Wir starteten bei schönstem Wetter
Ich habe das erste Treffen über Instagram, Facebook Oberberg aktuell, das Mitteilungsblatt Lindlar (Print), das Anzeigen-Echo (Print), Oberbergische Volkszeitung/Oberbergischer Anzeiger (Print) und ein paar Flyern beworben.

Der Text auf meiner Webseite:
Lindlar Nature Journal Club ist die Lindlarer Sketching und Nature Journaling-Gruppe. Mit Stift und Skizzenbuch sind wir in Lindlar unterwegs.
„Lindlar skizziert“ will Impulse geben
„Lindlar skizziert“-Infoveranstaltungen des Lindlar Nature Journal Clubs zur Vorstellung von Sketching und Nature Journaling.

„Lindlar skizziert“ will Impulse geben
„Lindlar skizziert“-Termine:
17.01.2026, 14 Uhr
Lindlar skizziert: Kirche St. Severin. Treffpunkt: Arche Noah-Stein am Chor der Kirche, schräggegenüber des Eingangs der Pfarrbücherei (Severinus Haus), Hauptstraße 3.
Wir treffen uns zum ruhigen Skizzieren und Nature Journalen. Bringt Zeichenmaterial mit – Motive gibt es genug! Regenjacke bzw. Schirm nicht vergessen!
Der Pressetext:
Am 17. Januar 2026 um 14 Uhr startet der Lindlar Nature Journal Club die einstündigen Infoveranstaltungen „Lindlar skizziert“. Treffpunkt des ersten Termins ist am Chor der Lindlarer Kirche St Severin. Ziel der Reihe ist es „Sketching“ und „Nature Journaling“ in der Gemeinde bekannt zu machen.
Beim Skizzieren (engl. Sketching) wird eine Beobachtung, ein Gebäude oder ein anderes Objekt, mit einfachen Strichen auf Papier festgehalten. Es geht dabei weniger um die perfekte Darstellung, sondern um das Festhalten von Formen, Beobachtungen Eindrücken und der Atmosphäre. Skizzieren kann man genauso im Dorf oder der Stadt (Urban Sketching) sowie in der Natur (Nature Sketching). Nature Journaling geht noch Schritte weiter, hier kann neben dem Skizzieren auch geschrieben und Beobachtungen in der Natur auf verschiedenste Art dokumenriert werden. Bei den Treffen von „Lindlar skizziert“, stellt Günter Sahler, der Gründer des Lindlar Nature Journal Clubs sowohl Sketching als auch Nature Journaling vor und lädt zum aktiven Mitmachen ein. Wer sich beteiligen möchte sollte Stift und Papier mitbringen. Je nach Witterung wird bei den Veranstaltungen im Freien skizziert sowie später in einem der umliegenden Cafés in lockerer Runde fortgesetzt und besprochen. Die Treffen sind rein privat, sowie auch der Lindlar Nature Journal Club privat ist und immer privat bleiben wird. Es handelt sich um keinen Kurs. Die Treffen sind kostenlos (Getränke o.ä. im Café übernimmt jeder selber).
Kontakt und weitere Informationen über die Webseite naturejournalingintro.de oder bei Instagram unter @lindlar.naturejournalclub.

Am Samstag, den 17. Januar war es dann soweit. Das Wetter war herrlich: Sonne, 8 Grad, vollkommen trocken. Eine Woche davor lag noch Schnee und am Vortag hat es noch geregnet. Wetter kann man nicht bestellen und so kann ich nur sagen: „Glück gehabt.“
Ich ging zuerst um die Kirche und dann auch rein. Drinnen war niemand. Kalt war es dort.


Wieder im Freien wartete ich geduldig auf die anderen. Am Severinus-Haus lief mir eine Feuerwanze über den Weg. Es ist Winter. Eine Feuerwanze hätte ich nicht erwartet.

Es dauerte nicht lange und es kamen die ersten Mitzeichner:innen. Wie nennt man Personen die skizzieren? Skizzierer? Gibt es das Wort überhaupt. Sketcher:innen kennt man oder Nature Journaler:innen.
Kurz nach 14 Uhr waren wir dann tatsächlich 13 Personen. Mehr als ich erwartet hatte. Nachdem ich kurz „Lindlar skizziert“, „Sketching“ und „Nature Journaling“ vorgestellt hat, verteilten wir uns auf die 5 Bänke die dort hinter der Kirche zwischen Severinushaus, St. Serverin, Et Matt und Hauptstraße stehen und skizzierten. Einige skizzierten den Chor der Kirche mit den gotischen Fenster, in anderen Skizzenbüchern wurde der Kirchenturm festgehalten, es wurden Efeublätter gezeichnet und der Brunnen an der Hauptstraße. Andere Skizzen zeigten das Treiben auf dem Kirchplatz.

Ich setzte mich auf meinen Dreibeinhocker und zeichnete das Gedenkkreuz des Rembert Dietherich von Cloeth. Seine Geschichte kannte ich noch. Er war 1695 an der Schätzmühle im Sülztal von seinem Pferd gefallen und gestorden. Das an dieser Stelle aufgestellte Kreuz wurde 1920 dann an der Kirche befestigt. Der Text dazu steht auf dem Kreuz, ist aber doch recht schwer zu entziffern.


Wir skizzierten rund 40 Minuten und gingen in „Schneiders Café“ (Ecke Kirchplatz/Dr.-Meinerzhagen-Straße), wo wir noch schnell Tische reserviert hatten. Langsam war es am Rücken doch etwas kalt geworden, so dass die Wärme im Café gut tat. Wenig später saßen wir schon mit Getränke an den Tischen und bestaunten unsere Skizzen.

Ich fand es war ein gelungener Auftakt.
Nächstes Treffen:
21.02.2026, 14 Uhr
Lindlar skizziert: Eichenhofstraße. Treffpunkt: vor dem Eingang des Grauwacke-Museums, Eichenhofstraße 4.
Wir treffen uns zum ruhigen Skizzieren und Nature Journalen. Bringt Zeichenmaterial mit – Motive gibt es genug! Regenjacke bzw. Schirm nicht vergessen!