{"id":18621,"date":"2021-12-05T13:48:00","date_gmt":"2021-12-05T13:48:00","guid":{"rendered":"http:\/\/guentersahler.de\/?p=18621"},"modified":"2022-11-06T10:31:54","modified_gmt":"2022-11-06T10:31:54","slug":"onlinekurs-extinctions-past-and-present","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guentersahler.de\/?p=18621","title":{"rendered":"Onlinekurs &#8222;Extinctions: Past and Present&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Onlinekurs &#8222;Extinctions: Past and Present<\/strong>&#8220; <strong>(&#8222;Artensterben: Vergangenheit und Gegenwart&#8220;)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Onlinekurs der University of Cape Town geht es um die Entstehung des Leben auf der Erde, die f\u00fcnf gro\u00dfen Massenaussterbeereignisse der Arten sowie um den derzeitigen Artenschwund, der auch als sechstes Massenaussterben angesehen wird. <\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Videos f\u00fchrt die Professorin Anusuya Chinsamy-Turan, eine Pal\u00e4obiologin an der University of Cape Town und Autorin von akademischen B\u00fcchern und Kinderb\u00fcchern \u00fcber Fossilien.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kurs dauert f\u00fcnf Wochen und ist so aufgeteilt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Woche Eins: Der \u00dcberblick \u00fcber eine Geschichte des Lebens auf der Erde<\/li><li>Zweite&nbsp;Woche: Das erste und zweite Massensterbensereignis<\/li><li>Woche Drei: Bewegung an Land und das gr\u00f6\u00dfte Massensterbensereignis<\/li><li>Woche vier: Das vierte und f\u00fcnfte Massensterbensereignis<\/li><li>Woche f\u00fcnf: Bedrohungen f\u00fcr Organismen heute<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"324\" height=\"140\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/capelearn.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-18635\"\/><figcaption>Logos der University of Cape Town und von FutureLearn, wo der Kurs Online stattfindet.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Arten aussterben ist ein normaler Bestandteil des Lebens auf der Erde. Anhand von Fossilien konnte festgestellt werden, dass es eine &#8222;Hintergrundaussterberate&#8220; gibt. Bei dieser sterben pro Million Jahren 10 bis 20 Prozent der Arten aus. Bei den f\u00fcnf gro\u00dfen Masseaussterbeereignissen starben mehr als 50 bis 75 Prozent aller damals lebenden Arten aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterschieden werden diese f\u00fcnf Aussterbeereignisse (&#8222;Big Five&#8220;):<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Ende des Ordoviziums vor&nbsp;443 Millionen Jahren (mya, million years ago).&nbsp;Massensterben im Ordovizium-Silur.<\/li><li>Enddevon vor 373 Millionen Jahre.&nbsp;<\/li><li>Ende Perm vor 252 Millionen Jahre.&nbsp;Das gr\u00f6\u00dfte Aussterbeereignis.<\/li><li>Ende der Trias vor 208 Millionen Jahren.&nbsp;\u201eTrias-Jurassic\u201c-Massenaussterben.<\/li><li>Ende der Kreidezeit&nbsp;vor 65 Millionen Jahre.&nbsp;&#8218;Kreide-Terti\u00e4r&#8216; oder &#8218;Kreide-Pal\u00e4ogen&#8216; Aussterbeereignis.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Fossilien als Grundlage<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die harten Bestandteile von Tieren (Z\u00e4hne, Knochen, Muscheln) und Pflanzen k\u00f6nnen unter bestimmten Bedingungen in Gesteine eingebaut werden und somit zu Fosslien werden. Diese Fossilien im Gestein k\u00f6nnen datiert werden, sodass man einen Hinweis auf das Alter des Lebewesens absch\u00e4tzen kann. Weiche Bestandteile werden kaum im Gestein konserviert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/lindfossil001.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-15267\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/lindfossil001.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/lindfossil001-300x225.jpg 300w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/lindfossil001-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption>Seelilien-Fossilien aus Lindlar. Seelilien sind keine Pflanzen, sondern eine Lebensform die den Seeigeln und Seesternen (diese Tiere geh\u00f6ren alle zum Stamm der Stachelh\u00e4uter) \u00e4hnlich ist, allerdings sind die Seelilien aufgrund ihrer Wurzeln an einen Standort gebunden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zur Bestimmung des Alters von Fossilien wird die Radiometrische Datierung angewendet. Im Gestein sind radioaktive Atome eingeschlossen, die mit einer bestimmten Geschwindigkeit zerfallen. Die Forscher messen nun die im Gestein verbliebenen instabilen Atome und vergleichen sie mit der Menge der stabilen Tochteratome, woraus sie nun das Alter des Gesteins und damit der Fossilien absch\u00e4tzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise werden Fossilien in Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) gefunden, gar nicht im magmatischem Gestein (Erstarrungsgestein). Das Sedimentgestein kann mit radioaktivem Kohlenstoff datiert werden. Diese Methode funktioniert allerdings nur f\u00fcr Gestein, das j\u00fcnger als ca. 50.000 Jahre ist, da Kohlenstoff schnell zerf\u00e4llt. Aber die Forscher wollen auch die \u00e4lteren Gesteine datieren. Daher wird nach Schichten von Eruptivgestein oder Vulkanasche gesucht, die sich \u00fcber bzw. unter dem gefundenen Fossil befand. Diese werden dann datiert, sodass man durch diese Einklammerung das Alter des Fossils bestimmt (Quelle: evolution.berkeley.edu\/radiometric-dating, siehe auch: de.wikipedia.org\/wiki\/Radiometrische_Datierung)<\/p>\n\n\n\n<p>Mittels der Fossilien kann nun die Entwicklung des Leben auf der Erde rekonstruiert werden. Das Leben auf der Erde begann vor 3,8 Milliarden Jahren (das Alter der Erde selber wird auf 4,5 Milliarden Jahre gesch\u00e4tz). Mit dem gro\u00dfen Fossilienbestand kann die Entwicklung des Lebens auf der Erde und das Aussterben von Arten verstanden werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erste Lebensformen und die<\/strong> <strong>Kambrische Explosion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die explosionsartige Entwicklung der Artenvielfalt vor 542 Millionen Jahren wird, nach dem Zeitalter der Erdgeschichte Kambrium, vor 541 bis vor 485,4 Millionen Jahren, die Kambrische Explosion genannt. Diese unglaubliche Artenvielfalt k\u00f6nnte aufgrund des h\u00f6heren Sauerstoffgehalt oder durch das Vorhandensein hom\u00f6otischer Gene entstanden sein &#8212; abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt ist dies noch nicht. <\/p>\n\n\n\n<p>Sicher ist das die ersten Lebenwesen auf der Erde Mikroben (Mikroorganismen) waren. Hier spricht Prof. Anusuya Chinsamy-Turan auch von einer \u00c4hnlichkeit zu Extremophilen, einzelligen Mikroorganismen bzw. den Archaeen (fr\u00fcher auch Archaebakterien genannt). Weil sie unter extremsten Umweltbedingungen leben k\u00f6nnen werden sie als Extremophile bezeichnet. In 3,4 Milliarden Jahren alten Steinen in Australien wurde mikrobielles Leben gefunden. In Steinen auf Gr\u00f6nland, deren Alter auf 3,7 Milliarden Jahre datiert wurden, wurden mikrobielle Aggregate, sogenannte Stromatolithen, entdeckt.  Mikroben wurden zu den erfolgreichsten Organismen und Cyanobakterien (Blaugr\u00fcnbakterien) ver\u00e4nderten den atmosph\u00e4rischen Inhalt der Atmosph\u00e4re. Cyanobakterien sind der Anfang einer photosynthetischen Gruppe von Organismen, d.h. sie haben die F\u00e4higkeit zur oxygenen Photosynthese, also der F\u00e4higkeit Lichtenergie in chemische Energie umzuwandeln. Sie haben es also geschafft die Energie der Sonne zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Evolutionsbiologe Stephen Jay Gould sagt, wir w\u00fcrden im Zeitalter der Bakterien leben. Jeder Mensch tr\u00e4gt rund anderthalb Kilogramm Bakterien in sich, auf der Haut sind ebenfalls Bakterien. Sie bringen uns nicht nur Pest und andere Krankheiten, sondern tun auch Gutes f\u00fcr uns. <\/p>\n\n\n\n<p>Erw\u00e4hnt wird die Panspermia-Hypothese, nach der einfache Lebewesen aus dem Universum das Leben auf die Erde gebracht haben k\u00f6nnten. So gibt es auf dem Murchison-Meteoriten (fiel 1969 auf Australien) im Adelaide-Museum einige Aminos\u00e4uren, die f\u00fcr biologische Prozesse wichtig sind. <\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten Kurseinheiten wird nun auf die beiden Aussterbeereignisse Ende des Ordoviziums vor&nbsp;443 Millionen Jahren und Enddevon vor 373 Millionen Jahre eingegangen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ordovizium und Devon<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der Zeit des Ordovizium vor 485,4 bis vor 443,4 Millionen Jahren (1879 benannt nach dem keltischen Stamm der Ordovicen) lebten in flachen Meeren eine gro\u00dfe Anzahl von Wirbellosen und fr\u00fchen Wirbeltieren, wie z.B. kieferlose Fische und die ersten Fische mit Kiefern. In den Meeren gab es Rot- und Gr\u00fcnalgen, wobei an den Gr\u00fcnalgen wohl die ersten Landpflanzen vor ca. 480 Millionen Jahre hervorgingen. Beweisen lassen sich Landpflanzen anhand von in Argentinien gefundenen versteinerten Sporen, die auf ca. 473 Millionen Jahre datiert werden. Damit w\u00e4ren die ersten Landpflanzen auf Gondwana erschienen, zu der S\u00fcdamerika damals geh\u00f6rte.<br>Das Massenaussterbeereignis Oberes Ordovizium ereignete sich vor etwa 450 bis 440 Millionen Jahren. Es starben bis zu 85 % der Arten aus. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Avalonia001-500px.gif\" alt=\"\"\/><figcaption><em>Nordrhein-Westfalen vor 450 Millionen Jahren (Ordovizium) auf dem Kontinent Avalonia. Grafik Sahler 2021 nach Geologischer Dienst NRW.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Devon, dem sog. &#8222;Zeitalter der Fische&#8220; vor 419,2 Millionen Jahren bis vor 358,9 Millionen Jahren, gab es dann auch die ersten W\u00e4lder u.a. mit Archaeopteris-B\u00e4umen. Die Aussterbeereignisse traten um 372 Millionen (sog. Kellwasser-Ereignis) und um 359 Millionen Jahre (Hangenberg-Ereignis) auf. Dabei starb 87% des Meereslebens aus. Als einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr dieses Aussterben wird die Entwicklung der W\u00e4lder vermutet. Die von den Pflanzen freigesetzten N\u00e4hrstoffe und Mineralien k\u00f6nnten in die Ozeane gelangt sein und dort zu Algenbl\u00fcten gef\u00fchrt haben. Die Algen wurden von Bakterien abgebaut, die dabei sehr viel Sauerstoff verbrauchen, sodass in den Meeren anoxischen (sauerstofffreie) Bedingungen herrschten, was zum Tod der Meerestiere f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Avalonia002.gif\" alt=\"\"\/><figcaption><em>Nordrhein-Westfalen vor 400 Millionen Jahren (Devon) auf dem Kontinent Laurussia (Red-Old-Kontinent). <em>Grafik Sahler 2021 nach Geologischer Dienst NRW.<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Bei diesen ersten Massenaussterbeereignissen war vor allem das aquatischen \u00d6kosysteme betroffen, da sich das Leben auf dem Land noch nicht so weit entwickelt hatte. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"481\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/tiktaaalik.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-18810\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/tiktaaalik.jpg 400w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/tiktaaalik-249x300.jpg 249w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption>Skizze von einem Tiktaalik, einem amphibien\u00e4hnlicher Fleischflosser aus dem Oberdevon. Das gefundene Fossil z\u00e4hlt zu den \u00dcbergangsfossilien, da <em>Tiktaalik<\/em> als eine \u00dcbergangsform* von den Fischen zu den Amphibien gesehen wird. (Skizze aus meiner Mitschrift, 2021)<br>* <em>vgl. Mosaikform, de.wikipedia.org\/wiki\/Mosaikform und en.wikipedia.org\/wiki\/Transitional_fossil<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Perm<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Zeitalter Perm dauerte von vor 299 bis vor 251 Millionen Jahren. Das Leben fand auf dem Superkontinent (Pang\u00e4a) statt. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Avalonia004.gif\" alt=\"\"\/><figcaption><em>Nordrhein-Westfalen vor 260 Millionen Jahren (Perm) auf dem Kontinent Pang\u00e4a. <em>Grafik Sahler 2021 nach Geologischer Dienst NRW.<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nun beginnen die Landwirbeltiere (Tetrapoden) das Land zu besiedeln. Zun\u00e4chst die Amphibien, die noch in Wassern\u00e4he lebten, da sie sich im Wasser fortpflanzen. Auch Insekten, Skorpione, Tausendf\u00fc\u00dfler (alle zu den Gliederf\u00fc\u00dfer \/ Arthropoden z\u00e4hlend) kamen ebenfalls an Land. Von den urspr\u00fcnglichen Amphibien abstammend, entwickelten sich die Reptilien zu dominierenden Landtieren, die ihre Nachkommen in Eiern zur Welt brachten. Vom Eigelb gen\u00e4hrt kommt aus dem Ei ein fertiges Reptil, welches eine Miniaturausgabe der Erwachsenen ist und damit keine Metamorphose durchlaufen muss. Damit waren die Reptilien unabh\u00e4ngig vom Wasser geworden, was als gro\u00dfer Fortschritt in der Evolution der Wirbeltiere gesehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Massenaussterbeereignis am Ende des Perm war vor 252 Millionen Jahren. Nun starben 90 % aller Meerestierarten und 70 % der terrestrischen Wirbeltierarten. Meteoriteneinschl\u00e4ge und massive Vulkanausbr\u00fcchen werden als Ursachen gesehen. Es dauerte 10 bis 20 Millionen Jahre bis sich die \u00d6kosysteme wieder erholt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trias<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das dem Perm folgende Trias war vor 251,9 bis vor 201,3 Millionen Jahren. Die Cynodonten, die sich w\u00e4hrend des Perm entwickelt hatten, \u00fcberlebten das gro\u00dfe Aussterben, sodass sich aus ihnen auch die S\u00e4ugetiere entwickeln konnten. Nun entwickeln sich auch r\u00e4uberische Reptilien, denen der Name Archosaurier gegeben wurde. Im mittleren Trias entwickeln sich aus den Archosaurier die Krokodile und die Dinosaurier. Im Trias lebten die Rauisuchidae, bis zu zehn Meter lange Reptilien die zur Gruppe der Archosaurier geh\u00f6rten. Gemeinsam mit den Krokodilen werden sie zu den Crurotarsi gez\u00e4hlt  <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Avalonia005.gif\" alt=\"\"\/><figcaption><em>Nordrhein-Westfalen vor 220 Millionen Jahren (Trias) auf dem Kontinent Pang\u00e4a. <em><em>Grafik Sahler 2021 nach Geologischer Dienst NRW.<\/em><\/em>.<\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der Zusammenbruchs von Pang\u00e4a k\u00f6nnte das vierte Massenaussterbeereignis vor 208 Millionen Jahren ausgel\u00f6st haben. Vulkanausbr\u00fcche k\u00f6nnten zu Ver\u00e4nderung der Atmosph\u00e4re und zur Versauerung der Ozeane gef\u00fchrt haben. Diesen Zusammenbruch \u00fcberlebten die Dinosaurier.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Jura und Kreide<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Jura begann vor 201,3 Millionen Jahren und endete vor etwa 145 Millionen Jahren. Im fr\u00fchen Jura zerbrach der Kontinent Pang\u00e4a weiter. Nun gab es Laurasia (Nordamerika, Europa) und im S\u00fcden Gondwana. Im weiteren Verlauf des Jura zerbrach auch Gondwana<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Avalonia006.gif\" alt=\"\"\/><figcaption><em>Nordrhein-Westfalen vor 170 Millionen Jahren (Jura )vor dem Kontinent Laurasia. <em><em>Grafik Sahler 2021 nach Geologischer Dienst NRW.<\/em>.<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Ende des Trias waren viele Pflanzenfresser ausgestorben, sodass die Dinosaurier nun deren Platz einnehmen konnten. Vor 150 Millionen Jahren gehen aus einer Seitenlinie der fleischfressenden Dinosauerier Arten hervor, aus denen sp\u00e4ter die V\u00f6gel wurden. Die sich im Trias aus den Cynodonten entwickelten S\u00e4ugetiere waren kleine, unscheinbare Tiere, die die Gr\u00f6\u00dfe von Ratten hatten und in der Naxht neben den Dinosauriern ein Schattendasein f\u00fchrten. <\/p>\n\n\n\n<p>Dem Jura folgte die Kreide. An der sog. Kreide-Pal\u00e4ogen-Grenze kam es zu einem Massenaussterben, bei dem 70 bis 75 Prozent aller Tierarten ausstarben, mit dabei waren die Dinosaurier &#8212; nur die V\u00f6gel \u00fcberlebten, sodass daher die Dinos weiterhin unter uns sind. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das sechste Massenaussterbeereignis?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im letzten Teil des Onlinekurses ging es um den derzeitige Artenschwund. Da dieser von uns Menschen im wesentlichen verursacht wird, haben wir auch die Macht etwas dagegen zu tun. Dazu m\u00fcssten wir unsere Einstellung und unser Verhalten z.B.  &#8222;Nutzung der Ressourcen unseres Planeten und unseres Zusammenlebens mit anderen Lebensformen auf der Erde zu \u00e4ndern.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Onlinekurs &#8222;Extinctions: Past and Present&#8220; (&#8222;Artensterben: Vergangenheit und Gegenwart&#8220;) In diesem Onlinekurs der University of Cape Town geht es um die Entstehung des Leben auf der Erde, die f\u00fcnf gro\u00dfen Massenaussterbeereignisse der Arten sowie um den derzeitigen Artenschwund, der auch &hellip; <a href=\"https:\/\/guentersahler.de\/?p=18621\">Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18810,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[53,33,66,42],"tags":[],"class_list":["post-18621","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-anthropozaen","category-blog","category-fossilien","category-natur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18621"}],"collection":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18621"}],"version-history":[{"count":89,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18621\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18817,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18621\/revisions\/18817"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18810"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/guentersahler.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}