Archiv für den Monat: Juni 2021

Insekten in den Sünger Bergen

Gelbe Kammschnake (Ctenophora ornata) in Hartegasse (Anfang Mai 2021)
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Eine Raubfliege bei Kapellensüng (Mitte Juni 2021)
Larve einer grünen Stinkwanze auf einer Ginsterschote am Löhberg bei Kapellensüng (Mitte Juni 2021)
Larve einer grünen Stinkwanze auf einer Ginsterschote am Löhberg bei Kapellensüng (Mitte Juni 2021)
Larve einer grünen Stinkwanze auf einer Ginsterschote am Löhberg bei Kapellensüng (Mitte Juni 2021)
Feldahorn-Bock am Löhberg bei Kapellensüng (Mitte Juni 2021)
Feldahorn-Bock am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
Feldahorn-Bock am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
Feldahorn-Bock am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
… am Löhberg bei Kapellensüng (Ende Juni 2021)
… am Löhberg bei Kapellensüng (Ende Juni 2021)
… am Löhberg bei Kapellensüng (Ende Juni 2021)
… bei Bonnersüng (Anfang Juli 2021)
… bei Bonnersüng (Anfang Juli 2021)
Spinne am Löhberg bei Kapellensüng (Mitte Juni 2021)
Insekt am Löhberg bei Kapellensüng (Mitte Juni 2021)
Fliege am Weg von Bonnersüng nach Oberbüschem (Anfang Juli 2021)
Käfer aus der Familie der Weichkäfer am Fuß des Sünger Bergs, In der Hütte (Mitte Juni 2021)
Käfer aus der Familie der Weichkäfer am Fuß des Sünger Bergs, In der Hütte (Mitte Juni 2021)
Käfer aus der Familie der Weichkäfer am Fuß des Sünger Bergs, In der Hütte (Mitte Juni 2021)
Waldschabe am Fuß Sünger Bergs, In der Hütte (Mitte Juni 2021)
Insekt am Fuß Sünger Bergs, In der Hütte (Mitte Juni 2021)
Falter in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Raupe des Tagpfauenauge-Schmetterlings bei Unterbüschem (Mitte Juni 2021)
Raupen des Tagpfauenauge-Schmetterlings bei Unterbüschem (Mitte Juni 2021)
Gallen („Galläpfel“) der Großen Buchengallmücke auf Buchenblättern im Sülztal oberhalb von Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Eine Zebraspringspinne in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Blattläuse auf Rosenknospen in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Eintagsfliege in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Streifenwanze auf Wiesenkerbel (bei Lindlar-Hönighausen, Mitte Juni 2021)
Männchen des Hauhechelbläulings (Polymmatus icarus) bei Unterbüscchem (Anfang Juni 2021)
Schmetterling C-Falter bei beim Sünger Berg „In der Hütte“ (Anfang Juni 2021)
Weichkäfer bei Hartegasse (Anfang Juni 2021)
Käfer (meine Vermutung: Bibernellen Blütenkäfer) auf einer Blüter einer Weißen Taubnessel bei Oberbüschem (Foto: Karoline Sahler-Wirz, Ende Mai 2021)
Raupe eines Rundflügel-Kätzcheneule-Schmetterlings auf einem Brennnesselblatt bei Stelberg (Anfang Juni 2021)
Graue Gartenwanze in Hartegasse (Ende Mai 2021
Wanze auf Buchenblättern im Sülztal oberhalb von Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Goldschildfliege am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
Trauer-Rosenkäfer am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
Ameise und Blattlüse am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
Ameise und Blattlüse am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
Ameise und Blattlüse am Südhang des Stelbergs bei Stelberg (Mitte Juni 2021)
Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) in Hartegasse (Ende Juni 2021). Er flog immer auf die Unterseite von Blättern.
… am Weg von Bonnersüng nach Oberbüschem (Anfang Juli 2021)
… am Weg von Bonnersüng nach Oberbüschem (Anfang Juli 2021)
… am Weg von Bonnersüng nach Oberbüschem (Anfang Juli 2021)
Schmetterling Kleiner Fuchs am Weg von Bonnersüng nach Oberbüschem (Anfang Juli 2021)
Raupe des Braunwurzmönch am Weg von Stelberg nach Oberbüschem (Mitte Juli 2021)
Heuschrecke auf Bank bei Unterbüschem (Mitte Juli 2021)
Heuschrecke auf Bank bei Unterbüschem (Mitte Juli 2021)
Käfer oberhalb von Hartegasse (Mitte Juli 2021)
Raupen des Kleinen Fuchses auf Brennesseln bei Stelberg (Mitte Juli 2021)
Heuschrecken bei Stelberg (Ende Juli 2021)
Heuschrecken bei Stelberg (Ende Juli 2021)
Heuschrecke bei Stelberg (Ende Juli 2021)
Heuschrecke bei Stelberg (Ende Juli 2021)
Heuschrecke in Hartegasse (Ende Jili 2021)
Raupe auf der Straße nach Stelberg (Anfang August 2021)
Raupe auf der Straße nach Stelberg (Anfang August 2021)
Weibchen es Kaisermantel (Argynnis Paphia) „In der Hütte“ beim Sünger Berg (Anfang August 2021)

Spinne

Eine Zebraspringspinne in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Eine Zebraspringspinne in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Eine Zebraspringspinne in Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Eine …Springspinne in Hartegasse (Mitte Juni 2021)

Wanzenpanzer

Vor kurzem zeichnete und fotografierte ich eine Wanze im Garten, jetzt fand ich einen ausgehöhlten Wanzenpanzer und einen beschädigten Körper einer Wanze (vgl. hier zu Grauen Gartenwanze)

Wanze im Garten.
Wanze auf Buchenblättern im Sülztal oberhalb von Hartegasse (Mitte Juni 2021)
Panzer einer Grauen Gartenwanze unter dem Fadenzähler.
Panzer (Detail) einer Grauen Gartenwanze unter dem Fadenzähler.
Panzer (Detail) einer Grauen Gartenwanze unter dem Fadenzähler.
Panzer einer Grauen Gartenwanze unter dem Fadenzähler.
Abmessungen: 8 mm breit und 13 mm hoch.
Panzer einer Grauen Gartenwanze unter dem Fadenzähler.
Abmessungen: 8 mm breit und 13 mm hoch.
Panzer einer Grauen Gartenwanze unter dem Fadenzähler.
Abmessungen: 8 mm breit und 13 mm hoch.

Anregungen durch das Buch „Wissenschaftliches Zeichnen“

Honomichl/Risler/Rupprecht: Wissenschaftles Zeichnen in der Biologie und verwandten Disziplinen, 1. Auflage 1982.

Bücher über wissenschaftliches Zeichnen aus jüngerer Zeit gibt es nicht. Das vorliegende Buch erschien 1982. Ein unveränderter Nachdruck erschien 2013 (Springer Wissenschaftsverlag). Im Vorwort werden die Zeichenanleitungen von [Willi] Kuhl von 1949 [„Das wissenschftliche Zeichnen in der Biologie und Medizin“] und [Karl] Belar von 1928 [„Zeichentechnik“. In: „Methodik der wissenschaftlichen Biologie“] erwähnt. Ergänzend will ich hier noch nennen „Das wissenschaftliche Tierbild“ (1949) von Wilhelm Schäfer.

Das Thema ist wohl für ein wissenschaftliches Lehrbuch nicht mehr relevant. Das vorliegende Buch wurde deshalb sicher auch nicht überarbeitet, denn an der ein oder anderen Stelle könnte man den Text um die heutigen Materialien ergänzen und moderne, digitale Technik als Hilfsmittel und auf dem Weg zum Druck sind auch erwähnenswert.

Nach einem Einführungskapitel über Zeichengeräte und Materialien geht es zunächst um Strichzeichnungen mit Bleistift und Tusche. Es folgt ein Kapitel über die Darstellung von Flächen, wo Zeichnungen in der Halbtontechnik (Bleistiftschaffuren) und mit der Punktierung mit Tusche besprochen werden. Die Punktierungstechnik und der damit gezeichnete Schmitterlingsflügel hat mich zu einer eigenen Übung angeregt. Als Tipp geben die Autoren mit: „Beim Setzen der Punkte fährt man am besten mit der Hand kurze, ineinander verschlungene Bögen nach und vermeidet gerade Punktreihen. Sie würden als Linien auffallen, die dann Objektstrukturen vortäuschen.“ (S. 16).

Ich probierte mich an der Übung zum „Punktieren mit Tusche“ (ich verwendete Fineliner und Buntstifte).

Dazu ist viel Geduld notwendig. In der Anwendung bei Tier- und Pflanzenzeichnungen kam ich aber schnell zu ersten positiven Ergebnissen (Bild: mittlere Reihe in der Mitte und Rechts, untere Reihe: Mitte).

Im Buch gibt es die farbig angelegt Zeichnung eines Schwalbenschwanz Schmetterlings, der ebenfalls mit der Punktiertechnik gezeichnet wurde und dessen Details mich begeistern. Dies animierte mich zu der Zeichnung einer Raupe mit Punktiertechnik und Kolorierung mit Buntstiften (vgl. auch hier).

Zwei Versuche: Raupe auf Brennnesselblatt

In den folgenden Kapiteln geht es um Methoden der Perspektive und um die Darstellung von makroskopischen und mikroskopischen Objekten. Das letzte Kapitel zeigt kurz den Weg der Zeichnung zum Druck.

Seelilien-Fossilien aus Lindlar

Fossilien sind die ältesten Abbildungen Pflanzen und Tieren. Anhand von Fossilien können wir das Aussehen dieser Pflanzen und Tiere rekonstruieren. Dies erfolgt mittels Zeichnungen. Sarah Simblet schreibt in ihrem Buch „Botanik für Künstler . Pflanzen zeichnen und malen“ (Ausgabe 2021, S. 10):

„Die ältesten Bilder von Pflanzen stammen nicht von Menschenhand. Sie sind Fossilien: Blätter und andere Pflanzenteile haben ihre Abdrücke hinterlassen, als sie über Millionen Jahre zwischen Sedimentgesteinen zusammengepreßt wurden.“

In den Lindlarer Steinbrüchen findet man sehr häufig Abdrücke von Seelilien (Crinoidea, 1821 von Johann Samuel Miller, der auch Abhandlungen und Bücher über Seelilien schrieb, z.B. „A natural history of the Crinoidea„, 1821. Auf der Bildtafel zwischen den Seiten 38 und 39 sieht man z.B. einen ähnlichen Abdruck. Auf Seite 38 wird das Buch „Betrachtung versteinerter Seesterne und ihrer Teile“ von Christian Friedrich Schulze erwähnt, welches 1760 veröffentlicht wurde, ist bei Google-Books zu finden). Oft sind es Stiel, die mit ihren typischen Kreisen abgebildet wurden. Dies sind die Stielglieder. Seelilien sind keine Pflanzen, sondern eine Lebensform die den Seeigeln und Seesternen (diese Tiere gehören alle zum Stamm der Stachelhäuter) ähnlich ist, allerdings sind die Seelilien aufgrund ihrer Wurzeln an einen Standort gebunden (nach dieser Quelle können sie auch den Standort wechseln). Hier http://www.fossilcrinoids.com/devonian.html findet man die Lindlarer Seelilien unter „Eifel“ bei (2) Bergisches Land zusammen mit der Bergisch Gladbacher-Paffrather-Mulde und dem Schlade-Tal (ebenfalls Bergisch Gladbach).

Links:

Skizzen: Was das Auge sieht zeichnen!

Im Onlinekurs „Zeichnen was das Auge sieht“ mit der Urban Sketcherin Barbara Gruenenfelder lernte ich bzw. ich übe mich noch daran, wie man so zeichnet, dass man so zeichnen kann, dass man das aufs Papier bringt was man sieht. Ich fand es schon immer für mich ein Problem genau die Konturen von dem Objekt zu erfassen das ich zeichnen will und aufs Papier zu übertragen. Wie war der Winkel? Wie diese Kurve? In dem Moment wo man den Blick vom Objekt aufs Papier wendet ist bei mir schon vieles vom Gesehenen „vergessen“. Also ein erneuter Blick zum Objekt. Hin- und her zwischen Objekt und Bild.

Blindes Konturenzeichnen

Man schaut zum Objekt und nicht aufs Papier. Setzt dann den Stift aufs Papier und beginnt mit dem Skizzieren. Immer dem Blick aufs Objekt. So bekommt man jeden Zacken der Pflanze mit. Die Proportionen stimmen nicht und insgesamt sieht das alles recht merkwürdig aus. Wenn man dies Übung abändert und nicht mehr zu 100% aufs Objekt schaut, sondern 80% und die restlichen 20 % aufs Papier, um zu sehen, wie die Zeichnung gelingt, dann wird das Result langsam besser.

Diese Methode beschreibt ausführlich die Kunstlehrerin Betty Edwards in ihrem Buch „Garantiert zeichnen lernen“. Sie schreibt: „Passen Sie die Bewegungen Ihres Stiftes genau Ihren Augenbewegungen an. Die Augen oder der Zeichenstift können versuchen, Ihnen „davonzulaufen“, doch lassen Sie das nicht zu. Zeichnen Sie jedes Detail einer Kontur genau in dem Moment, in dem Sie es wahrnehmen.“ (Edwards, B. „Das neue garantiert Zeichnen lernen“, 23. Aufl, 2005, S. 122)

Wie die Zeichnung später „soll nicht unsere Sorge sein. Uns geht es um die Aufzeichnung Ihrer Wahrnehmung.“ (Edwards, B. „Das neue garantiert Zeichnen lernen“, 23. Aufl, 2005, S. 122)

Die blind gezeichnete Kontur habe ich später mit Buntstiften aufgehübscht.

Dem Schatten folgen

Hier projiziert man ein Objekt aufs Papier und zeichnet vom Schatten die Konturen ab. Laut Gruenfelder soll man mit dieser Übung besser in den See-Modus kommen.