern ab. Er erfand 1871 die \nBromsilber-Gelatine-Trockenplatte. Ihr Vorteil: Sie konnte fabrikm\u00e4\u00dfig \nvorproduziert werden. Durch die einfachere Handhabung war die \nTrockenplatte Voraussetzung f\u00fcr die Produktion von handlichen Kameras in\n gr\u00f6\u00dferen St\u00fcckzahlen.\u201c (Johann Willsberger: Fotofaszination \u2013 Kameras, \nBilder, Fotografen. 1975)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e1871 stellte der englische Arzt Richard Leach Maddox&nbsp;der \n\u00d6ffentlichkeit ein Negativ-Verfahren vor, bei dem die mit einer \nlichtempfindlichen Emulsionsschicht aus Silberbromid und Gelatine \nversehene Glasplatte im trockenen Zustand belichtet werden konnte. Die \nBest\u00e4ndigkeit der Gelatine-Trockenplatten erlaubte die Fertigung auf \nVorrat und entband den reisenden Fotografen vom mobilen Labor.<br>\nTrotz dieser Vorz\u00fcge erfolgte die Abl\u00f6sung des nassen \nKollodium-Verfahrens nur z\u00f6gerlich. Die Lichtempfindlichkeit der \nGelatineschicht war gering und schwankte bei den anfangs manuell \nhergestellten Platten. Erst die Idee von Charles Benett, die \nSensibilit\u00e4t der Bromsilbergelatine durch einen Bromkalium\u00fcberschuss \ndrastisch zu erh\u00f6hen, f\u00fchrte 1878 zum Erfolg und setzte die industrielle\n Trockenplatten-Produktion schlagartig in Gang.\u201c (in: Gerhard Hetzer, \nMichael Stephan \u201eEntdeckungsreise Vergangenheit \u2013 Die Anf\u00e4nge der \nDenkmalpflege in Bayern.\u201c, 2008,&nbsp;S. 247)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/apo3.jpg\" alt=\"apo3\" class=\"wp-image-7776\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Ottmar Ansch\u00fctz: \u201eKurzgefasster Rathgeber bei der ersten Anschaffung einer photographischen Ausr\u00fcstung\u201c (1896).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/old58765td.jpg\" alt=\"old58765td\" class=\"wp-image-7044\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Carte de Visite&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/old56098efd.jpg\" alt=\"old56098efd\" class=\"wp-image-7045\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Carte de Visite<\/p>\n\n\n\n<p>Carte de Visite. \u201eDie Idee zu diesen Fotos lie\u00df sich der Pariser \nFotograf Andr\u00e9 Adolphe Disd\u00e9ri 1854 sogar patentieren. Die ungeheure \nPopularit\u00e4t solcher Aufnahmen (Format 6 x 9 cm) f\u00fchrte nicht nur dazu, \nda\u00df man anfing Fotos von sich zu verschenken, sondern auch die von \nber\u00fchmten Leuten zu sammeln. Das Carte-de-Visite-Foto war bis etwa 1910 \n&gt;das t\u00e4gliche Brot&lt; der Fotografen. Die gro\u00dfe Nachfrage nach den \nmodischen Bildchen hatte Folgen: Es begann die fabrikm\u00e4\u00dfige Herstellung \nder Aufnahmen, und es wurde ein spezieller Kameratyp mit vier Objektiven\n gebaut, der vier Aufnahmen gleichzeitig oder kurz hintereinander \nerm\u00f6glichte.\u201c (Johann Willsberger: Fotofaszination \u2013 Kameras, Bilder, \nFotografen. 1975)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin Bild f\u00fcr 50 Pfennig. So teuer war ein Automatenfoto. Ab 1890 \nkonnte man sich auf Jahrm\u00e4rkten und Rummelpl\u00e4tzen selbst portr\u00e4tieren: \nAutomat &gt;Bosco&lt; machte es m\u00f6glich. \u2026 In drei Minuten war ein Bild \nfertig: Nach der Belichtung wurde die Ferrotypie automatisch entwickelt,\n fixiert und gew\u00e4ssert.\u201c (Johann Willsberger: Fotofaszination \u2013 Kameras,\n Bilder, Fotografen. 1975)<\/p>\n\n\n\n<p>Blitzlicht. \u201eEin unscheinbares graues Material (1859 entdeckt durch \nBunsen und Roscoe) brachte vieles ans Licht: 1865 benutzte Charles \nPiazzi Smyth Magnesiumlicht f\u00fcr Aufnahmen im Innern der Cheops-Pyramide.\n Mit explosiven Mischungen aus Magnesium, Kaliumchlorat, Schwefelantimon\n und anderen Chemikalien (1887 eingef\u00fchrt von Adolf Miethe und J. \nGaedicke) arbeiteten Fotografen jahrzehntelang \u2013 zum Erschrecken ihrer \nKunden. Das Ende der Licht-Alchemie kam 1925: die Erfindung der Staniol \ngef\u00fcllten Blitzlichtbirne durch Dr. Paul Vierk\u00f6tter.\u201c (Johann \nWillsberger: Fotofaszination \u2013 Kameras, Bilder, Fotografen. 1975)<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Fotografie wird zur Industrie. Die Idee des Amerikaners George \nEastman das Fotografieren so zu vereinfachen, da\u00df jeder, der &gt;auf den\n Knopf dr\u00fccken konnte&lt;, auch Bilder machen konnte, war das \nStartsignal f\u00fcr die Massenfotografie. Eastman nutzte die Erfindung des \nRollfilms (Prinzip: Bromsilber-Gelatineschicht auf Zelluloid; 1887 von \nHannibal Goodwin als Patent angemeldet) und baute daf\u00fcr eine Kamera in \ngro\u00dfer Serie: die Kodak Nr. 1.\u201c (Johann Willsberger: Fotofaszination \u2013 \nKameras, Bilder, Fotografen. 1975)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/echelsdium.jpg\" alt=\"echelsdium\" class=\"wp-image-7892\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Peter Michels: Das Kollodium \u2013 Handbuch der modernen Nassplattenfotografie (Fotokultur 2015)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Lieferanten<\/p>\n\n\n\n<p>Kartons:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>E. Kaders, Dresden: seit 1867, Fabrik photographischer Cartons, in allen Formaten und St\u00e4rken.<\/li>\n\n\n\n<li>G. Janssen &amp; Co, K\u00f6ln, Norbertstra\u00dfe 30, seit 1862, Photo-Gro\u00dfhandlung.<\/li>\n\n\n\n<li>Haufler &amp; Schmutterer, Wien,  lithographische Anstalt und <em>Fabrik photographischer Cartons<\/em>, auch: lithograph. Anstalt f\u00fcr Photographie, auch: Steindruckerei.<\/li>\n\n\n\n<li>Alexander Lindner, Berlin, seit 1862 (\u201ealso zu einer Zeit, in <br>welcher die ersten photographischen Papierbilder hergestellt <br>wurden\u201c,Photographische Chronik, 1908), Fabrik photographischer Kartons.<\/li>\n\n\n\n<li>Bernhard Wachtl, Wien, lithograph. Anstalt und Steindruckerei, photographische Cartons, z.B. \u201elithographierte Visit-Cartons, Cabinet-Cartons oder Elisabeth-Cartons\u201c.<br><br><\/li>\n\n\n\n<li>Karl Krziwanek, Wien, seit 1860, lithografischen Anstalt, H\u00e4ndler Fotografiebedarf (siehe: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Karl_Krziwanek\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">[1]<\/a>). Andressbuch: \u201eSteindruckereibesitzer und H\u00e4ndler mit Utensilien f\u00fcr Fotografie\u201c (1874). \u201eDer<br> f\u00fchrende \u00f6sterreichische Lieferant f\u00fcr Photokarten war der Wiener <br>Photoh\u00e4ndler Karl Krziwanek, der eine eigene Lilhographieanslalt betrieb.\u201c (Gebrauchsgraphik). \u201e\u2026 in Wien zwei gro\u00dfe LithographischeAnstalten gab,Eisenschimmel &amp; Wachtl, sp\u00e4ter nur Wachtl und Karl Krziwanekdie Kartons herstellten.\u201c (Lexikon der Wieder Fotographen).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e1851 gelang dem Engl\u00e4nder Frederic Scott Archer mit dem Kollodium-Verfahren eine geeignete Methode zu entwickeln, bei der Glas als Tr\u00e4ger der lichtempfindlichen Schicht verwendet wurde. Gegen\u00fcber dem bis dahin f\u00fcr Vervielf\u00e4ltigungsverfahren verwendeten Papier lie\u00df sich die harte Glasplatte leicht in &hellip; <a href=\"https:\/\/guentersahler.de\/?p=12127\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[33,3],"tags":[],"class_list":["post-12127","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blog","category-fotografie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12127"}],"collection":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12127"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37961,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12127\/revisions\/37961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}