Archiv der Kategorie: Natur

Besuch in Hanfgarten

Hallo!

Heute bin ich ein wenig rund um den kleinen Ort Hanfgarten im Stadtgebiet von Gummersbach gelaufen. Der Ort liegt drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt im Strombachtal.

Ich lief die Hügel hoch und zeichnete dort ein paar Überblicksskizzen in mein Sketchbook.

Blick auf Hanfgarten, Skizze mit Buntstiften.
Blick auf Hanfgarten, Skizze mit Buntstiften.
Blick auf Hanfgarten.

An einem Wegesrand war ein kleiner Aufschluss. Ich schaute etwas genauer hin und entdeckte auch gleich einige Seelilienfossilien.

Seelilienfossilien oberhalb von Hanfgarten.
Stein mit Seelilienfossilien oberhalb von Hanfgarten.

Auf dem Rückweg ins Tal fotografierte ich noch ein paar wilde Früchte.

Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Blässhuhn und Teichhuhn

Moin!

Bläss- und Teichhühnern in der Ausstellung (Sammlung Georg Wilts) im Park der Gärten in Bad Zwischenahn und im Bad Zwischenahner Kurpark.

Sammlung Wilts: Präparate von Bläss- und Teichhühnern.
Sammlung Wilts: Präparat eines Blässhuhns.
Sammlung Wilts: Präparat eines Blässhuhns.
Sammlung Wilts: Präparat eines Teichhuhns.
Sammlung Wilts: Präparat eines Teichhuhns.
Sammlung Wilts: Präparat eines Teichhuhns.
Sammlung Wilts: Präparate von Bläss- und Teichhühnern.
Blässhuhn im Zwischenahner Meer.
Blässhuhn im Zwischenahner Meer.
Blässhuhn im Zwischenahner Meer.
Zeichnung eines Blässhuhn im Zwischenahner Meer.
Teichhuhn (Jungvogel)
Teichhuhn (Jungvogel)
Teichhuhn (Jungvogel)
Teichhuhn (Jungvogel)
Teichhuhn (Jungvogel)
Blässhuhn
Teichhuhn
Teichhuhn
Skizze Teichhuhn (Jungvogel)
Teichhuhn (Teichralle)

Park der Gärten in Bad Zwischenahn 2022

Moin!

Im Park der Gärten in Bad Zwischenahn-Rostrup. Diesmal insbesondere die neue Ausstellung der Vogelsammlung Georg Wilts.

Fliege
Die Fliege wird geknipst.
Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) und einer roten (weichen) Frucht (Ende August 2022).
Ein Bild von 2021 (Anfang September): Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) und einer roten (weichen) Frucht.
Eine trinkende Biene
Hummel
Koi-Karpfen
Eine Spinne

Vogelsammlung Georg Wilts

Die Überraschung war groß, als ich meinen ersten Blick in die Ausstellung „Piepmats & Co“ warf. Vogelpräparate über Vogelpräparate.

Vor zwei Jahren hatte der Sammler und Präparator Georg Wilts dem Park seine umfangreiche Vogelsammlung zur Verfügung gestellt. Pandemiebedingt konnte die Ausstellung erst am 24. April 2022 eröffnet werden.

Es gibt zwei Räume mit Schaukästen. Der Ausstellungsraum ist während der Parköffnungszeiten frei zugänglich. Das Schaudepot ist nur während besonderer Führungen offen.

Sammlung Wilts: Vitrinen im Ausstellungsraum.
Sammlung Wilts: Blick ins Schaudepot
Sammlung Wilts: Vitrinen im Ausstellungsraum
Sammlung Wilts: Präparat eines Stars.
Sammlung Wilts: Präparat eines Zaunkönigs.
Sammlung Wilts: Präparat eines Haussperlings.
Sammlung Wilts: Präparat einer Haubenlerche
Sammlung Wilts: Präparat einer Dohle.
Sammlung Wilts: Präparat eines Wendehals.
Sammlung Wilts: Verschiedene Vogelpräparate.
Sammlung Wilts: Verschiedene Vogelpräparate.
Sammlung Wilts: Verschiedene Vogelpräparate.
Sammlung Wilts: Präparat eines Kormorans.
Sammlung Wilts: Präparate von Bläss- und Teichhühnern.

Hutewald Halloh

Neben dem „Halloh“ gibt es in der Umgebung noch die ehemaligen Hutewälder „Paradies“ (zwischen Albertshausen und Gellershausen), „Kesting“ (unweit des Wanderparkplatz Immelberg bei Albertshausen; nach Helmut Kesting, einem ehemaligen Forstamtmann) und „Ebachsköppel“ (bei Edertal-Gellershausen).

Carl Adam Heinrich von Bose schrieb 1799 in seinem Buch „Uebersicht der praktischen Holzbehandlung“ Kapitel mit den Titeln: „Von der schädlichen Hutung des Rindviehs ins Holz“ und „Von dem aus der Hutung der Schaafe dem Holze erwachsenden Schaden, und dem Mittel ihm abzuhelfen“. Er nennt dort den Schaden für das Holz und das Vieh selber. „Ich gebe also hier den wohlmeynenden Rath, alle Hölzer gänzlich mit der Hutung des Rindviehs zu verschonen, wodurch man der Verheerung desselben merklich vorbeugen, einen weit bessern Wachstum seines Holzes verspüren, und dem … Nachtheil der Holzhutung für das Vieh selbst ausweichen wird.“ (Bose, S. 84)

In seinem Artikel „Mensch und Wald“ schrieb Richard Plochmann von der Uni München: „Wer schon einmal als Wildfutter Eicheln oder Bucheckern gesammelt hat, weiß, welche gewaltigen Mengen in einem guten Frucht- oder Mast am Boden liegen. Ohne Säen und Mühenfällt dann viel mehr aus den Baumkronen, als der sauer bewirtschaftete Acker damals abwarf. Solche Mast war ein Segen […]. Gut war im Jahr, ob damit zahlreiche Schweine gemästet werden konnten, viel Fleisch, Schinken, Speck und Fett zu erwarten waren […] Nicht nach seinem Holzvorrat, wie heute, wurde der Wald bewertet, sondern nach der Zahl der Schweine, die in ihn eingetrieben werden konnten.“ (Plochmann in: „Rettet den Wald, 1979, S. 163/164)

Bettina Borgemeister schreibt in ihrer Arbeit „Die Stadt und ihr Wald (2005) über die Auswirkungen des Viehtrieb in den Wald:

„Langzeitschäden kaum bekannten Ausmaßes sollte die Weidenutzung der oberen Hanglagen des Hainbergs nach sich ziehen. Denn durch die extensive Beweidung mit Kühen, Ziegen und vor allem mit den großen städtischen Schafherden wichen die Holzbestände dort im Laufe der Zeit den bis zu den großen Aufforstungen im 19. Jahrhundert noch charakteristischen Dreisch- oder Trockenrasenflächen, deren Aussehen man sich heute, da allenfalls noch Flurnamen wie Molkengrund, Tift(-weg), Ziegenhagen und Schäferbrunnen Zeugnis von der ehemaligen Weidenutzung des Hainbergs ablegen, nur mit Mühe vorstellen kann.“ (Borgemeister, S. 42)

Bettina Borgemeister beschreibt nach Heinz Ellenberg („Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen“, S. 27ff.) wie „die vom Vieh ausgelöste Sukzession idealtypisch“ verläuft: „Der geschlossene Wald mit gesundem Baumbestand, voller Holzproduktion und geringer Futterproduktion verwandelt sich durch den Vieheintrieb zunächst in einen lichten Wald mit wenig verändertem Bodenzustand, aber bereits sinkender Holz- und steigender Futterproduktion. Bei unvermindertem Eintrieb folgt als nächste Stufe die Räumende. In diesem Stadium läßt die Bodenfruchtbarkeit bereits nach, die Holzproduktion ist minimal, die Futterproduktion aber qualitativ verbessert. Über die Stufe der Hutung (die Holzproduktion ist erloschen, die Futterproduktion sinkt) wird schließlich das Stadium verarmter Trittweiden oder Heiden erreicht. Der Bodenzustand ist in dieser Phase schlecht, und auch die Futterproduktion reicht für das Großvieh nicht mehr aus. Bei unvermindertem Viehtrieb folgt die letzte Stufe der Sukzession das nicht mehr nutzbare Ödland.“ (Borgemeister, S. 122)

Entwerfen und Zeichnen der Infografik

Erster Entwurf in meinem A6-Skizzenbuch.
Der Baum in der Mitte und seine Besonderheiten als Biotopbaum.
Die Zeichnung mit Bleistift. Das Layout ist noch nicht entgültig.
Die Entwicklungsstufen und verschiedene Tiere sind eingezeichnet. Die Karten waren gar nicht geplant und kamen söontan hinzu.
Einen Teil der Grafik zeichnete unter dem Baum im Garten.
Nun kamen verschiedenen Baumformen im Hutewald Halloh hinzu. Die erste graue Schicht des grossen Baums in der Mitte kam hinzu.
Mit einem dünnen Finelinerstift habe ich alles beschriftet. Im linken Bereich neben dem grossen Baum ergab sich durch Zufall eine Kurve, die ein Betrachter als das Fallen der Blätter interpretierte. Gute Idee. Man sollte beim Layout also auch solche Dinge berücksichtigen.

Bad Wildungen: Kurpark Reinhardshausen Teil 3

Bei der ersten Tour im April hatte es geschneit.

Kurpark in Reinhardshausen Anfang April 2022.

Bei der zweiten Tour im Mai war es schon sommerlich.

Kurpark in Reinhardshausen Mitte Mai 2022.

Jetzt bei der dritten Tour war es hochsommerlich.

Kurpark in Reinhardshausen Ende Juli 2022.
Getreidefeld in Reinhardshausen mit dem Homberg im Hintergrung.
Ente im Kurpark.
Ente mit Kücken im Kurpark.
Ente mit Kücken im Kurpark.
Ente mit Kücken im Kurpark.
Ente mit Kücken im Kurpark.
Enten im Kurpark.
Enten im Kurpark.
Ente im Kurpark.
Ente im Kurpark.
Hummel im Kurpark.
Hummel im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling im Kurpark.
Schmetterling Tagpfauenauge im Kurpark.
Könnte dies ein Kormoran sein?
Könnte dies ein Kormoran sein?

Buch: Der Quastenflosser (Weinberg)

„Der Quastenflosser“ von Samantha Weinberg erschien 1999 und 2001 als Taschenbuch. Die Originalausgabe trägt den Titel „Coelacanth. A fish caught in Time“.

Buch: Samantha Weinberg „Der Quastenflosser“

Von einem Fischer bekam Marjorie Courtenay-Latimer, eine Museumsangestellte in East London/Südakrika. Nach einem Fang kam dieser Fischer zu ihr und sie suchte in den Fischen nach besonderen Exemplaren. „Und dann bemerkte ich zwischen all diesen Tieren eine blaue Flosse, die aus dem Haufen hervorstach. … [Der Fisch] war anderthalb Meter lang, in der Färbung Blau mit weißen Flecken, und seine seltsam geformten Schuppen strahlten in einem bezaubernden, silbrig schimmernden Blaugrün“, erinnerte sich Courtenay-Latimer (Weinberg, S. 12) Si einen solchen Fisch noch nie gesehen und schrieb zur Bestimmung den Amateur-Ichthyologen Dr. James Leonard Brierley Smith an. Auf die Antwort musste sie einige Tage warten, denn es war Weihnachten. Weihnachten 1938.

J.L.B. Smith dachte als er die Beschreibung las und die beiliegende Skizze betrachtete an einen Fisch, der als ausgestorben galt, und nicht erst seit kurzer Zeit, sondern seit siebzig Millionen Jahren. „Je mehr Fachliteratur er las, desto überzeugter war er, daß es sich bei dem Fisch um einen Coelacanthis handelte, also einen urzeitlichen, vierhundert Millionen Jahre alten Fisch.“ (Weinberg, S. 32) Er schrieb Marjorie Courtenay-Latimer: „Ihr Fisch weist die allgemeinen äußeren Merkmale eines Quastenflossers auf, der in der Frühzeit im nördlichen Europa und in Amerika verbreitet war.“ (Weinberg, S. 35)

„Im Jahr 1839 hatte der Schweizer Wissenschaftler Louis Agassiz das Fossil eines ungewöhnlichen Fischschwanzes beschrieben, das bei Straßenbauarbeiten in Durham im Norden Englands in Mergelschichten aus dem Perm gefunden worden war. Er stellte fest, daß die Flossenstrahlen des Schwanzes hohl waren, und gab dem Fisch deshalb den Gattungsnamen Coelacanthus (griechisch für Hohlraum) granulatus (wegen des Höckermusters auf den Schuppen).“ (Weinberg, S. 35)