Archiv der Kategorie: Natur

Nutztiere in den Sünger Bergen

Schafe

Schaf in Bonnersüng (Mitte September 2021)
Schafe in Bonnersüng (Mitte September 2021)
Schafe bei Bonnersüng (Mitte September 2021)
Schaf bei Bonnersüng (Mitte September 2021)
Schaf bei Bonnersüng (Mitte September 2021)
Bonnersüng mit Sünger Berg (2006).

Rinder und Kühe

Kälber bei Stelberg (Mitte September 2021)
Rinder auf einer Weide beim Sünger Berg. In der Mitte die Straße von Unterbüschem (nach rechts) bzw. Hartegasse (nach links). Hinter der Straße die Wiese hinter dem Löhberg (Mai 2021)
Rinder auf einer Weide beim Sünger Berg. (Mai 2021).
Auf dem Weg von Unterbüschen nach Löhsüng, verm. alter Steinbruch. Rechts neben den Rind sieht man den Marsiefen, der wenig später in den Löhsüngbach (Süngersiefen) mündet. Rechts Löhberg, (2006).

„In der Hütte“ 2021

Blick in Richtung „In die Hütte“ von Bonnersüng vom Weg Hartegasse nach Oberbüschen (Mitte September 2021)

Im Frühjahr kamen die Sumpfdotterblumen, im Frühsommer die Brennesseln und im Hochsommer das Springkraut.

Sumpfdotterblumen im sumpfiges Gelände beim Büschener Bach (April 2021)
[261] Büschener Bach beim Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[260] Büschener Bach beim Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
Sumpfiges Gelände beim Büschener Bach (mi.). Im Hintergrund der Fuß des Stelberg. (2021)
Sumpfiges Gelände beim Büschener Bach (April 2021)
[257] Sumpfiges Gelände beim Büschener Bach (Mitte Mai 2021)
Obstbaum am Sünger Berg, „In der Hütte“ beim Sünger Bach (Mai 2021)
[336] Brennnesselmeer „In der Hütte“: Am Sünger Bach beim Sünger Berg (Anfang Juni 2021)
Käfer aus der Familie der Weichkäfer am Fuß des Sünger Bergs, In der Hütte (Mitte Juni 2021)
Waldschabe am Fuß Sünger Bergs, In der Hütte (Mitte Juni 2021)
[430]“In der Hütte“ am Büschener Bach zwischen Stelberg (li) und Sünger Berg (re) (Ende Juni 2021)
[402] Disteln auf dem Sünger Berg (Ende Juni 2021)
Weibchen es Kaisermantel (Argynnis Paphia) „In der Hütte“ beim Sünger Berg (Anfang August 2021)
„In der Hütte“ (Mitte September 2021)
„In der Hütte“ (Mitte September 2021)
Blick „In der Hütte“ aus dem Fichtenwald auf dem Sünger Berg (Mitte September 2021)
„In der Hütte“ (Mitte September 2021)
Fichtenwald auf dem Sünger Berg, „In der Hütte“ (Mitte September 2021)
Fichtenwald auf dem Sünger Berg, „In der Hütte“ (Mitte September 2021)
„In der Hütte“ (Mitte September 2021)

Käfer im Kurpark von Möhnesee

Dieser kleine Käfer (max. 3 mm lang) fiel von einer dicken Eiche im Kurpark von Möhnesee (Sauerland). Zunächst fiel er auf meinen Arm und von dort auf den Boden. Dort konnte ich ihn kaum sehen, denn farblich unterschied er sich kaum vom Sand. Ist er vielleicht durch den Sturz in den Sand mit diesem bedeckt? Ich halte ihn für einen Eichelbohrer. (Anfang September 2021)
Hier kann man am Ende der Flügeldecken ein wenig von der Struktur erkennen (Anfang September 2021). Der
Der Rüssel ist gut erkennbar. Von den Fühlern am Rüssel sehe ich nichts. (Anfang September 2021)

Kurpark in Bad Zwischenahn

Der Kurpark in Bad Zwischenahn liegt direkt am Zwischenahner Meer. Hier stehen einige alte Eichen. Auch an der Straße Am Hogen Hagen stehen Eichen als Allee. Hier zeichnete ich eine Eichel.

Eichelskizzen (September 2021)
Mit Eichel und Skizzenbuch.
Frucht der Eiche, die Eichel. Oben: „die Halterung“, Unten: die Eichel (aufgeschnitten) (September 2021)
die Eichel (aufgeschnitten) (September 2021)
die Eichel (aufgeschnitten) (September 2021)

Im Kurpark leben zahlreiche Wasservögel. Stockenten und Blässhühner sind die am häufigsten vorkommende Arten.

Stockenten laufen über die grasend über Wiesen, schwimmen in den Teichen des Park oder fliegen von dort hinüber ins Meer. Da sie auch gerne Eicheln essen laufen sie auch zur Eichenallee auf die Straße Am Hogen Hagen. Dort lassen sie sich auch von den langsam heranfahrenden Autos (20 km/h sind erlaubt) nicht aus der Ruhe bringen – die Autos müssen warten. Es entsteht eine Autoschlange, während die Enten die Eicheln auflesen. Irgendwann verliert ein Autofahrer die Geduld und hupt. Langsam löst sich die Entenansammlung auf, der Autoverkehr rollt weiter.

Stockente (Anas platyrhynchos) (September 2021)
Stockente (Anas platyrhynchos) (September 2021)
Stockenten (Anas platyrhynchos). Im Hintergrund schöne alte Bäume im Park (September 2021)
Stockenten (Anas platyrhynchos) (September 2021)
Blässhühner (Fulica atra) (September 2021)
Blässhuhn (Fulica atra) (September 2021)
Blässhühner (Fulica atra) (September 2021)
Trauerweide am Zwischenahner Meer (September 2021).
Skizze: Früchte Erle (September 2021)
Früchte Erle. Auf den Blättern der Erlen saßen blaue Erlenblattkäfer. Die Blätter waren geradezu durchsiebt (September 2021)

Park der Gärten in Bad Zwischenahn

Ca. 14 Hektar große Mustergartenanlage in Bad Zwischenahn-Rostrup. 2002 fand hier die Niedersächsische Landesgartenschau statt.

Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege und Biene auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Biene auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) und einer roten (weichen) Frucht.
Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) und einer roten (weichen) Frucht.
Fundstücke mit einer Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) Frucht.
Frucht des Chinesischer Blumen-Hartriegel
Frucht des Chinesischer Blumen-Hartriegel

Im Park gibt es einen Bienenstand.

Der Eingang für die Bienen zum Bienenstand.
Nishikigoi-Fische, Koi-Karpfen in einem Teich im Park. Links ein Kōhaku mit roter Zeichnung.
Nishikigoi-Fische, Koi-Karpfen in einem Teich im Park.

Buch: „Lebensraum Baum“ (Binner)

Im Mittelpunkt des Buches stehen die sog. Biotopbäume. Solche Bäume sind für die Artenvielfalt unbezahlbar, denn in ihnen können sich zahlreiche Tiere ansiedeln und ernähren. Diese alten Bäume sind faul, hohl oder haben Verletzungen oder Brüche. Für uns Menschen haben diese Bäume wirtschaftlich daher nur noch Brennholzqualität, für Insekten oder Vögel ist der Biotopbaum ein wertvoller Lebenraum (schön aussehen, so denke ich, tun sie auch). Dies vermittelt der Revierförster Volker Binner seinen Lesern.

Interteilt ist das Buch in die drei Abschnitte:

  • Biotopbaum – Ein unbekanntes Wesen
  • Lebensraum – Den Bewohnern auf der Spur
  • Mensch und Baum – Biotopbäume schützen und fördern
Titelseite von „Lebensraum Baum“ (Autor: Volker Binner), 1. Auflage 2019.

Einen Urwald gibt es in Deutschland nicht mehr. Aber ein Wald, so meint der Autor, mit Biotopbäumen könnte ein Fenster zum Urwald sein. Mit ihnen erreicht man Artenvielfalt und kann zeigen wie der Urwald bei uns ausgesehen hat. In so einem Wald werden die Bäume im Vergleich zu einem Wirtschaftswald wesentlich älter. Im Wirtschaftwäldern werden die Bäume nach 80 bis 140 Jahren geerntet. Ökologisch interessant und damit vorteilhaft für die Artenvielfalt werden die Bäume aber erst ab einem Alter von 140 Jahren, wenn sie in die „Altersphase“ kommen und dann später die „Zerfallsphase“ erreichen. Im Verlauf dieser Phasen werden sie mehr und mehr zu Biotopbäumen. Diese Art von alten Bäumen kann aber nicht nur im Wald stehen, sondern auch in Parks, auf Friedhöfen oder auf Streuobstwiesen.

Ökologisch bedeutsame Strukturen an einem Biotopbaum können Specht- oder Großhöhlen, Kronentotholz, Mulmhöhlen, Pilzkonsolen oder Epiphyenbewuchs (Aufsitzerpflanzen) sein. Am Baum können sich auch schon abgestorbene Teile befinden oder Teile die auf dem Weg des Absterbens sind. Diese werden nun von Insekten und Vögeln wie dem Schwarzspecht bearbeitet. Im Stammfuß trifft man Rossameisen, Schwarz- oder Buntspecht oder den Nachfalter Weidenbohrer. Am Stamm Hornissen, verschiedene Käfer und Fledermäuse. In der Baumkrone sind Vögel wie der Schwarzstorch, Rotmilane, Habicht oder Sperber anzutreffen. So werden diese Bäume also zu Hotsspots der Artenvielfalt. Wenn es in der Diskussion um eine andere („ökologische“) Waldbewirtschaftung geht, dann geht es auch um die Biotopbäume.

Volker Binners Buch kommt vollkommen unaufgeregt. Klagt weder mit erhobenem Zeigerfinger an noch will es Dinge geraderücken. Es vermittelt Wissen auf angenehme Art. Dazu gehören auch die zahlreichen Fotos im Buch, die nicht bloß eine Waldromantik zeigen, sondern den Text gut unterstützen.

Eigene Bilder:

Zerfressener Holzstumpf am Löhberg bei Lindlar-Süng.
Pilzkonsolen: Baumpilz bei Lindlar-Hönighausen.
Am Sünger Berg bei Lindlar-Bonnersüng.
Alter Kirchbaum am Fuß des Stelberg bei Bonnersüng (Mitte September 2021)
Alter Kirchbaum am Fuß des Stelberg bei Bonnersüng (Mitte September 2021)
Eiche mit Pilzen am Stelberg (Mitte September 2021)
Kleine „Höhle“ am Fuß einer Eiche am Stelberg (Mitte September 2021)
Verrotteter Baumstumpf am Stelberg (Mitte September 2021)
Verrotteter Baumstumpf am Stelberg (Mitte September 2021)
Zerfressenes Holz am Stelberg (Mitte September 2021)
Zerfressenes Holz am Stelberg (Mitte September 2021)
Zerfressenes Holz am Stelberg (Mitte September 2021)

Fintlandsmoor

  • Fintlandsmoor im Ammerland in der Nähe von Bad Zwischenahn.
  • FFH-Gebiet 236 Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor.
  • Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie 236.
  • FFH-Gebiete wurden für das Schutzgebietssystem „Natura 2000“ ausgewählt.
  • Fauna = Tierwelt, Flora = Pflanzenwelt, Habitat = Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten.

Moore

Wo unter Sauerstoffmangel abgestorbene Pflanzen nur unvollständig von Bakterien zersetzt wurden entstanden Moore. Man unterscheidet bei diesen Torflagern zwischen Nieder- und Hochmooren.

Hochmoore „stellen auch Archive der Vegetationsentwicklung seit der letzten Eiszeit dar und sind als Wasserspeicher in doppelter Hinsicht dedeutungsvoll, einerseits als Reserven in Trockenzeiten und andererseits als Zusatzspeicher zur Milderung von Überschwemmungen bei Starkniederschlaägen. Ferner wirken die riesigen Torfmassen der Erde als dauerhafte Kohlensoffspeicher“. (Baur „Naturschutzbiologie, S. 291/292)

Hochmoore wurden früher als Ödland angesehen. Sie wurden entwässert und der durch die Entwässerung freigelegte Torf wurde abgebaut und beispielsweise als Brennmaterial verkauft (heute: Gartenerde). So wurden auch in Norddeutschland große Flächen abgetorft. „Durch die Trockenlegung der Hochmoore und den Torfabbau werden immense Mengen an CO2 und Methangas freigesetzt. Diese tragen zur Klimaerwärmung bei.“ (Baur „Naturschutzbiologie, S. 293)

„Moor muss nass“ — Wiedervernässung

Durch Wiedervernässung und Renaturierung der Hochmoore sollen sich diese Flächen zu Kohlenstoffsenken entwickeln.

Wanderung am Fintlandsmoor

Startpunkt war die wunderschöne Schutzhütte am Karlshof. Von dort ging es die sandige Moorstrasse am Naturschutzgebiet entlang. Wir nahmen einen kleinen Pfad der uns durch Heide- und Moorlandschaft führte.

Hinweistafel des Landkreis Ammerland auf das Natursschutzgebiet „Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor“.
Die sandige Moorstraße.
Heidelandschaft
Heidelandschaft
Heidelandschaft
Heidelandschaft
Birke
Heidelandschaft und Pilze
Pilz
Der Pilz und sein Fotograf

Links:

  • moorfutures.de (Zitat: „Moore sind die größten und effektivsten Kohlenstoffspeicher auf der Erde:  Moore speichern doppelt so viel Kohlenstoff in ihren Torfen wie in den Wäldern weltweit enthalten ist.“)
  • nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-fintlandsmoor-und-daenikhorster-moor-40753.html
  • umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/natur_amp_landschaft/natura_2000/natura-2000-8198.html

Himmelblauer Blattkäfer

Ein Himmelblauer Blattkäfer in Hartegasse (Mitte August 2021).

Bilder und ein Video.

Der Fühler besteht aus elf Gliedern und dient als Geruchsorgan (Zahradnik: Käfer, 1990, S. 16).
Ein Bein, von Rechts nach Links: Schenkel, Schiene, Fuß, Fußkralle.
In „Gefahr“ zog der Käfer seinen Kopf ein und blieb für eine Weile so unbeweglich liegen.
Hier sieht man auch den durch die Flügeldecken verdeckten Hinterleib (Abdomen) des Käfers. Er enthält die wichtigsten Organe.

Hier noch ein Video