Archiv der Kategorie: Field Sketching

Onlinekurs Nature Journaling and Field Sketching

Der Onlinekurs „Nature Journaling and Field Sketching“ wird von der Bird Academy (vom Cornell Lab of Ornithology, Sitz: Ithaca/USA) durchgeführt und von Liz Clayton Fuller, einer Natural Science Illustratorin als Dozentin geleitet.

Logos von „The CornellLab of Ornithology“ und der „Bird Academy“ in Ithaca/USA.

Nach einer Einführung, was Nature Journaling überhaupt ist und nachdem verschiedene Teilnehmer ihre Journale präsentiert haben, wird auch sogleich mit einer ersten Zeichenübung gestartet. Ein Foto eines Yellow Warbler diente als Vorlage.

Meine Skizze Yellow Warbler sowie eine Kurzrecherche bei Wikipedia.
Weitere Skizzen des Yellow Warbler von mir.

Als nächstes wurden nun einfache Zeichentechniken vorgestellt: Zeichen der Kontur, Schraffuren (Hatching, Cross Hatching, Stippling, Blending …), Zeichnen von Licht und Schatten und dreidimensionalen Objekten, Chiaroscuro (hell-dunkel-Zeichnung).

Danach ging es um Beobachtungen in der Natur. Hier regte Liz dazu an Fragen zu stellen (Was ist das? Welche Funktion könnte es haben? …), die man sich im Journal notiert. Nature Journaling wird hier als „creative form of data gathering“ vorgestellt. Zudem sei Nature Journaling ein Denkprozess, bei dem ein tieferes Verständis vom Beobachtetem erzeugt wird. Hilfreich kann dieser Dreischritt sein:

  • Observation/Beobachtung
  • Possible Explanations/mögliche Erklärungen
  • Questions/Fragen

Bei einer folgenden Übung verglich Liz zwei Pflanzen, zeichnete sie in ihr Journal, machte sich Notizen und stellte sich selber Fragen, die sie später mit Literatur etc. beantworten wollte.

Weitere Zeichenübungen waren: Blindes Konturenzeichnen, Gesture Drawing, d.h. Skizzen von Tieren von Fotos bzw. Videos in begrenzter Zeit (gestartet wurde mit 60 Sekunden, dann 30 Sekunden, bei den Videos konnte man immer nur Teilskizzen erstellen, weil die Tiere nie stillhielten, ja so ist es 🙂 ) und zeichnen der negative Kontur („negative space“). Dann ging es um messen von Proportionen und der Übertragung auf die Zeichnung. Ein großen Raum nahm zum Ende das Malen mit Wasserfarben ein, hierbei wurden verschiedene Mischtechniken gezeigt.

Skizzen von mir nach einem Video mit einer Ente („Gesture Drawing„).

Zu den Übungen gibt es die Möglichkeit Scans der fertige Zeichnungen auf den Server der Bird Academy hochzuladen und mit Notizen zu versehen. So kann man Erkenntnisse (zeitversetzt) mit den anderen Teilnehmern des Kurses „Nature Journaling and Field Sketching“ teilen.

Der Kurs besteht aus über 4 Stunden Videos. Für die Bearbeitung benötigt man locker 10 bis 12 Stunden, dies hängt davon ab, ob man die Übungen nur am Zeichentisch macht oder das Gelernte auch in der Natur ausprobiert. Nach Beendigung des Kurses erhält man ein Zertifikat und einen extra Button der innerhalb der Webpräsenz der Bird Academy die Teilnehmer als Absolventen des Kurses „Nature Journaling and Field Sketching“ ausweist.

Button
Zertifikat

Weiterbildungen

Kategorie: Artenvielfalt, Biodiversität:

Biodiversität und Wald

  • Onlinekurs: „Biodiversität im Wald“
    Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW), Wien/Österreich
    bfw-waldbiodiversitaet-onlinekurs.at
    Onlinekurs des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW), bfw.gv.at, Wien/Österreich
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Biodiversität im Wald“

Biodiversität und Monitoring

  • „Biodiversität Südtirol“ (DEUTSCH)
    Biodiversitätsmonitoring Südtirol, Eurac Research Institut für Alpine Umwelt
    biodiversity.eurac.edu
    e-learning.eurac.edu/de/biodiversitaet/#/
    Hier mein Kommentar zum E-learning „Biodiversität Südtirol“

Biodiversity Communication

  • Kurs: „Communicating the Value of Biodiversity“ (ENGLISCH)
    learningfornature.org
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Communicating the Value of Biodiversity“

Biodiversität und Museum

  • Biodiversitätsmuseum Göttingen
    Kann erst ab 2024 offline besucht werden, d.h. das Museum soll 2024 im alten Naturhistorischen Museum an der Berliner Straße über dem Forum Wissen eröffnet werden. Bis da also mehr oder weniger online besuchbar, z.B. das Booklet zur geplanten Ausstellung.
    biodivmuseum.de

Biodiversität und Bibliothek

  • Biodiversity Heritage Library
    „Inspiring discovery through free access to biodiversity knowledge.“ (Eigenangabe)
    „the world’s largest open access digital library for biodiversity literature and archives.“ (Eigenangabe)
    „Sie die größte digitale Bibliothek für Biodiversitätsliteratur aus dem 15. bis 21. Jahrhundert. Damit wird einem wesentlichen Hindernis für die Umsetzung der Biodiversitäts-Konvention der Vereinten Nationen (CBD) entgegengewirkt: dem fehlenden Zugang zu taxonomischem Wissen.“ (museumfuernaturkunde.berlin/de/wissenschaft/bhl-biodiversity-heritage-library)
    biodiversitylibrary.org/

    Siehe hier auch
    das Göttinger Digitalisierungszentrum
    gdz.sub.uni-goettingen.de/collection/zoologica

Biodiversität und Artenkenntnis

  • natur|gucker.de – Naturgucken macht Spaß und schafft Wissen!
    naturgucker.de
    Hier mein Kommentar zu „natur|gucker.de

  • NABU|naturgucker-Akademie (startete am 30.10.2021)
    Zitat: „ein Online-Lernort für Naturbegeisterte“
    artenwissen.online
    Hier mein Kommentar zur „NABU|naturgucker-Akademie

  • Onlinekurs: „Paleontology: Theropod Dinosaurs and the Origin of Birds“ („Theropoda und der Ursprung der Vögel“)
    „A five-lesson course teaching a comprehensive overview of the origins of birds. This course examines the anatomy, diversity, and evolution of theropod dinosaurs in relation to the origin of birds.“
    University of Alberta / coursera.org
    Paläontologe Dr Scott Persons, Philip John Currie, Ph.D , Professor and Canada Research Chair, Dinosaur Paleobiology
    Hier mein Kommentar zu „Paleontology: Theropod Dinosaurs and the Origin of Birds
  • Onlinekurs: „Botanica Zero“ „Botanica zero – Gli organi delle piante“ (Zero Botanik – Die Organe der Pflanzen), „Botanica Zero – Come riconoscere le piante“ (Botany Zero – Wie man Pflanzen erkennt) (Sprache: Italienisch)
    Universität Padua / learn.eduopen.org

Biodiversität und Artensterben

  • Onlinekurs „Extinctions: Past and Present („Artensterben: Vergangenheit und Gegenwart“)
    Discover the diversity of life on earth, the impacts of five past mass extinctions and the prospect of a sixth extinction today.“ (ENGLISCH)
    University of Cape Town in South Africa/Futurelearn.com
    Professor Anusuya Chinsamy-Turan, Department of Biological Sciences at the University of Cape Town
    futurelearn.com/courses/extinctions-past-present
    Hier mein Kommentar zu „Extinctions: Past and Present“
  • Onlinekurs „Planet Earth … and You!“
    University of Illinois at Urbana-Champaign / coursera.org
    Dr. Stephen Marshak und Dr. Eileen Herrstrom
    Hier mein Kommentar zu „Planet Earth … and You!“

Spezielle Gebiete

Klimawandel

  • Online-Vorlesung: Klimawandel und seinen Folgen (Deutsches Klima Konsortium, WWF)
    wwf.de/aktiv-werden/bildungsarbeit-lehrerservice/mooc-online-vorlesungoncampus.de/weiterbildung/moocs/klima-mooc

Forschungsreisen

  • Onlinevorlesung: „Auf Forschungsreise mit Spix und Martius: Die Bayerische Wissenschaftsexpedition nach Brasilien, 1817-1820“
    Prof. Dr. Thomas Fischer, KU Eichstätt-Ingolstadt / vhb.org (Virtuelle Hochschule Bayern)
    Hier mein Kommentar zu „Auf Forschungsreise mit Spix und Martius …“

Wissenschaft und Publizieren

  • Onlinekurs: „Rechtlich sicher publizieren“
    Univ.-Prof. Mag. Dr. Nikolaus Forgó, Universität Wien / imoox.at

Kategorie: Illustration, Natur und Landschaft zeichnen und malen,
Natural History Illustration, Nature Journaling und Botanical Art:

  • Onlinekurs „Drawing Nature, Science and Culture: Natural History Illustration 101“ (ENGLISCH)
    University of Newcastle, Australia (UON) / edx.org
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Drawing Nature, Science and Culture: Natural History Illustration 101“
  • „Illustration“ (ENGLISCH)
    „Botanical Coloured Pencil Art“ (ENGLISCH), Tutoren: Ida Mitrani, BA Hons. Fine Art, Dip. Botanical Art, MA in Art and Process und Polly O’Leary, SBA Fellow, Dip SBA (dist)
    „Landscape painting and drawing“ (ENGLISCH), Tutor: Alan Dedman, BA, RAs, PGCE
    londonartcollege.co.uk
    Hier mein Kommentar zum „London Art College“
  • Onlinekurs „Zeichnen was das Auge sieht“
    Barbara Gruenenfelder, Urban Sketcherin / Udemy.de
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Zeichnen was das Auge sieht“
  • Onlinekurs: „Nature Journaling and Field Sketching“ (ENGLISCH)
    Bird Academy / The Cornell Lab
    Liz Clayton Fuller, Natural Science Illustratorin
    academy.allaboutbirds.org/product/nature-journaling-and-field-sketching/
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Nature Journaling and Field Sketching
Field Sketching
  • Onlinekurs „Kreative Illustrationstechniken mit Gouache“ (DEUTSCH)
    Aljoscha Blau, Illustrator und Autor (aljoschablau.com) / domestika.org
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Kreative Illustrationstechniken mit Gouache
  • Onlinekurs „Sketchbook Illustration with Colored Pencils“ („Illustration im Skizzenbuch mit Buntstiften“)
    Zoë Barker, Illustratorin (www.zoebarkerdraws.com) / domestika.org
  • Onlinekurs „Moderne Urban Sketching-Techniken in Mixed Media“
    Jenny Adam, Illustratorin, Urban Sketcherin (jennyadam.com) / domestika.org

Kategorie: Medienherstellung

  • Onlinekurs: „Design and Make Infographics“
    Michigan State University / coursera.org
    Karl Gude, Michigan State University
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Design and Make Infographics“
  • Onlinekurs: „Crea una infografía que hará historia“ („Create an Infograph that will Make History“) (SPANISCH mit englischen Untertiteln)
    Fernando Baptista, Infografik-Redakteur beim National Geographic-Magazin in Washington / domestika.org
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Crea una infografía que hará historia“
  • Onlinekurs: „Infografía creativa: entre arte y periodismo“ (Creative Infographics: Between Art and Journalism) (SPANISCH mit deutschen Untertiteln)
    Jaime Serra Palou, Infografik-Designer und Künstler aus Barcelona, ​​​​Spanien / domestika.org
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Infografía creativa: entre arte y periodismo
  • Onlinekurs: „Editorial Design: Entdecke, wie ein Magazin entsteht“. Lars Harmsen Creative Director und Herausgeber / domestika.org

  • Onlinekurs: „How to Record Bird Sounds“
    Bird Academy / The Cornell Lab
    Kathi Borgmann, Ph.D. / Jay McGowan
    academy.allaboutbirds.org/product/how-to-record-bird-sounds/

Anbieter von Online-Kursen

Skizzen Sünger Berge

Hammen und Kapellensüng (gezeichnet von der anderen Sülztalseite, 13. Juli 2021)
Sünger Berg, Bonnersüng und Hartegasse (gezeichnet von der anderen Sülztalseite, 13. Juli 2021)
Löhberg, Sünger Berg und Bonnersüng (gezeichnet von der anderen Sülztalseite, 13. Juli 2021)
Wiesen rund um Stelberg (gezeichnet von der anderen Sülztalseite, 13. Juli 2021)
Wiesen oberhalb von Hartegasse Richtung Stelberg (gezeichnet von der anderen Sülztalseite, 13. Juli 2021)
Wiesen rund um Stelberg (gezeichnet von der anderen Sülztalseite, 13. Juli 2021)

▥ Äpfel

Apfelbaum in Hartegasse (20. April 2022)
Apfelbaum in Hartegasse (09. Juni 2022)
Eine Buntstiftzeichnung von mir (Juni 2022)
Äpfel: „An Apple a Day keeps the Doctor away“.
Im Rheinland nennen wir den Apfelrest „Apfelkitsch“
Das Blatt eines Apfelbaums. Die Blattadern ähneln einem Straßennetz.
Vorder- und Rückseite eines Apfelbaumblattes.
Details der Apfelbaumblattstruktur (im Gegenlicht fotografiert).
Details der Apfelbaumblattstruktur: Loch und Färbung.
Ein Astende des Apfelbaums.
Der Apfelbaum im Garten.

Hier noch ein kleines Zeichenvideo von mir:

Nature Journaling

Ein Nature Journal ist ein Natur-Tagebuch mit Skizzen von Tieren, Pflanzen oder Landschaften und Notizen mit Erkenntnissen, Erklärungen, Beschreibungen und Fragen. Hierzu muss man kein Naturwissenschafler sein, es ist nur das Interesse an der Natur sowie Papier und Stifte notwendig. Beobachtungsorte findet man überall, es kann der Balkon sein, der Garten, ein Park, der Wald in der Nähe usw. Nichts anderes machen Naturforscher schon seit Jahrhunderten. Vordenker der Nature Journaling-Bewegung ist John Muir Laws. Er schreibt in seinem Erklärungstext zu Nature Journaling:

„Start now: you can do this, and the world is waiting.“

Eine klare Aufforderung an alle interessierten Laien- und Amateure sofort und ohne großartige Ausbildung zu starten. Benötigt wird zum Start kein spezieller Zeichen- oder Malkurs oder eine naturwissenschaftkiche Ausbildung. Gestartet wird mit dem was man sieht und auf Papier skizziert (Motto „Sketch what you see“), den Fragen und Erkenntnissen die sich aus den Beobachtungen ergeben. Wie es von hier aus weiter geht, muss dann jeder für sich selber entscheiden. Gelernt wird beim Tun. Man eignet sich Wissen beim Forschen an, verbessert sich im Zeichnen, schaut sich Videos von anderen „Natur-Journalisten“ (nicht Journalisten im herkömmlichen Sinn, sondern „Naturforscher mit einem Journal/Tagebuch“, denn bei Nature Journaling steht Journal hauptsächlich für Tage- bzw. Notizbuch. Verwandtschaftlich könnte man hier noch das „Laborjournal“ aufführen, in denen Wissenschaftler die Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten dokumentieren, siehe hier) und kann auch spezielle Präsenz- oder Onlinekurse besuchen.

Damit steht Nature Journaling nah beim heutigen Denken der Erwachsenenbildung. Hier wären das „Informelle Lernen“ (siehe z.B. Buch „Informelles Lernen und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, 2009) oder „Selbstgesteuertes Lernen“ zu nennen.

So schreibt Susanne Salinger in ihrem Artikel „Naturschutz als Motor informellen Lernes“ (2009):

„Ist das Interesse geweckt, sich weiter mit einem Thema zu beschäftigen, kann dies eine Grundlage dafür bieten, in diesen Bereichen ein umfangreiches Wissen aufzubauen, relevante Fähigkeiten zu entwickeln u.v.m.

Stift, Papier und ein geeigneter Sitzplatz (hier ein klappbarer Dreibeinhocker, der in den Rucksatz passt), mehr ist für Nature Sketching technisch nicht notwendig (Bild von 2005)

Dabei wird Zeichnen und Schreiben als intensive Denk- und Forschungsmethode angewendet. Ähnliche Resultate kann man auch mit Fotos und kleinen Videos erreichen, die man mit zusätzlichen Texten, Fragen, Beobachtungen usw. auf der eigenen Webseite veröffentlicht (vgl. hierzu: Heino Apel/Gertrud Wolf „Multimedia in der Umweltbildung“, 2005).

Die Konzentration auf ein Objekt, die Beschäftigung mit diesem, das Lernen und die direkte Dokumentaion stehen im Vordergrund, jetzt direkt in der Natur, an der frischen Luft. Für längere Zeit sich an einer Stelle in der Natur aufhalten, mitbekommen was passiert und dies versuchen zu verstehen, zu hinterfragen und zu dokumentieren. Das Motto (siehe oben) lautet: Fang einfach an, die Welt wartet auf dich. Letzteres könnte man als das Veröffentlichen von Skizzen und Texten auf Webseiten sehen, aber auch als Austausch mit anderen Naturforschern.

John Muir Laws nennt vier Gründe weshalb er Nature Journals erstellt:

  1. etwas erkennen und notieren, dass er ansonsten nicht gesehen hätte,
  2. sich an Details erinnern, die er sonst vergessen hätte,
  3. er will das Feuer der Neugier schüren und ein Werkzeug zur Erforschung haben und
  4. er will sich in die Welt verlieben. Er will ihr Aufmerksamkeit geben und verlieben.

Auch wenn die Skizze künstlerisch nicht gelungen ist, beispielsweise weil das Insekt nicht so ruhig sitzen blieb wie notwendig, hat man eine Skizze mit der man sich an die Situation erinnert und mit der man weiterarbeiten kann. Zusätzlich kann ein Foto erstellt werden – bei Tieren, die in der nächsten Sekunde vom Ort verschwinden sowieso die einzige Chance ein Bild zu machen. Der künstlerische Wert einer Zeichnung ist ihm eher unwichtig. Ihm ist wichtiger, dass er sich erinnert, weil er die Zeichnung selber erstellt hat. Ein gutes und ein schlechtes Bild sind beide für ein Nature Journal „great“. Das die Zeichnungen besser werden, kommt von alleine, je mehr man zeichnet.

John Muir Laws sind diese vier Gründe wichtiger, als tolle, künstlerisch gelungene Zeichnungen. Neben den Zeichnungen sind ihm die Notizen wichtig, die er bei seiner Naturbeobachtung macht. Neben dem Zeichnen (drawing) und Schreiben (writing) ist ihm das Quantifizieren (quantify) wichtig, beispielsweise das Zählen der Blütenblätter die eine Pflanze hat.

Zeichnung eines Rhododendrons. An der Knospe habe ich habe 14 Blüten gezählt.
Foto desselben Rhododendrons.

Einer der zentralen Anlaufstellen und guter Einstieg der Nature Journaling-Bewegung ist The Nature Journal Club auf Facebook. Stand Juli 2022 sind dort 45.000 Mitglieder registriert.

Aus einem meiner Posts (Juli 2022) beim Nature Journal Club.

[1] Salinger, S. „Naturschutz als Motor informellen Lernes“. In: „Informelles Lernen und Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“, 2009

Weitere Links: