
Cycling Trips on Sleepy Roads: Verschlafene Straßen rund um die Sünger Berge

Fahrradradfahren in, um und in der Umgebung der Sünger Berge? Es gibt zwischen Kürten, Lindlar, Marienheide und Wipperfürth einige Straßen auf denen weniger Autos fahren und somit das Radfahren mehr Spaß macht und sicherer ist. Hier möchte ich sie erkunden.
Meine Idee bei Cycling Trips on Sleepy Roads ist die verschlafenen Straßen rund um die Sünger Berge zwischen Kürten, Lindlar, Marienheide und Wipperfürth zu erkunden und zu dokumentieren. Komme ich auch ohne die Benutzung der großen Straße durch die Gegend?
Wer in der genannten Region unterwegs ist, der muss mit der „gesprengten Hügellandschaft“ zurecht kommen, die uns das variskischen Gebirge hinterlassen hat und das Radfahren erschwert(e). An der Hügellandschaft lässt sich nichts ändern. Dank der Pedelecs kann nun jedermann sie befahren. Früher kamen nur die Rennradfahrer hier vorbei. Nun auch die Pedelecs (Ebikes). Früher bestand kaum die Notwendigkeit zum Radwegbau. Daher kann heute auf keine derartige Infrastruktur zurückgegriffen werden.
Erschwerend stehen an vielen kleinen Straßen „Durchfahrt verboten“-Schilder (Zeichen 250). Auf diese Stellen muss ich hier leider hinweisen, ja das nervt. Hier berichte ich genauer über diese 250er-Problematik.
Frei nach der Hamburger Band Tocotronic könnte man auch sagen: Wir sind hier nicht im Münsterland*, Dirk!
* Münsterland = bekannte fahrradfreundliche Gegend im nördlichen Teil von Nordrhein-Westfalen
Mein Ziel ist es irgendwann zu wissen auf welchen Wegen und Straßen ich als radfahrende Person ruhig und sicher fahren kann. Karten mit einer Routenbeschreibung und weiteren Hinweisen auf Besonderheiten werde ich erstellen. Dabei werde ich mich nicht damit benügen, mir Strecken auf der Karte auszusuchen, sondern ich werde die Strecken kritisch aufsuchen und versuchen einzuordnen.
Bei meinen Sleepy Roads werde ich dabei zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als die scheinbar aus der Ferne geplanten Radrouten.
Beispiel:


Die Kirche in Delling ist von 1834.

Verschlafene Straßen – Sleepy Roads

Gegenden:
„Sülz-Flosbach-Ahe“-Gegend (Gelb)
„Gaulbach-Sülz-Breun“–Gegend (Grün)
„Sülz-Lennefe“-Gegend (Dunkelblau)
„Wupper-Leppe-Sülz“-Gegend (Rot)
„Sülz-Ommer-Olpebach“-Gegend (Braun)
„Sülz-Selbach“-Gegend (Hellblau)
„Leppe-Horper-Remshagener“-Gegend (Beige)
„Lennefe-Vossbrucher-Hölzer“ (Dunkelgrün)
Die Gegenden habe ich festgelegt, weil es innerhalb dieser weniger vielbefahrende Straßen gibt. Die vielbefahrenen Straßen bilden die Grenzen der Gegenden. Soweit die Theorie, in der Praxis ist es dann doch manchmal anders, aber das gilt es zu erkunden.
„Sülz-Flosbach-Ahe“-Gegend
Zu dieser Gegend gehören die Ortschaften Hartegasse, Süng, Büschem, Schlüsselberg, Obersülze, Ohl, Roderwiese, Buchholz, Stelberg, Oberfeld (alle Gemeinde Lindlar), Thier, Drecke, Ballsiefen, Abstoss, Weyerhof, Drecke, Wüstenhof Herzhof (alle Stadt Wipperfürth).
Die L129 (Niederbenningrath, Abstoss, Raffelsiefen bis Stüttem) kann ruhig sein. Hat man Pech kommen hier schnelle Motorräder oder PKW. Somit könnte diese Straße bei einem Update als Grenze einer Gegend betrachtet werden. Im Südwesten ist die L129 (Helle, Mittel- und Obersteinbach, Ommerborn, Peffekoven, Alfen) bereits Grenze, ich finde dies ist auch keine ruhige Straße an diesen Stellen.
Ruhige Straßen gibt es in Untersteinbach, Heibach, Schlüsselberg, Hammen, Süng, Hartegasse, Büschem, Buchholz, Roderwiese, Oberfeld, Stelberg (alle Lindlar, Sünger Berge) sowie Ballsiefen, Thier, Drecke, Wüstenhof, Weyerhof, Herzhof, Hermesberg (alle Wipperfürth).
Als Verbindungen zwischen dem Lindlarer und Wipperfürther-Gebieten sehe ich weder die L129 noch die L284 (Sülztalstraße über Hartegasse nach Wipperfürth). Quer durch die Gegend zieht sich ein größeres Waldgebiet (Pefferköver Holz etc.). Will man von einem ins andere Gebiet der Gegend muss man diese Waldgebiet durchqueren. Weiter unten werde ich dies diskutieren (Von Hartegasse nach Thier durch den Wald?).















Richtig ruhig fahren lässt sich nördlich von Thier bei Drecke, Wüstenhof, Weyerhof und Herzhof. Op d’r Thier lässt sich gut Radfahren.





Auf dem Radweg „Lindlar – Wipperfürth“ durchs Pefferköverholz



Von Hartegasse nach Thier durch den Wald?
Schön wäre es, wenn es eine Verbindung von Hartegasse oder Ober- bzw. Unterbüschem in Richtung Thier geben würde. Hatte ich doch festgestellt, dass man rund um Thier gut Radfahren kann. Es bietet sich an den sog. Radweg „Lindlar – Wipperfürth“ zu nehmen.
Der Weg von Ommerborn nach Oberbüschen ist nicht für jedes Rad geeignet, da der Schotter dort zu holprig ist. Für MTB und Gravel Bikes (Schotter Räder) mit breiten Reifen ganz prima. Wenn es nicht sein muss, will ich diese Strecke nicht benutzen.
Ich suche einen andere Möglichkeit von Unter- oder Oberbüschem oder Buchholz diesen Weg zu benutzen.
1. Möglichkeit „über Buchholz“: In Oberbüschen kommt das übliche Zeichen 250. Der Weg selber wechselt zwischen Asphalt, Dachziegeln und Schotter. Am Ende von Buchholz wieder ein Zeichen 250. Hinab über den sog. Radweg „Lindlar – Wipperfürth“ über groben Schotter fast bis hinab ins Flosbachtal, wo man auf die Flosbachtalstraße kommt und schön hoch nach Thier fahren kann.



2. Möglichkeit „über Oberbüschem“: Der Weg führt über Asphalt quer über den Campingplatz. Unten am Beginn des Weges das übliche Zeichen 250. Ein paar Wasserrinnen quer zum Weg sind auf dieser steilen Passage für Zweiräder kein Problem, für Dreiräder schon. Oben angekommen geht es gegenüber in einen Waldweg mit Sand und Schotter. Ich finde ihn gut fahrbar. Dieser Weg geht hinab ins Flosbachtal und kommt an der gleichen Stelle hinaus wie Möglichkeit 1.



3. Möglichkeit „über Unterbüschem“: Man fährt in Unterbüschem die mit einem üblichen Zeichen 250 beginnende Asphaltstraße hoch. Der Asphalt endet am Ende der Steigung. Rechts grober Schotter, im Wald wird es besser. Der Weg links ist etwas besser und kommt wieder auf den sog. Radweg „Lindlar – Wipperfürth“, der hier ganz okay ist. Es geht diesmal von der anderen Seite über den Campingplatz. Hier leider grober Schotter. Runter ins Flosbachtal geht es mit der Möglichkeit 2.

Der Radweg „Lindlar – Wipperfürth“ wird auf verschiedenen Tourismuskarten über den Weg der 1. Möglichkeit (von Buchholz aus) oder über den Weg der 2. Möglichkeit (vom Campingplatz aus) hinab ins Flosbachtal geführt. Das der Radweg „Lindlar – Wipperfürth“ unterschiedlich eingezeichnet ist, sieht man auch an der Strecke Kurtenbach nach Spich bzw. Kurtenbach nach Oberbreidenbach (siehe weiter unten, wenn es um die Anfahrt zur Bahntrasse in Lindlar geht).
„Wupper-Leppe-Sülz“-Gegend




„Sülz-Lennefe“-Gegend
Zu der Gegend gehören Lindlar, Altenlinde, Steinenbrücke, Vorder- und Hinterrübach, Hönighausen, Holl, Brochhagen.
Ruhige Straßen gibt es vor allem in Vorder- und Hinterrübach, Hönighausen, Holl. Lindlar selber ist einerseits etwas schwierig, aber andererseits Startpunkt des Radwegs Sülztalbahn (Bahntrasse, Sülz-Agger-Radweg).
Trip Hartegasse – Steinenbrücke (Radweg) – Brochhagen – Holl – Rübach – Hönighausen – Hartegasse

In Hartegasse müssen die fahrradfahrende Personen über die L284 (Sülztalstraße). Rechtsabbiegen nach Steinenbrücke und dort am Ortsausgang auf den Radweg nach Frielingsdorf. In Brochhagen wird die Sülz gekreuzt. Wenig später geht es in eine 260er-Straße, die am Campingplatz vorbei führt nach Holl. Der Weg ist teilweise mit Schotter und zum Teil mit Asphalt belegt.



Zu beginn des Orts endet der 260er-Bereich, nun fährt man auf einer normalen öffentlichen Straße.

Holl liegt auf 236 Meter. Hinterrübach, der nächste kleine Ort, auf 295 Meter. Die 59 Höhenmeter sind auf rund 900 Meter Strecke zu überwinden.


Weiter führt der Trip von Hinterrübach über Vorderrübach nach Hönighausen. Am Weg zwischen Hönighausen und Hartegasse steht ein 260er-Zeichen. Ab hier kommt zunächst eine Schotterpassage, bevor wieder Asphalt beginnt.



Steil geht es hinab nach Hartegasse. Von ca. 290 Metern hinab auf 190 Meter. Von Hartegasse aus ist die Weiterfahrt nach Ommerborn über Kapellemsüng, Schlüsselberg (Achtung 250er Bereich, Rad schieben?), Heibach und Steinbach.

Alternative: In Brochhagen fährt man nicht über Holl, sondern fährt den Radweg weiter bis nach Frielingsdorf. Dort werden die Straßen Höhenweg, Ommerbornstraße, Dimberg und Am Dorn (geht in einen 260er-Bereiuch über und ist steil) genutzt. Dies führt zum Radweg zwischen Kuhlbach und Lindlar entlang der Neuenfelderstraße. Hier besteht die Gelegenheit zum Ort Fenke hinüberzufahren (Direkt gegenüber der Straße Am Dorn liegt die Wiesenstraße). Nach Hinterrübach wird der Fuß-/Radweg bis zur Straße nach Hinterrübach genommen und weiter über Vorderrübach über Hönighausen nach Hartegasse. Diese Alternative führt aber weniger durch verschlafene Straßen. Die Strecke über Holl ist ruhiger.


„Breun-Gaulbach-Sülz“–Gegend
Breun – Berghäuschen- Oberkemmerich – Fähnrichstüttem – Agathaberg – Nagelsbüchel








„Sülz-Ommer-Olpebach“-Gegend

Von der „Sülz-Flosbach-Ahe“-Gegend (Gelb) in die „Sülz-Selbach“-Gegend (Hellblau)
Trip Hartegasse – Schlüsselberg – Heibach – Mittelsteinbach – Ommerborn – Hembach – Delling – Höhenstraße über Forsten – Forsterhöhe – Bornen – in Richtung Petersberg und zurück.

Auf den Landstraße von Mittelsteinbach nach Ommerborn und von Delling nach Forsten ist an sonnigen Tagen mit Motorradrennfahrern zu rechnen.

Von Ommerborn kommend steht vor der Abfahrt hinab nach Hembach ein 260er Zeichen. Unten in Hembach steht auch ein 260er. Für Radfahrer ist diese leicht holprige Strecke durch den Wald also frei.

Die Strecke von Ommerborn über Hembach nach Delling ist sehr idyllisch (Naturschutzgebiet Olpebach).



Die Strecke von Kürten-Forsten über Bornen in Richtung Petersberg ist leicht wellig. Die Straße heißt Höhestraße und sie hält was sie verspricht, schöne Blicke in die Täler des Bergischen Landes.

Die Stecke Hembach nach Delling und die Höhenstraße sehe ich bei den ruhigen Straßen in einer der oberen Kategorie. Delling ist zudem ein wunderhübsches Kleinod. Hübsch auch der Blick von der Höhenstraße auch Kürten-Olpe.



An-, Ein- und Ausfahrten Bahntrassenradweg „Sülztalbahn“
Anfahrt von Hartegasse über den „Radweg Lindlar – Wipperfürth“
Impuls: Ist grober Schotter fahrradfreundlich?

Von Wipperfürth kommend führt der Weg durchs Peffeköverholz über Schotter, dann vorbei an Ommerborn nach Mittelsteinbach, wo man rechts nach Kurtenbach abbiegt.
Hier gibt es nun zwei offizielle Varianten des Radwegs „Lindlar – Wipperfürth“:
- Schotterstrecke Kurtenbach nach Spich (so ausgeschildert mit den Aufklebern an der Strecke, so auch auf der Online-Karte von Das Bergische und auf der Online-Karte der Radregion Rheinland).
- Schotterstrecke Kurtenbach nach Oberbreidenbach (so auf der Freizeitkarte der Gemeinde Lindlar).

Dort geht es zunächst noch über Asphalt, dann über groben Schotter. Nach dem Fichtensterben konnte der Weg hier kaum passiert werden. Große Maschinen waren zur Bergung der Fichten notwendig, so dass die Wege einer Seen- und Schlammlandschaft glichen. Das war 2020 – 2022 so. Mittlerweile wurden die Wege mit groben Schotter erneuert. Die rund 1,8 km über diesen Schotter bleiben dennoch eine steinige Angelegenheit. Auf diesem Teilstück werden einem wirklich die sprichwörtlichen Steine in den Weg gelegt. Für Geländewagen, Holzvollernter oder Traktoren ist dieser Weg geeignet, auch noch für Mountain Bikes, aber mit vielen Fahrrädern würde ich mir Sorgen um meine Reifen machen. Ansonsten ist die Streckenführung zwischen Kurtenbach und Spich gut gewählt.



Bei der Ortschaft Spich kommt der Weg auf eine asphaltierte Straße. Hier sieht man als radfahrende Person, dass man soeben durch einen 250er-Bereich gefahren ist. Darunter zahlreiche Hinweise auf lokale Wanderwege vom Sauerländischen Gebirgsverein, Hinweis auf dem Wanderweg „Westfalenstadion“ (… it’s a long way to Dortmund), „L’ommer jon“ von der Gemeinde Lindlar und ein Hinweis auf den „Radweg Lindlar – Wipperfürth“. Die Kombination eines 250er-Zeichen (= Zeichen 250, Verbot für Fahrzeuge aller Art. Mit Zusatzschild „Land- und forstwirtschaft. Verkehr frei“. Fahrradfahrende Personen dürfen hier nicht durchfahren) und das Durchführen eines radtouristischen Weges durch diesen Bereich ist keine Seltenheit. Hier passt es leider ins Gesamtbild zusammen mit der Schotterpiste.

Ansonsten ist die Gegend zwischen Linde und Breidenbach sehr gut zum Radfahren geeignet. Ein alternativer Weg von Kurtenbach führt nach Oberbreidenbach, aber leider auch über groben Schotter.

Über Frangenberg führt der „Radweg Lindlar – Wipperfürth“ über Linde nach Scheurenhof zur Bahntrasse. Nutz man den ausgeschilderten Radweg, kommt man hinab von Linde durchs Wohngebiet der Wilhelm-Müller-Straße. Unten kommt man dann gut nach Links in Richtung Lindlar oder nach Rechts in Richtung Quabach auf die Bahntrasse. Hier ist in der Straßenmitte für die Radfahrer eine Querungshilfe. Diese hilft bei der Einfahrt nach Links in Richtung Lindlar, bzw. wenn man von Quabach kommt.
Als gute Alternative sehe ich den Einstieg in die Bahntrasse über den Talweg in Linde-Bruch. Der Talweg beginnt in Linde und führt auf Asphalt hinab ins Sülztal, wo man ruhig auf die Trasse kommt.
Für radfahrende Personen aus der „Sülz-Ommer-Olpebach“-Gegend sind die Einstiege Scheurenhof und Talweg ideal. Kommt man aus der „Sülz-Floßbach-Ahe“-Gegend, dann wird es wegen der steinigen/250er-Passage zwischen Kurtenbach und Spich bzw. Oberbreidenbach etwas unangenehmer.

Trip: Hartegasse – Schlüsselberg – Heibach – Mittelsteinbach – Kurtenbach – Schotterweg nach Spich – Spich – Abstecher zur Kapelle bei Oberbreidenbach – Spich – Linde – über den Talweg zur Bahntrasse – Bahntrasse nach Lindlar-Falkenhof – Altenlinde Schlüsselberg – Süng – Hartegasse.


Auf der Schotterstrecke (als Teil des ausgeschilderten Radwegs „Lindlar-Wipperfürth“) wurde ich ordentlich durchgerüttelt. Wie oben geschrieben eine gute Verbindung zwischen Kurtenbach und Spich, aber gut rollen fühlt sich anders an. Der Rest der Strecke ist toll. Die Bahntrasse brachte mich schnell nach Lindlar. Hier rollte ich genauso lange über glatten Asphalt wie ich zuvor über die Schotterpiste hoppelte.
Und wie ist es eigentlich, wenn ich schon von Kurtenbach kommend, den Weg hinab nach Oberbreidenbach nehme? So ist der Radweg „Lindlar-Wipperfürth“ auf der Freizeitkarte der Gemeinde Lindlar eingezeichnet („Freizeitkarte Lindlar“, 2020 und 2023, Gemeinde Lindlar). Der ist ca. 400 Meter kürzer. Also 400 Meter weniger grober Schotter, dass wäre schon was. Einfach mal ausprobieren. Dann mal los!
Trip: Hartegasse – Schlüsselberg – Heibach – Mittelsteinbach – Kurtenbach – Schotterweg – Burg Oberbreidenbach – Spich – Linde – über den Talweg zur Bahntrasse – Bahntrasse nach Lindlar-Falkenhof – Altenlinde Schlüsselberg – Süng – Hartegasse.
Schotter hat laut Definition eine Größe zwischen 32 und 63 Milimetern. In etwa in diesen Größen sind auch die Steine hinab nach Oberbreidenbach. Die 400 Meter die die Strecke kürzer ist, als die nach Spich merkt man gar nicht. Es ist einfach nur ein Gehuckel über diese 32 und 63 Milimeter dicken Steine.




Ich war froh als ich endlich in Oberbreidenbach ankam. Wie würden Sie den Weg auf einer Skala zwischen 1 und 10 bewerten? Eine 9, wenn 10 der schlechteste Wert ist. 9, weil es immer noch schlimmer kommen kann. Hier ist viel Luft nach oben, falls irgendwer mal hier ernsthaft eine touristische Radstrecke plant. Positiv: Hat man die letzten Schottersteine passiert, ist man direkt an der Burg Breidenbach und wenig später an der Kapelle mit tollem Talblick.
Was sagen eigentlich die Tourismusfachleute zu dem Radweg Lindlar-Wipperfürth?
„Gemeinsam haben beide Kommunen eine fahrrad- und familienfreundliche Strecke ausgetüftelt, die vor allem über landschaftlich reizvolle Nebenstrecken führt.“ (https://www.radregionrheinland.de/tour/lindlar-wipperfuerth-5c0d45a4d9)
Es geht bei der Zielgruppe demnach nicht nur um Mountain- und Gravelbiker. Die Strecke soll „fahrrad- und familienfreundlich“ sein. Also ist die Strecke auch für Tourenfahrer oder Kinder gedacht. Des Weiteren soll die Strecke auch in Zukunft eine Rolle als Verbindung beim sog. Sülz-Agger-Radweg haben. Im nächsten Zitat geht es um den Sülz-Agger-Radweg, zu dem die Lindlarer Bahntrasse gehören soll:
„Dabei verbindet er [Agger-Sülz-Radweg] u.a. den Bergischen Panoramaradweg im Norden und den Siegtalradweg im Süden.“ (https://www.regionale2025.de/aktuelles/)
Der Bergische Panoramaradweg verläuft durch Wipperfürth, weit weg von der Lindlarer Trasse. Mit der obigen Verbindung kann also nur der Radweg Lindlar-Wipperfürth gemeint sein. So ist es auch in verschiedenen radtouristischen Karten eingezeichnet (z.B. „Bergisches Trassen-Treffen“, 2022 von 11 bergischen Städten herausgegeben, „Freizeitkarte Lindlar“, 2023, Gemeinde Lindlar). Vielleicht werden im Rahmen dieses touristischen Projektes auch die Schotterpisten fahrradfreundlich gemacht.
So jedenfalls ist diese Strecke fahrradunfreundlich. Für Alltagsräder oder auch für Dreiräder eine Herausforderung, die als schlechte Erfahrung haften bleibt.
Die „landschaftlich reizvollen Nebenstrecken“ sind genau mein Thema, aber lange Schotterstrecken mindern aus meiner Sicht diesen Reiz. Und nach meinen Messungen sind 6000 Meter des sog. Radwegs Lindlar-Wipperfürth mit Schotter belegt.
Anfahrt aus der „Sülz-Ommer-Olpebach“-Gegend
Trip Hartegasse – Ommerborn – Hembach – Delling – Schultheismühle – Unterbersten – Reudenbach – Schlürscheid – Quabach – Bahntrasse – Linde-Bruch – Lindlar – Altenlinde – Schlüsselberg – Hartegasse.

Von Ommerborn kommend steht vor der Abfahrt hinab nach Hembach ein 260er Zeichen. Unten in Hembach steht auch ein 260er. Für Radfahrer ist diese leicht holprige Strecke durch den Wald also frei.

Hembach ist ein super ruhiger Ort. Es geht nun entlang des Olpebachs nach Delling. Von dort über Unterbersten, Reudenbach, Schlürscheid geht es nach Quabach. In Quabach kann man links auf den Bahntrassen Radweg nach Lindlar fahren. Aber Vorsichtig beim einfahren. Die Einfahrt ist gefährlich. Ich rollte bis ganz zur Kreuzung, alles frei und fuhr dann auf den Radweg. Auf dem Radweg war völlige Ruhe. Entspannt fuhr ich nach Lindlar und über Altenlinde zurück.


Trip Lindlar – Altenlinde – vorbei an den Steinbrüchen (als Teil des Radweges der Gemeinde Lindlar „Rund um den Lindlarer Ortskern„) – Vorderrübach – Hönighausen – Hartegasse.
Eine Testfahrt zeigte, dass diese Strecke nicht meinen Ansprüchen für einen Radweg genügt. Die Strecke beginnt in Altenlinde mit einem üblichen Schild 250. Nach den letzten Häusern geht die Straße in einen Weg mit grobem Schotter und Felspassagen über. Vor ein paar Jahren war hier oberhalb der Lindlarer Steinbrüche oft viel Matsch, nun ist alles geschottert. Erst kurz vor Vorderrübach kommt Asphalt. Von Hönighausen nach Hartegasse zunächst grober Schotter dann Asphalt.
Als An- und Abfahrt zur Bahntrasse ist diese Strecke leider nicht geeignet. Schade.
Anfahrt über Altenlinde und Pollerhofstraße
Von Hartegasse über Schlüsselberg nach Altenlinde hoch. In Lindlar nicht über Schwarzenbachstr., sondern die Kamperstr runter, dann über die Bachstr, die Pollerhoferstr. Vor dem Kreisverkehr rechts rein, zwei Meter über den Weg mit einem Poller, hier ist eine Sackgasse die zur Schwarzenbachstr. gehört und auf die Straße Auf dem Heidchen führt. Diese fährt man wenige Meter und biegt rechts in die „große“ Schwarzenbachstr. Diese fährt man ca. 50 Meter und biegt links in die Straße Auf den Reieneichen, eine Sackgasse, die man bis zum Ende fährt. Der Weg führt zu Lindenallee. Fährt man diese nach rechts kommt man zur Sülzbahntrasse. Ich finde dies ist eine recht ruhige Variante um zur Trasse zu kommen.
„Leppe-Horper-Remshagener“-Gegend
In diesem Gebiet liegen die Orte Fenke, Eichholz und Remshagen sowie das Industriegebiet Klause und Metabolon.
Die Gegend um die Orte Fenke, Eichholz und Remshagen sowie das Industriegebiet Klause und Metabolon wird durch die Straßen Lindlar nach Frielingsdorf (hier verläuft ein Radweg!), Frielingsdorf über Neuremscheid nach Engelskirchen sowie der L299 von Lindlar nach Engelskirchen begrenzt. Südlich von Eichholz gibt es innerhalb dieses Gebietes keine asphaltierten Straßen, aber Forstwege. Das Gebiet wird von der K19 zerschnitten, kann aber durch den Tunnel an der Feilenhauerstraße gut gemieden werden.

Trip Hartegasse – Holl – Fenke – Remshagen – Schöpfungskapelle bei Remshagen – Industriegebiet Klause – Holl – Hartegasse.

Ich fuhr nach Fenke von Holl/Hinterrübach kommend. In Fenke fuhr ich die Bergstraße hoch, dann weiter hoch den sog. Schnüffel in Richtung Remshagen. Die Straße hier oben ist schmal und ruhig. Es gibt einen kleinen Verbindungsweg zum Industriegebiet (blauer Punkt auf der Karte). Den habe ich kurz ausprobiert, bin aber auf dem Fenker Heideweg weiter nach Remshagen gefahren. Dazu kreuzt man die K19 und kommt auf die ruhigen Straßen in Remshagen. Ich verließ den Ort gleich wieder und fuhr zur Schöpfungskapelle.


Von der Schöpfungskapelle zurück fuhr ich durch den Kreisverkehr an der K19 ins Industriegebiet Klause. Da es Sonntag war, war hier gar nichts los, die Straßen wie ausgestorben.

Am Rande des Industriegebiets gibt es ein paar schöne Landschaftsblicke. Ansonsten viele Industriegebäude und glatte Straßen. Für eine Sonntagstrip ganz gut, nebenbei lernt man so ein paar heimische Firmen kennen. Raus aus der Gegend ging es dann über die Klauser Straße nach Hinterrübach.
Dort wo es in Remshagen zur Kapelle geht, beginnt der Radweg über Horpe nach Eichholz.
In Remshagen gibt es noch ein paar ruhige Straßen. Des Weiteren die Remshagener Straße nach Metabolon, wo such der sog. Radweg Wipperfürth-Lindlar startet.

Lennefe-Vossbrucher-Hölzer-Gegend
Zur Gegend gehören Schümerich, Böhl, Voßbruch, Holz, Heiligenhoven, Lindlar: vom Freizeitpark, Kultur- und Schulzentrum, Korb, am langen Hahn, Li-Ost.
Die namensgebenden Bäche sind der Lennefe Bach, der Vossbrucher Bach und der Hölzer Siefen (beide fließen in die Lennefe).
Diese Gegend hat als Grenze die L299 ( Engelskirchener Straße) im Osten, die K19 (Wolfsschlade) im Norden, L299: Heiligenhoven, Kölner Straße, Dr.-Meinerzhagen-Straße, Kirschbäumchen, nach Südwesten ist die Grenze ungenau. Die Runde Voßbruch, Holz und Unterheiligenhoven ist quasi die Grenze hier. Ruhige Straßen in Richtung Hohkeppel und Engelskirchen gibt es nicht. Man muss die L299 benutzen oder durchs Gelände fahren.
Trip Hartegasse – Brochhagen – Holl (Sülz-Lennefe-Gegend) – Fenke – Remshagen – Horpe – Eichholz ( Leppe-Horper-Remshagener-Gegend) – Böhl – Voßbruch – Unterheiligenhoven (Lennefe-Vossbrucher-Hölzer-Gegend) – Lindlar – Altenlinde (Sülz-Lennefe-Gegend) – Schlüsselberg – Hartegasse (Sülz-Flosbach-Ahe-Gegend).

Von Hartegasse fuhr ich über Brochhagen, Fenke, Remshagen, Horpe, Eichholz und Böhl bis nach Voßbruch bzw. Unterheiligenhoven.
Tolle Entdeckungen:
1. Vom Fenker Heideweg geht eine kleine Verbindung zum Industriegebiet Klause. Von dort kann man über die Feilenhauerstraße die K19 mittels eines Tunnels unterqueren und kommt am Rand von Remshagen raus.

2. In Horpe kann man ruhig über die Straßen Am Schlagbaum und Kiefernweg runter nach Eichholz fahren. Horpe nach Eichholz verläuft auch ein Fußweg, der vor Jahren zum Radweg erweitert wurde.
3. Die ruhigen Straßen zwischen Voßbruch, Holz und Unterheiligenhoven. Wobei ich noch Holz (Segelflugplatz) noch nicht gefahren bin.
4. Der feine neue Schotterweg von Unterheiligenhoven zum Freizeitpark in Lindlar. So geht Schotter!

5. Die Möglichkeit gegen die Einbahnstraße in der Ludwig-Jahn-Straße zu fahren. Zusatzschild: Radfahrer frei (vgl. hier)









Vom Freizeitpark in Lindlar geht ein asphaltierter Weg („Kutschweg“) nach Voßbruch hoch. Oben kann man in einen Schotterweg einbiegen, der sogar für radfahrende Personen frei ist. Im Frühjahr 2025 wurde dieser Waldweg in Richtung Unterheiligenhoven mit grobem Schotter belegt. Unten ab der Kapelle in Unterheiligenhoven wurde der Weg zurück nach Oberheiligenhoven und zum Freizeitpark glatt planiert.
Vom Schulzentrum geht der Johannesweg hoch nach Voßbruch. Unten steht ein Zeichen 250 mit „Anlieger frei“ und „Radfahrer frei“. Bis zu den Tennisplätzen ist der Weg asphaltiert, dann geht es über Schotter weiter zur Voßbrucher Straße.
Burger Straße und „auf der Burg“
In Eichholz beginnt die schmale Burger Straße nach Burg. Die Straße endet in Burg. Über die Burg geht ein Höhenweg mit toller Aussicht auf Lindlar und auf der anderen Seite ins Aggertal.


Der Weg beginnt leider mit einem Zeichen 250, ohne Zusatzschild „Radfahrer frei“. Zunächst kommt eine Steigung, dann geht es flach weiter.










Die Runde von Voßbruch hoch nach Holz und über Unterheiligenhoven zurück nach Voßbruch ist ein echtes Highlight. In Holz ist es ein Muss in die Sackgasse bis zur Holzer Alm zu fahren. Hier endet die Straße, aber man hat einen herrlichen Blick in die Rheinebene. Von hier geht es von 320 m runter auf 190 m in Unterheiligenhoven.
Trip: Hartegasse – Brochhagen – Holl – Fenke – Remshagen – Horpe (Schlagbaum, Kiefernweg) – Eichholz – Burg – Holz – Unterheiligenhoven – Oberheiligenhoven – Lindlar (Ludwig-Jahn-Str., Bachwiese, Otto-Lob-Winkel, Kamperstr.) – Altenlinde – Schlüsselberg – Süng – Unterbüschem – Stelberg – Hartegasse.



Parallel zur Straße sah ich hier die Landung eines Segelflugzeugs. So weit oben über Lindlar ein weiteres Highlight. Von hier sieht man Metabolon, das Industriegebiet Klause, die Lindlarer Steinbrüche am Brungerst …


Kategorie 1
Straße | Länge | Bemerkung |
K1: Heckenweg in Hartegasse | 160 m | Zeichen 260. Nutzbar von Brückenstr kommend bzw. vom Sonnenweg(L284 kreuzen), sowie zur Weiterfahrt über die Anton-Esser-Str nach Süng. Oft ganz ruhige Straße, aber manchmal auch stärker befahren. |
K2: Auenweg von Brochhagen nach Holl | 930 m | Zeichen 260, tw. über Schotter. Kein Autoverkehr. |
K3: Holl nach Hinterrübach | 1000 m | Straße kommt in Holl aus einem 260er Bereich, ca. 900 m langer Anstieg. Anliegerverkehr. |
K4: Weg Hönighausen nach Hartegasse (Brückenstr) | 1300 m | Zeichen 260, tw. Schotter. Von Hartegasse aus steil. Kein Autoverkehr. |
K5: Hembach, Straße von Ommerborn über Hembach bis Delling | 2400 m | Zeichen 260 Ommerborn bis Hembach, daher auch wenig Verkehr bis Delling |
K6: Feilenhauerstr / Zum Birkenhof von Industriepark Klause durch Tunnel nach Remshagen | 287 m | Straße geht unter K19 durch Tunnel, Verbindung nach Remshagen, hierdurch muss man die K19 nicht am Fenker Heideweg überqueren. Zeichen 260 am Industriegebiet. Kein Autoverkehr. |
K7: Bahntrasse Lindlar-Falkenhof nach Quabach | 5300 m | Zeichen 260 in Lindlar (?), danach Rad-/und Fußweg. Eigentlich in der falschen Kategorie da Radweg. |
K8: Straßen in Ommerborn | 1200 m | Ganz wenig Autoverkehr, Anlieger, Besucher des ehm. Klosters, aber auch Besucher der drei Kreuze. |
K9: Burger Str | 1300 m | Ruhige Str, da diese in Burg endet, dennoch ein wenig Verkehr da beliebte Spazierwege auf der Burg mit Blick auf Lindlar |
K10: Am Schlagbaum /Kiefernweg | 550 m | ruhige Wohnstraßen von Horpe nach Eichholz |
K11: Straße Klespe, Weyerhof nach Herzhof | 3150 m | Straße geht von Thier bis zur Stadt Wipperfürth |
K12: An der Burg/Kapellenberg | 900 m | Straße aus dem Flosbachtal nach Thier |
K35: Brückerhof | 280 m | Führt von der L284 im Weiler Brückerhof zur Bahntrasse |
K36: Talweg | 810 m | Führt von Linde nach Linde-Bruch. Man kann bequem auf die Bahntrasse |
K37: Straßen Rölenommer, Kaufmannsommer (Zur Ommer) | 1380 m | |
K38: Straße Kurtenbach | 1200 m | Führt zum Ort Kurtenbach, wo die Straße endet. Anlieger Autoverkehr. |
K39: Straße An den Reieneichen | 310 m | Sackgasse mit kleinem Verbindungsweg am Ende, der einen über die Lindenallee zur Bahntrasse bringt. |
K43: Vorderrübach, Hönighausen | ||
K44: Industriegebiet Klause (Sonntag) | ||
K45: Verbindungsweg Fenker Heideweg zum Industriegebiet Klause | Ein Poller verhindert hier die Einfahrt von Autos. | |
K46: Neuenfelderstraße nach Fenke | tw. Zeichen 250 | |
(Alte) Schwarzenbachstr. | 95 m | Reststück der alten Verkehrsführung, heute Sackgasse. Von der Pollerhofstr. über Weg erreichbar. |
Mühlenweg in Hartegasse | Eigentlich eine Sackgasse, aber am Ende der Straße geht ein schmaler Radweg einerseits hoch nach Kapellensüng andererseits zur L284 (Sülztalstraße bei Ohl). |
Kategorie 2
Straße | Länge | Bemerkung |
K13: Linde über Frangenberg, Spich, Oberbreidenbach, Unterbreidenbach bis zur L284 in Linde-Bruch | 4500 m | |
K14: Hartegasse über Anton -Esser-Str, Lindenfeld, Schlüsselberg bis Heibach | 2700 m | Schlüsselberg bis Heibach Zeichen 250, dadurch wenig Verkehr |
K15: Kirchstr in Kappellensüng über Büschem bis Oberfeld | 4400 m | wenig Verkehr auf engen Straßen |
K16: Unterheiligenhoven von Voßbruch | 1200 m | wenig Verkehr auf engen Straße |
K17: Höhenstr Forsten, Bornen in Richtung Petersberg in Gm. Kürten | 2500 m | |
K18: Voßbrucher Str (Lindlar) | 1140 m | |
K19: Holzer Str (Lindlar) | 3800 m | ruhiger Rundweg der eigentlich in die Kategorie 1 gehört |
K20: Ludwig-Jahn-Straße in Lindlar | 370 m | ruhige Straße, vom Schulzentrum kommend gegen Einbahnstraße für Radfahrer frei |
K21: Stellberg | 2000 m | Straße vom Müllerhof an der L284 nach Stelberg ( ohne die Nutzung der L284 sinnlos). Am Beginn der Straße steht ein Zeichen 260. Später folgt aber ein Zeichen 250. Hier auch einer Schotterpassage. |
K22: Straße von Stüttem hinab über Oberkemmerich, Berghäuschen nach Breun | 3300 m | in Gegenrichtung langer Anstieg |
K23: Straße An der Sülz | 1000 m (ohne Radweg, 1800 mit Radweg eine Rund) | zusammen mit dem Radweg an der Frielingsdorfer Str (die 2 × gekreuzt werden muss) ein Rundweg durch Brochhagen |
Kategorie 3
Straße | Länge | Bemerkung |
K24: Altenlinde (außerorts) nach Heibach | 1200 m | der Verkehr soll von Altenlinde ferngehalten werden |
K25: Talstr von Eichholz nach Böhl | 1800 m | beliebte Straße von Lindlar nach Eichholz |
K26: Bergstr. und Fenker Heideweg | 1400 m | von Neuenfeld kommend (250er), den „Schnüffel“ zum Industriegebiet, durch den Tunnel der Feilenhauerstr nach Remshagen |
K27: Heibach über Untersteinbach nach Mittelsteinbach | Fast schon eine Straße der Kategorie 2. | |
K28: Straßen in Remshagen | ||
K29: Straße von Linde-Bruch über Linde, Unterommer, Schlürscheid bis zur L284 | 3600 m | |
K30: Straße von Unterommer über Reudenbach, Unterbersten bis Schultheißmühle | 4800 m | |
K31: Straße von Kürten-Hungenbach über Weier nach Petersberg | 1800 | |
K32: Lindenallee | 500 m | Straßen in Lindlar-Falkenhof die einen zur Radbahn bringt. |
K33: Hermesberg, Höhenstr, Johann-Wilhelm-Roth-Str in Thier | 3600 m | |
K34: Runde Thier – Drecke – Thier | 2400 m | |
K48: Kaltenborn | 1100 m |
Kategorie 4
Straße | Länge | Bemerkung |
K40: Straßen im Lindlarer Ortskern | Chaotisch (Kirchplatz), Fahrräder entgegen Einbahnstr (Kirchplatz, Hauptstr), hin- und herkurvende Autos, Kopfsteinpflaster, parkende Autos | |
K41: Borromäusstr, Bismarckstr bis Luisenstr | ||
K42: Altenlinde bis Ortsausgang | überholende Autos und parkende Autos | |
K47: Straße Selbach über Olpe bis Wipperfürther Str. | 6500 m | |
Radwege in der Gemeinde Lindlar
Straße | Länge | Bemerkung |
RW1: Radweg von Steinenbrücke nach Frielingsdorf![]() Bild 1 | Dieser Radweg beginnt in Steinenbrücke als gemeinsamer Fuß-/Radweg. Verläuft, teilweise von der Straße durch einen Wiesenstreifen getrennt, über Brochhagen knapp bis nach Frielingsdorf. Das genaue Ende des Weges ist schwer zu erkennen. Am Höhenweg endet dann der Bürgersteig komplett. Bild 1: Der Rad-/Fußweg verläuft in beide Richtungen (Bild in Höhe Dorfplatz Brochhagen) | |
RW2: Radweg von Kemmerich nach Lindlar | Dieser Radweg startet an der Kapelle bei Kemmerich. Verläuft, teilweise von der Straße durch einen Wiesenstreifen getrennt, über Lingenbach knapp bis zur Rheinstraße in Lindlar. In Lindlar läuft er dann aus als Fußweg mit „Radfahrer frei“. | |
RW3: Radweg an der L284 (Sülztalstraße) von Georghausen bis zur Straße ins Dürschtal. | Dieser Radweg kommt als Fußweg mit „Radfahrer frei“ von Offermannsheide runter. Führt von Georghausen vorbei an Neulinde. Endet an der Straße ins Dürschtal (Richtung Dürscheid). | |
RW4: Radweg von Kuhlbach nach Lindlar![]() Bild 2 ![]() Bild 3 | Dieser Radweg startet in Kuhlbach und führt bis nach Lindlar entlang der Neuenfelder Straße / Klauser Straße. Mit seinen 3,5 Kilometer der längste Radweg der bisher genannten. Bild 2: Am Radweg von Kuhlbach nach Lindlar (hier Vorderrübach/Klauser Straße): Unten ist ein Zeichen 240 für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg, d.h. es gibt keine getrennte Spur für Radfahrer. Fußgänger und Radfahrer benutzen den Weg auf gesamter Breite gleichberechtigt. Bild 3: Am Radweg von Kuhlbach nach Lindlar (hier Vorderrübach/Klauser Straße): An derselben Stelle, hier aus Hönighausen kommend, werden alle Verkehrsteilnehmer mit einem Vorfahrt achten-Schild (Zeichen 205, Vorfahrt gewähren) auf den in beide Richtungen verlaufenden Radweg hingewiesen (Zusatzschild 1000-32, Radfahrer kreuzen). | |
RW5: Radweg Bahntrasse Sülztalbahn. | Dieser Radweg führt von Lindlar über Linde-Bruch, Quabach, Hommerich und Georghausen bis nach Overath-Bilstein. Start des Radwegs Bahntrasse Sülztalbahn ist in Lindlar. Es gibt mehrere gute Einstiegspunkte, auch aus wenig befahrenen Straßen. Mit seinen 11 Kilometern und der Ferne vom Autoverkehr spielt dieser Radweg in einer anderen Liga. In Zukunft soll der Radweg ein Teil des Agger-Sülz-Radweges werden. | |
RW6: Radweg Remshagen nach Eichholz. | Dieser Radweg führt auf einem etwas breiteren Bürgersteig vom Remshagener Ortsrand über Horpe bis nach Eichholz. Ich meine mich zu erinnern, dass dort in Eichholz wirklich das Radwegende zur ein Zusatzzeichen „Ende“ angezeigt wird. | |
RW7: Fuß/Radweg bzw. Fußweg mit „Radfahrer frei“ Jugendherberge | Entlang der Straße stehen unterschiedliche Schilder. Am Kreisverkehr mit Altem Schleifstein steht ein Zeichen 240 für gemeinsamen Fuß/Radweg. Es folgen Zeichen für ein Fußweg, ohne Zusatzzeichen. Dann an zwei Stellen Zeichen für einen Fußweg mit Zusatzschildern „Radfahrer frei“ und „Richtungspfeil“ (einseitig in Richtung Kreisverkehr). Am Anfang der Straße ein Fußwegschild ohne Zusatzzeichen. 50 Meter davor Fußweg mit Zusatzschildern „Radfahrer frei“. | |
RW8: Fuß/Radweg Kapellensüng zur L284![]() Bild 4 | Von der Kirche in Kapellensüng geht ein schmaler Fuß/Radweg hinab zur Sülz, überquert diese und führt bis zur Sülztalstraße (L284). Bild 4: Kurz vor der Überquerung des Baches Sülz steht dieses Schild in Fahrtrichtung zur L284. | |
RW9: Fußweg mit Radfahrer frei in der Straße Böhl | ca. 450 m | Dieser ca. 450 Meter lange Weg geht über in den Radweg an der Straße Jugendherberge. |
Kategorie Schotter
Weg | Länge | Bemerkung |
Schotterweg zwischen Abzweig Kurtenbach und Spich | 1400 m | Teil des sog. Radwegs Lindlar- Wipperfürth. Grober Schotter, der lose auf dem Weg liegt, aber da der Weg oft genutzt wird, liegen schon einige Steine eher am Rand. Zeichen 250 stehen bei Spich und bei Kurtenbach. |
Schotterweg hinab nach Oberbreidenbach | 1000 m (Abzweig Kurtenbach bis Oberbreidenbach) | Auf manchen Karten Teil des sog. Radwegs Lindlar- Wipperfürth. Grober Schotter, der lose auf dem Weg liegt. In weiten Teilen schwer fahrbar. Zeichen 250 steht bei Kurtenbach (Oberbreidenbach?) |
Schotterweg durchs Peffeköver Holz | 3600 m | Mal weniger mal befriedigend fahrbar. Teil des sog. Radwegs Lindlar- Wipperfürth |
Schotterweg über die Burg in Richtung Holz | 2000 m | Halbwegs gut fahrbar. Wird auf dem letzten Stück dann anstrengend. In Burg steht ein Zeichen 250. |
Schotterweg hinab ins Flosbachtal | 1000 m | Der Schotter ist derzeit gut mit Sand überdeckt. Bei trockenem Wetter gut. |
Schotterpassage von Hönighausen nach Hartegasse | ca. 300 m | Kurze Passage, daher ganz okay. |
Schotterweg vorbei an den Steinbrüchen | ca. 2100 m | Teil des Radweges der Gemeinde Lindlar „Rund um den Lindlarer Ortskern„. Schwer fahrbar und lang. |
Schotterpassagen von Oberbüschem nach Buchholz | ca. 250 m | In Oberbüschen steht ein Zeichen 250. Der Weg selber wechselt zwischen Asphalt, Dachziegeln und Schotter. |
Schotterpassagen Stelberg nach Hartegasse | ca. 200 m | Kurze Passagen, daher ganz okay. |
Schotterweg Voßbruch nach Unterheiligenhoven | 800 m | mit Zusatzschild „Radfahrer frei“. Anfangs noch guter Waldweg, aber dann grober Schotter. |
Feiner Schotterweg von Unterheiligenhoven zum Lindlarer Freizeitpark. | 1300 m | Ist das noch Schotter oder Kies. Jedenfalls perfekt glatt gewalzt und gut mit dem Fahrrad fahrbar. Sehr positiv. |
Straßen außer jeder Kategorie
Straße/Weg | Länge | Radweg |
Schwarzenbachtalstr. von der Sülztalstr. nach Lindlar | 1300 m | nein (auch kein Fußweg) |
Sülztalstr./L284 durchs Sülz- bzw. Breunbachtal nach Wipperfürth (ab Obersteeg) | 23000 m | nein, nur Neulinde bis Georghausen (tw. auch kein Fußweg) |
K19 vorbei an Industriegebiet Klause in Gm. Lindlar | 5500 m | nein (auch kein Fußweg) |
L299 Lennefetal, Eichholz nach Engeldkirchen | nein (auch kein Fußweg) | |
L129 vorbei an Ommerborn, Flosbachtal | nein | |
L302 Frielingsdorf n. Wipperfürth | nein | |
Klauserstr / Neuenfelder Str. | ja | |
Frielingsdorfer Str. | Ja von Steinenbrücke bis kurz vor Frielingsdorf, danach tw. auch kein Fußweg | |
Höhenstr über Waldbruch und Kemmerich in Richtung Schmitzhöhe | nur von Lindlar nach Kemmerich | |
Dimberg | so steil das er früher eine Bergwertung bei Rund um Köln war. Wichtige und vielbefahrene Straße von Lindlar nach Frielingsdorf. | |
L286 Jörgensmühle zur B506 |






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