{"id":22018,"date":"2022-07-25T16:32:32","date_gmt":"2022-07-25T16:32:32","guid":{"rendered":"http:\/\/guentersahler.de\/?p=22018"},"modified":"2025-04-15T17:25:31","modified_gmt":"2025-04-15T17:25:31","slug":"drucktechnik-hochdruck-tiegel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/guentersahler.de\/?p=22018","title":{"rendered":"Drucktechnik: Hochdruck &#8211; Tiegel"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"596\" height=\"842\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/zeitungsleser_illu-mit-Text2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33970\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/zeitungsleser_illu-mit-Text2.jpg 596w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/zeitungsleser_illu-mit-Text2-212x300.jpg 212w\" sizes=\"(max-width: 596px) 100vw, 596px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Tiegeldruckpressen z\u00e4hlen zu den klassischen Druckmethoden. Das Prinzip &#8222;Flach gegen Flach&#8220;, also eine flache Druckform dr\u00fcckt auf ein flaches Gegenst\u00fcck, auf dem das Papier liegt, ist die urspr\u00fcnglichste Druckmethode \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Abbildung zeigt verschiedene Druckmethoden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tiegeldruckpressen (Druckform flach, gegen flachen Gegendruck, Papierb\u00f6gen)<\/li>\n\n\n\n<li>Zylinderflachformpressen (Druckform flach, gegen runden Gegendruck, Papierb\u00f6gen)<\/li>\n\n\n\n<li>Bogenrotationspressen (Druckform rund, gegen runden Gegendruck, Papierb\u00f6gen)<\/li>\n\n\n\n<li>Rollenrotationspressen (Druckform rund, gegen runden Gegendruck, Papierrolle)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"565\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/druckverf.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-22032\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Verschiedene Konstruktionstypen von im Hochdruck \u00fcblichen Druckmaschinen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Hier geht es nun um die Tiegelpressen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"480\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/tiegrek.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22030\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/tiegrek.jpg 400w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/tiegrek-250x300.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tiegeldruckpresse &#8222;Monopol&#8220;, im sogenannten Gully-Prinzip. Bild von 1900 aus Typografische Jahrb\u00fccher.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In den Druckereien standen bis weit in den 1980er Jahren sogenannte Original Heidelberger Tiegel, kurz OHTs. Heute sind diese Tiegeldruckautomaten immer noch begehrt, da sie in &#8222;Letterpress&#8220;-Shops eingesetzt werden (ein Beispiel <a href=\"https:\/\/www.bleisatz.ch\/letterpress\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bleisatz.ch\/letterpress<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>1983, dem Jahr als ich meine Ausbildung zum Drucker begann, konnte ich ein paar Monate an einem OHT arbeiten. Damals ahnte ich nicht, dass ich diese Maschine sp\u00e4ter in Museen wiedersehen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"485\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22019\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtb.jpg 480w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtb-297x300.jpg 297w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Heidelberger Tiegel im sogenannten Boston-Prinzip im Berliner Technikmuseum. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"411\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtmue.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22020\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtmue.jpg 480w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtmue-300x257.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Original <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heidelberger_Druckmaschinen\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Heidelberger<\/a> Tiegel (OHT) im Deutschen Museum. Links G\u00fcnter Sahler, rechts im Hintergrund zwei Kollegen. (siehe auch <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/digital.deutsches-museum.de\/de\/digital-catalogue\/collection-object\/78461\/\" target=\"_blank\">hier<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"714\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtsch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22026\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtsch.jpg 500w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohtsch-210x300.jpg 210w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Funktionszeichnung des OHTs<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Farbe wird in den Farbkasten gef\u00fcllt. Der Farbkasten ist ein Vorratsbeh\u00e4lter, den der Drucker im Auge behalten muss. Ist er leer, gelangt keine Farbe mehr auf die Druckform, der Ausdruck wird blass. Der Farbheber \u00fcbertr\u00e4gt vom Duktor, der sich im Farbkasten dreht, die Druckfarbe auf die weiteren Walzen des Farbwerks, bis hin zu den Farbauftragswalzen, die die Druckform einf\u00e4rben. Die Farbmenge wird am Farbkasten \u00fcber die Zonenschrauben dosiert. Kommt zuwenig Farbe auf der Druckform an, bleibt das Druckbild blass. Bei zuviel Farbe kann das Druckbild vermatschen und es besteht die Gefahr, das der Druck <em>ablegt<\/em>, d.h. die \u00fcberm\u00e4\u00dfige Farbe klebt auf der R\u00fcckseite des n\u00e4chsten Papiers. Dies muss also korrekt eingestellt werden. Dem Ablegen kann etwas entgegen gewirkt werden, in dem auf jedes Blatt ein wenig Puder gespr\u00fcht wird. Dazu gibt es den Puderapparat, der dies automatisch macht. Allerdings ist dies eine gro\u00dfe Sauerei, denn die ganze Druckmaschine wird dadurch schneewei\u00df und bei zuviel Puder merkt man dies auch bei den fertigen Drucken &#8211; das Puder liegt st\u00f6rend auf den fertigen Drucken. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"367\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/farbw.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-22027\" style=\"width:500px;height:367px\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Allgemeine Bestandteile eines Farbwerks. In der Funktionszeichnung des OHTs finden sich diese Bestandteile auch wieder (in Rot gezeichnete Walzen und Zylinder)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die druckenden Bestandteile der Druckform sind einzelne Buchstaben aus dem Handsatz, ganze Zeilen aus dem Maschinensatz, sogenannte Klischees (z.B. Bilder) oder Druckformen aus Fotopolymerplatten (Nyloprints). Die Zeilenzwischenr\u00e4ume werden mit sogenannten Regletten erzeugt, die wie die Einzelbuchstaben und die Zeilen aus Blei sind. Der Schriftsetzer bindet um den Satz (die Druckform) eine Kordel. Transportiert wird der Satz mit einem sog. Schiff. Dazu muss der Satz vom Arbeitsplatz des Setzers auf das Schiff geschoben werden. Ist die Kordel nicht stramm genug oder man stellt sich ungeschickt an, kann es sein, dass Teile der Druckform oder die ganze Druckform zu Boden fallen. Ein Disaster.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/setzer004.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Handsetzerei in den 1930er Jahren (eigene Fotosammluig) .<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Druck wird der Satz im Schlie\u00dfrahmen befestigt. Das macht der Drucker an der Druckmaschine. Die Position des Satz bestimmt, wo auf dem Papier gedruckt wird. In der folgenden Abbildung sieht man den Satz am rechten Rand, dadurch kommt das Druckbild auf den oberen Teil einer A4-Seite. Da der Satz kleiner ist als der Schlie\u00dfrahmen, wird der restliche Zwischenraum mit Stegen und den Schlie\u00dfzeugen ausgef\u00fcllt. An den Schlie\u00dfzeugen sind Backen, die man mit einem Schl\u00fcssel herausdrehen kann, sodass auch die letzte L\u00fccke im Schlie\u00dfrahmen gef\u00fcllt wird. Dies alles muss 100% fest sein, damit kein Bestandteil der Druckform beim Transport in die Druckmaschine und beim Druckprozess (Fortdruck) heraus fallen kann. Dies k\u00e4me dem obigen Disaster gleich.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"308\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/schliessr.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22029\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/schliessr.jpg 500w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/schliessr-300x185.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schlie\u00dfrahmen des OHT mit dem Satz, Regletten, Stegen und Schlie\u00dfzeugen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ist der Schlie\u00dfrahmen geschlossen, wird er in die Druckmaschine eingehangen. Nun wird die Maschine und die Druckform f\u00fcr den Fortdruck vorbereitet. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Papierfluss bei einem Tiegel geht von Links in der Anlage, wo das Papier vorgestapelt ist, \u00fcber die Druckform in der Mitte, hin zur Ablage auf der rechten Seite der Druckmaschine. Zun\u00e4chst wird das Papier von D\u00fcsen angesagt, ein Greifer (Karl Gilkes <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/patents.google.com\/patent\/US1180770\" target=\"_blank\">Propellergreifer<\/a>) nimmt sich ein Blatt und zieht es auf die Druckform. Nun klappt der Tiegel zu und dr\u00fcckt die Farbe mit Kraft auf das Papier. Der Tiegel \u00f6ffnet sich wieder und der Greifer transportiert das Papier zur Ablage. Dort l\u00e4sst der Greifer den Papierbogen los und der Puderapparat spr\u00fcht etwas Puder aufs Papier. <\/p>\n\n\n\n<p>Dieser ganze Prozess l\u00e4uft vollautomatisch, sodass der Drucker eigentlich woanders hingehen kann. Tut er aber nicht. Er \u00fcberwacht nun den Fortdruck: \u00dcberpr\u00fcft, ob keine Doppelten gezogen werden (zwei oder mehr Papierb\u00f6gen wurden beim Druckvorgang statt nur einem Bogen transportiert. Das erste dieser Bl\u00e4tter hat einen viel zu starken Druck, die anderen Bl\u00e4tter sind ohne Farbe, also Makulatur. <em>Makkus<\/em> sind schlecht, da nun ein Teil der Auflage fehlt. Ist die Auflage beispielsweise 50 St\u00fcck, dann hat der Drucker vielleicht 10 Papierbogen mehr zum Einrichten der Maschine. Werden st\u00e4ndig Doppelte gezogen, dann kann es sein, dass man nicht mehr auf die 50 St\u00fcck kommt und der Drucker Papierb\u00f6gen nachbestellen muss) und ob die Farbf\u00fchrung konstant bleibt. Dies sind st\u00e4ndige Regel- und Steuerprozesse. Der Drucker muss vielleicht Einstellungen am Farbkasten korrigieren oder bei einer gro\u00dfen Auflage Papier nachf\u00fcllen und die fertigen Drucke aus der Auslage nehmen.  <\/p>\n\n\n\n<p>Wie gesagt verl\u00e4uft der Prozess von Links nach Rechts. Dabei kann bei einem Druckgang nur eine Farbe aufgedruckt werden. F\u00fcr eine zweite Farbe m\u00fcssen Druckform und Druckmaschine umger\u00fcstet werden. Das Farbwerk der Maschine muss gereinigt werden. Die zweite Druckform wird vorbereitet. Die zweite Farbe wird angemischt und in den Farbkasten gef\u00fcllt. Die Auflage wird nach einer Trockenzeit der Druckfarbe wieder in die Maschine gestapelt und der ganze Prozess beginnt von Vorne. <\/p>\n\n\n\n<p>Eine Zwei- oder Mehrfarbenmaschine ist bei diesem Prinzip nicht m\u00f6glich. Dennoch zeichnete ich 1984 einen Tiegel als Zweifarbenmaschine. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"405\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohz84.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-22022\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tiegel als Zweifarbenmaschine (Zeichnung Sahler 1984)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zur DRUPA (Druck und Papier) Messe 1986 in D\u00fcsseldorf zeichnete ich eine moderne Zweifarbenmaschine mit einem CPC-Computer, der von einem Ingenieur mit wei\u00dfem Kittel bedient wurde. Das Zweifarbenprinzip wurde m\u00f6glich, weil der Drucker nach dem ersten Druckvorgang, den Papierbogen an einen Kollegen gab, der in direkt in die Anlage f\u00fcr den Druck der zweiten Farbe gab.  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"480\" height=\"338\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohz86.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-22024\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohz86.jpg 480w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/ohz86-300x211.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Tiegel als Zweifarbenmaschine mit CPC2 zur DRUPA 1986 (Zeichnung Sahler 1986)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"394\" src=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/hagen003.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-33100\" srcset=\"https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/hagen003.jpg 700w, https:\/\/guentersahler.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/hagen003-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Tiegel (hinten rechts) in Setzerei im Freilichtmuseum Hagen (August 2024)<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tiegeldruckpressen z\u00e4hlen zu den klassischen Druckmethoden. 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