Bereits 2005 beschäftigte ich mich zu Beginn meines Masterstudiums Erwachsenenbildung mit Naturerfahrung sowie Zeichnen in der Natur. Dabei fand ich das Flow Learning nach Joseph Cornell:
- Begeisterung wecken
- Konzentriert wahrnehmen
- Unmittelbare Erfahrung
- Andere an den Erfahrungen teilhaben lassen.
Ich formulierte dies 2005 so:
- Ankommen in der Natur
- Aktivitäten in der Natur
- Entspannen in der Natur
- Erinnern an die Natur.
Erinnern an die Natur kann man sich beispielsweise mit einem Nature Journal. Die Texte und Bildern erinnern an die Tour in die Natur. Ich suche aber noch nach weiteren Methoden für „Erinnern an die Natur“.
Eine rein textbasierte Methode nenne ich für meine Zwecke „Waldbaden durch erinnern“. Was bedeutet „Waldbaden durch erinnern“?
Nach einer Spaziergang in den Wald/die Natur, schreibt man positive Erlebnisse von diese Tour auf und nutzt diese als Erinnerung für Tage an denen man selber nicht in die Natur kommt.
„Waldbaden durch Erinnern“ verbindet Ansätze des autogenes Training mit kurzen, ruhigen Naturtexten. Die Texte greifen vertraute Wald-Erfahrungen auf und lassen sie im Körper nachklingen.
„Du erinnerst dich an den Waldboden.
Weich unter den Füßen“
Stichwörter: Waldbaden, Erinnerung an die Natur, Autogenes Training, Ilse Müller.

Literatur:
Else Müller: Du spürst unter deinen Füßen das Gras (ursprünglich 1983 erschienen)
Qing Li: Die wertvolle Medizin des Waldes (2018)
Barbara Schulte-Steinicke: Autogenes Training und Kreatives Schreiben
Maria Brückner: Waldbaden im Kopf (2025)