Archiv der Kategorie: Botanical Art

Sommerkraut: Kleinköpfige Pippau

Zeichnung

Buntstiftzeichnung von mir von einer Kleinköpfigen Pippau (Crepis capillaris)
Zeichnung von mir von einer Kleinköpfigen Pippau (Crepis capillaris), links: Vorskizze mit Bleistift, rechts: oben mit Buntstift, unten noch Bleistiftskizze, die ich nach und nach weg radierte.

Fotos

Linktipps:

gerhard.nitter.de/Steckbriefe/Crepis-tectorum.html
gerhard.nitter.de/Steckbriefe/Crepis-capillaris.html

Wirsing

Dieser Wirsing (auch: chou de Milan oder savoy cabbage oder wissenschaftlich Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda L. ) diente mir als Zeichenmodel. Natürlich warf ich ihn nach seiner Modelkarriere nicht in die Mülltonne, sondern ich entschied mich für die Bratpfanne.

Meine fertige Buntstift-Zeichnung (weitere Bilder aus dem Zeichenprozess und ein größeres Bild dieser Zeichnung weiter unten)

Zutaten:

1 Wirsing-Kopf
Sonstiges Gemüse (frisch oder Fertigpackung aus dem Kühlregal)
Pfeffer und Salz
Reis oder Bratkartoffeln

Zunächst die grünen Blätter außen entfernen.
Den Wirsing in Streifen schneiden.
In einer Pfanne mit etwas Satz und Pfeffer anbraten.
Später dann mit dem Gemüsen zusammen weiterbraten.
Gemischt mit Reis servieren.
Bon appétit.

Die Zeichnung

▥ Ananas

Bei Ananas aus der Dose, kam mir direkt Toast Hawaii in den Sinn, dieses exotische Gericht aus der Zeit des Wirtschaftwunders. Aber weshalb Hawaii? Was hat denn Ananas mit Hawaii zu tun?

Die Frucht Ananas kam ursprünglich aus der Region, wo sich heute Paraguay und Brasilien befinden. Weit entfernt von Hawaii. Die Ananas kam erst auf Hawaii, als James Drummond Dole (die eingewandert Familie Dole spielte schon zuvor eine Rolle auf Hawaii, vgl. Sanfort Dole, ein Politiker und Richter) dort um 1900 große Ananas-Plantagen anlegte und die Frucht in Konserven im großen Stil vertrieb. (Hawaii war 1898 von den USA annektiert worden) Lange Zeit war Hawaii nun der größte Ananasproduzent. Offensichtlich verband man lange mit den Ananas-Dosen von Dole, wohl aufgrund des Aufdrucks „Hawaiian pineapple“ bzw. „Hawaii’s best Americas favorite“, Hawaii mit Ananas. Ein Toast mit Schinken, Ananas und Käse hätte man ja auch „Toast Ananas“ nennen können oder eine Pizza mit Ananas „Pizza Ananas“. Es sollte wohl exotisch klingen, dafür war Hawaii gut geeignet („Happy Hawaiian Harvest to you“). Südseefrauen und Blumenketten (Leis), dazu Ananas. Noch immer trägt Hawaii heute als einen der Spitznamen „Pineapple state“.

Informationen zur Ananas (ArtenSkript/Sahler, 2022)
Punkte mit Fineliner und Farbe mit Buntstift
Mit Fineliner (Ink).
Zusätzlich mit Buntstiften.

Lesetipps zur Ananas:

  • spektrum.de/lexikon/biologie/ananas/3277
  • studienart.gko.uni-leipzig.de/pflanzenschau/ananas/
  • hannover.de/Service/Presse-Medien/Hannover.de/Aktuelles/Wirtschaft-Wissenschaft-2022/Ananasfasern-als-Rohstoff-f%C3%BCr-umweltfreundliches-Papier
  • ecofibr.de (Zellstoff aus Ananaspflanzen)
  • secretgardening.wordpress.com/tag/pineapple/
  • bromtravels.nl/ht/icontext1.html
  • gardendrum.com/2014/07/16/how-to-grow-pineapples-for-flowers-fruit-foliage/

Onlinekurs: Drawing Nature, Science and Culture: Natural History Illustration 101

Onlinekurs „Drawing Nature, Science and Culture: Natural History Illustration 101“ (Zeichnen von Natur, Wissenschaft und Kultur: Naturgeschichtliche Illustration 101″)
University of Newcastle, Australia (UON) / edx.org

Dieser Onlinekurs (als „NewcastleX’s MOOC“ bezeichnet) wird auf der Plattform von edx.org durch die australische University of Newcastle angeboten (Newcastle im Bundesstaates New South Wales liegt 160 Kilometer nördlich von Sydney beim Hunter Wetlands National Park an der Küste des Pazifischen Ozeans. Hier fließt der Hunter River den Pazifischen Ozean). Durch die Videos führen Dr. Bernadette Drabsch und Dr. Andrew Howells (andrewhowells.com.au). An der University of Newcastle kann auch „Natural History Illustration“ als Bachelorstudium (Honours Degree) absolviert werden. Der Onlinekurs „Drawing Nature, Science and Culture: Natural History Illustration 101“ ist unabhängig davon und ist wie die 101 anzeigt ein Einführungskurs (= introductory course at a beginner’s level).

Auf diesen Kurs war ich in der Vergangenheit schon mehrfach aufmerksam geworden. Da der Kurs aber nie aktuell lief, konnte ich ihn nicht belegen. Um so mehr freute ich mich als der Kurs nun im Februar 2022 erneut angeboten wurde. Das gute hier war, dass ich nicht alleine diesen Kurs durcharbeitete, sondern, dass mich weltweit viele andere Teilnehmer begleiteten. Anhand der von den Teilnehmern hochgeladenen Skizzen und Zeichnungen sah man, dass Teilnehmer mit einen sehr unterschiedlichen Erfahrungshorizont teilnahmen.

Der sechswöchige Kurs hatte folgende Themenbereiche:

Week 1: About the Course
– What is Natural History Illustration?
Week 2: Observational Drawing
Week 3: Field Work
– Keeping a Field Journal
– Fieldwork Capture
Week 4: Understanding Structure – Botanical
– Structure of Flowers
– Structure of Leaves
Week 5: Understanding Structure – Animals
– Structure of Mammals
– Structure of Birds
Week 6: Rendering

Der allgemeine Ablauf sah so aus:

  • Man las die Texte der Lektionen durch. Schaute sich ein paar Videos an.
  • Es gab eine Hausaufgabe bzw. eine Bewertungsaufgabe, wenn man das Zertifikat machen wollte.
  • Man zeichnete die Hausaufgabe (einmal sollten Fotos in der Natur gemacht werden), fotografierte oder scannte diese und hat sie anschließend ins Forum hochgeladen.
  • Im Forum konnte jeder die Zeichnungen kommentieren. Was in der Regel sehr motivierend war, denn insgeheim galt die Vereinbarung, dass man nett kritisiert („beautiful“, „amazing“, „I love your drawing“). Natürlich gab es dabei auch Tipps, wie man seine Zeichnung noch verbessern könnte.
  • Die Bewertungsaufgaben, hat man zuerst per Selbstbeurteilung, später dann per Fremdbeurteilung bewertet. Bei der Fremdbeurteilung bekam man mehrere Zeichnungen von anderen Teilnehmern zur Beurteilung zugewiesen. Diese Bewertung durch Peers fand ich sehr gut und ist bei dieser Art von Kursen m.E. eine Bereicherung. Diese Peer-Beurteilung funktioniert m.E. sowohl bei Kursen bei denen die Teilnehmer gleichzeitig teilnehmen, aber auch bei Kursen, bei denen die Teilnehmer den Kurs zeitversetzt belegt haben (siehe dazu auch Onlinekurse bei Domestika). Die Beuteilungen durch andere Teilnehmer fand ich stets sehr hilfreich.
  • Es gab auch zwei Multiple Choice-Prüfungen, die als Teil ins Endergebnis für das Zertifikat einflossen.

In den Texten und Videos gab es reichlich Tipps, wie man sich an eine bestimmte Zeichenaufgabe heranwagen konnte. So konnte man sich bei der Object Drawing-Aufgabe im Abmessen des Objekts, dem Zeichnen eines Rechtecks (entsprechend der Messung) und unter Beachtung des negativen Raums um das Objekt, an eine gute Zeichnung des Objekts heran hangeln.

Object drawing 1 (Week 2): Zapfen einer Kiefer
Object drawing 2 (Week 2). Eichel
Object drawing 3 (Week 2): Seestern
Object drawing 4 (Week 2): Schnecke
Landscape drawing (Homework week 2): Hochwasserteich bei Bonnersüng
Field Photos (Homework Week 3): Wanzen im Garten
Field Sketching (Homework week 3): Gelbhals Maus
Zeichnungen Krokus
Zeichnungen Krokus
Buntstiftfarben für die Zeichnungen Krokus
Krokus mit Buntstift
Blütenblatt eines Krokus mit Gouache-Farben
Zeichnung Krokus mit Biene in der Blüte
Ilexzweig gezeichnet mit Bleistift, Fineliner (Stippling) und Buntstift

Onlinevorlesung: „Auf Forschungsreise mit Spix und Martius“

Onlinevorlesung: „Auf Forschungsreise mit Spix und Martius: Die Bayerische Wissenschaftsexpedition nach Brasilien, 1817-1820“
Prof. Dr. Thomas Fischer, Dr. Nelson Javier Chacón, KU Eichstätt-Ingolstadt / vhb.org (Virtuelle Hochschule Bayern)

Vor 200 Jahren reisten die beiden bayerische Naturwissenschaftler, Johann Baptist von Spix und Carl Friedrich Philipp von Martius, nach Brasilien. Von der Erforschung von Flora, Fauna und Menschen in Südamerika sowie der Entwicklung der Naturwissenschaften zur damaligen Zeit, den Forschungsschwerpunkten und -methoden in Brasilien und der Rolle der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und weiterer wissenschaftlicher Institutionen handelt diese von Prof. Dr. Thomas Fischer und Dr. Nelson Javier Chacón erstellte Onlinevorlesung.

Die Onlinevorlesung besteht aus diesen Lektionen:

1. Konzepte der Natur
2. Die Bayerische Akademie der Wissenschaft 
3. Naturparadies Brasilien 
4. Spix‘ und Martius‘ Reise in Brasilien I
5. Spix‘ und Martius‘ Reise in Brasilien II
6. Studien der Natur I
7. Studien der Natur II
8. Wirkungsgeschichte in Bayern und Brasilien 

Zunächst wird auf das von Carl von Linné entworfene binomiale System vorgestellt, mit dem Tiere und Pflanzen eindeutig klassifiziert werden können. Zuerst wird der Name der Gattung, beispielsweise „homo“, genannt und als zweites die spezifische Art, beispielsweise „sapiens“.

Es wird auf die Naturphilosophie eingegangen, die davon aus ging, „dass die Natur und die Außenwelt durch die Sinne und Empfindungen verständlich sind. Die Welt, und damit auch die Natur, war eine Projektion des Beobachters.“ (Zitat aus dem Kurs) Genannt wird Johann Wolfgang von Goethes Idee von der Farbe. Er war überzeugt, dass „Farben nur im menschlichen Auge entstehen.“ (Zitat aus dem Kurs) In seiner Theorie hatte jede Farbe einen eigenen Charakter. Vgl. dazu auch Goethes Farbkreis. In diesem Zusammenhang wird auch Otto Philippe Runges FarbenKugel erwähnt, die die „Konstruktion des Verhältnisses aller Farbmischungen zueinander und ihrer vollständigen Verwandtschaft“ (so der Untertitel) darstellt. Erwähnt werden die Forschungen von Lorenz Oken, der u.a. menschliche mit tierischer Anatomie verglich. Hier (Universitätsbibliothek Heidelberg) findet man ein Werk von Oken mit vielen Abbildungen.

Forschungsreisen

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert nahmen die Forschungsreisen zu. Hier werden erwähnt:

  • 1735 bis 39, die spanisch-französische geodätische Mission.
  • 1768 bis 71, die erste Reise von James Cook
  • 1772 bis 75, James Cooks Suche nach der Terra Australis Incognita (mit dabei waren die deutschen Naturforscher Johann Reinhold Forster und Georg Forster), wobei er nach weisen konnte, dass dieser hypothetische Südkontinent nicht existierte. 
  • 1777 bis 88, die botanische Expedition in Peru (wissenschaftliche Arbeit dazu: „Flora Peruviana et Chilensis“)
  • 1787 bis 1817, die botanische Expedition ins Vizekönigreich Neugranada (umfasste die heutigen Länder Venezuela, Kolumbien, Panama und Ecuador, ab 1810 República de la Nueva Granada)
  • 1815 bis 17: die Expedition des Wissenschaftlers Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied mit den deutschen Naturforschern Georg Wilhelm Freyreiss und Frederich Sellowin Brasilien (nach Öffnung der Grenzen, war dies einer der ersten europäischen Expedition nach Brasilien)

Forschungsinstitute

Die Academia Naturae Curiosorum, die auch als Academia Imperialis Leopoldina Naturae Curiosorum bekannt, wurde bereits 1652 in Schweifurt gegründet. In London gab es wenig später die Royal Society (1660), in Paris die Académie des Sciences (1666). Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW), ab der auch Spix und Martius forschten, wurde 1759 als Churbaierische Akademie gegründet. Wenige Jahre (1751) zuvor war die Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen (heute Akademie der Wissenschaften zu Göttingen) gegründet worden. In der Vorlesung heißt es zu diesen Akademien: „Es waren Orte, die sich ausschließlich der wissenschaftlichen Forschung widmeten. Dort wurde nach dem neuen, in Europa entwickelten Paradigma des wissenschaftlichen Forschens gearbeitet. Sie waren der hauptsächliche Raum, in dem über die Natur diskutiert wurde. Wichtig war auch das zwischen diesen Institutionen geknüpfte Netzwerk. Dabei ging es nicht nur um persönliche Kontakte, sondern auch um den Austausch bezüglich der Themen, Methoden und forschungsstrategischen Entscheidungen. Sie pflegten beste Beziehungen zu und mit den wissenschaftlichen Fakultäten der Universitäten.“ (Onlinevorlesung: „Auf Forschungsreise mit Spix und Martius“). Die Forscher waren zuvor an Universitäten, Priesterseminaren oder Domschulen ausgebildet worden. So hatte Johann Baptist von Spix in Bamberg Philosophie, in Würzburg am Klerikalseminar Theologie und schließlich in Bamberg und Würzburg Medizin sowie Naturgeschichte studiert. Carl Friedrich Philipp von Martius hatte in Erlangen ein Medizinstudium absolviert.

Forschungsreise nach Brasilien

Brasilien war bisher wenig erforscht. Die portugiesische Kolonialherrschaft hatte bisher wenig dafür getan. Wie erwähnt war die Expedition des Wissenschaftlers Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied die erste Forschungsreise in das Land. Die Reise von Alexander von Humboldt durch die spanischen Kolonien und Nordamerika zwischen 1799 und 1804 hatten Eindruck hinterlassen und Wege der Erschließung aufgezeigt. In seiner Veröffentlichung „Ansichten der Natur“ (1808) hatte er seine Eindrücke und Forschungen festgehalten.

Spix und Martius konnten sich einem österreichischen Expeditionsteam anschließen. Dieses bestand aus dem Zoologe Johann Natterer, dem Mineraloge und Botaniker Johann Baptist Emanuel Pohl, dem Maler Thomas Ender, dem Professor für Naturgeschichte, Johann Christian Mikan sowie aus der Toskana, der Botaniker Giuseppe Raddi. Spix und Martius in Brasielien weitgehend unabhängig von den anderen agierten.

Ilex (Zeichnung)

Ilexbüsche am Löhberg (Mitte März 2022)
Ilexbusch bei Wipperfürth-Agathaberg (Mitte März 2022)
Zeichnungen es Ilexzweig: Links = punktiert, rechts = punktiert und Buntstift (März 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)
Ilex bei Wipperfürth-Fähnrichstüttem (Februar 2022)

London Art College

Illustration, Botanical Art und Landscape Painting

Am London Art College beschäftige ich mich mit Illustration (Buchillustration, Graphic Novel, Comic), Botanical Art und Landschaftszeichung und -malerei.

Großbritannien

Großbritannien begeistert mich seit Langem wegen der New Wave, Punk, Electronic und Independent Musik. Insbesondere war ich von New Order, Joy Division, Sex Pistols, 999, Depeche Mode, John Foxx, The Cure, Siouxsie and the Banshees, Adam and the Ants, Cabaret Voltaire, Sisters of Mercy, Gary Numan, The The, Anne Clark, Scritti Politti, Bauhaus, Human League, Heaven 17 oder auch Ladytron (im Gegensatz zu den davor genannten Bands fast schon „aktuell“) begeistert.

Verschiedene Reisen führten mich per Zug und Auto durch England, Wales und Schottland, von London nach Malliag, von Kent nach Cornwall, von Cardiff über Oxford nach York und Edinburgh.

London 2014: „Terror and Wonder: The Gothic Imagination“-Werbung vor der British Library.
Buchseiten in einem Buch von Charles Dickens (Charles Dickens Museum, London, 48 Doughty Street)
London 2014: Charles Dickens Museum, London, 48 Doughty Street.
London 2014, The National Gallery, Trafalgar Square, Raum 34. Links: „The Fighting Temeraire“ (1839) von William Turner. Mitte: „The Evening Star“ (1830) von William Turner. Rechts: „Ulysses Deriding Polyphemus“ (1829) von William Turner.
Reiseroute während einer Interrailtour 1992. Von Frankreich mit der Fähre von Dieppe nach New Haven, über London nach Glasgow und bis hoch nach Mallaig.
Auf der Bahnfahrt nach Mallaig (1992).
Auf der Bahnfahrt nach Mallaig (1992).

Bei Natural History Illustration, Nature Journaling und auch bei der Botanical Art ist der anglo-amerikanische Sprachraum sehr aktiv. Insbesondere Nature Journaling ist eine Bewegung bei der Anfänger und Fortgeschrittene willkommen sind, ähnlich wie bei den Urban Sketchern. Bücher und auch Lernangebote kommen weitestgehend aus den USA oder Großbritannien.

London Art College

Die Kursangebote des London Art College (LAC) sind klassische Fernlehrgänge, bei denen das Lernmaterial in gedruckter bzw. PDF-Form angeboten wird. Die Aufgaben kann man den Tutoren digital senden, die Zeichnungen können zwar auch per herkömmlicher Post zum LAC geschickt werden, doch davon wird immer weniger Gebrauch gemacht. Fotografieren oder Einscannen und als JPEG versenden ist wesentlich einfacher uns sicherer (es ist ärgerlich wenn eine Originalzeichnung, für dessen Fertigstellung Stunden notwendig waren, auf dem Postweg verschwindet oder beschädigt wird).

Botanical Art

Mein Wissen und meine Fähigkeiten im Bereich der Botanical Art waren vor diesem Kurs eher dürftig. Zum Start der Ausbildung am LAC begann ich sogleich mit dem Glossary of terms for Botanical Art & Illustration, Nature Sketching, Nature Journaling in English & German, sodass ich langsam in das Thema hinein kam.

Aber jede neue Aufgabe stellte für mich erstmal eine Hürde dar. Beginnend mit den Bleistiftzeichnungen von Blättern und anderen Pflanzenstrukturen bis hin zu komplizierten Blumen oder Früchten mit Ink und Buntstiften.

Blätter mit Bleistift
Bananen mit Bleistift
Rose mit Bleistift und Buntstift
Ilex mit Ink, Bleistift und Buntstift.
Ananas mit Ink.
Ananas in Ink und Buntstift
Wirsing
Zweig mit Äpfeln
Kleinköpfigen Pippau (Crepis capillaris)