Archiv der Kategorie: Natur

Flora der Sünger Berge (April, Mai 2021)

Veilchen am Wegesrand bei Stelberg (Mitte April 2021, bei 11 Grad C)
… am Wegesrand bei Bonnersüng (Mitte April 2021, bei 12 Grad C)
… am Wegesrand bei Bonnersüng (Mitte April 2021, bei 12 Grad C)
… am Wegesrand bei Bonnersüng (Anfang Mai 2021)
Vogelmiere am Wegesrand auf dem Stelberg (Mitte April 2021, bei 12 Grad C)
Vogelmiere am Wegesrand auf dem Stelberg (Mitte April 2021, bei 12 Grad C)
Immergrün am Wegesrand auf dem Stelberg (Mitte April 2021, bei 12 Grad C)
Immergrün am Wegesrand auf dem Stelberg (Mitte April 2021, bei 12 Grad C)
Schlehenblüten (Schwarzdorn) am Wegesrand bei Hartegasse (Mitte April 2021, bei 12 Grad C, Ende April waren die Blüten fast alle Weg, die Blätter war da). Blüten im April vor dem Laub, beim Verwandten Weißdorn, die im Mai blühen, sieht man Blüten zusammen mit Laub.
Schlehenhecke (Schwarzdorn) am Wegesrand bei Hartegasse (Mitte April 2021, bei 12 Grad C). Gut besucht von Bienen und Hummeln.
Schlehenblüten (Schwarzdorn) am Wegesrand bei Hartegasse (Mitte April 2021, bei 12 Grad C)
Schlehen (Schwarzdorn) am Wegesrand bei Hartegasse (Anfang Mai 2021)
Sumpfdotterblumen im sumpfiges Gelände beim Büschener Bach (April 2021)
Sumpfdotterblumen im sumpfiges Gelände beim Büschener Bach (April 2021)
Sumpfdotterblumen im sumpfiges Gelände beim Büschener Bach (April 2021)
Brennnesseln oberhalb von Hartegasse (Mai 2021)
Brennnesseln oberhalb von Hartegasse. Hier sieht man auch die Brennhaare (Mai 2021)
Weiße Taubnesseln am Wegesrand beim Büschemer Bach (April, 2021)
Weiße Taubnesseln am Wegesrand beim Büschemer Bach. Sind den Brennnesseln im Aussehen ähnlich, aber nicht verwandt (April, 2021)
[320] Weiße Taubnessel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[319] Blüte einer Weiße Taubnessel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[318] Käfer (meine Vermutung: Bibernellen Blütenkäfer) auf einer Blüter einer Weißen Taubnessel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
Gewöhnliche Goldnesseln am Wegesrand an der Sülz bei Ohl (Mai 2021)
Gewöhnliche Goldnesseln am Wegesrand an der Sülz bei Ohl (Mai 2021)
Gewöhnliche Goldnesseln am Wegesrand an der Sülz bei Ohl (Mai 2021)
Silberblättrige Goldnessel (Gartenpflanze, wahrscheinlich wurde diese Art aus der „echten“ Gewöhnliche Goldnessel) am Straßenrand in Kapellensüng (Mai 2021)
Silberblättrige Goldnessel (Gartenpflanze) am Straßenrand in Kapellensüng (Mai 2021)
Obstbaum am Fuß des Stelberg (April 2021)
Obstbaum am Fuß des Stelberg (Mitte Mai 2021)
[302] Obstbaum am Fuß des Stelberg (Ende Mai 2021)
Obstbaum am Fuß des Stelberg (April 2021)
Fahn am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
Fahn am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
Fahn am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
Fahn am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
[328] Fahn am Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
Löwenzahn und Pusteblume am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
Pusteblume am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
Pusteblume am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
[331] Pusteblume bei Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)

Löwenzahn am Wegesrand oberhalb von Unterbüschem (Mai 2021)
Löwenzahn mit Hummel am Wegesrand bei Oberbüschem (Mai 2021)
[323] Löwenzahn bei Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
Gänseblümchen auf einer Wiese bei Stelberg (Mai 2021)
Ginster am Löhberg (Mai 2021)
Ginster am Löhberg (Mai 2021)
Ginster am Löhberg (Mai 2021)
Ginster am Löhberg (Mai 2021)
[324] Ginster bei Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[325] Ginster bei Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[327] Ginster bei Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
Moos auf dem Löhberg. Rechts von der Buche wächst Frauenhaarmoos (Mai 2021)
Frauenhaarmoos auf dem Löhberg (Mai 2021)
Frauenhaarmoos auf dem Löhberg (Mai 2021)
Frauenhaarmoos auf dem Löhberg (Mai 2021)
Wiesenschaumkraut an der Straße beim Löhberg (Mitte 2021)
Wiesenschaumkraut an der Straße beim Löhberg (Mitte 2021)
Wiesenschaumkraut an der Straße beim Löhberg (Mitte 2021)
Wiese bei Stelberg (Mai 2021)
Wiese bei Stelberg (Mai 2021)
Frauenmantel am Wegesrand bei Oberbüschem (Mai 2021)
Frauenmantel am Wegesrand bei Oberbüschem (Mai 2021)
Obstbaum am Sünger Berg, „In der Hütte“ beim Sünger Bach (Mai 2021)
Sauerklee (früher auch als „Kuckucksmmos“ bezeichnet) bei Bonnersüng (Mai 2021)
Weißklee bei Bonnersüng (Mai 2021)
[272] Klee (Wiesenklee, Rotklee) am Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[273] Klee (Wiesenklee, Rotklee) am Sünger Berg (Mitte Mai 2021), wie [272]
[274] Klee (Wiesenklee, Rotklee) am Sünger Berg (Mitte Mai 2021), wie [272]
[293] Klee (Wiesenklee, Rotklee) oberhalb von Hartegasse (Mai 2021)
[294] Klee (Wiesenklee, Rotklee) oberhalb von Hartegasse (Mai 2021)
[295] Klee (Wiesenklee, Rotklee) oberhalb von Hartegasse (Mai 2021)
Sauerampfer bei Bonnersüng (Mai 2021)
Sauerampferblüten bei Bonnersüng (Mai 2021)
[250] Zypressen-Wolfsmilch am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021)
[249] Zypressen-Wolfsmilch am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021), wie [250]
[248] Zypressen-Wolfsmilch am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021), wie [250]
[251] … am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021)
[252] … am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021), wie [251]
[253] … am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021), wie [251]
[254] Wiesen-Kerbel am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021)
[296] Wiesen-Kerbel am Straßenrand bei Unterbüschem (Mai 2021)
[314] Wiesen-Kerbel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[315] Wiesen-Kerbel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[316] Wiesen-Kerbel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[317] Wiesen-Kerbel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[255] … am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021)
[256] Buche am Wegesrand bei Bonnersüng (Mai 2021)
[265] Buche am Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[291] Buchenwald auf dem Westhang des Sünger Bergs (Mai 2021)
[259] … am Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[262] Rinder einer Eiche am Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[264] Rinder einer Fichte am Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[263] Kleine Fichte am Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[328] Fichtenzweig bei Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[329] Fichtenzweig bei Stelberg (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[266] Stamm einer Birke auf dem Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[322] Birke bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[267] Stamm einer Kiefer auf dem Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[268] Rinder einer Kiefer auf dem Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[269] Rinder einer Kiefer auf dem Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[290] Pilz (Rotrandiger Baumschwamm, Fichtenporling, vgl. https://pilzbuch.pilzwelten.de/rotrandiger-baumschwamm/fomitopsis-pinicola.html, https://de.m.wikipedia.org/wiki/Baumschwammverwandte) an einer Kiefer auf dem Sünger Berg (Mai 2021)
[270] Wilde Brombeere am Sünger Berg (Mitte Mai 2021)
[271] Wilde Brombeere am Sünger Berg (Mitte Mai 2021), wie [270]
[280] Waldbeeren bei Unterbüschem (Mai 2021)
[281] Waldbeeren bei Unterbüschem (Mai 2021)
[282] Wiese bei Stelberg mit Sauerampfer (Mai 2021)
[283] Wiese bei Stelberg mit Sauerampfer (Mai 2021)
[285] Am Weg nm Löhberg nach Kapellensüng (Mai 2021)
[286] Am Weg nm Löhberg nach Kapellensüng (Mai 2021)
[287] Am Weg nm Löhberg nach Kapellensüng (Mai 2021)
[288] Am Weg nm Löhberg nach Kapellensüng (Mai 2021)
[289] Am Weg nm Löhberg nach Kapellensüng (Mai 2021)
[297] Pilz an einem Kirchbaum (?) bei Oberbüschem (Mai 2021)
[298] Pilz an einem Kirchbaum (?) bei Oberbüschem (Mai 2021)
[299] Acker-Stiefmütterchen bei Stelberg (Ende Mai 2021)
[300] Acker-Stiefmütterchen bei Stelberg (Ende Mai 2021)
[301] Bei Stelberg (Ende Mai 2021)
[307] Bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[308] Bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[309] Bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[310] Bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[311] Bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[312] Gundermann bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[313] Gundermann bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
[321] Hahnenfuß bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)

Amselgesang wurde unterbrochen

28.05.2021, 21.21 Uhr: Eigentlich wollte ich das Abendkonzert der Amseln mit meinen mobilen Aufnahmegerät aufnehmen (früher habe ich damit Musiker interviewt). In dem Moment als ich die Aufnahme startete kam laut eine Ente oder eine Wildgans (ich muss noch etwas recherchieren was es nun war) durchs Tal geflogen. Bei mir landete eine Amsel und begann mit ihrem Gesang. Glück für mich. Doch als die Ente/Gans sich näherte schaute die Amsel verwirrt und flog weg.

Dazu habe ich diese Skizze gezeichnet:

Die Audioaufnahme habe ich in der Musik-/Audiosoftware Audacity verkürzt und in der Lautstärke etwas verstärkt:

Der Ablauf passend zum Bild:

(1) Amsel I sitzt singend auf einem Kamin. Im Hintergrund hört man weitere Amseln.

(2) Durchs Tal fliegt eine Ente bzw. Wildgans (?). Man hört sie näher kommen.

(3) Ab Sekunde 11: Dicht bei mir landet Amsel II und singt ihre Melodie (1. bei Sekunde 11/12, 2. bei Sekunde 19 – 22, 3. bei Sekunde 26 – 28). Sie ist verwirrt wegen der Ente/Wildgans und

(4) fliegt davon.

(5) Die Ente/Wildgans fliegt weiter durchs Tal.

Die Audiodatei in der Musik-/Audiosoftware Audacity. Deutlich sieht man die drei Zeitpunkte an denen Amsel II gesungen hat.
Das mobile Aufnahmegerät TASCAM DR-05 erzeugt eine Aufnahme im MP3-Format.

Kohlmeise am Futterplatz

Regelmäßig schauen die Kohlmeisen beim Futterplatz vorbei. Ihre Lieblinge sind die Mandelstücke. Diese holen sie sich aus dem Futterhäuschen und knabbern an diese auf dem Zaun vor dem Häuschen. Immer wieder unterbrochen von Blicken in die Umgebung („Sind Katzen oder größere Vögel oder gar Menschen in der Nähe?“)

Die Fotoserie zeigt die Kohlmeise am Futterhäuschen.

Mini-Klappsitz

Als Alternative zum Dreibeinhocker suchte ich einen Klappsitz, den ich problemlos in meinen kleinen Rucksack bekomme und auch noch andere Dinge mitnehmen kann. Ich fand dieses Modell. Der Sitz ist schnell aufgebaut bzw. ich hatte das Gefühl er baute sich selber auf. Allerdings muss ich das Einklappen und wieder Verpacken noch etwas üben (ich sollte eine Videoanleitung erstellen). Zum längeren Verweilen und Zeichnen scheint er mir geeignet. Test erstmal bestanden.

Der Klappsitz verpackt in 260 mm x 150 mm.
Ausgepackt und …
… in wenigen Sekunden aufgestellt.

Der Wald verschwindet? Dürre nach 2018

Die Dürre begann im Jahr 2018. „Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) fiel im Oktober mit 28 Litern pro Quadratmeter nur halb so viel Regen wie im langjährigen Durchschnitt.“ [1] Diese Entwicklung hatte aber bereits im Frühjahr begonnen. Im April fielen nur 35 Liter/qm statt den üblichen 58 Liter/qm, also 60 % weniger [1]. „In Wittenberg in Sachsen-Anhalt fiel im Mai nur 0,4 Liter Regen pro Quadratmeter, ein Prozent der üblichen Menge. Ähnlich war es im Juni, Juli und August: Vor allem in der Mitte und im Norden Deutschlands war es viel zu trocken.“ [1] 2019 ging es so weiter, weltweit war beispielsweise der Juni 2019 „der wärmste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen“ [2]. Und 2020 fing das trockene Wetter bereits im März an. Hier im Bergischen Land konnte man den Fichtenwäldern beim Austrocknen zusehen. Die ersten Rodungsarbeiten begannen. Es wurde von „285.000 Hektar verlorenen Wald“ [3] gesprochen (vgl. Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft [4] und [5]. Also rund 285.000 Hektar von 11,4 Millionen Hektar [6] Wald in Deutschland haben ein Problem.

Dürrefotos

Beim Brungerst oberhalb von Lindlar (September 2020)
Fichten oberhalb von Lindlar (September 2020)
Fichten beim Industriepark Klause (September 2020)
Fichte bei Lindlar (September 2020)
Fichten beim Brungerst (September 2020)
Gefällte und noch nicht gefällte Fichten im Sülztal (September 2020)
Gefällte Fichten auf dem Löhberg bei Süng (Mai 2021)
Rodungsfläche Pefferköver Holz (Mai 2021)
Rodungsfläche Pefferköver Holz (Mai 2021)
Rodungsfläche am Stelberg bei Roderwiese (April 2021)
Rodungsfläche bei der Ruine Neuenberg, Blick nach Ruine Eibach (Februar 2021)
Blick von Stelberg auf die Rodungsflächen auf dem Vogelsberg im Breuntal (Frühjahr 2021)

Forschungen und Planungen, wie der Wald in der Zukunft aussehen könnte, haben begonnen. Aber dies ist gar nicht so einfach, den während „sich die Landwirtschaft mit ihren einjährigen Kulturen relativ schnell auf Trockenheit einstellen kann, rechnet die Forstwirtschaft mit Planungszeiträumen von 100 Jahren und mehr. Bereits heute müssen Entscheidungen gefällt werden, die das Aussehen des Waldes der Zukunft betreffen (Thünen-Institut – Bundesforschungsinstitut für
Ländliche Räume, Wald und Fischerei, https://www.thuenen.de/de/thema/wasser/wassermangel-in-deutschland/wassermangel-gefahr-fuer-den-wald/).

Wassermanagement

Zum Wassermanagement im Wald sagte Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland:

„Wir können kurzfristig nicht beeinflussen, wie viel Regen fällt. Wir können allerdings das verfügbare Wasser besser in der Landschaft halten, um so die die Widerstandsfähigkeit des Waldes zu stärken und Waldbränden vorzubeugen. Dafür müssen wir Entwässerungsgräben im Wald schließen, Wälder in Laubmischwälder umbauen und mehr Totholz im Wald belassen“ (https://www.wwf.de/2020/maerz/mehr-wasser-fuer-den-wald). Durch Schließen der Entwässerungsgräben könne so Heinrich der Grundwasserspiegel angehoben werden. Als Beispiel wird der naturnahe Wald des Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin genannt. Entwässerungsgräben sind in Norddeutschland verbreitet. In den Mittelgebirgen eher weniger. „In den Mittelgebirgen, wird sehr viel Wasser abgeleitet durch die von Lkw befahrbaren Wege und die Gräben, die es dazu gibt, aber auch über Rückegassen zum Beispiel. Und langfristig hilft auch Totholz, Wasser zu binden, weil aus Totholz wird Humus, und Humus ist wie ein wunderbarer Schwamm, der sehr lange Wasser halten kann und dann eben auch langsam abgeben kann“ (https://www.deutschlandfunk.de/zustand-deutscher-waelder-auch-buchenwaelder-und-eichen.694.de.html?dram:article_id=475483), meint Stefan Adler vom Nabu.

[1] Trockenheit in Deutschland (Süddeutsche Zeitung, 14.11.2018)
[2] Der heiße Juni und seine Folgen (Süddeutsche Zeitung, 03.07.2019)
[3] Die verborgene Dürre (Der Spiegel-Online, 20.12.2020)
[4] 285.000 Hektar Wald in Deutschland geschädigt (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, 26.08.2020)
[5] Massive Schäden – Einsatz für die Wälder (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, gesehen 21.05.2021)
[6] Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2020: Schäden haben weiter zugenommen (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, , gesehen 21.05.2021)

Aufschluß bei Untersteinbach

Ein Aufschluß zeigt einen Anschnitt des geologischen Untergrunds. Solche Aufschlüsse können ganz natürlich entstehen, z.B. sieht man sie an Steilküsten oder durch Eingriffe in die Natur beim Straßenbau oder in Steinbrüchen und Baugruben. Hier ist ein kleiner Steinbruch (vgl. https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-276881) an der Straße zwischen Lindlar-Untersteinbach und -Heibach.

Kleiner Aufschluß bei Hönighausen

Ein Aufschluß zeigt einen Anschnitt des geologischen Untergrunds. Solche Aufschlüsse können ganz natürlich entstehen, z.B. sieht man sie an Steilküsten oder durch Eingriffe in die Natur beim Straßenbau oder in Steinbrüchen und Baugruben. Hier ist es wohl ein ganz kleiner Steinbruch.

Bild 1 (2021)
Bild 2 (2021)
Bild 3: Der Bär ist los (2018)
Bild 4: Der Bär brüllt (2018)

Relief der Sünger Berge

Das Höhenprofil stellt die Sünger Berge dar, als würde man die Erde aufschneiden und frontal vom Sülz- bzw. Breuntal gegen die Berge schauen.

Sünger Berge Höhenprofil: Schlüsselberg, Hammen, Löhberg. Sünger Berg und Stelberg (erstellt unter Zuhilfenahme eines Tools auf: https://www.geoportal.nrw/themenkarten)
Übersichtskarte der Sünger Berge mit den Bächen.
Die Erhebungen bei Schlüsselberg und Hammen. Unterhalb von Schlüsselberg hat der Ohler Siefen sein Quellgebiet. Im Gegensatz zu den Bächen bei Kapellensüng, Löhsüng, Bonnersüng und Roderwiese ist das Quellgebiet nicht hinten den Sünger Berg, sondern davor (von der Sülz aus gesehen), daher ist die Kerbe in den beiden Erhebungen bei Schlüsselberg und Hammen weniger tief als beispielsweise die rechts im Bild beim Löhberg (dort fließt der Bach nach Kapellensüng vorbei).
Sülztal-Panorama: Schlüsselberg (2020).
Sülztal-Panorama: Hammen (2020).
Hier sieht man wie drei Bäche die Sünger Berge eingekerbt haben. Links vom Löhberg kommt der Bach (hat keinen Namen, wird auf amtlichen Karten nur mit „Graben“ bezeichnet) der nach Kapellensüng fließt. Zwischen Löhberg und Sünger Berg fließt der Sünger Bach und rechts zwischen Sünger Berg und Stelberg fließt der Büschemer Bach.

Der Löhberg und der Sünger Berg sind die beiden markanten Berge der Sünger Berge. Der Sünger Berg ist etwas niedriger als der Löhberg, aber dafür wegen etwas markanter. Wie man auf dem Bild sieht ist die Landschaft um den Sünger Berg tiefer eingeschnitten. Von ca. 230 m NN geht es von mehreren Seiten hoch auf 259 m NN. In Richtung Unterbüschem ist es aber weniger steil. Hier ist eine Fläche („Steg“) die auf dem 248 m NN-Niveau bleibt, wie man auch auf den topografischen Karten an den Höhenlinien sehen kann. Bei Bonnersüng, als auch am hinteren Ende des Sünger Bergs ist man auf 226 m NN. Beim Löhberg ist dies ähnlich, in Richtung Pefferköver Holz, sinkt die Höhe nicht wieder auf die Höhenwerte wie auf der Kapellensüngerseite.

Vorderseite des Sünger Bergs mit Bonner Süng.
Rückseite des Sünger Bergs. Die Wiesen links nenne ich „Steg“, hier bleibt man auf 248 m NN bis nach Unterbüschem (2021)
Ost-Hang des Sünger Bergs mit Fichten (2021)
Vorderseite des Löhbergs mit Kapellensüng.
Die Rückseite des Löhbergs (auch Lühberg, der Teil hinter dem Berg trägt die Bezeichnung Auf’m Bockshorn, Name laut https://www.geoportal.nrw/themenkarten = Geografische Bezeichnungen, Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS)). Bei den Büchen in Bildmitte ist das Quellgebiet des Bachs der nach Kapellensüng fließt (2021)
Sülztal-Panorama: Kapellensüng mit Löhberg, Sünger Berg und Hügel bei Stelberg. Oben im Bild Oberbüschem (2020).
Sünger Berge im Hintergrund. Linker Hügel Löhberg, davor Kapellensüng. Daneben Sünger Berg und Stelberg (2009).
Der Stelberg ist der längste Berg und etwas höher als der Löhberg. Hier hat man 282 m NN. Die Erhebung rechts bei Roderwiese kommt auf 268 m NN. Zwischen diesen Erhebungen fließt ein Bach, der bei Roderwiese seine Quellen hat. Auf den Karten hat der Stelberg keinen Namen, es gibt nur den Ort Stelberg. Auf einer amtlichen Karte fand ich aber die Bezeichnung „Im Stelberg“ (Name laut https://www.geoportal.nrw/themenkarten = Geografische Bezeichnungen, Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS)).
Topografische Karte aus dem frühen 19. Jahrhundert mit den Sünger Berg. Den Kartenausschnitt habe ich etwas gedreht. Ganz links ist Schlüsselberg. Der Löhberg ist mit Namen genannt. Der Sünger Berg ist ohne Bezeichnung. Ganz rechts die Erhebung mit dem Namen „Stell B“ und der Ort Stellberg. Der Ort Unterbüschem wird hier mit „Büschem“ genannt.
Landschaft bei Stelberg mit Blick nach Kapellensüng.
Nackenberg (Name laut https://www.geoportal.nrw/themenkarten = Geografische Bezeichnungen, Amtliche Liegenschaftskatasterinformationssystem (ALKIS)) bei Roderwiese von der Straße von Oberfeld nach Roderwiese fotografiert (April 2021)
Diese Karte gibt einen Überblick über die Sünger Berge und die Bäche die alle in die Lindlarer Sülz fließen. Die Bäche beim Löhberg und Sünger Berg verschwinden in Kapellensüng und bei Bonnersüng im Untergrund und fließen dort in einer Höhle weiter und kommen an der Sülz wieder raus. Mit eingezeichnet ist die sog, „Breuner Talung“, die einen spekulativen Verlauf der Sülz in der Urzeit darstellt (vgl. hierzu meinen Beitrag „Die Breuner Talung zwischen Bonnersüng und Oberfeld„)