Archiv der Kategorie: Natur der Sünger Berge

Wespen und Hornissen

Hallo!

Hier bearbeitet eine Wespe einen bereits angefaulten Apfel.

Wespe in Hartegasse (Anfang September 2022)
Wespe in Hartegasse (Anfang September 2022)
Wespe in Hartegasse (Anfang September 2022)
Wespe in Hartegasse (Anfang September 2022)
Wespe in Hartegasse (Anfang September 2022)
Wespe in Hartegasse (Anfang September 2022)

Die Hornisse hier war auf der Jagd nach anderen Insekten. Ich sah in Hartegasse, wie sich eine Hornisse eine auf einen Apfel sitzende Wespe schnappte und mit ihr wegflog. Arbeiterinnen der Hornissen suchen im August und September nach Nahrung für die Larven. Die erbeuteten Insekten werden zu Brei zerkaut und so zum Nest gebracht. Die Arbeiterinnen selber ernähren sich auch von Fallobst. Die eine Hornisse wollte vielleicht gerade etwas an einen Apfel knabbern und machte sich dann wieder an ihre Arbeit, der Jagd nach Fliegen oder Wespen.

Hornisse bei Unterbüschem (Anfang September 2022)
Hornisse bei Unterbüschem (Anfang September 2022)
Hornisse bei Unterbüschem (Anfang September 2022)
Hornisse bei Unterbüschem (Anfang September 2022)
Hornisse bei Unterbüschem (Anfang September 2022)

Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Willkommen zurück, Wolken!

Hallo!

Nach Wochen fast ohne Regen kamen nun die Wolken wieder und es regnete tatsächlich. Die Wolken taten auch dem Landschaftbild gut.

Gewitter über den Sünger Bergen (Anfang September 2022)
Gewitter über den Sünger Bergen (Anfang September 2022)
Wolen mit Vögeln (Gouache, 2022)
Wolken über Büschem (Anfang September 2022)
Wolken über Büschem (Anfang September 2022)
Wolken über Büschem (Anfang September 2022)
Wolken über Büschem (Anfang September 2022)
Wolken über Büschem (Anfang September 2022)
Wolken über Büschem (Anfang September 2022)
Wolken über Büschem (Anfang September 2022)

Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Skizzen Suelz Valley

Am noch frühen Morgen kletterte ich auf ein 2021er Rodungsfeld oberhalb von Hartegasse bei Hönighausen. Dort wächs im oberen Bereich immer noch recht wenig, weil dort sehr viel Baumrinde von Fichten liegt, die wohl wie Mulch wirkt.

Ich setzte mich dort auf einen Baumstumpf und zeichnete mit Tusche die Sünger Berge mit Kapellensüng und Hartegasse.

Als Unterlage hatte ich mein uraltes Rotring-A4-Zeichenbrett auf den Knien. Die Tusche hatte ich sicher auf den Boden gestellt.
Dies war mein Motiv: Das Sülztal mit Kapellensüng, Hartegasse und den Sünger Bergen im Hintergrund.
Nach einer 3/4 Stunde hatte ich dies gezeichnet.
So war meine Skizze fertig.
Unten auf dem Rodungsfeld wächst auch schon Erika.
Baumstümpfe mit Moos und daneben Erika.

Ausflug ins Peffeköverholz zu den Kratzdistelkäfern

Gestern hat es reichlich geregnet. Heute gab es auch einige Schauern. Selbst als ich am Abend los ging regnete es ab und an noch. Auf den Forstwegen lief noch reichlich Wasser hinab.

Über Schlüsselberg ging ich Richtung Peffeköver Holz (auch Peffekover Holz genannt, aber eher nicht so oft). Dieses große Waldgebiet steht namentlich im Zusammenhang mit dem Ort Peffekoven im benachbarten Floßbachtal. Dort gab es mal einen Kameralhof im Mittelalter. Nähere Zusammenhänge kenne ich nicht. Auch weiß ich nicht, wo das Peffeköver Holz anfängt und aufhört.

In einem Sackgassenweg konnte ich hinab nach Untersteinbach schauen. Als ich im letzten Jahr durch Untersteinbach kam, sah ich, dass dort über dem Ort, wie an so vielen Stellen, alle Fichten abgeholzt worden sind. Nun stand ich an dieser Stelle und konnte hinab nach Untersteinbach, den alten Steinbruch im Fichtenwald bis ins Sülztal auf der einen und nach Mittelsteinbach auf der anderen Seite sehen.

Blick in Richtung Mittelsteinbach.
Blick in Richtung Untersteinbach.

Wenig später kam ich auf eine Lichtung mit schönen großen Laubbäumen. Von hier konnte man hinüber zu den Hügeln von Schlüsselberg sehen. In der Wiesen sprangen zahlreiche Heuschrecken herum.

Lichtung mit Laubbäumen.
Lichtung mit Laubbäumen.
Heuschrecke in der Wiese.

Nicht weit davon entfernt sah ich einen Schädel eines Tieres, vielleicht von einem Fuchs. Ich machte auch hiervon ein paar Fotos für eine Zeichnung auf farbigem Papier. Die Zeichnung werde ich sobald sie fertig ist nachreichen.

Schädel eines Fuchs oder einem sonstigen Vertreter aus der Familie der Hunde (Canidae). Vier Bilder des Schädels.

Ich zeichnete den Schädel mit Buntstiften auf farbigem Papier und schaute mir ein paar Webseiten zu Schädeln und Gebissen von Füchsen und Hunden an. Dementsprechend konnte ich meine Zeichnungen beschriften. Ich könnte mir denken, dass die Knochen zu einem Fuchs gehören.

Schädel eines Fuchs oder einem sonstigen Vertreter aus der Familie der Hunde (Canidae). Hier in der Seitenansicht.
Schädel eines Fuchs oder einem sonstigen Vertreter aus der Familie der Hunde (Canidae).Hier in der Ansicht von Unten.

Von hier ging ich über einen Weg, der auf meiner Lindlarer Wanderkarte von 1999 doppelt gestrichelt eingezeichnet ist – also ein Weg der eher schmal und schlecht ausgebaut ist (also ein schöner Weg). Der Anfang war gut, es ging durch einen schönen Laubwald. Dann, ab einer umgekippten Sturmeiche, wurde der Weg etwas wilder. Vom Regen des Tages lag das Gras darnieder („lag darnieder“ klingt etwas altbacken. Es war vom Regen halt runter gedrückt). Der Weg war nicht mehr zu erkennen, so ging ich quer über die Rodungsfläche, immer den „Weg“ links von mir im Blick. Endlich wieder auf dem Weg, war ich dann bei Ommerborn auf dem L-Weg angekommen, also dem Wanderweg, der um Lindlar herumführt. Den wollte ich zurück nehmen nach Hartegasse.

Das L-Weg-Zeichen.

Hier auf dem L-Weg lagen zahlreiche Schottersteine mit Lindlarer Seelilien-Fossilien. Schotterfossilien.

Schotterfossilien auf dem L-Weg bei Ommerborn.
Schotterfossilien auf dem L-Weg bei Ommerborn.

Der L-Weg ist hier vor ein paar Monaten neu geschottert worden, sodass ich nun trotz der allgemeinen Nässe gut voran kam.

Einige Kilometer weiter sah ich beim Blick auf Disteln am Wegesrand mehrere Käfer. Ich denke es sind Kratzdistelkäfer. Die Beulen die sie haben sind Regentropfen. Diese Käfer gehören zu den Rüsselkäfern.

Kratzdistelkäfer im Peffeköverholz.
Kratzdistelkäfer im Peffeköverholz.
Kratzdistelkäfer im Peffeköverholz.

Am Wegesrand sah ich einige große Distelsträucher mit schön aussehenden Blüten und riesigen Blättern.

Der heißeste Tag des Jahres

Der Tag war als der heißeste Tag des Jahres 2022 angekündigt wurden. Daher ging ich schon möglichst früh los. Um 6.30 Uhr war es noch angenehm frisch. Im Laufe des Tages sollte das Thermometer tatsächlich auf 36 Grad klettern.

Noch stand die Sonne recht niedrig, sodass die Wiesen schön von der Seite angestrahlt wurde. Mein Weg führte von Hartegasse hinauf nach Hönighausen und wieder hinab in Sülztal.

Blick in Richtung Stelberg und Kremberg um 6.40 Uhr
Blick in Richtung Hammen um 6.45 Uhr

Unterwegs verfolgten sich schon einige Bremsen, die ich kaum los wurde. Nur ein paar schnelle Sprints (gut, dass mich niemand gesehen hat. Wenn doch: Ich rannte vor dem Bremsen weg).

Schmetterlinge sah ich nur zwei, aber die waren bereits verstorben.

Landkärtchen, Sommergeneration (Araschnia levana) auf einem Fußweg in Hartegasse
Waldbrettspiel ?
Waldbrettspiel ?

Am Rhein, also beispielsweise in Köln, wurden es so um die 40 Grad. Für Morgen sind dann Gewitter angesagt.

Sommerkraut: Kleinköpfige Pippau

Zeichnung

Buntstiftzeichnung von mir von einer Kleinköpfigen Pippau (Crepis capillaris)
Zeichnung von mir von einer Kleinköpfigen Pippau (Crepis capillaris), links: Vorskizze mit Bleistift, rechts: oben mit Buntstift, unten noch Bleistiftskizze, die ich nach und nach weg radierte.

Fotos

Linktipps:

gerhard.nitter.de/Steckbriefe/Crepis-tectorum.html
gerhard.nitter.de/Steckbriefe/Crepis-capillaris.html