Archiv für den Monat: Dezember 2021

Säugetiere in den Sünger Bergen

Suchbild mit Reh am Sünger Berg (Ende Dezember 2021)
Reh am Sünger Berg (Ende Dezember 2021)
Maus in Hartegasse (Anfang März 2022)
Maus in Hartegasse (Anfang März 2022)
Maus in Hartegasse (Anfang März 2022)
Maus in Hartegasse (Anfang März 2022)
Maus in Hartegasse (Anfang März 2022)
Mäuse in Hartegasse (Anfang März 2022)
Maus in Hartegasse (Anfang März 2022)
Junge Maus in Hartegasse (Anfang März 2022)
Skizzen von Mäusen (Anfang März 2022)

Onlinekurs: „Paleontology: Theropod Dinosaurs and the Origin of Birds“ („Theropoda und der Ursprung der Vögel“)

Dieser Onlinekurs wird auf der Plattform von Coursera.org durch die kanadische Universität in Alberta angeboten. Durch die Videos führt der Paläontologe Dr Scott Persons (scottpersons.org). Es gibt Beiträge von Dr Philip J Currie, Inhaber des kanadischen Forschungslehrstuhles für Dinosaurier-Paläobiologie an der Universtity of Alberta.

Logos der University of Alberta und der Lernplattform Coursera.

Ven den verschiedenen Dinosaurier war keine Gruppe mannigfaltiger und erfolgreicher als die der Theropoda. Die Nachkommen dieser Dinosaurier leben immer noch auf der Erde. Sie waren nie ausgestorben. Es sind die Vögel.

Die Diskussion, dass Vögel die Nachfahren der Dinosaurier sind begann schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Veröffentlichung von Charles Darwins Buch ‚On the Origin of Species“ (1859, dt. „Über die Entstehung der Arten“). Seine Naturforscherkollegen konnten damals keine Entwicklung der Arten erkennen. Für sie war klar: Fische waren Fische, Amphibien waren Amphibien,  Säugetiere waren Säugetiere und Vögel waren Vögel. Wo sollte da eine Entwicklung zu erkennen sein? Es gab keine Tier die halb Fisch und halb Säugetier waren.

Um Darwins Therorie zu beweisen war ein Fossil einer Übergangsform zwischen einem ausgestorbenen Tier und einem modernen Tier notwendig. Darwins Freund und Kollege, der Naturwissenschaftler Thomas Henry Huxley, bemühte sich um ein solches Übergangsfossil. Er fand es mit dem 1861 in Süddeutschland gefundenen Fossil eines Archaeopteryx („Londoner Exemplar“, gefunden in der Langenaltheimer Haardt in der Nähe von Solnhofen/Bayern. Kauf durch das Londoner Natural History Museum noch im selben Jahr). Dieses Fossil zeigte eindeutig ein ein kleines, fleischfressendes Reptil, mit Flügeln und Federn. Also eine Übergangsform zwischen Reptil und Vogel.

Skizze es Archaeopteryx (Buntstift, Sahler 12/2021)

Man hätte Archaeopteryx aufgrund der im Fossil klar zu erkennenden Federn auch einfach als Vogel einordnen können, wenn da nicht ein paar typische Merkmale der Dinosaurier am Schnabel mit kleinen Zähnen und die Klauen an den Flügeln sowie am Knochenbau wären. Archaeopteryx hat ein Gemisch aus Reptilien- und Vogelanatomie.

Huxley erkannte Gemeinsamkeiten des Archaeopteryx mit dem 1859 ebenfalls in Süddeutschland (Solnhofener Plattenkalken, Bayern) gefundenen kleinen Dinosaurier Compsognathus. Ohne Federn sah Archaeopteryx wie ein Compsognathus aus.

Bird Anatomy

Um den Weg vom Dinosaurier zum Vogel verstehen zu können, muss man sich mit der Anatomie von Vögeln auskennen. In einer Lektion des Kurses wird eingehend auf die Vogelanatomie eingegangen. Interessant fand ich hier, dass die Vogelknochen innen hohl und damit leicht sind und damit sie trotzdem stabil sind mit Verstrebungen versehen sind.

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

Die Flügel der Vögel sind aus den gleichen Knochen gebaut, die auch bei anderer Wirbeltiere vorkommen. Der Oberarmknochen ist der Humerus, der über ein Gelenk mit dem Schultergürtel verbunden ist. Der Unterarm besteht aus zwei Knochen,  Speiche (Radius) und Elle (Ulna). Vögel nur drei Finger, das erste Fingerglied (Daumen, (Digitus alulae) ist stark reduziert. Der zweite und dritte Finger sind länger.

Skizze des Vogelskelettss mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

 

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

Wenn man einen Vogel sieht, meint man, das Knie des Vogel würde nach hinten zeigen. Da das Knie aber durch die Federn verdeckt ist, ist dies ein Irrtum. Man sieht das darunter liegende Knie, oberhalb des Fußes. Das nach hinten zeigende Gelenk ist vielmehr das Knöchelgelenk.

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)
Skizze eines Beingelenke beim Vogel. Unten: In Rot markiert ist das Vogelbein.

Der obere Hüftknochen heißt Ilium oder Darmbein. Dieser ist mit dem Kreuzbeinwirbel verbunden, wodurch Stabilität gewährleistet wird.  Unter dem Darmbein befindet sich das Ischium oder Sitzbein und schließlich ist da noch das Schambein (Pubis), welches bei den Vögeln ebenfalls nach hinten ausgerichtet ist.

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

Die Dino sind unter uns – eine Renaissance

Sir Richard Owen erkannt 1842, dass fossile Arten der riesigen Wirbeltieren des Erdmittelalters eine natürlichen Gruppe bilden. Er gab dieser Gruppen den Namen „Dinosauria“. Dies bedeutet: „schreckliche oder wundersam große Echsen“. Hieraus entwickelte sich die Vorstellung der Dinosaurier, die sich sehr lange hielt. Es waren übergroße, schreckliche Echsen.

Bei einer Expedition des Yale Peabody Museums unter der Leitung von John Ostrom wurden 1964 Skelette einer neuen Gattung von Theropoden gefunden. Ostrom nannte die neue Art Deinonychus. Robert Bakker, gehörte zum Team von John Ostrom die den Deinonychus entdeckten.Ostrom und Bakker nahmen die alten Ideen von Huxley wieder auf, dass die heutigen Vögel von Dinosauriern abstammen. Dazu reichte allerdings das gefundene Fossilienmaterial noch nicht. Erst mit der Entdeckung von Microraptor (2003 in China), Dromaeosauride und Anchiornis (2009), ein Troodontide kam wieder Schwung in diese Forschung. 

Onlinekurs: „Design and Make Infographics“

Der Onlinekurs: „Design and Make Infographics“ wird von der Michigan State University auf coursera.org angeboten. Dozent ist Karl Gude, Michigan State University, früher war er Director of Information Graphics beim Newsweek Magazin und bei The Associated Press (vgl. gudethinking.com/about, gudethinking.com/karl-s-infographics).

Logos der Michigan State University und der Lernplattform Coursera.

Dieser Kurs ist in vier Tage aufgeteilt. Hier ein Überblick (Auszüge):

  1. Tag:
    – Was ist eine Infografik?
    – Typen von Infografiken
    – Was macht eine Infografik gut?
    – Planung für eine Infografik
  2. Tag:
    – Verschiedene Diagramm-Typen
    – Dieselben Daten mit verschiedenen Diagrammen visualisieren
    – Wie man in Adobe Illustrator ein PIE-Diagramm erstellt
  3. Tag:
    – Karten in Infografiken
    – Kartentypen
    – Eine Karte mit Adobe Illustrator erstellen
  4. Tag:
    – Farben in Infografiken
    – Wie man in Adobe Illustrator eine einfache Zeichnung erstellt

Am ersten Tag erklärt Karl Gude den Sinn und Zweck von Infografiken, stellt verschiedene Typen von Infografiken vor und berichtet aus seiner Praxis als Infografiker bei der Newsweek.

Wir beobachten unsere Welt. Wir sammeln Daten und Informationen, die wir dann beispielsweise in Infografiken visualisieren. Als einfaches Beispiel beginnt Gude mit einer Tabelle, auf der das Öffnen und Schließen der Blüten verschiedener Blumen aufgelistet ist. Optisch macht diese Tabelle wenig her. Nimmt man diese Daten aber und zeigt den Sonnenstand und die jeweile Blüte dazu, dann wird daraus eine informative Infografik.

Diese Idee nutzte ich für eine erste Infografik-Übung in Adobe Illustrator.

Meine Übung „Blumenuhr“

Daten für eine Blumenuhr (Quelle: mein-schoener-garten.de/gartengestaltung/gartenideen/die-blumenuhr-jede-bluete-zu-ihrer-zeit-12986)
Meine Infografik „Blumenuhr“ nach der Idee aus dem Kurs und mit den Daten von „mein-schoener-garten.de“. Sie dazu auch de.wikipedia.org/wiki/Blumenuhr.

Der zweite Tag beschäftigt sich mit den Diagrammen. Karl Gude ist es wichtig, dass man einen Diagrammtyp verwendet, der zu den Daten passt, die man visualisieren möchte. Will man beispielsweise ein Tortendiagramm benutzen, dann sollte man nicht zuviele Tortenstücke mit annäherd derselben Größe haben haben – sie lassen sich einfach schwer vergleichen. Eine perpektiv gezeichnete Torte sieht zwar schick aus, aber diese Art von Darstellung kann die Größen der Tortenstücke verzerren. Und, wenn man nicht mehr als zwei Stück hat, lohnt sich der Vergleich nicht. Bei Balkendiagrammen soll man auf die 3D-Darstellung verzischten, sie sehen gut aus, sie sind dekorativ, aber sind schwer lesbar. Sinnlos sind auch Balkendiagramme, bei denen die Balken fast gleich hoch sind.

Anhand einer Infografik von Otto Neurath („Home and factory Weaving in England“, zu Neurath: de.wikipedia.org/wiki/Otto_Neurath) wird gezeigt, wie man dieselben Daten auch mit anderen Diagrammtypen darstellen könnte. Zu den Lektionen gehört immer ein oder zwei Lektionen, die zeigen wie man Diagramme und Infografiken mit Adobe Illustrator umsetzten kann (z.B. bei Diagrammen die Lektion „How to make a PIE chart in Adobe Illustrator“).

Der komplette dritte Tag gehört den Landkarten. Vorgestellt werden Kartentypen, Elemente auf Karten (Punkte, Linien, Farben, Beschriftung etc.) und wie Karten in Infografiken eingesetzt werden können. Den Abschluß bildet wieder ein Workshop in Adobe Illustrator, bei dem eine Karte vom US-Bundesstaat Oregon mit den wichitgen Städten und Highways gezeichnet wird.

Am vierten Tag geht es um Farbe in Infografiken und um guten Layout sowie Design in den eigenen Arbeiten. Zum Schluß wird in einem Workshop gezeigt, wie man in Illustrator eine einfache Zeichnung erstellt.

▥ Paradies-Feigen

Ein altes Artenportrait zu Paradies-Feigen (heute sprechen wir von Bananen) fand ich in der „Wochezeitschrift zur Beförderung des Gartenbaues“.

Text aus: „Wochenschrift des Vereines zur Beförderung des Gartenbaues …“, 1863
(Zeichnung Dezember 2021)
„Paradies-Feigen“ (Zeichnung Dezember 2021)
Paradies-Feigen oder Bananen (Zeichnung Dezember 2021)

Es gibt auch die Bezeichnung Adamsfeigen für Dessertbananen (Musa paradisiaca). Auch Pisang oder die Paradiesz (siehe Johann Heinrich Meynier „Naturgeschichte“, 1834), Pisangbaum, Adamsfeige (Johann Samuel Halle, „Magie oder die Zauberkräfte der Natur“, 1784).

▥ Fische

Haus des Meeres in Wien (September 2019)
Nishikigoi-Fische, Koi-Karpfen in einem Teich im Park der Gärten in Bad Zwischenahn /Niedersachsen. Links ein Kōhaku mit roter Zeichnung.
Nishikigoi-Fische, Koi-Karpfen in einem Teich im Park der Gärten in Bad Zwischenahn /Niedersachsen..
Haus des Meeres in Wien (September 2019)
Haus des Meeres in Wien (September 2019)
Meerwasser-Aquarium auf Sylt
Meerwasser-Aquarium auf Sylt
Meerwasser-Aquarium auf Sylt
Meerwasser-Aquarium auf Sylt

▥ Schmetterlinge

Schmetterlinge im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau / Bodensee
Schmetterling im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau / Bodensee
Schmetterling im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau / Bodensee
Schmetterling im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau / Bodensee
Schmetterling im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau / Bodensee
Weibchen es Kaisermantel (Argynnis Paphia) „In der Hütte“ beim Sünger Berg / Gemeinde Lindlar (Anfang August 2021)
Schmetterling Landkärtchen, Sommergeneration (Araschnia levana) an der Sülz in Lindlar-Hartegasse (Anfang August 2021)
Schmetterling Admiral (Vanessa atalanta) im Alen Botanischen Garten in Göttingen (September 2021)
Schmetterling im Schmetterlingshaus in Wien (September 2019)

▥ Greifvögel

Junger Greifvogel in der Greifvogelstation-Hellenthal / Eifel
Junge Greifvögel in der Greifvogelstation-Hellenthal / Eifel
Junger Greifvogel in der Greifvogelstation-Hellenthal / Eifel
Greifvögel in der Greifvogelstation-Hellenthal / Eifel
Greifvogel in der Greifvogelstation-Hellenthal / Eifel

▥ Wölfe

Grauwolf im Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf-Hanstedt / Landkreis Harburg in Niedersachsen
Polarwolf im Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf-Hanstedt / Landkreis Harburg in Niedersachsen

Wildpark Lüneburger Heide

Diskussion im Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf-Hanstedt / Landkreis Harburg in Niedersachsen um den Rest einer Eiswaffel.
Im Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf-Hanstedt / Landkreis Harburg in Niedersachsen
Grauwolf im Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf-Hanstedt / Landkreis Harburg in Niedersachsen
Polarwolf im Wildpark Lüneburger Heide bei Nindorf-Hanstedt / Landkreis Harburg in Niedersachsen