Archiv der Kategorie: Weiterbildung

Onlinekurs: „Paleontology: Theropod Dinosaurs and the Origin of Birds“ („Theropoda und der Ursprung der Vögel“)

Dieser Onlinekurs wird auf der Plattform von Coursera.org durch die kanadische Universität in Alberta angeboten. Durch die Videos führt der Paläontologe Dr Scott Persons (scottpersons.org). Es gibt Beiträge von Dr Philip J Currie, Inhaber des kanadischen Forschungslehrstuhles für Dinosaurier-Paläobiologie an der Universtity of Alberta.

Logos der University of Alberta und der Lernplattform Coursera.

Ven den verschiedenen Dinosaurier war keine Gruppe mannigfaltiger und erfolgreicher als die der Theropoda. Die Nachkommen dieser Dinosaurier leben immer noch auf der Erde. Sie waren nie ausgestorben. Es sind die Vögel.

Die Diskussion, dass Vögel die Nachfahren der Dinosaurier sind begann schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach Veröffentlichung von Charles Darwins Buch ‚On the Origin of Species“ (1859, dt. „Über die Entstehung der Arten“). Seine Naturforscherkollegen konnten damals keine Entwicklung der Arten erkennen. Für sie war klar: Fische waren Fische, Amphibien waren Amphibien,  Säugetiere waren Säugetiere und Vögel waren Vögel. Wo sollte da eine Entwicklung zu erkennen sein? Es gab keine Tier die halb Fisch und halb Säugetier waren.

Um Darwins Therorie zu beweisen war ein Fossil einer Übergangsform zwischen einem ausgestorbenen Tier und einem modernen Tier notwendig. Darwins Freund und Kollege, der Naturwissenschaftler Thomas Henry Huxley, bemühte sich um ein solches Übergangsfossil. Er fand es mit dem 1861 in Süddeutschland gefundenen Fossil eines Arcaeopteryx („Londoner Exemplar“, gefunden in der Langenaltheimer Haardt in der Nähe von Solnhofen/Bayern. Kauf durch das Londoner Natural History Museum noch im selben Jahr). Dieses Fossil zeigte eindeutig ein ein kleines, fleischfressendes Reptil, mit Flügeln und Federn. Also eine Übergangsform zwischen Reptil und Vogel.

Skizze es Archaeopteryx (Buntstift, Sahler 12/2021)

Man hätte Arcaeopteryx aufgrund der im Fossil klar zu erkennenden Federn auch einfach als Vogel einordnen können, wenn da nicht ein paar typische Merkmale der Dinosaurier am Schnabel mit kleinen Zähnen und die Klauen an den Flügeln sowie am Knochenbau wären. Arcaeopteryx hat ein Gemisch aus Reptilien- und Vogelanatomie.

Huxley erkannte Gemeinsamkeiten des Arcaeopteryx mit dem 1859 ebenfalls in Süddeutschland (Solnhofener Plattenkalken, Bayern) gefundenen kleinen Dinosaurier Compsognathus. Ohne Federn sah Arcaeopteryx wie ein Compsognathus aus.

Bird Anatomy

Um den Weg vom Dinosaurier zum Vogel verstehen zu können, muss man sich mit der Anatomie von Vögeln auskennen. In einer Lektion des Kurses wird eingehend auf die Vogelanatomie eingegangen. Interessant fand ich hier, dass die Vogelknochen innen hohl und damit leicht sind und damit sie trotzdem stabil sind mit Verstrebungen versehen sind.

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

Die Flügel der Vögel sind aus den gleichen Knochen gebaut, die auch bei anderer Wirbeltiere vorkommen. Der Oberarmknochen ist der Humerus, der über ein Gelenk mit dem Schultergürtel verbunden ist. Der Unterarm besteht aus zwei Knochen,  Speiche (Radius) und Elle (Ulna). Vögel nur drei Finger, das erste Fingerglied (Daumen, (Digitus alulae) ist stark reduziert. Der zweite und dritte Finger sind länger.

Skizze des Vogelskelettss mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

 

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

Wenn man einen Vogel sieht, meint man, das Knie des Vogel würde nach hinten zeigen. Da das Knie aber durch die Federn verdeckt ist, ist dies ein Irrtum. Man sieht das darunter liegende Knie, oberhalb des Fußes. Das nach hinten zeigende Gelenk ist vielmehr das Knöchelgelenk.

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)
Skizze eines Beingelenke beim Vogel. Unten: In Rot markiert ist das Vogelbein.

Der obere Hüftknochen heißt Ilium oder Darmbein. Dieser ist mit dem Kreuzbeinwirbel verbunden, wodurch Stabilität gewährleistet wird.  Unter dem Darmbein befindet sich das Ischium oder Sitzbein und schließlich ist da noch das Schambein (Pubis), welches bei den Vögeln ebenfalls nach hinten ausgerichtet ist.

Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

Die Dino sind unter uns – eine Renaissance

Sir Richard Owen erkannt 1842, dass fossile Arten der riesigen Wirbeltieren des Erdmittelalters eine natürlichen Gruppe bilden. Er gab dieser Gruppen den Namen „Dinosauria“. Dies bedeutet: „schreckliche oder wundersam große Echsen“. Hieraus entwickelte sich die Vorstellung der Dinosaurier, die sich sehr lange hielt. Es waren übergroße, schreckliche Echsen.

Bei einer Expedition des Yale Peabody Museums unter der Leitung von John Ostrom wurden 1964 Skelette einer neuen Gattung von Theropoden gefunden. Ostrom nannte die neue Art Deinonychus. Robert Bakker, gehörte zum Team von John Ostrom die den Deinonychus entdeckten.Ostrom und Bakker nahmen die alten Ideen von Huxley wieder auf, dass die heutigen Vögel von Dinosauriern abstammen. Dazu reichte allerdings das gefundene Fossilienmaterial noch nicht. Erst mit der Entdeckung von Microraptor (2003 in China), Dromaeosauride und Anchiornis (2009), ein Troodontide kam wieder Schwung in diese Forschung. 

Onlinekurs: „Design and Make Infographics“

Der Onlinekurs: „Design and Make Infographics“ wird von der Michigan State University auf coursera.org angeboten. Dozent ist Karl Gude, Michigan State University, früher war er Director of Information Graphics beim Newsweek Magazin und bei The Associated Press (vgl. gudethinking.com/about, gudethinking.com/karl-s-infographics).

Dieser Kurs ist in vier Tage aufgeteilt. Hier ein Überblick (Auszüge):

  1. Tag:
    – Was ist eine Infografik?
    – Typen von Infografiken
    – Was macht eine Infografik gut?
    – Planung für eine Infografik
  2. Tag:
    – Verschiedene Diagramm-Typen
    – Dieselben Daten mit verschiedenen Diagrammen visualisieren
    – Wie man in Adobe Illustrator ein PIE-Diagramm erstellt
  3. Tag:
    – Karten in Infografiken
    – Kartentypen
    – Eine Karte mit Adobe Illustrator erstellen
  4. Tag:
    – Farben in Infografiken
    – Wie man in Adobe Illustrator eine einfache Zeichnung erstellt

Am ersten Tag erklärt Karl Gude den Sinn und Zweck von Infografiken, stellt verschiedene Typen von Infografiken vor und berichtet aus seiner Praxis als Infografiker bei der Newsweek.

Der zweite Tag beschäftigt sich mit den Diagrammen. Karl Gude ist es wichtig, dass man einen Diagrammtyp verwendet, der zu den Daten passt, die man visualisieren möchte. Will man beispielsweise ein Tortendiagramm benutzen, dann sollte man nicht zuviele Tortenstücke mit annäherd derselben Größe haben haben – sie lassen sich einfach schwer vergleichen. Eine perpektiv gezeichnete Torte sieht zwar schick aus, aber diese Art von Darstellung kann die Größen der Tortenstücke verzerren. Und, wenn man nicht mehr als zwei Stück hat, lohnt sich der Vergleich nicht. Bei Balkendiagrammen soll man auf die 3D-Darstellung verzischten, sie sehen gut aus, sie sind dekorativ, aber sind schwer lesbar. Sinnlos sind auch Balkendiagramme, bei denen die Balken fast gleich hoch sind.

Anhand einer Infografik von Otto Neurath („Home and factory Weaving in England“, zu Neurath: de.wikipedia.org/wiki/Otto_Neurath) wird gezeigt, wie man dieselben Daten auch mit anderen Diagrammtypen darstellen könnte. Zu den Lektionen gehört immer ein oder zwei Lektionen, die zeigen wie man Diagramme und Infografiken mit Adobe Illustrator umsetzten kann (z.B. bei Diagrammen die Lektion „How to make a PIE chart in Adobe Illustrator“).

Der komplette dritte Tag gehört den Landkarten. Vorgestellt werden Kartentypen, Elemente auf Karten (Punkte, Linien, Farben, Beschriftung etc.) und wie Karten in Infografiken eingesetzt werden können. Den Abschluß bildet wieder ein Workshop in Adobe Illustrator, bei dem eine Karte vom US-Bundesstaat Oregon mit den wichitgen Städten und Highways gezeichnet wird.

Am vierten Tag geht es um Farbe in Infografiken und um guten Layout sowie Design in den eigenen Arbeiten. Zum Schluß wird in einem Workshop gezeigt, wie man in Illustrator eine einfache Zeichnung erstellt.

Eigene Arbeiten:

Karte des Kontinents Pangäa vor 260 Millionen Jahren (Perm) mit der Position von NRW. Erstellt mit Illustrator nach einer Karte des Geologischer Dienst NRW.
Karte des Bergischen Landes mit den größeren Flüssen. Gezeichnet mit Adobe Illustrator.
Verlauf der Lindlarer Sülz bei Lindlar-Frielingsdorf, -Brochhagen und -Hartegasse. Gezeichnet mit Adobe Illustrator.

▥ ArtenSkript – Eine Einführung

Ein ▥ ArtenSkript ist eine selbst erstellte Sammlung von Artenportraits.

Zeichnung für das Artenportrait „Rotbeinige Baumwanze“.

Der Prozess:

  • Artensichtung
  • Artenbestimmung
  • Artendatenblatt
  • Artenportraits
  • Eine Sammlung von Artenportraits bildet ein ▥ ArtenSkript
Skizze: Ein Haussperling am Futterplatz

Methoden:

  • Naturerkundung
  • Naturbeobachtung
  • Naturfotografie
  • Natur zeichnen – drinnen und draußen
  • Nature Journaling
  • Sketchnotes
  • Sketch Journaling
  • Recherche
  • Schreiben
  • Zeichnen und Illustrieren
  • Mediengestaltung

Das „Skript“ in ▥ ArtenSkript wird von Manuskript hergeleitet. Ein Manuskript ist ein Dokument, das von einem Autoren zur Buchherstellung bei einem Verlag eingereicht wird. Wie ein Manuskript wird ein ▥ ArtenSkript von einer Person (oder Personengruppe) erstellt und ist im Ergebnis schon weit fortgeschritten, manchmal auch schon fertig, und jeder kann es erstellen.

Ein ArtenSkript kann vollständig per Hand erstellt werden: z.B. mit Zeichnungen, handschriftlich verfasst und mit eingeklebten Fotos.

Skizze eines Kleibers mit Notizen für eine spätere Zeichnung.

Ein ▥ ArtenSkript kann aber auch am Computer erstellt werden: z.B. mit eingescannten Zeichnungen, Digitalfotos und typografischer Textgestaltung sowie Ausdruck auf einem Drucker (evtl. sogar Druck und Bindung bei einer Onlinedruckerei). Seiten- und Mediengestaltung sind beim Erstellen eines ▥ ArtenSkripts fester Bestandteil.

Skizzen und Notizen zum Kleiber als Teil eines Artenportraits (hier: Kleiber) in einem ▥ ArtenSkript.
Gestaltung eines ▥ ArtenSkripts am Computer (hier: Artenportrait einer Wanze)

Onlinekurse der NABU | Naturgucker Akademie

Am 30. Oktober 2021 wurden die ersten Inhalte der NABU | Naturgucker Akademie freigeschaltet.

Die Akademie ist über den Link artenwissen.online erreichbar.

Seit einer Weile lade ich einige meiner Fotos auf die Webseite Naturgucker.de hoch. Dort kann nach Anmeldung jeder seine Fotos nach Gebieten sortiert einstellen. Für meine Fotos aus den Sünger Bergen habe ich extra das Gebiet „Lindlar-Kapellensüng/Hartegasse“ eingerichtet.
Weiß man mal nicht, welches Insekt oder welchen Vogel man da eigentlich fotografiert hat, kann man die anderen Naturguckerinnen um Bestimmungshilfe bitten. Meistens bekommt man schnell eine Antwort und man hat wieder etwas dazu gelernt.

Fotos von mir auf der Seite der Naturgucker im Gebiet Lindlar-Kapellensüng/Hartegasse.

Seit dem Herbst 2021 gibt es nun die NABU | Naturgucker Akademie, die sich das Ziel gesetzt hat, dass Artenwissen von uns Naturguckern zu verbessern. Beim ersten Kurs „Vögel“ habe ich mich natürlich direkt eingeschrieben. Über meine Erfahrungen berichte ich hier.

Kurs „Vögel“ (Gestartet Ende Oktober 2021)

Der Kurs ist in diese Kapitel unterteilt:

  • Faszination Vögel
  • Begegnungsort Garten
  • Begegnungsort Wasser
  • Rabenvögel
  • Vogelzug

Die Inhalte werden mit Videos, Bilder, Texte und Illustrationen präsentiert. Durch die Videos führt der Naturwissenschafler und Lehrer Thomas Gerl, der auch an der LMU München im Bereich der Didaktik der Biologie tätig ist. Zu den Lerninhalten gibt es regelmäßig Übungsaufgaben, die, wenn ich das richtig sehe, mit der Software H5P erstellt wurden (ein Open Source HTML5 eLearning Authoring Tool). Wer schon mit ähnlichen H5P-Lernumgebungen gearbeitet hat, kommt hiermit schnell klar. Nach Bearbeitung der Inhalte und Aufgaben wird der Lernfortschritt in Prozentzahlen dargestellt. Hat man alle fünf Kapitel bearbeitet kann man an der Abschlussprüfung teilnehmen. Hat man diese bestanden erhält man eine Einladung für weiterführende Seminare im Vogelkunde-Bereich.

Meine Arbeiten:

Viele Vögel können fliegen, aber nicht alle, so ist der Strauß oder der Emu flugunfähig. Strauß und Emu gehören zur Unterklasse der Urkiefervögel. Hier im Bild eines Emu (Bild von mir in Lindlar-Kaufmannsommer)
Stockente am Bad Zwischenahner Meer (September 2021)
… am Bad Zwischenahner Meer (September 2021)
Haussperling in Hartegasse (November 2021)
Kleiber in Hartegasse (November 2021)
Graugänse am Teich bei Löhsüng (November 2021)
Skizze des Vogelskeletts mit Federn (Buntstift, Sahler 12/2021)

E-Learning: „Biodiversität Südtirol“

Das E-Learning „Biodiversität Südtirol“ des Eurac Research Institut für Alpine Umwelt richtet sich an Schüler ab 13 Jahren.

Folgende Lerneinheiten wurden konzipiert:

  • Was bedeutet Biodiversität?
  • Biodiversitätsmonitoring Südtirol – Was ist das und warum wird es gemacht?
  • Was erheben wir und wie?
  • Bisherige Ergebnisse
  • Highlights

Kurz und knackig werden zahlreiche Begriffe erklärt. So wird Biodiversität als „Überbegriff, der die Vielfalt der Lebewesen“, der „unterschiedlichen Lebensräume“ und der „genetische Vielfalt innerhalb der Arten“ definiert. Wichtig sei die Biodiversität auch deswegen, weil wir Menschen aus ihr unsere Ökosystemleistungen beziegen, als Luft, Wasser oder durch die Bestäubung von Pflanzen. Nebenbei stößt man auf Spezialbegriffe wie „Indikatorgruppen“ (bestimmte Pflanzen und Tiere, die schnell auf Umweltveränderungen reagieren und sich daher besonders zum Biodiversitätsmonitoring eignen) oder „Transekt“ (eine gerade Linie von z.B. 50 Metern bei der beim Biodiversitätsmonitoring z.B. Tagfalter gezählt werden; vgl. de.wikipedia.org/wiki/Transekt). In weiteren Lerneinheiten wird geschildert was und wie beim Monitoring erhoben wird. Da horscht ein Vogelexperte (Ornithologe) in den frühen Morgenstunden, welche Vögel in einem Umkreis von 100 Metern vorhanden sind, eine Fledermausexpertin lauscht mit dem Ultraschallaufnahmegerät Batlooger (vgl. batlogger.com), eine Insektenexpertin (Entomologin) läuft einen Transekt ab und fängt Tagfalter oder ein Pflanzenexperte (Botaniker) zählt auf einer abgesteckten Fläche die Anzahl der Gefäßpflanzen. Zum Team gehören auch Bodenökologen, Säugetierexperten und Limnologen (untersuchen Binnengewässer als Ökosystem).

In kurzer Zeit erhält man hier einen Überblick über Biodiversität und dessen Monitoring. Für die Schülerinnen wird nach jeder Lerneinheit und ganz am Ende des E-Learnings noch ein paar Quizfragen zur Verfügung gestellt.

Links:

e-learning.eurac.edu/de/biodiversitaet/#/
biodiversity.eurac.edu/de/home-2/
e-learning.eurac.edu (weitere E-learnings)
eurac.edu/de/institutes-centers/institut-fuer-alpine-umwelt (in Bozen)

Weiterbildungen

Kategorie: Natur zeichnen, Nature Journaling und Botanical Art:

  • Diplom-Kurs: „Botanical Coloured Pencil Art“ (ENGLISCH)
    londonartcollege.co.uk
    Tutor: Ida Mitrani
  • Onlinekurs „Zeichnen was das Auge sieht“
    Udemy.de
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Zeichnen was das Auge sieht“
  • Onlinekurs: „Nature Journaling and Field Sketching“ (ENGLISCH)
    Bird Academy / The Cornell Lab
    Liz Clayton Fuller, Natural Science Illustratorin
    academy.allaboutbirds.org/product/nature-journaling-and-field-sketching/
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Nature Journaling and Field Sketching

Kategorie: Mediengestaltung

  • Onlinekurs: „Design and Make Infographics“
    Michigan State University / coursera.org
    Karl Gude, Michigan State University
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Design and Make Infographics“
  • Onlinekurs: „Crea una infografía que hará historia“ („Create an Infograph that will Make History“) (SPANISCH mit englischen Untertiteln)
    Fernando Baptista (Infografik-Redakteur beim National Geographic-Magazin in Washington) / domestika.org

Kategorie: Artenvielfalt, Biodiversität:

Biodiversität und Wald

  • Onlinekurs: „Biodiversität im Wald“
    Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW), Wien/Österreich
    bfw-waldbiodiversitaet-onlinekurs.at
    Onlinekurs des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW), bfw.gv.at, Wien/Österreich
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Biodiversität im Wald“

Biodiversität und Landwirtschaft

  • E-learning-Kurs: „Raum für Vielfalt“ (DEUTSCH)
    biomasseinstitut.de/raum-fuer-vielfalt/
    biomasseinstitut.de

Biodiversität und Insekten

  • SITAS – SImulation von SchmeTterlingen und SzenArien für Schulen (DEUTSCH)
    UFZ – Helmholtz Zentrum für Umweltforschung
    webapp.ufz.de/sitas/#/start

Biodiversität und Monitoring

  • „Biodiversität Südtirol“ (DEUTSCH)
    Biodiversitätsmonitoring Südtirol, Eurac Research Institut für Alpine Umwelt
    biodiversity.eurac.edu
    e-learning.eurac.edu/de/biodiversitaet/#/
    Hier mein Kommentar zum E-learning „Biodiversität Südtirol“

Biodiversity Communication

  • Kurs: „Communicating the Value of Biodiversity“ (ENGLISCH)
    learningfornature.org
    Hier mein Kommentar zum Kurs „Communicating the Value of Biodiversity“

Biodiversität und Museum

  • Biodiversitätsmuseum Göttingen
    Kann erst ab 2024 offline besucht werden, d.h. das Museum soll 2024 im alten Naturhistorischen Museum an der Berliner Straße über dem Forum Wissen eröffnet werden. Bis da also mehr oder weniger online besuchbar, z.B. das Booklet zur geplanten Ausstellung.
    biodivmuseum.de

Biodiversität und Bibliothek

  • Biodiversity Heritage Library
    „Inspiring discovery through free access to biodiversity knowledge.“ (Eigenangabe)
    „the world’s largest open access digital library for biodiversity literature and archives.“ (Eigenangabe)
    „Sie die größte digitale Bibliothek für Biodiversitätsliteratur aus dem 15. bis 21. Jahrhundert. Damit wird einem wesentlichen Hindernis für die Umsetzung der Biodiversitäts-Konvention der Vereinten Nationen (CBD) entgegengewirkt: dem fehlenden Zugang zu taxonomischem Wissen.“ (museumfuernaturkunde.berlin/de/wissenschaft/bhl-biodiversity-heritage-library)
    biodiversitylibrary.org/

    Siehe hier auch
    das Göttinger Digitalisierungszentrum
    gdz.sub.uni-goettingen.de/collection/zoologica

Biodiversität und Artenkenntnis

  • natur|gucker.de – Naturgucken macht Spaß und schafft Wissen!
    naturgucker.de
    Hier mein Kommentar zur „natur|gucker.de

  • NABU|naturgucker-Akademie (startete am 30.10.2021)
    Zitat: „ein Online-Lernort für Naturbegeisterte“
    artenwissen.online
    Hier mein Kommentar zur „NABU|naturgucker-Akademie

  • Onlinekurs: „Paleontology: Theropod Dinosaurs and the Origin of Birds“ („Theropoda und der Ursprung der Vögel“)
    „A five-lesson course teaching a comprehensive overview of the origins of birds. This course examines the anatomy, diversity, and evolution of theropod dinosaurs in relation to the origin of birds.“
    University of Alberta / coursera.org
    Paläontologe Dr Scott Persons, Philip John Currie, Ph.D , Professor and Canada Research Chair, Dinosaur Paleobiology

    Hier mein Kommentar zu „Paleontology: Theropod Dinosaurs and the Origin of Birds

  • natura2000 MANAGER Thüringen:
    „Grundlagen, Ökologie und Management von Natura2000-Arten und -Lebensraumtypen in Thüringen“ (wohl ein E-Learning-Lehrgang, startet 2022)
    natura2000manager.de
  • Wissen – Qualifizieren – Zertifizieren für Artenvielfalt (startet 2022)
    Akademien des „Bundesweiten Arbeitskreises der staatlich getragenen Bildungsstätten im Natur- und Umweltschutz“ (BANU, banu-akademien.de)
    nua.nrw.de/themen/naturschutz/artenkenntnis/

Biodiversität und Artensterben

  • Onlinekurs „Extinctions: Past and Present („Artensterben: Vergangenheit und Gegenwart“)
    Discover the diversity of life on earth, the impacts of five past mass extinctions and the prospect of a sixth extinction today.“ (ENGLISCH)
    University of Cape Town in South Africa/Futurelearn.com
    Professor Anusuya Chinsamy-Turan, Department of Biological Sciences at the University of Cape Town
    futurelearn.com/courses/extinctions-past-present

    Hier mein Kommentar zur „Extinctions: Past and Present“

Spezielle Gebiete der Biodiversität

Klimawandel

  • Online-Vorlesung: Klimawandel und seinen Folgen (Deutsches Klima Konsortium, WWF)
    wwf.de/aktiv-werden/bildungsarbeit-lehrerservice/mooc-online-vorlesungoncampus.de/weiterbildung/moocs/klima-mooc
  • Onlinekurse: Ökologie, Botanik, Zoologie, Insekten etc.regio-ranger.de/de/kurse-shop/online-kurse-1
  • Onlinekurs „Planet Earth … and You!“
    University of Illinois at Urbana-Champaign / coursera.org
    Dr. Stephen Marshak und Dr. Stephen Marshak
  • Onlinekurs „The Dynamic of Earth: A course for Educators“
    The American Museum of Natural History / coursera.org
    Edmond Mathez, Ph.D. und Ro Kinzler, Ph.D.

Naturbeobachter-Webseite Naturgucker.de

Seit einer Weile lade ich einige meiner Fotos auf die Webseite Naturgucker.de hoch. Dort kann nach Anmeldung jeder seine Fotos nach Gebieten sortiert einstellen. Für meine Fotos aus den Sünger Bergen habe ich extra das Gebiet „Lindlar-Kapellensüng/Hartegasse“ eingerichtet.

Beispielsweise habe ich dieses Foto einer jungen Ringelnatter (Natrix natrix) eingestellt. Die Schlange sah ich Ende September 2021 auf dem Weg zwischen Stelberg und Oberbüschem.

Ringelnatter (Natrix natrix)

Die Ringelnatter konnte ich direkt bestimmen. Ich wußte direkt, was ich da vor mir hatte und fotografierte: Es ist keine Blindschleiche, der Kragen ist typisch für eine Ringelnatter. Ich wußte auch, dass es sich um eine junge Ringelnatter handelte, hatte ich doch auf dem selben Weg im Frühsommer ein erwachsenes Exemplar gesehen. Hätte ich nicht gewußt, was ich da sehe, hätte ich später versucht mit Büchern oder mit Hilfe des Internets versucht die Schlange zu bestimmen.

Natürlich kommt es oft vor, dass ich gar nicht weiß, was ich da gesehen oder fotografiert habe und ich das Lebewesen auch später mit der Hilfe von Medien nicht bestimmen kann. In solchen Fällen habe ich schon häufiger die Naturbeobachterinnen bei Naturgucker.de um Bestimmungshilfe gebeten. Meistens bekommt man schnell eine Antwort und man hat wieder etwas dazu gelernt.

Beispielsweise hatte ich im Garten ein kleines Insekt fotografiert, bei dem ich nach längerem Suchen auf keinen grünen Zweig kam. Ich stellte das Bild bei Naturgucker.de ein und bat um Bestimmungshilfe. Wenig später erhielt ich einen Kommentar: Es wäre eine „hübsche Rhododendronzikade“, wenig später wurde dies durch einen zweiten Kommentar ergänzt, es sei eine „Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi)“. „Da wäre ich alleine nie drauf gekommen“, geht mir dann stets durch den Kopf.

Rhododendron-Zikade (Graphocephala fennahi) in Hartegasse (Oktober 2021)

Fotos von mir auf der Seite der Naturgucker im Gebiet Lindlar-Kapellensüng/Hartegasse.

Für mich trifft der Slogan „Naturgucken macht Spaß und schafft Wissen!“ von naturgucker.de voll zu.