{"id":14057,"date":"2021-04-25T11:31:00","date_gmt":"2021-04-25T11:31:00","guid":{"rendered":"http:\/\/guentersahler.de\/?p=14057"},"modified":"2022-11-06T11:27:17","modified_gmt":"2022-11-06T11:27:17","slug":"talung-zwischen-bonnersueng-und-oberfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guentersahler.de\/?p=14057","title":{"rendered":"Die Breuner Talung zwischen Bonners\u00fcng und Oberfeld"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/butgeografie-1.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-13874\" width=\"100\" height=\"28\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Bevor ich zum eigentlichen Thema dieses Beitrags komme, m\u00f6chte ich zun\u00e4chst zur Einf\u00fchrung einen Text plus Fotos von 2006 einf\u00fcgen. Im Fr\u00fchjahr 2006 machte ich eine Wanderung entlang der oberen S\u00fclz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"390\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/suelze_BreunerTalung3.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-14107\"\/><figcaption>Die obere Lindlarer S\u00fclz von Siemerkusen bis Heibach.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Von Obersiemeringhausen nach Leiberg<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Quelle der Lindlarer S\u00fclz liegt auf einer Wiese bei Obersiemeringhausen (Gemeinde Marienheide). Von der Stra\u00dfe ist der Quellbereich, der dicht bei dem Bauerhof von Obersiemeringhausen liegt, nicht sichtbar. Erst wenn man die Stra\u00dfe hinab nach Siemerkusen geht, sieht man die S\u00fclz zum ersten mal. Im Dorf kreuzt dann die Stra\u00dfe in Richtung Kempersh\u00f6he die S\u00fclz, die hier quasi zum ersten mal in die \u00d6ffentlichkeit kommt. Das obere Bild zeigt die S\u00fclz in Richtung Quelle. Das untere Bild zeigt die S\u00fclz wie sie an Siemerkusen vorbei flie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/simmerkusen2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14086\" width=\"300\" height=\"225\"\/><figcaption>Obersiemeringhausen (2006)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/simmerkusen1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14085\"\/><figcaption>Obersiemeringhausen (2006)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Siemerkusen liegt in einer Senke. Es f\u00fchren schmale Stra\u00dfen hinauf in Richtung Marienheide, in Richtung Gimborn und nach Kempersh\u00f6he. Um in der N\u00e4he der S\u00fclz zu bleiben, ist der Weg von Siemerkusen nach Eiringhausen zu empfehlen. Der Weg f\u00fchrt zun\u00e4chst noch etwas entlang der S\u00fclz. Wenn man den Bogen durch Eiringhausen gegangen ist, begegnet man einem weiteren Bach, der von Kempersh\u00f6he kommt und unterhalb von Eiringhausen in die S\u00fclz flie\u00dft, die hier zum ersten mal etwas breiter wird.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/suelz20060325j_2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14087\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem oberen Bild sieht man die aus einem Rohr flie\u00dfende S\u00fclz. Wenig sp\u00e4ter flie\u00dft der Bach aus Kempersh\u00f6he in die S\u00fclz. Das unter Bild zeigt die breiter geworderne S\u00fclz auf dem Weg zu den Wochenendh\u00e4usern bei der Schnipperinger M\u00fchle.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf beiden Seiten der S\u00fclz sind nun Wanderweg. Im Prinzip ist es zun\u00e4chst auch egal auf welcher Seite man bleibt, da im Bereich der Schnipperinger M\u00fchle und kurz dahinter einfache Holzbr\u00fccken noch ein \u00fcberqueren der S\u00fclz erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/suelz20060325_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14088\"\/><figcaption>S\u00fclz auf dem Weg zu den Wochenendh\u00e4usern bei der Schnipperinger M\u00fchle.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenig sp\u00e4ter erreicht man die Wochenendh\u00e4user und die Schnipperinger M\u00fchle, ein kleines Lokal, in dem nun in den ersten Fr\u00fchlingstagen (laut Kalender, tats\u00e4chlich lag immer noch Restschnee und die Wege waren vereist und kaum begehbar) nichts los war. Wer nun auf der anderen Seite der S\u00fclz steht, kann ein kleine Holzbr\u00fccke benutzen und gelangt so mitten durch die Siedlung der Wochenendh\u00e4user zur R\u00fcckseite der M\u00fchle. Einige 100 Meter weiter kommt eine etwas gr\u00f6\u00dfere, bauf\u00e4llige Holzbr\u00fccke (Bild unten) und anschlie\u00dfend ein Steg, der \u00fcber eine feuchte Wiese zur M\u00fchle f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/suelz20060325jpg.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14089\"\/><figcaption>Bei der Schnipperinger M\u00fchle (2006)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Will man weiter entlang der S\u00fclz gehen, dann mu\u00df man auf dem Weg gegen\u00fcber der M\u00fchle gehen. Dieser f\u00fchrt dann zur Ortschaft Leiberg, direkt an der S\u00fclz entlang. In Leiberg flie\u00dft der von Oberholl kommende Holler Siepen in die S\u00fclz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"309\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/suelze_BreunerTalung4.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-14109\"\/><figcaption>Die obere Lindlarer S\u00fclz von Siemerkusen bis Oberhabbach.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Genau genommen beginnt hier nun erst die Lindlarer S\u00fclz. Denn bisher flo\u00dft die S\u00fclz in Marienheide bzw. bildete etwa von der Schnipperinger M\u00fchle, die auf dem Stadtgebiet von Wipperf\u00fcrth liegt, bis Leiberg die Grenze zwischen Wipperf\u00fcrth und Marienheide. Von Leiberg an ist die S\u00fclz die Grenze zwischen Wipperf\u00fcrth und Lindlar. Sp\u00e4ter flie\u00dft sie kurz durch Wipperf\u00fcrther Gebiet und flie\u00dft bei Oberhabbach nach Lindlar.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Leiberg_suelz1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14091\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die S\u00fclz zwischen Leiberg und Orbach<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Leiberg_suelz2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14092\" width=\"300\" height=\"225\"\/><figcaption>Bei Leiberg (2006)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Leiberg_suelz6-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14093\" width=\"298\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Leiberg_suelz6-1.jpg 400w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Leiberg_suelz6-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 298px) 100vw, 298px\" \/><figcaption>Bei Leiberg (2006<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem unteren Bild ist die S\u00fclz nur links im Hintergrund zu sehen. Rechts sieht man den Bach der von Berrenberg kommt und hier nun in die S\u00fclz flie\u00dft. Wenig sp\u00e4ter kommen der Wingenbacher Siefen hinzu, der zuvor durch kleine B\u00e4che aus F\u00e4hnrichst\u00fcttem, Unterdierdorf bzw. Oberdierdorf (Dierdorfer Siefen) gespeist wurde. Die S\u00fclz flie\u00dft nun vorbei an Frielingsdorf und durch Brochhagen. In Steinenbr\u00fccke flie\u00dft der Bach Breun in die S\u00fclz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Lindlar-Orbach2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14094\"\/><figcaption>Bei Orbach.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Die Breuner Talung zwischen Bonners\u00fcng und Oberfeld<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"644\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/suelze_BreunerTalung2-1.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-14105\"\/><figcaption>Verlauf der Lindlarer S\u00fclz heute (2021)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Geologe und Lehrer <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herbert_Nicke\" target=\"_blank\">Herbert Nicke<\/a> erw\u00e4hnte 1983 in seiner Doktorarbeit einen alten Verlauf des S\u00fclzbachs. Unter der \u00dcberschrift &#8222;<em>Die Breuner Talung als Beispiel vor &#8211; bzw . fr\u00fchpleistoz\u00e4ner Talnetzver\u00e4nderungen<\/em>&#8220; skizzierte Nicke den m\u00f6glichen Verlauf (Pleistoz\u00e4n, ein Zeitabschnitt der Erdgeschichte, der vor 2,5 Millionen Jahren begann und vor rund 11.700 Jahren endete). <\/p>\n\n\n\n<p>Nicke schrieb:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Nun setzt sich allerdings von Hartegasse talaufw\u00e4rts die oHT nicht nur im S\u00fclztal fort, sondern auch in das Breuntal hinein, aber sie hat einen von diesem ganz und gar abweichenden Verlauf. In Form einer Talung , die mit dem heutigen S\u00fclztal nur an zwei Stellen in Verbindung steht , zieht sie sich [&#8230;] \u00fcber Bonners\u00fcng &#8211; Stelberg &#8211; Oberfeld und Breun bis n\u00f6rdlich vom M\u00fcllerhof. [&#8230;] Bei dieser Talung mu\u00df es sich um einen alten Tallauf der oberen S\u00fclz handeln, den diese zugunsten des Umweges \u00fcber Frielingsdorf aufgegeben hat (vgl. FEY, 1974, 108). Zwischen der Breuner Talung und dem heutigen S\u00fclztal ragt der Vogelberg (322 m NN) als markante Erhebung heraus, \u00e4hnlich wie ein Umlaufberg.&#8220; (Nicke, H.: Reliefgenese des s\u00fcdlichen Bergischen Landes zwischen Wupper und Sieg, 1983, S. 109 &#8211; 111)<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist die genannte Quelle FEY (Manfred Fey):<\/p>\n\n\n\n<p>Fey, M.: Geomorphologische Untersuchungen im Bergischen Land (Rheinisches Schiefergebirge) D\u00fcsseldorfer Geogr. Arb. 1, D\u00fcsseldorf, 1974.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/buehlstahl_suelz1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14077\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/buehlstahl_suelz1.jpg 400w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/buehlstahl_suelz1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption>Die Lindlarer S\u00fclz bei B\u00fchlstahl. Im Hintergrund der Vogelsberg, dessen Fu\u00df die S\u00fclz m\u00f6glicherweise in Urzeiten \u00fcberwunden hat (2006).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dies w\u00fcrde hei\u00dfen, dass die S\u00fclz von B\u00fchlstahl aus nicht \u00fcber Frielingsdorf und Brochhagen geflossen sei, sondern die Abk\u00fcrzung \u00fcber das heutige Breuntal genommen h\u00e4tte. Des Weiteren h\u00e4tte die S\u00fclz nicht das Bett des heutigen Breunbachs benutzt, sondern w\u00e4re etwas nordwestlicher parallel zu den S\u00fcnger Bergen, vorbei an Stelberg in Richtung Bonners\u00fcng und Hartegasse geflossen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"405\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vogelsberg001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16440\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vogelsberg001.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vogelsberg001-300x174.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Vogelsberg001-624x361.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Blick vom Vogelsberg ins S\u00fclztal bei Oberhabbach (Anfang August 2021)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"379\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg005.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18660\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg005.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg005-300x162.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg005-624x338.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Blick vom Vogelsberg ins S\u00fclztal bei Oberhabbach (Mitte Dezember 2021)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"423\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg003.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18662\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg003.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg003-300x181.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg003-624x377.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Blick vom Vogelsberg ins S\u00fclztal (Mitte Dezember 2021)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18661\" width=\"655\" height=\"378\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg004.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg004-300x173.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/Vogelsberg004-624x360.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 655px) 100vw, 655px\" \/><figcaption>Blick vom Vogelsberg ins S\u00fclztal (Mitte Dezember 2021)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Herbert Nicke hielt diese Theorie auch in einer Zeichnung fest, die man auch gut mit heutigen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de-de.topographic-map.com\/maps\/64wk\/Nordrhein-Westfalen\/\" target=\"_blank\">topografischen Karten<\/a> nachvollziehen kann. Geht man davon aus das die S\u00fclz die Erhebung bei B\u00fchlstahl \u00fcberwunden hat, dann k\u00f6nnte sie einen 15 bis 20 Meter h\u00f6heren Pegel gehabt haben und w\u00e4re so auch gut \u00fcber die Erhebungen auf den Wiesen bei Stelberg gekommen. Zwischen Stelberg und Kremberg w\u00e4re dann ein breiter Fluss geflossen, der sich bei Bonners\u00fcng und Hartegasse ins heutige S\u00fclztal ergossen h\u00e4tte. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/oberhabbach_suelz1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14080\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/oberhabbach_suelz1.jpg 400w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/oberhabbach_suelz1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption>Die Lindlarer S\u00fclz bei Oberhabbach zwischen B\u00fchlstahl und Frielingsdorf (2006).<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei diesem hohen Pegel k\u00f6nnte die S\u00fclz den Vogel(s)berg auf beiden Seiten umflossen haben und das Bett des heutigen Breunbachs mitbenutzt haben. Dann k\u00f6nnte man sich den Kremberg (239 m NN) als S\u00fclzinsel vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"628\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/suelze_BreunerTalung.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-14101\"\/><figcaption>Spekulation: Die S\u00fclz zu Urzeiten<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Hartegasse w\u00e4ren dann gleich mehrere B\u00e4che aufeinander getroffen: Aus den S\u00fcnger Bergen der S\u00fcnger und der B\u00fcschemer Bach, die S\u00fclz aus Breun kommend und der Scheelbach, der aus Richtung Brochhagen kam, denn Nicke schrieb auch: &#8222;Der heutige S\u00fclztalabschnitt Frielingsdorf &#8211; Hartegasse ist demnach wohl vom Scheelbach in seiner Fr\u00fchform angelegt worden. Die S\u00fclz mag dann diesen vorgegebenen Abschnitt \u00fcbernommen haben, nachdem der Scheelbach zur Leppe umgeleitet war.&#8220; (Nicke, H.: Reliefgenese des s\u00fcdlichen Bergischen Landes zwischen Wupper und Sieg, 1983, S. 111)  Diese Ecke in Hartegasse wird bei dem gedachten h\u00f6heren Pegel ziemlich wasserreich gewesen sein.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/suengerberge084.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13535\" width=\"655\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/suengerberge084.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/suengerberge084-300x225.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/suengerberge084-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 655px) 100vw, 655px\" \/><figcaption>Breunbach an der Landstra\u00dfe L284 (2006). Im Hintergrund sieht man den Stelberg (mi.), und den Berg bei Roderwiese (re. \u00fcber der Wiese). Die S\u00fclz soll laut der Theorie nicht das Bett des heutigen Breunbachs benutzt haben, sondern auf der anderen Seite der S\u00fclztalstra\u00dfe, zwischen Kremberg und S\u00fcnger Bergen geflossen sein.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"419\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/suengerberge561.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16433\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/suengerberge561.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/suengerberge561-300x180.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/suengerberge561-624x374.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Blick vom Vogelsberg auf den Stelberg. Vorne links Oberfeld (Anfang August 2021)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge012.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13274\" width=\"655\" height=\"491\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge012.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge012-300x225.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge012-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 655px) 100vw, 655px\" \/><figcaption>Weg am Stelberg zur Ortschaft Stelberg. Stelberg (li.), im Hintergrund der Vogelsberg im Breuntal (2021). Heute schwer vorstellbar, dass hier im rechten Bereich in Urzeiten evtl. die S\u00fclz geflossen sein soll. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"328\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge011.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13272\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge011.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge011-300x141.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/suengerberge011-624x292.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Blick auf die Wiesen beim Kremberg (unbewaldet in Bildmitte). Links im Hintergrund der Vogel(s)berg. Rechts das S\u00fclztal in Richtung Brochhagen (2021)<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bevor ich zum eigentlichen Thema dieses Beitrags komme, m\u00f6chte ich zun\u00e4chst zur Einf\u00fchrung einen Text plus Fotos von 2006 einf\u00fcgen. Im Fr\u00fchjahr 2006 machte ich eine Wanderung entlang der oberen S\u00fclz. Von Obersiemeringhausen nach Leiberg Die Quelle der Lindlarer S\u00fclz &hellip; <a href=\"https:\/\/guentersahler.de\/?p=14057\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":14101,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[33,29,42,35,36],"tags":[],"class_list":["post-14057","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-blog","category-lindlar","category-natur","category-suenger-baeche","category-suenger-berge"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14057"}],"collection":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14057"}],"version-history":[{"count":34,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14057\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18676,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14057\/revisions\/18676"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/14101"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14057"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14057"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}