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Kurpark in Bad Zwischenahn

Der Kurpark in Bad Zwischenahn liegt direkt am Zwischenahner Meer. Hier stehen einige alte Eichen. Auch an der Straße Am Hogen Hagen stehen Eichen als Allee. Hier zeichnete ich eine Eichel.

Eichelskizzen (September 2021)
Mit Eichel und Skizzenbuch.
Frucht der Eiche, die Eichel. Oben: „die Halterung“, Unten: die Eichel (aufgeschnitten) (September 2021)
die Eichel (aufgeschnitten) (September 2021)
die Eichel (aufgeschnitten) (September 2021)

Im Kurpark leben zahlreiche Wasservögel. Stockenten und Blässhühner sind die am häufigsten vorkommende Arten.

Stockenten laufen über die grasend über Wiesen, schwimmen in den Teichen des Park oder fliegen von dort hinüber ins Meer. Da sie auch gerne Eicheln essen laufen sie auch zur Eichenallee auf die Straße Am Hogen Hagen. Dort lassen sie sich auch von den langsam heranfahrenden Autos (20 km/h sind erlaubt) nicht aus der Ruhe bringen – die Autos müssen warten. Es entsteht eine Autoschlange, während die Enten die Eicheln auflesen. Irgendwann verliert ein Autofahrer die Geduld und hupt. Langsam löst sich die Entenansammlung auf, der Autoverkehr rollt weiter.

Stockente (Anas platyrhynchos) (September 2021)
Stockente (Anas platyrhynchos) (September 2021)
Stockenten (Anas platyrhynchos). Im Hintergrund schöne alte Bäume im Park (September 2021)
Stockenten (Anas platyrhynchos) (September 2021)
Blässhühner (Fulica atra) (September 2021)
Blässhuhn (Fulica atra) (September 2021)
Blässhühner (Fulica atra) (September 2021)
Trauerweide am Zwischenahner Meer (September 2021).
Skizze: Früchte Erle (September 2021)
Früchte Erle. Auf den Blättern der Erlen saßen blaue Erlenblattkäfer. Die Blätter waren geradezu durchsiebt (September 2021)

Park der Gärten in Bad Zwischenahn

Ca. 14 Hektar große Mustergartenanlage in Bad Zwischenahn-Rostrup. 2002 fand hier die Niedersächsische Landesgartenschau statt.

Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege und Biene auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Biene auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Schwebfliege auf Blumenblüte
Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) und einer roten (weichen) Frucht.
Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) und einer roten (weichen) Frucht.
Fundstücke mit einer Chinesischer Blumen-Hartriegel, „China-Girl“ (Cornus kausa va. chinensis) mit grünen (harten) Frucht.
Frucht des Chinesischer Blumen-Hartriegel
Frucht des Chinesischer Blumen-Hartriegel

Im Park gibt es einen Bienenstand.

Der Eingang für die Bienen zum Bienenstand.
Nishikigoi-Fische, Koi-Karpfen in einem Teich im Park. Links ein Kōhaku mit roter Zeichnung.
Nishikigoi-Fische, Koi-Karpfen in einem Teich im Park.

Fintlandsmoor

  • Fintlandsmoor im Ammerland in der Nähe von Bad Zwischenahn.
  • FFH-Gebiet 236 Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor.
  • Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie 236.
  • FFH-Gebiete wurden für das Schutzgebietssystem „Natura 2000“ ausgewählt.
  • Fauna = Tierwelt, Flora = Pflanzenwelt, Habitat = Lebensraum von Tier- und Pflanzenarten.

Moore

Wo unter Sauerstoffmangel abgestorbene Pflanzen nur unvollständig von Bakterien zersetzt wurden entstanden Moore. Man unterscheidet bei diesen Torflagern zwischen Nieder- und Hochmooren.

Hochmoore „stellen auch Archive der Vegetationsentwicklung seit der letzten Eiszeit dar und sind als Wasserspeicher in doppelter Hinsicht dedeutungsvoll, einerseits als Reserven in Trockenzeiten und andererseits als Zusatzspeicher zur Milderung von Überschwemmungen bei Starkniederschlaägen. Ferner wirken die riesigen Torfmassen der Erde als dauerhafte Kohlensoffspeicher“. (Baur „Naturschutzbiologie, S. 291/292)

Hochmoore wurden früher als Ödland angesehen. Sie wurden entwässert und der durch die Entwässerung freigelegte Torf wurde abgebaut und beispielsweise als Brennmaterial verkauft (heute: Gartenerde). So wurden auch in Norddeutschland große Flächen abgetorft. „Durch die Trockenlegung der Hochmoore und den Torfabbau werden immense Mengen an CO2 und Methangas freigesetzt. Diese tragen zur Klimaerwärmung bei.“ (Baur „Naturschutzbiologie, S. 293)

„Moor muss nass“ — Wiedervernässung

Durch Wiedervernässung und Renaturierung der Hochmoore sollen sich diese Flächen zu Kohlenstoffsenken entwickeln.

Wanderung am Fintlandsmoor

Startpunkt war die wunderschöne Schutzhütte am Karlshof. Von dort ging es die sandige Moorstrasse am Naturschutzgebiet entlang. Wir nahmen einen kleinen Pfad der uns durch Heide- und Moorlandschaft führte.

Hinweistafel des Landkreis Ammerland auf das Natursschutzgebiet „Fintlandsmoor und Dänikhorster Moor“.
Die sandige Moorstraße.
Heidelandschaft
Heidelandschaft
Heidelandschaft
Heidelandschaft
Birke
Heidelandschaft und Pilze
Pilz
Der Pilz und sein Fotograf

Links:

  • moorfutures.de (Zitat: „Moore sind die größten und effektivsten Kohlenstoffspeicher auf der Erde:  Moore speichern doppelt so viel Kohlenstoff in ihren Torfen wie in den Wäldern weltweit enthalten ist.“)
  • nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/die_einzelnen_naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-fintlandsmoor-und-daenikhorster-moor-40753.html
  • umwelt.niedersachsen.de/startseite/themen/natur_amp_landschaft/natura_2000/natura-2000-8198.html