Archiv der Kategorie: Zeitung

Zeitung

Kölnische Volkszeitung

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Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).

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Vom Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).

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Vom Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).

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Titelblatt vom 25. Dezember 1900 (Bookattack Collection).

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Vom Titelblatt vom 6. Juli 1913 (Bookattack Collection).

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Vom Titelblatt vom 6. Juli 1913 (Bookattack Collection).

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Vom Titelblatt der „Literarischen Beilage der Kölnischen Volkszeitung“ vom 15. Mai1913 (Bookattack Collection).

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Vom Titelblatt „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 14. Mai 1913 (Bookattack Collection).

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Vom Titelblatt „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection).

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Anzeige in „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection).

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Anzeige in „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection).

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Anzeige in „Der Westdeutsche Landwirt – Landwirtschaftliche Beilage zur Kölnischen Volkszeitung“ vom 29. Januar 1913 (Bookattack Collection). Dieser Beitrag wurde unter Anzeigen, Köln, Zeitung abgelegt am 21. Juni 2018.

Neue freie Volks-Zeitung, 9. Oktober 1898

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Dieser Beitrag wurde unter Anzeigen, Belle Époque, Zeitung abgelegt am 5. Juni 2018.

Düsseldorfer Volksblatt, 11. Dezember 1901 (Damaskus)

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Titelseite des „Düsseldorfer Volksblatt“ vom 11. Dezember 1901. Die Titelschrift wurde seit dem 1. Januar 1881 verwendet. Zum 1. Januar 1882 wurde dann nochmals das Layout der Titelseite geändert, blieb dann zumindest für die nächsten 20 Jahre identisch.

Auf der Titelseite wird als Chefredakteur Dr. Ed.[uard] Hüsgen (1848, Neuß – 1912, Düsseldorf) genannt. Er war Chefredakteur des Düsseldorfer Volksblatts von 1875 bis 1904. Hüsgen war 1878 Mitbegründer des Augustinus-Verein zur Pflege der katholischen Presse, deren Vorsitz er 1908 übernahm. 1871 war er aufgrund seiner Tätigkeiten für die Zeitung der Zentrum-Partei aus dem Justizdienst in Preußen entlassen worden. Er arbeitete danach als Redakteur bei der „Kölnischen Volkszeitung“ ([1]).

Die Zeitung war 1867 als Düsseldorfer Sonntagsblatt gegründet worden. 1871 war W. [ilhelm] Deiters, der eine Buchhandlung in der Alleestraße hatte, verantwortlicher Redakteur. Ab 1. Oktober 1871 war verantwortlicher Redakteur F. R. Palm, der auch Druck und Verlag übernahm. Die Redaktion stand „auf festen Boden des katholischen Glaubens“, wie man an die Leser schrieb. Zum 17. Mai 1873 übernahm Carl Becker & Cie Verlag und Druck verbunden mit der Herausgabe die Zeitung. Verantwortlicher Redakteur blieb B. Aßfelder. Ab dem 2. Januar 1875 stand Hüsgen als verantwortlich Redakteur auf der Titelseite.  Er hatte das Amt von Dr. Meller übernommen. Ab dem 11. Januar 1882 wurde auf der Titelseite die „Aktien-Gesellschaft Düsseldorfer Volksblatt“ als Druckerei und Verlag genannt. (Q: http://digital.ub.uni-duesseldorf.de)

Das „Düsseldorfer Volksblatt“ war ein katholische Zeitung, und wurde der „ultramontanen“ Ecke zugeordnet oder auch mal als „klerikale“ Zeitung bezeichnet. Aus Artikeln wie „Eine undeutsche ehrlose Journalistik“ (30. März 1872) geht deutlich der Standpunkt des Volksblatts hervor. Da wird gegen die liberale Presse und die politischen Zeitungen gewettert, diese werden als „die seit vielen Jahrzehnten in unsere Familien eingenisteten antikatholischen Zeitungen“ bezeichnet.  „Vom Großpapa bis zum Enkel […] hat man sich an die tendenziöse Färbung der politischen Zeitung so sehr gewöhnt, daß das Ungeheuerliche und Giftige, was Tag für Tag in homöopatischen Dosen verschluckt werden muß, unvermerkt in den abgehärteten politischen Magen abgleitet.“ (ebd.)

Redakteur Mellers Stellvertreter war Ende 1874 Johann Fußangel (1852 – 1910, vgl. [1], als Johannes Fusangel), der sich mit dem Artikel „An unseren Rockschößen“ vom 9. Dezember 1874 Ärger einhandelte. Fußangel, der am 9. Januar 1875 im „Düsseldorfer Volksblatt“ als ehemaliger Stellvertetender Redakteur genannt wurde, hatte bereits am 27. Oktober 1874 vor dem Zuchtpolizeigericht gestanden. Man hatte ihn beschuldigt in einem Artikel am 12. September 1874 „Gebräuche und Einrichtungen der katholischen Kirche beschimpft zu haben“. Er wurde aber freigesprochen.
In dem Artikel vom 9. Dezember 1874 ging es um das Attentat auf Reichskanzler Fürst Bismarck und den katholischen Attentäter Kullmann (vgl. [1]). Fußangel wurde beschuldigt, „in Bezug auf den Fürsten Bismarck eine nicht erweislich wahre Thatsache, welche denselben in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, verbreitet zu haben; verurtheilt ihn deshalb zu einer Gefängnißstrafe von vier Wochen, setzt jedoch diese Strafe auf vierzehn Tage herab“ (Quelle: [1]). Fußangel hatte in dem Artikel den katholischen Pfarrer Störmann verteidigt, der dem Attentäter Kullmann beeinflusst haben soll. Störmann war laut Fußangel aus „Gram über die Verleumdungen der offiziösen Presse gestorben.“ (aus: Düsseldorfer Volksblatt, 9. Dezember 1874). Die folgenden Sätze könnten den ganzen Ärger ausgeöst haben: „Und nun scheut sich der Reichskanzler nicht, das Andenken des Verewigten [Störmann], der sich nicht mehr verteidigen kann, in öffentlicher Sitzung des Reichtages in ganz grundloser Weise gröblichst zu beschimpfen! Hoffentlich sind Anverwandte des Verstorbenen da, die es unternehmen, den Reichskanzler hierüber vor den Gerichten zur Rechenschaft zu ziehen.“ (ebd.)
Fußangel war im März nach einer fasteinmonatigen Haftstrafe entlassen worden. Danach hätte er eine weitere antreten sollen, er verweilte nun allerdings in Italien (aus: „Neue freie Volks-Zeitung“, 21. April 1875). Der Volksblatt-Redakteur Johann Fußangel soll sich durch Flucht einer Gefängnisstrafe entzogen haben (Quelle: „Unsere Zeit“, 1875). An anderer Stelle schrieb man über Fußangel, er hätte „sich während der kurzen Zeit seiner Redaktionstätigkeit etwa zehn Preßprozesse zugezogen. Auch dieser wackere Kämpfer für ‚Wahrheit, Freiheit und Recht‘ hat das weite gesucht u. ist nach England entflohen.“ (aus: Kitzinger Anzeiger, 30. März 1875) An anderer Stelle: „Der gebürtige Düsseldorfer hatte das ‚Düsseldorfer Volksblatt redigiert, war vor der dortigen Staatsanwaltschaft nach Bayern geflohen und leitete hier nacheinander“ (aus: Weichlein „Nation und Region“, 2004) mehrere Zeitungen.

Über den „Kulturkampf“ schrieb Chefredakteur Ed. Hüsgen später: „Wie eine vergiftete Atmosphäre, wie eine Art Krankheit lag es in jenen Tagen über unserem Vaterlande […] Katholik und Reichsfeind, katholisch und vaterlandslos […] waren gleichwertige Begriffe […]. Die konfessionellen und politischen Gegensätze waren so groß, dass ein klaffender Riss durch die Gesellschaft ging, der Spaltung und Zwietracht bis in den Schoß der Familie hinein trug. […] Namentlich in den kleineren und mittleren Städten waren die Katholiken aus den gesellschaftlichen Kreisen und vom freundschaftlichen Verkehr mit Nichtkatholiken nahezu ausgeschaltet. […] In einzelnen Städten, so in M[önchen]-Gladbach und Düsseldorf wurden sogenannte ’schwarze Listen‘ gedruckt und in den Kreisen der liberalen Parteigenossen verbreitet, in der Absicht, dadurch auf die ‚ultramontanen‘ […] Geschäftsinhaber einen Druck auszuüben oder sie seitens der liberalen Kundschaft boykottieren zu lassen. […] Die Pressprozesse gegen die ‚ultramontane‘ Presse mehrten sich in auffälliger Weise, und die untergeordneten Organe der Justiz und Polizei ließen sich in vielen Fällen offenbare Gesetztesverletzungen bei Beschlagnahme und Haussuchungen zuschulden kommen.“ (zitiert aus: „Preussische Katholiken und katholische Preussen im 20. Jahrhundert“, Hrsg. Richard Faber, Uwe Puschner)

Während des Kulturkampfs reichte die Veröffentlichung einer Encyclika des Papstes, um als Zeitung Ärger zu bekommen. Am 8. März 1875 berichtete das „Bamberger Volksblatt“, dass neben anderen Zeitungen das „‚Düsseldorfer Volksblatt‘ konfiszirt“ worden sei. „In mehreren Druckereien fahndete die Polizei nach dem Manuskript der Encyclika, aber umsonst.“ (ebd.) Im Mai hieß es in derselben Zeitung: „Kulturkampfregister. Der Redacteur des ‚Düsseldorfer Volksblatt‘ wegen Veröffentlichung der päpstlichen Encyclika von 5. Febr. zu 200 Mark oder 3 Wochen Gefängnis verurtheilt“ (aus: Bamberger Volksblatt, 4. Mai 1875).

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Hinter dem Wochentag und dem Datum steht in Klammern „Damaskus“. Dabei handelt es sich den Heiligen Damaskus, der von 366 bis 384 Papst war. Täglich druckte die „Düsseldorfer Volkszeitung“ hinter dem Datum einen Namen aus dem Heiligenkalender der römisch-katholischen Kirche. Erstmals stand in der Volkszeitung am 2. Januar 1873 ein Heiliger hinter dem Namen, Odilo von Cluny. Das Abdrucken der Heiligengedenktage war auch bei anderen Zeitungen üblich. So wurden auch „katholische“ und „protestantische“ Heilige auf der Titelseite abgedruckt (gesehen bei der „Neuen freien Volks-Zeitung“ München, 1875)

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Aus dem Anzeigenteil:

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Dieser Beitrag wurde unter Anzeigen, Belle Époque, Zeitung abgelegt am 15. Mai 2018.

Zeitungsverkäufer um 1910

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Ein Zeitungsverkäufer in München. In der rechten Hand hält er Postkarten mit der Frauenkirche. In der linken Hand hält er eine Ausgabe der satirischen Wochenzeitschrift „Simplicissimus“. Unter dem Arm hat er mehrere Tageszeitungen, man erkennt die „Münchner Neueste Nachrichten“, die zwischen 1848 und 1945 erschien (links oben auf der Titelseite: Kreuz mit den Türmen der Frauenkirche). Des Weiteren hat er eine Umhängetasche mit kleinformatigen Heften.

Zeitung ohne Quelle

Zeitungsartikel ohne Quelle

Zu folgedem Zeitungsartikel fehlte mir die Quelle. Mein Zeitungsausriss ist die Rückseite eines anderen Artikels „Neue Aussichten auf Verwendung land- und forstwirtschaftlicher Nebenprodukte.“

Auskunft über die Gründe, die ihn zu der Tat ge-
führt haben.
Der Polizeibericht über die Schreckenstat meldet: Als der
Attaché der preußischen Gesandtschaft, Major von Lewinski,
heute nachmittag kurz nach ein Uhr auf dem Wege von der
Gesandtschaft die äußere Prinzregentenstraße passierte, wurde
er von dem ledigen 34jährigen Zinngießer Johann Strasser
aus Nieder-Alteich, Bezirksamt Deggendorf, von hinten ange-
schossen. Der Oberwachtmeister Bohlender, der auf einem
Dienstgange begriffen war und dem Major zu Hülfe eilte, wurde
durch mehrere Schüsse niedergestreckt und blieb tot auf dem
Platze. Major von Lewinski kam noch bis zum Palais Hohen-
zollern an der Maria-Theresiastraße, wo er zusammenbrach.
Bald nach seiner Überführung in das Chirurgische Krankenhaus
verschied er, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben. Der
Täter wurde festgenommen. Er ist vollkommen geständig.

Ort: Prinzregentenstraße in München. Beim Palais Hohenzollern handelt es sich um die Villa des Prinzen Hohenzollern in der Maria-Theresia-Straße 17 in München-Bogenhausen.

Personen: Major von Lewinski = Oskar von LewinskiOberwachtmeister Christian Bohlender, Johann Strasser

Zeit: 13. Mai 1913, kurz nach 13 Uhr

Quelle: vermutlich „Münchner Neueste Nachrichten“, Nr. 242, 14. Mai 1913: Ein Militärattaché und ein Oberwachtmeister erschossen. Die Tat eines Desparados. (vgl. Wikipedia)

Berlin am Sonntag

Spielmannszug oder Tambourkorps

Kleiner Tambourmajor (auch: Stabführer): Man erwartet, dass im nächsten Moment die Kapelle (Spielmannszug oder Tambourkorps), die hinter diesem Berliner Jungen mit seinem Stab ( Küs) steht, mit ihren Marsch startet, mit Trommeln (Trommler = Tambouren), Tompeten, Pfeifen und dem Schellenbaum (Foto: Atelier Wertheim, Oranienstraße, Berlin).

Musikkapelle in den 1920er Jahren. Posaunist, Tubist, Tompeter im Gleichschritt (Unbekannter Fotograf).

Tubist einer Musikkapelle in den 1920er Jahren. Man beachte, dass er, wie auch die Musiker auf dem obigen Foto, die Noten in der Hand hält. Die Musiker maschieren, spielen ihre Instrumente und halten ihre Notenblätter (Unbekannter Fotograf).

Musikkapelle (Spielmannszug oder Tambourkorps) in den 1920er Jahren (Unbekannter Fotograf).

Berliner Konzerthaus „Clou“

Im März 1914 (Foto: Kunstverlag Paul Kaufmann, Berlin-Wilmersdorf).

Im November 1912 (Foto: Kunstverlag Paul Kaufmann, Berlin-Wilmersdorf).

„Kino-Ausstellung >Der Film< in Berlin – Die vom 12. Juni bis 4. Juli ds. Js. in Berlin in den Gesamträumen des Berliner Konzerthauses (Clou) stattgefundene Ausstellung für moderne Lichtspielkunst >Der Film< verdient besonderes Interesse. Über den Wert von Spezialausstellungen ist man sich seit langem einig.“ (Velhagen & Klasings Monatshefte, 1920)

„Berliner Konzerthaus (Clou, Mauerstraße 82 und Zimmerstraße 90/91). Anfahrt in der Mauerstraße von der Leipziger Straße oder Krausenstraße nach Schützenstraße oder von der Friedrichstraße in die Zimmerstraße.“ (Automobil-Rundschau, 1929) 

„Immer an der Wand lang“ (1907)

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Postkarte um 1910 mit Text von Hermann Frey.

Das Couplet von Hermann Frey (1876 – 1950) „Immer an der Wand lang“ (1907) war ein Welthit. Ein Betrunkener torkelt mit seiner Begleitung immer an der Wand lang heimwärts. Die Männer alle im Frack und mit Zylinder. Die Frauen in Kleidern, wie man sie auch von den Fotos aus den Fotoateliers kennt: bodenlang, dazu Hüte mit Seidenblumen und hohe Stegkrägen.
Im Bildhintergrund sieht man vier Soldaten, die zum Alltagsbild gehörten.

Einer der Herren (oder alle drei) sieht sich als „dolle Bolle“, wo dann für mich auch die Zeile „aber dennoch hat sich Bolle janz köstlich amüsiert“ aus dem bekannten Berliner Volkslied mitschwingt. Wobei dieser Bolle für einen „amüsierfreudigen Mann“ steht, dem es egal ist, wenn seine Olle wegen seiner nächtlichen Eskapaden und Zechereien schimpft. Egal, immer an der Wand lang, findet er trotz der wackeligen Beine schon den Weg nach Hause, egal was ihn dort erwartet. Man hört ihn schon seine Olle mit „Reg dich nich uff, Olleken. Ick wa nur mit der Kleenen ausm Büro eenen picheln“ beschwichtigen.

Ein Bolle kam bereits im 19. Jahrhundert in den politischen Bierstubengesprächen „Unter den Tulpen“ im Satiremagazin „Kladderadatsch“ vor. Auch schon vor Carl Bolle (ab 1879), der einer Meierei in Berlin hatte und oft mit dem Bolle-Lied in Verbindung gebracht wird.

Film: Menschen am Sonntag (1929)

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„Fast ein Dokumentarfilm, dessen einzelne Teile aber durch eine angedeutete Spielhandlung zusammengehalten werden. Eigentlicher Mittelpunkt des Films ist die Stadt, sind die Menschen, die dem Zwang des Alltags zu entfliehen suchen und dabei doch keine neue Freiheit gewinnen. In vielen kleinen Episoden beobachtet der Film typische Verhaltensweisen der Bürger … Von manchen ähnlichen Versuchen unterscheidet sich dieser Film u.a. dadurch, daß er die glaubhafte Wirklichkeit nicht für publikumswirksame Pointen verfälscht. Seine Beobachtungen bleiben stets im Bereich des Wahrscheinlichen; so sind sie auch sozialkritisch relevant.“ („Reclams Filmführer“, 8. Auflage, 1991, S. 356/357)

Vermischtes aus Groß-Berlin:

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Berliner Radrennfahrer in den 1920er Jahren

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Köln am Rhein

Photo-Großhandlung „G. Janssen & Co., Cöln a. Rh.“

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Dies ist die Rückseite eines Fotos aus dem Atelier von Ernst Zeck. Schaut man genau hin, dann sieht man unten rechts in kleiner Schrift „G. Janssen, Cöln a. Rh.“. das heißt der Fotograf Zeck hat seiner Fotokarton bei der Firma G. Janssen in der Norbertstraße bestellt.

Die  Photo-Großhandlung G. Janssen & Co., Cöln a. Rh. wurde 1862 gegründet. Sie befand sich zunächst in der Christophstr. 8, später erwarb die Firma das Haus  Norbertstr. 30.
Inhaber war um die Jahrhundertwende Jos. Liersch. Dort gab es z.B.  „Trockenplatten und Papiere, Firma Karten (zum Aufkleben der Photographien in jeder Ausführung) oder Photographie-Ständer“ (Preisliste von 1904).
1905 verkaufte Liersch die Firma und verließ Köln. Neuer Inhaber war Herr Auerbach (Photographische Chronik, 1905).
1911 Vertretung der Royal-Standardplatten.
1950er Jahren als „Janssen & Cie, Photo-Fachgrosshandlung“ (Firmenlogo: JACIE).
1952 Festschrift zum zum 90-jährigen Jubiläum.
1958 in der Norbertstr. 26 – 30.
1962 schrieb Dr. Werner Jüttner vom Kölner Stadtmuseum zum 100-jährigen Jubiläum eine Festschrift.
1969 neben Köln auch in Berlin, Frankfurt und Stuttgart.
1971 in der Norbertstr 26.
1973 auch als Foto-Großhandlung Royal GmbH & Co., Norbertstraße 26 – 30.
1974 in der Norbertstr. 26 – 30. Dieser Beitrag wurde unter Fotografie, Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Soldaten mit Zeitungen im April 1915

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Drei Soldaten in einem Lokal.

Drei Soldaten saßen im April 1915 in einem Lokal. Sie tranken ein wenig, wohl Rotwein, auf dem Tisch stand eine Flasche mit Korken. Zwei Männer rauchten Zigarren oder Zigaretten.  Auf dem Tisch stand vor einer Blume eine Werbung der Trierer Zigarettenfabrik „Haus Neuerburg“ (ab 1918 in Köln mit der bekannten Marke Overstolz).

Der Soldat links hielt die Titelseite einer Ausgabe der „Kölnischen Zeitung“ vom Donnerstag, 8. April 1915 hoch. Es ist die erste Morgen-Ausgabe des Tages mit der Nr. 353. Es gab mehrere Ausgaben täglich. Mindestens eine „Morgen-Ausgabe“, eine „Mittags-Ausgabe“ und eine „Abend-Ausgabe“. Zwei Beispiele von den Tagen 21. und 25. Mai 1913:
„Kölnischen Zeitung“, Nr. 585, Mittwoch, 21.5.1913, Abend-Ausgabe
„Kölnischen Zeitung“, Nr. 600, Sonntag, 25.5.1913, erste Morgen-Ausgabe
Es gab demnach drei bis vier Ausgaben täglich.

Die Schlagzeile am 8. April 1915 lautete: „Der neue Durchbruchsversuch der Franzosen – Strömungen in Bulgarien“. Es wird also über das Neueste des Krieges berichtet (hier Aktivitäten der Franzosen an Maas und Mosel und „Strömungen“ in Bulgarien).

Der Soldat in der Mitte hielt eine Ausgabe der Satirezeitschrift „ULK“ hoch, Ausgabe Nr. 13 vom 26. März 1915. Das war nicht die neueste Ausgabe, am 2. April war bereits die Nummer 14 erschienen.

Die „Kölnische Zeitung“ (Verlag M. DuMont Schauberg, Köln) war neben der „Frankfurter Zeitung“ (Frankfurter Societäts-Druckerei, Frankfurt a.M.) eine wichtige überregionale Zeitung im damaligen Deutschland.

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Titelblatt des Satiremagazins ULK. Ausgabe Nr. 13 vom 26. März 1915. Diese Ausgabe hielt der Soldat auf dem obigen Bild in die Kamera.

Eine weitere überregionale Zeitung war das „Berliner Tageblatt“ (Rudolf Mosse Verlag, Berlin); sie soll die größte Auflage gehabt haben. Die Satirezeitschrift „ULK“ erschien von 1872 bis 1922 donnerstags als Gratisbeilage des „Berliner Tageblatt“ und von 1910 bis 1922 auch in der regionalen „Berliner Volks-Zeitung“ (Rudolf Mosse Verlag, Berlin). Ab 1922 erschien die „ULK“ als eigenständige Publikation bis 1932.

Weitere Satiremagazine mit überregionaler Bedeutung waren „Fliegende Blätter“ (1845 bis 1944), „Kladderadatsch“ (1848 bis 1944), „Simplicissimus“ (1896 bis 1944) und „Der wahre Jacob“ (1879 bis 1933).

Digitalisierte Zeitschriften:
Simplicissimus
der wahre Jacob
ULK
Fliegende Blätter
Kladderadatsch

Heidelberger historische Bestände Dieser Beitrag wurde unter Köln, Zeitung abgelegt am 1. Februar 2019.

Anzeigen in der Kölnischen Zeitung (1871)

Anzeigen aus „Kölnische Zeitung“, Nr. 34, Freitag, 3. Februar 1871

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Heute reden wir von Gummistiefeln. Statt Gummischuhen könnte man auch von Kautschukschuhen sprechen, denn „schon von den Eingeborenen Südamerikas [wurde] das Kautschuk zur Herstellung von Schuhen benutzt. Sie bestrichen hölzerne oder thönerne Schuhformen mit Kautschuksaft und ließen denselben darauf eintrocknen. War das Kautschuk in genügender Dicke aufgetragen, so wurde die Form daraus entfernt“ („Die Fabrikation der Kautschuk- und Guttaperchawaaren“, 1883). Aber diese Schuhe hatten einige Nachteile, bei Hitze klebten sie und bei Kälte waren sie spröde. Erst durch Verbesserungen von Charles Goodyear 1840, konnten diese Nachteile behoben werden.  Die Amerikaner Hiram Hutchinson und Henry Lee Norris produzierten nach 1855 in Frankreich bzw. Schottland. In Anzeigen in der 1860er Jahre stand oft „ächt amerikanisch und wasserdicht“. Gummischuhe kamen in erster Linie aus England, Frankreich und Amerika, wobei die aus Amerika am bekanntesten waren.
Die in der Anzeige genannte Bürgerstraße befindet sich direkt beim Kölner Rathaus in der Altstadt. Dort war damals wohl ein Geschäft, denn in der nächsten Anzeige „Braunkohle“ (steht in der Zeitung auch direkt unter der obigen)  wie dieselbe Adresse angegeben.

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In dieser Anzeige sind die Begrifflichkeiten auf den ersten Blick etwas seltsam.
Sgr. / Thlr. = Silbergroschen bzw. Thaler, damalige Währung. Centner/Zentner = alte Gewichtseinheit. „viel besser als Coaks“ = Braunkohle viel besser als Koks. Brandgeriß = ? (anderes Beispiel von 1848: „3000 Scheffeln Brandgeriß, 900 Zentnern Fettkohlen“. Fettkohle bestimmte Steinkohle). Malter = Volumenmaß.

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Hier will jemand einen Handwagen und eine Decimal-Waage (= Dezimalwaage zur Messung unbekannter Massen durch Nutzung von Vergleichsgewichten) kaufen. Die Abkürzunjg Ctr. = Centner. Wo soll sich derjenige melden, der verkaufen möchte? Am Ende steht „Die Exp. s., wo.“ (Exp. = Expedition, der Zeitungsverlag), evtl. „Die Expedition sagt wo“. Demnach musste man zur Zeitung gehen und nachfragen.

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Eine kleine Werbeanzeige der permanenten Industrie-Ausstellung in der Glockengasse 3 für Jagdwagen (Sandläufer) (= kleine Kutsche), Panier (= ein bestimmter Wagentyp) und Phaetons (= kleine Kutsche, „Herrenkutsche“). Die permanente Industrie-Ausstellung diente Fabrikanten zur Bekanntmachung ihrer Erzeugnisse. Erstmalig eröffnet 1862 (?). Um in die Industrie-Ausstellung zu kommen musste man 25 Pfennig (1876 ) bezahlen. Unter der Adresse Glockengasse 3 befand sich ab 1865 eine Gemäldegalerie. In einem Fremdenführer von 1863 stand: „Von der Brückenstrasse treten wir in die gegenüberliegende Glockengasse. In dieser wären zu sehen: Nro. 3, die permanente Industrie-Ausstellung, nebenan die Gewächshäuser und die Privatsammlung des Herrn Ph. Engels.“ (Quelle: [1]).

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Ein Namenstagsgruß, wie er auch heute noch in der Zeitung stehen könnte, würden Namenstage noch so eine Rolle spielen. Der Ort Bayenthal im Süden von Köln gehörte bis 1888 zu Bürgermeisterei Rondorf und wurde dann mit anderen Orten nach Köln eingemeindet

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Diese Anzeige beginnt mit einem hebräischen Wort. Eine ähnliche Anzeige: „7/2 Pfd. per Thlr. Fracht frei bis Magdeburg (Harburg) bei Gebr. Frankenstein, Bielefeld.“ („Allgemeine Zeitung des Judenthums„, 1873). „Fein ausgebackene [hebräisches Wort] 10 Pfund per Thaler liefert franco Station Wesel oder Dülmen die Mazzothfabrik von N. Liebreich.“ („Allgemeine Zeitung des Judenthums„, 1875). (Emballage (= Verpackung) Zur Firma:  „Herrenröcke, Hosen und Westen“, „Herrenkleider“. „Gegründet 1852, Fabrication fertiger Herrengarderoben, auch Leinenwäsche. Spez. leichte Sommerröcke von baumwollenen, leinenen und halbwollenen Stoffen. Absatz grösstentheils auf asserdeutschen europäischen Märkten, in Deutschland nicht. 7 Arb. in der Fabrik, 105 (35 weibl.) ausserhalb.“ (Amtlicher Katalog der Ausstellung des deutschen Reiches, 1873)

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Laden in der Apostelnstraße unweit der Kirche St. Aposteln.

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Das Geschäft Wirz & Schlösser war unmittelbar bei der Kirche St. Columba. Laut Adressbuch von 1846 wohnte dort Wilhelm Anton Wirz, Columbastr. 6/8 ([1]), aber auch Johann Josef Schlösser, Columbastr. 6/8, Übersetzer und Redakteur der Kölnischen Zeitung ([2]), auch Doktortitel, geb. 21. Juni 1780 („Beiträge zur Geschichte der Kölnischen Zeitung, 1930). Dieser hatte evtl. „Anna Gertrud Schlösser, geb. Wirz, 65 J. alt, Columbastr.“ (aus „Rheinische Zeitung“) geheiratet. 1913 firmierte das Geschäft noch als „Südfrüchtegroßhandlung Wirz & Schlösser, Köln“.

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Speziell für Lieferanten der Armee, gratis per Bahn 2000 Zentner weiße Bohnen (Fisolen). „Reflectierende“, verstehe ich als Interessenten. Franco-Offerte = unverbindliche Kaufangebote.

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Beispiele: „ Zucker in ein halböhmig Faß gelegt“ (1668), „halböhmig Oehlfäßchen“. Es geht um Fassgrößen, z.B. 1 Ohm = 160l. Halb Ohm = halbohm = halböhmig. Genaueres hier. Anfrage „December 1821 bei dem Kaufmann Joseph Seelig in Köln brieflich an, zu welchem Preise er ihr 5 — 10 Ohm 80 prozentigen Rohspiritus gegen sogenannte Zweimonatspapiere überlassen könne.“ („Juristische Monatsschrift für preussisches Recht und dessen Praxis„, 1855). Beispielsweise Eichenholzfass mit verzinkten Eisenringen. Das Geschäft von Jos. Seelig bestand bereits vor 1821.

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Eine Zwillingsmaschine ist eine bestimmte Dampfmaschine. 8pferdige Maschine = 8 PS-Maschine (Beispiele: „kleine 50 pferdige Gasmaschine“, „Angefangen von den ersten 15 pferdigen Motoren mit einem Einheitsgewicht von nahezu 26 kg/PS und 6 kg stündlichem Benzinverbrauch stieg die Einzelleistung der Motoren auf 90 bis 120 PS, dann auf 150 bis 180 PS und weiter auf 210 PS“). 1882 als Waggonräderfabrikanten Gebr. van der Zypen in Deutz (zur Firma: [1]).

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„1 eisernes Reservoir von 3800 Liter“ (= Vorrat). Theodor Prümm, Kupferschläger, große Sandkaul Nr. 2 (Rheinische Zeitung). Baute später Waagen. Firmengründung 1839. Firmengeschichte ([1])

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Geschäftseröffnung am 1 Mai 1849: Franz Coblenzer, Material- und Farbwaaren-Handlung en gros & en detail Höhle Nr. 22 nahe an St. Alban. ([1)] Als „Coblenzer, Frz, * Höhle 28“ mit einer Lakritzfabrik („Adressbuch aller Länder der Erde der Kaufleute, Fabrikanten, Gewerbtreibenden, Gutsbesitzer“, 1871).

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Bei einem Plüswolf könnte es sich um einen „ selbstthätigen conischen Wolf (selsacting conical willow)“ handeln „Bei dem conischen Wolf wird die Baumwolle auf der einen Seite beständig eingetragen, während sie an der andern Seite wieder heraus- komm“, Polytechnisches Centralblatt, 1837). 24 “ rh. (24 Zoll rheinisch; “ bei genauen messungen wird das normalmasz, nach dem man sich richtet, als rheinländisch, französisch, Leipziger, Pariser u. s. w., von denen das erste in Deutschland am weitesten galt“ [1]. Als Beispiel: „einer Breite von 32 Zoll rheinisch Mass (nach sächsischem Mass. 2 Ellen 22 Zoll Höhe bei 1 Elle 11 Zoll Breite)“ [2]). Firma J. W. Houget et Teston aus Verviers in Ost-Belgien, „welche sich vorzugsweise mit der Verfertigung von Spinn- und Webmaschinen für Wolle, Tuchscheermaschinen ‚), wie auch mit der Lieferung von Dampfmaschinen beschäftigt“ („Die Gewerbausstellung in Brüssel im Jahre 1841″, 1842). Bauten 1829 eine Dampfbürstmaschine, 1837 eine Scheermaschine, auch eine Wollwaschmaschine. 1868: „Dampfmaschme, Steuerung mit Zahnrad ohne Excenter.“ Ein „Wolf“ dient zum Zerkleinern und Mahlen von Gegenständen (siehe Fleischwolf).  Franco-Anfragen = „Der Unterzeichnete gibt auf Franko Anfragen gern nähere Auskunft über …“ = gratis Anfrage, vgl. frank und frei  (vgl. Franco = Versender übernimmt die Kosten der Lieferung/Frachtkosten, der Empfänger zahlt nichts. = portofrei).

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Ein Bild der Apotheke von 1890 gibt es hier:

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Zum Disch-Haus ([1])

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Dieser Beitrag wurde unter Anzeigen, Köln, Zeitung abgelegt am 1. Februar 2019.

Kölner Spaziergänge 2

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Eigelsteintorburg (Blick stadtauswärts). Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen.

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Eigelsteintorburg: Rechts die Figur des Kölner Bauern (1891). Links Häuser hinter der Stadtmauer (Neustadt).

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Eigelsteintorburg (Blick einauswärts).

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Häuser in der Gasse Im Stavenhof (in der Nähe der Eigelsteintorburg).

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Haus in der Gasse Im Stavenhof (in der Nähe der Eigelsteintorburg).

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Häuser in der Gasse Im Stavenhof (in der Nähe der Eigelsteintorburg).

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Kirche St. Andreas in der Komödienstraße.

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In diesem Haus war früher das Hotel Fürstenhof (erbaut 1911/12).

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Im Haus links war früher das Hotel Fürstenhof. Rechts der Dom.

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Detail am Hotel Fürstenhof: Schriftzug „Fürsten-Hof“.

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Alter Wartesaal am Hauptbahnhof. Erbaut 1915.

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Alter Wartesaal und Dach des Hauptbahnhofs.

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Detail Alter Wartesaal.

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Marzellenstraße: Deutsche Reichspost – Postscheckamt (erbaut 1912).

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Marzellenstraße: Kirche St. Mariä Himmelfahrt (rechts Domspitzen).

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Detail Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

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Kirche St. Mariä Himmelfahrt am Hauptbahnhof (Trankgasse).

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Marzellenstraße: Wohnhäuser neben Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

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Marzellenstraße: Wohnhaus neben Kirche St. Mariä Himmelfahrt.

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Gebäude einer ehemaligen Kaserne („Fischerkaserne“), Barbarastraße in Köln-Riehl (1899)-

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Gebäude einer ehemaligen Kaserne („Fischerkaserne“), Barbarastraße in Köln-Riehl (1899).

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Turm der alten Stadtmauer, bei der Gereonsmühle am Hansaring.

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Rest der alten Stadtmauer bei der Gereonsmühle am Hansaring.

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Gereonsmühle mit Stadtmauer am Hansaring.

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Ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Neugotische Fassade der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Standbild an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899). Vier Standbilder: Ludolf Camphausen, Johann Friedrich Carl Heimann, Peter Heinrich Merkens, Gustav von Mevissen.

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Standbild an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Neugotisches Fenster an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Neugotische Fenster an der ehemalige städtische Handelsschule am Hansaring (erbaut 1899).

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Haus Rienemann, Unter Fettenhennen (Café Reichard, WDR).

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Haus Rienemann, Unter Fettenhennen (Café Reichard, WDR).

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Farina-Haus (Duftmuseum), Obenmarspforten/Unter Goldschmied, gegenüber vom Rathaus. Erbaut 1899 bis 1901. Firmensitz des Eau de Cologne-Herstellers „Johann Maria Farina gegenüber dem Jülichs-Platz“. (http://www.rheinische-industriekultur.de/objekte/koeln/farina_haus/farina.html)

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Türe am Farina-Haus, Straße Obenmarspforten.

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Ehemalige Kirche St. Alban (im Zweiten Weltkrieg zerstört, heute Gedenkstätte), Quatermarkt.

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Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894).

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Detail Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894).

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Detail Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894)

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Detail Haus Schierenberg, Schildergasse/Ecke Perlengäßchen (1894).

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Kirche St. Aposteln, Neumarkt.

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Hahnentorburg, Rudolfplatz (Blick stadtauswärts). Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen.

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Hahnentorburg, Rudolfplatz (stadteinwärts).

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Hahnentorburg, Rudolfplatz (stadteinwärts).

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Straßenbahnendhaltestelle und Straßenbahn-Museum in Köln-Thielenbruch.

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Straßenbahnendhaltestelle und Straßenbahn-Museum in Köln-Thielenbruch.


Weblinks:

http://www.anicursor.com/damalsundheute.html (Bilder 1945 und heute überlagert) Dieser Beitrag wurde unter Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Kölner Spaziergänge 1 (N)
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Dösender Funke, ein Stadtsoldat, an der Ulrepforte. Die Bronzefigur ist von Bildhauer Willi Neffgen.

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Nun ist er eingeschlafen.

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Ulrepforte, vom Kartäuserwall aus gesehen, Teil der mittelalterlichen Stadtmauer (13. Jh). Seit den 1950er Jahren in den Händen der Kölsche Funke rut-wiess vun 1823 e.V. Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen.

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Klosterkirche St. Maria vom Frieden, Ecke Vor den Siebenburgen/Schurgasse. 1942 zerstört, Wiederaufbau 1947 – 1957.

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Das „Hauptwerk“, Teil der Festungsbauten („Fort Paul“ = nach dem Schwiegersohn Friedrich Wilhelms III, dem Großherzog Friedrich Paul von Mecklenburg/Fort IV) am Volksgarten. Der Volksgarten wurde 1887 – 1889 angelegt, auf dem Gelände des alten Forts. Zur Festung gehört auch noch die erhaltende sogenannte Orangerie (gehörte zum 1841 unter der Erde angelegten Munitionslager), heute ist dort ein Therater (vgl. http://www.orangerie-theater.de).

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Konrad-Adenauer-Denkmal in der Mittelstraße vor der St. Aposteln-Kirche. Bronzefigur von Karl Wimmer. Eingeweiht wurde es 1995.

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Neugotischer Bau an der Christophstraße. Von 1897 bis in die 1970er Jahre war hier das Stadtarchiv.

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Westseite von St. Gereon an der Christophstraße. Zählt zu einer der ältesten Kirchen in Deutschland.

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St. Gereon, rechts einer der beiden Türme.

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Haus in der Steinfelder Gasse, gesehen aus der Straße Gereonsdriesch. Neugotisches Haus von 1895.

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Häuser der neuen Altstadt (Heumarkt). Nur das rechte Gebäude (Heumarkt 77, „Gilden im Zims“) ist ein Vorkriegsgebäude: Bau aus dem 16. Jh., 1943 ausgebrannt und 1946 wieder hergestellt. Benannt nach dem Eigentümerfamilie Zims (u.a. Johann (Hans) Zims, ein Radsportler, vgl. www.gilden-im-zims.de). Im 18. Jh. Gaststätte „„Zum Sankt Peter“.

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Reiterdenkmal von Friedrich Wilhelm III. (König von Preußen) auf dem Heumarkt. Ursprünglich 1878 eingeweiht, 1943 zerstört, in den 1990er Jahren wieder aufgebaut. Links auf dem Bild eine Hochzeitsgesellschaft, rechts eine Blaskapelle.

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Blick aus der Gasse Auf dem Rothenberg auf die Kirche Groß St. Martin. Links Brauhaus Sünner am Walfisch. Bis in die 1950er Jahre als „Weinhaus im Walfisch“.

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Im Vordergrund Haus Wolkenburg (18. Jh.) am Mauritiussteinweg. Hinten der Turm der Mauritius-Kirche. Die Kirche nach Plänen von Vincenz Statz wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, nur der Turm blieb stehen, Neubau des Kirchenschiffes in den 1950er Jahren.

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Severinsviertel: Blick aus der Straße An der Eiche auf Häuser in der Straße Hirschgäßchen und Kirche St. Severin.

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Brauhaus Früh em Veedel an der Severinstorburg (Chlodwigplatz). Erbaut 1886. In dem Haus war bis 1979 die Schnapsbrennerei der Familie Herrmann. Dann Übernahme durch die Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG (vgl. www.fruehemveedel.de)

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Im Haus Balchem in der Severinstraße 15 (bei der Severinstorburg), das Giebelhaus rechts, befindet sich heute eine Stadtteilbibliothek. Das Haus stammt aus dem Mittelalter, wurde später Barock umgebaut. 1944 zerstört und in der Nachkriegszeit rekonstruiert. U.a. war hier die „Bierbrauerei Balchem“ und die „Kartäuser-Bräu Gebrüder Balchem“ (1884–1921).

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Haus Balchem in der Severinstraße.

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Severinstorburg aus dem 15. Jh., vom Chlodwigplatz aus gesehen. Eine der vier noch stehenden Stadttorburgen. Dieser Beitrag wurde unter Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Kölner Atelierfotografie

Die hier aufgeführten Fotografen waren zu unterschiedlichen Zeiten in Köln im Zeitraum 1870 bis 1920 aktiv.

„Im Jahr 1864 lassen sich in Köln immerhin 31 Fotografen nachweisen, während Düsseldorf im Vergleich dazu nur acht zählen kann. Ihre Haupttätigkeit bestand wie überall im Porträtieren der Mitbürger. Daneben bot jedoch die Herstellung von Ansichten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, vor allen Dingen vom Dom, eine wichtige Einnahmequelle. Schließlich war Köln eine zentrale Anlaufstelle aller Rheintouristen, die für eine stetig wachsende Nachfrage nach anschaulichen und preiswerten Ansichten der Stadt und ihrer Sehenswürdigkeiten sorgten.“ (Quelle: Roswitha Neu-Kock „Über die Anfänge musealer Sachfotografie in Köln“, siehe hier)

Allgemeines zur Atelierfotografie finden Sie hier:
Bachelorarbeit von Anna-Luise Wenske: Berliner Atelierfotografie des 19. Jahrhunderts

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Frau im Fotoatelier von Heinrich Gastroph, Firma Richard Scholz, Schildergasse 94, Köln (19. Jh., 60 – 70er Jahre; Format: 60 x 100 mm, ganze „Firmen-Karte“ gemessen, nicht nur das Bild).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Mann im Fotoatelier von F. Kramer, Mohrenstraße 32, Köln (19. Jh., 60 – 70er Jahre; Format: 60 x 100 mm).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Mann im Fotoatelier von J.H. Braschoss, Peterstrasse 31, Cöln (Format: 110 x 170 mm).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Frau im Atelier von •Carl Westendorp, Comödienstr. 7, Cöln (Format: 63 x 103mm).

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Rückseite des obigen Fotos.

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Drei Frauen im „Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53“ (Format: 135 x 215 mm).

Samson & Co. in der Hohestr. neben der Tietz Passage.  Zum Atelier gab es einen Fahrstuhl.  Samson & Co. war auch in Mülheim (Rhein),  Buchheimerstr. 23 und Köln-Ehrenfeld, Venloerstr. 269.

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Frau im Fotoatelier von A. Wirtz, Köln a. Rh., Hohestrasse 55. (Format: 105 x 165 mm).

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Paar im Fotoatelier von Anna Wirtz, Köln a. Rh., Hohestrasse 55. (Format: 105 x 165 mm).

Das Atelier von Anna Wirtz wurde nach 1906 betrieben.
„Atelier für künstlerische Photographie u,  Malerei.“ (Rückseite)

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Rückseite der obigen Abbildungen.

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Frau im Fotoatelier Photographie „Elite“, Köln, Minoritenstr. 25. (Format: 80 x 167 mm).

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Rückseite der obigen Abbildung.

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Mann im Jahr 1909 beim Fotografen Eugene Coubillier, Köln, Hohenstaufenring 86 (Format: 105 x 165 mm).

Eugene Coubillier (1873 – 1947) war Bruder des Bildhauers Fritz Coubillier. Er machte in Köln-Deutz bei Carl Scholz seine Ausbildung. Eigenes Atelier ab 1906 am Ehrenfeldgürtel [Quelle: [1]).

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Mann im Atelier von H.J. Braun in Köln-Ehrenfeld (Format: 110 x 168 mm).

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Frau mit drei Kindern im Fotoatelier von Hof-Photograph C. Scholz, Köln Ehrenfeld (Format: 160 x 110 mm).

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Carl Scholz hatte seine Ateliers in Köln-Deutz, Freiheitstr. 64 und  Köln-Ehrenfeld, Venloerstraße 237. Er bildete Eugene Coubillier aus. Scholz betrieb in Köln-Deutz ein Fotogeschäft.

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Frau im „Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53“ (Format: 105 x 165 mm).

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Frauen im Fotoatelier von J. Spenke, Köln-Ehrenfeld, Venloerstr. 363 (Format: 107 x 165 mm).

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Frau im Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53 (Format: 80 x 170 mm).

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Rückseite zum obigen Bild.

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Frau und Kind im Fotoatelier von Wilhelm Janssen, Cöln a. Rhein, Weidenbach 5 (Format: 80 x 170 mm).

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Frau im Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53 (Format: 80 x 170 mm).

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Mann im Samson & Co. Photogr. Atelier, Köln (Rhein), Hohestrasse 53 (Format: 80 x 170 mm).

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Frau im Fotoatelier von A. Wirtz, Köln a. Rh. (Format: 105 x 165 mm).

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Frau im Fotoatelier von J. Spenke, Köln-Ehrenfeld, Venloerstr. 363 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite der obigen Abbildung.

im Fotoatelier von A. Wirtz, Köln a. Rh., Hohestrasse 55. (Format: 105 x 165 mm).

Mann im Fotoatelier von Wilh. Janson, Cöln a. Rhein, Weidenbach 5. (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Frau im Fotoatelier von Herrmann Schlüter, Köln a. Rhein, Schildergasse 47/49 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Frau im Fotoatelier von Ernst Zeck, Köln, Mittelstrasse 24 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Auf der Rückseite des Kartons steht klein : „G. Janssen & Co., Cöln a. Rh.“. Dies war die 1862 gegründete „Photo-Großhandlung“ in der Christophstraße 8, später in der Norbertstraße 30. Mehr zur Geschichte der Firma habe ich hier notiert.

Frau mit Kind im Fotoatelier von Hof-Photograph C. Scholz, Köln Ehrenfeld (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Kleinkind im Fotoatelier von J. Spenke, Köln-Ehrenfeld (Format: 65 x 105 mm).

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Mädchen im Fotoatelier von Fritz Heinz, Köln, Severinstrasse 205/7 (Format: 65 x 105 mm).

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Rückseite des obigen Bildes.

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Frau im Fotoatelier von Jos. Klett, Köln-Nippes, Schenkendorferstr. 1 (Format: 65 x 105 mm).

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Frau 1908 im Fotoatelier von Hofphotograph N. Tonger, Köln a. Rh. (Format: 110 x 160 mm).

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Frau 1907 im Fotoatelier von Hofphotograph N. Tonger, Köln a. Rh. (Format: 110 x 160 mm).

Nicola Tonger, Photograph, Köln Hohe-Straße 45 (1877 – 1885) und Düsseldorf, Elberfelder-Straße 4, auch Johann Nicolaus Tonger (1846  – 1917), auch: Nicola Tonger Köln, Comödienstrasse 16 (ab 1887) (Quelle: [1], [2])

Weitere Fotografen in Köln:

  • Atelier Bluhm, Ehrenstr. 94/Ecke Friesenwall
  • J.H. Braschoss, Peterstr. 31 u. Pantaleonsmühlengasse 44 (Quelle: [1], [2])
  • Eugen Bresonski, Hohestr. 134
  • Bernh. Brischke, Breitestr. 133 (Quelle: [1])
  • Fritz Eilender, Breitestr, 86 bzw. Kreuzgasse 22 (gegenüber Stadttheater) (Quelle: [1])
  • Willy Chedell, Schildergasse 66, übernahm Atelier von Fritz Meycke (Quelle: [1])
  • Atelier Elvira, Hohestr. 79 (Quelle: [1])
  • Photographie Elite, Minoritenstr. 25
  • Jean Epkens
  • J. Fuchs, Hohestr. 13 (Quelle: [1])
  • Peter Geus, Langgasse 34, auch: Fried. Wilh. Straße 9 1/3, Mülheim am Rhein, Buchheimerstraße 55, Eigelstein 66, Köln, Matthias Straße 14, Köln
  • P.W. Haak, Severinstr. 66 (siehe auch: [1])
  • Heinrich Heinz, Hof-Photograph und Maler, Severinstr. 205 – 207
  • W. Höffert, Hofphotograph, Hohestr.
  • Herm. Lambertz, Eigelstein 47
  • Max Lintz, Ehrenstr. 33/35 u. Habsburgerring 6
  • Kronen-Atelier (Willy Berndt), Schildergasse 72 – 74
  • Fritz Meycke, Schildergasse 66 (auch ein Atelier in Bonn) (Quelle: [1])
  • J. Rademacher
  • F. Raps, Comödienstr. 16
  • Wilh. Recker, Schildergasse 112 (später Blaubach 44)
  • ReformAtelier, Breitestr. 165
  • Aug. Schmidt, Rudolfplatz 10 (vor der Hahnenthorburg)
  • Theodor Schönscheidt, Breitestr. 14 (siehe auch: [1], [2], [3])
  • Carl Westendorp, Comödienstr. 7 (siehe auch: [1], [2], [3], [4])
  • Atelier Wolff, Inh. Willy Thoren, Weyerstr. 23/25 (siehe auch: [1])

Dieser Beitrag wurde unter Belle Époque, Fotografie, Köln abgelegt am 1. Februar 2019.

Naumannsiedlung in Köln-Riehl

Erbaut 1927 bis 1929.

https://de.wikipedia.org/wiki/Naumannsiedlung