Archiv für den Monat: Mai 2022

Senckenberg Museum in Frankfurt

Ein Besuch im Senckenberg Museum in Frankfurt am Main (2017)

Giraffe
Gorilla
Philippinen-Koboldmaki (Tarsius syrichta)
Nashorn
Elch (Alces alces) 
Elch (Alces alces) 
Elch (Alces alces
Übergroße Heuschrecke in der Dauerausstellung INSEKTEN
Eine Anakonda frisst ein Wasserschwein

Links

senckenberg.de/de/wissenschaft/publikationen/buecher/senckenberg-buecher/buch-senckenbergs-historische-dioramen/

Eigene Bücher in Handklebebindung

Von 2001 bis 2017 (mit sehr langen Pausen allerdings) machte ich die Musikbuchreihe EDITION BLECHLUFT. Dabei machte ich soviel wie möglich selber. Das Binden der Bücher brachte mir mein Vater bei. Als gelernter Buchbinder (Handwerk) und Buchrestaurator war das Binden meiner Bücher für ihn ein Kinderspiel. Ich musste es mir handwerklich erst mal aneignen.

Mein Vater hat nicht jeden Buchblock einzeln gebunden, sondern immer einen ganzen Stapel wie Blöcke geleimt. Normalerweise geht die Klebebindung etwas anders als das Kleben von Blöcken, aber mit dem richtigen Leim (Planatol BB), hält dies auch als Buchblock bombenfest (und mit „bombenfest“ meine ich unkaputtbar über Jahrzehnte, bei ständigem Gebrauch. Viele maschinell mit Klebebindung gebundene Bücher halten nicht solange, aber das ist ein anderes Thema).

Zunächst werden die Buchblöcke aufgestoßen, damit werden alle Seiten in dieselbe Lage gebracht.
Die Buchblöcke werden übereinander gestapelt.
Üben wird zum Beschweren ein Brett und ein schweres Eisengewicht gelegt.
Nun wird auf den Buchrücken mit einem Pinsel der Leim aufgetragen.
Auftragen des Leims von oben …
… nach unten.
Nach einer längeren Trockenzeit werden die einzelnen Buchblöcke aus dem großen Block herausgetrennt.
Gefalzte Umschläge der Blechluft.
Aus der Druckerei holte ich auf Format geschnittene Seiten und unbeschnittene Umschläge.
Die Umschläge schnitt ich mit einem Messer auf das Endformat des Buchs..
Die Blechluft passt genau in eine Hosentasche (Hosentaschenbuch).
Gebundene Bücher der Blechluft 10 (2017)
Die Edition Blechluft hatte über die Jahre verschiedene Layouts.

Fossilien in den Sünger Bergen

Hier soll belegt werden, dass der Grund der Sünger Berge aus ehemaligen Meeresboden besteht.

Karten mit den Gesteinsschichten

Gesucht wird nach Seelilien-Fossilien, bei denen 100% sicher ist, dass sie seit einer Ewigkeit an der Fundstelle sind. Seelilien-Fossilien, weil ich diese eindeutig identifizieren kann und Seelilien als Leitfossilien gelten. Ich fand natürlich auch andere Fossilien.

Stein mit Seelilienfossilien und Armfüßer (Brachiopoda) (gefunden bei Hammen).

Verschleppte Fossilien, also Fossilien die von irgendwoher hier hin gebracht wurden, werden natürlich nicht berücksichtigt.

Schotterfossil: Verschleppter Fossilienstein auf dem Hauptweg im Peffeköver Holz. Der Weg wurde im letzten Winter neu geschottert. Der Stein kam wohl aus einem Lindlarer Steinbruch hier hin. Aber als Fossilienstein taugt er nur noch als Deko, da die wahre Fundstelle unbekannt ist. Wäre es jetzt ein besonderer Fossilienstein und nicht nur einer mit herkömmlichen Seelilienabdrücken, dann wäre er für die Wissenschaft unbrauchbar. Für mich ist dies natürlich hier keine Fundstelle. Es ist ein Schotterstein mit Fossilien – der zählt nicht.
Kleiner Stein mit Fossilien aus den Sünger Bergen, 20 x 10 mm.

Seelilien bei Hammen

Hammen 1.1

Fossilien von Seelilien sind in den Steinbrüchen von Lindlar sehr oft zu finden. Oder anders aus gedrückt: Sehr, sehr, sehr oft. Man braucht sie gar nicht zu suchen. Hebt man einen Stein dort auf, dann hat der immer Abdrücke von Seelilien. Oder hat man einen Stein im Wanderschuh, dann stellt man beim Ausschütten des Schuhs mit Sicherheit fest, dass der Stein mit Seelilienabdrücken übersät ist.

Ich habe die auch schon an anderen Stellen in der Gemeinde Lindlar gesehen. Beispielsweise bei einem „Gang“ von Naturzeit, wie sich hier nachlesen lässt („Felsen mit sehr vielen Lindlarer-Fossilien“).

Da ist es wenig überraschend, wenn man in der Lindlarer Gegend mal einen Stein mit dieses Fossilien findet. Ich frag mich dann immer, ist der vielleicht einem Wanderer aus Lindlar, der vor einer Stunde vielleicht noch bei den Steinbrüchen war, dieser Stein nun aus der Hose gepurzelt oder hat er ihn weggeworfen, weil er ja genügend gefunden hatte und dieser eine der hässlichste von allen war.

Hier an der Stelle oberhalb von Hammen, bin ich mir aber recht sicher, dass diese Steine hier seit Millionen von Jahren liegen. Sei sei denn, sie hat jemand hier aufwendig an die Wurzel geklebt oder vor dem Pflanzen des Baumes — zu dessen Schicksal ich gleich komme — in der Erde platziert. Beides finde ich recht unwahrscheinlich.

Der bereits erwähnte Baum, eine Eiche, kippte bei einem der Winterstürme um.

Hammen 1.1: Die umgekippte Eiche.
Hammen 1.1: Die umgekippte Eiche.
Hammen 1.1: Weitere Bäume die mit der Eiche umstürzten.

Die Wurzel der Eiche riss einen größeren Krater in die Erde. An den Wurzel blieben zahlreiche Stein hängen.

Hammen 1.1: Die Wurzeln der Eiche.
Hammen 1.1: Wurzel und Krater.

Man sieht viele kleine und größere Steine in denen die Wurzeln der Eiche die letzten Jahrzehnte gewachsen sind. Den ein oder anderen Stein werden die Wurzeln dabei aufgesprengt haben.

Hammen 1.1: Steine an den Wurzeln.
Hammen 1.1: Die Steine aus der Erdurzeit
Hammen 1.1: Wurzel und Krater
Hammen 1.1: Hier sieht man nichts von Fossiliern.

Von Fossilien war nichts zusehen. Dreck, Lehm, was auch immer, überdeckten den eigentlichen Stein. Aber bei einem Stein fiel mir eine Stelle auf, die ich von Steinen aus Lindlar kenne.

Hammen 1.1: Ein Abdruck einer Seelilie, noch verdreckt.
Hammen 1.1: Auch dieser Abdruck ist kaum zu erkennen.

Ein wenig Wasser auf den Stein und die Seelilienabdrücke waren klar zu erkennen. Ich sortierte ein paar Minuten die Steine und fand drei Steine mit eindeutigen Abdrücken. Abgewaschen war das Ergebnis eindeutig: Lindlarer Seelilien-Fossilien bei Hammen in den Sünger Bergen. Das heißt, die Felsen hier waren auch mal im Meer. Wenig verwunderlich (Zur Entstehung der Sünger Berge), aber ich finde erfreulich.

Die drei Steine

Hammen 1.1: Dies sind die drei Steine. In der Beschreibung beginne ich mit dem Stein unten rechts, weil ich diesen als ersten gefunden habe. Oben „Stein 2“, rechts „Stein 1“ und unten „Stein 3“.
Hammen 1.1: Stein 1: Bei diesem Stein gibt es viele normale Abdrücke, aber auch einen besonderen, weil der Seelilienstengel einen großen Durchmesser hat, wie ich finde. Leider ist der Abdruck nahezu verdeckt.
Hammen 1.1: Aber mit der Kamera konnte ich in einem bestimmten Blickwinkel einen deutlichen Abdruck hervorlocke.
Hammen 1.1: Mit 1,3 cm hat der Stengel einen stolzen Durchmesser
Hammen 1.1
Hammen 1.1: Typische Stelle eines Abdrucks, der noch innen versteckt ist
Hammen 1.1: Stein 2: Dieser Stein kann mit jedem Lindlarer Allerweltsstein mithalten. Es sind Abdrücke jeglicher Form vorhanden: Seelilien und, so meine ich, Armfüßer (Brachiopoda)
Hammen 1.1: Stein 2
Hammen 1.1: Stein 2
Hammen 1.1: Stein 2
Hammen 1.1: Stein 2
Hammen 1.1: Stein 2
Hammen 1.1 Stein 3: In Lindlar würde der „Fossiliensammler“ bei einer Steinbruchführung einen solchen Stein gleich wieder in den Abraum werfen. Hier sind nur wenige Abdrücke drauf
Hammen 1.1: Stein 3

Hammen 1.2

An einer zweiten Wurzel ein paar Meter entfernt. Zwei Steine.

Hammen 1.2: Stein 1 hing noch in der Wurzel
Hammen 1.2: Wurzel
Hammen 1.2: Stein 1
Hammen 1.2: Stein 1
Hammen 1.2: Stein 1
Hammen 1.2: Stein 2

Hammen 2

Am Weg von Kapellensüng vorbei am Löhberg hoch ins Peffeköverholz sind im Winter ebenfalls ein paar Laubbäume umgekippt. Hier brauchte ich unter den Wurzeln auch nicht lange zu suchen. Ich fand drei Steine.

Hammen 2
Hammen 2: Steine 2 und 1
Hammen 2: Stein 2
Hammen 2: Stein 1
Hammen 2: Steine 1 und 2 (gereinigt)
Hammen 2: Stein 1
Hammen 2: Stein 1
Hammen 2: Stein 2
Hammen 2: Stein 2
Hammen 2: Stein 2 (Rückseite)
Hammen 2: Stein 3

Seelilien am Süngerbach (Süngersiefen)

Süngerbach 1

Entlang des oberen Süngerbachs (Süngersiefen) stehen durch Fichtensterben und Sturm nur noch wenige Bäume.

Im Quellbereich im Pefferköver Holz

Ich ging hoch Richtung Quelle. An der ersten Sturm-Buche, die über den Bach gefallen war, schaute ich nach Fossilien. Ohne Mühe fand ich einen Stein mit deutlichen Seelilienabdrücken als Beleg.

Süngerbach 1: Die umgekippte Buche
Süngerbach 1: Die Wurzel der Buche mit Steinen
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien bei der Reinigung mit Wasser und Zahnbürste
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien gereinigt
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien gereinigt
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien gereinigt
Süngerbach 1: Der Stein mit Seelilien gereinigt

Süngerbach 2

Auf der anderen Seite des Süngerbachs, etwas Richtung Unterbüschen, lagen gleich mehrere umgekippte Buchen und Eichen. An der großen Buche fand ich direkt mehrere Steine mit Fossilien.

Süngerbach 2: Die umgekippte Buche
Süngerbach 2: Stein mit vielen Fossilien
Süngerbach 2: Detail eines Steins
Süngerbach 2: Detail eines Steins .
Süngerbach 2: Zweiter Stein mit Fossilien
Süngerbach 2: Stein drei mit Fossilien
Süngerbach 2: Detail eines Steins
Süngerbach 2: Stein 4 mit Fossilien
Süngerbach 2: Detail von Stein 4
Süngerbach 2: Detail von Stein 4
Süngerbach 2: Detail von Stein 4

Süngerbach 3

Diese Stelle liegt ca. 200 Meter oberhalb der Quelle des Süngerbachs, oben auf der Höhe des Pefferköver Holz. Hier fand ich unter einer Wurzel es umgekippten Baums einen Fossilienstein, bei dem ich gar nicht weiß was auf dem Abdruck zu sehen ist.

Süngerbach 3: Der umgekippte Baum.
Süngerbach 3: Der Stein.
Süngerbach 3: Der Stein unter künstlichem Licht.
Süngerbach 3: Der Stein unter künstlichem Licht.
Süngerbach 3: Der Stein.
Süngerbach 3: Der Stein.

Seelilien auf dem Stelberg bei Oberbüschem

Stelberg 1

Auf dem Stelberg am Weg zwischen Oberbüschen und Stelberg brauchte ich am Wegesrand unter einem bei den Winterstürmen umgekippten Baum, auch nicht lange suchen. Zwei, drei Steine legte ich beiseite, der vierte hatte schon einen dicken Riss. Ich schlug ihn kurz auf einen anderen Stein und mein Stein zersprang in zwei Teil. Nun traten die Seelilienfossilien direkt zu Tage. Millionen Jahre hatte sie keiner mehr gesehen.

Stelberg-Steine: Die Fundstelle
Stelberg-Steine: Die Fundstelle
Stelberg-Steine: Die Fundstelle
Stelberg-Steine: Die Fundstelle
Stelberg-Steine: Die Fundstelle
Stelberg-Steine: Ein Stein ungewaschen
Stelberg-Steine: Ein Stein ungewaschen
Stelberg-Steine: Ein Stein ungewaschen
Stelberg-Steine: Ein Stein ungewaschen
Stelberg-Steine: Ein Stein ungewaschen
Stelberg-Steine: Der vierte Stein mit dem langen Riss
Stelberg-Steine: Der vierte Stein mit dem langen Riss, nun aufgeklappt, sodass die Fossilien sichtbar sind
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine
Stelberg-Steine

Verschiedene Fossilien auf dem Stelberg bei Oberbüschem

Stelberg 2

Etwas den Hang hoch von Stelle 1 aus liegen weitere umgekippte Laubbäume. Hier fand ich unter den Wurzeln verschiedene Fossilien.

Keine Seelilien (Crinoiden)! Aber Armfüßer (Brachiopoden)?

Stein 1

Stein 2

Stein 3

Stein 4

Stein 5

Stein 6

Steine am Südhang des Stelbergs

Stelberg 3

Auch an dieser Stelle suchte ich wieder an der Wurzel eines umgekippten Baums. Richtige Fossilien fand ich hier nicht. Ich nahm zwei Steine mit interessanten Strukturen in Augenschein. Mit etwas Phantasie könnte es eine Fischhaut sein, aber wahrscheinlich ist einfach nur „Stein“.

Steine unter der Wurzel eines umgekippten Baums
Steine an der Wurzel
Die beiden genannten Steine
Einer der beiden Steine. Nette Oberfläche, aber ist es ein Fossil?

Fossilien am Osthang des Stelbergs

Stelberg 4

Wegen der Rodungsarbeiten am nordöstlichen Hang des Stelbergs zwischen Roderwiese und Oberfeld wurde 2021 ein einfacher Fahrweg für die Maschinen angelegt. Hierdurch entstand ein Aufschluß in die oberen Bodenschichten.

In der Bildmitte sieht man den nordöstlichen Hang des Stelbergs zwischen Roderwiese und Oberfeld. Das Foto wurde Anfang August 2021 vom Vogelsberg aus gemacht. Vorne links sieht man den Ort Oberfeld, hinten Oberbüschen und weiter rechts ein paar Häuser von Roderwiesen.
Blick vom Hang des östlichen Stelbergs Richtung Breun. Links der Nackenberg bei Roderwiese. Im Hintergrund der Vogelsberg (April 2021)
Blick vom Hang des östlichen Stelbergs Richtung Oberbüschem. Hier standen Fichten, die der Trockenheit (2017 – 2020) und dem Borkenkäfer zum Opfer fielen (April 2021)
Blick auf Hang des östlichen Stelbergs Richtung Oberfeld. Links der Nackenberg (2021)
[284] Der Stelberg von Oberbüschem aus gesehen. Der Aufschluß ist ganz links (Mai 2021)
Östlicher Hang des Stelbergs mit Strombauwerk an der Straße von Oberfeld nach Roderwiese (April 2021)
Für die Rodungsarbeiten musste an der östlichen Spitze des Stelbergs ein Fahrweg angelegt werden. Hier kamen Steine zum Vorschein (April 2021)
Obere Bodenschichten an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Obere Bodenschichten an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Obere Bodenschichten an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Obere Bodenschichten an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Obere Bodenschichten an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Trockene obere Bodenschicht an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Lemige, leicht feutche zweite Bodenschicht an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Steine an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)
Stein von der östlichen Spitze des Stelbergs. 6 cm breit, 4.7 cm hoch, 0,5 cm dick
Stein von der östlichen Spitze des Stelbergs. 6 cm breit, 4.7 cm hoch, 0,5 cm dick
Stein von der östlichen Spitze des Stelbergs.
Stein von der östlichen Spitze des Stelbergs.
Fichtenwurzel am Hang des östlichen Stelbergs Richtung Breun (April 2021)
Boden unter der Wurzel einer Fichte am östlichen Stelberg (2021)
Stein an der östlichen Spitze des Stelbergs (April 2021)

Ich besuchte die Stelle über ein Jahr später erneut. Nun war der Fahrweg schon recht zugewachsen.

Der fast zugewachsene Fahrweg (Ende Mai 2022)

Auf halbe Höhe des Hanges suchte ich im Geröll nach Fossilien. Ich fand mehrere Steine. Drei davon nahm ich näher in Augenschein.

Fossilien oder einfach nur interessante Strukturen?
Fossilien oder einfach nur interessante Strukturen?
Das ist eindeutig: Seelilien am Osthang des Stelbergs. Hier war auch Meer. Der Stein bekam den Namen „Stelberg 4 – Stein 1“
Auch auf diesem Stein waren versteckt ein paar Seelilienabdrücke zu erkennen. Er bekam den Namen „Stelberg 4 – Stein 3“

Nun zu den drei Steinen.

Die drei ausgewählten Stein

Stein 1

Stelberg 4 – Stein 1:
Stelberg 4 – Stein 1:
Stelberg 4 – Stein 1:
Stelberg 4 – Stein 1:
Stelberg 4 – Stein 1:

Stein 2

Stelberg 4 – Stein 2: Ist das ein Fossil oder ein Stein mit einem komischen Hubbel?
Stelberg 4 – Stein 2: Ist das ein Fossil oder ein Stein mit einem komischen Hubbel?
Stelberg 4 – Stein 2: Ist das ein Fossil oder ein Stein mit einem komischen Hubbel?

Stein 3

Stelberg 4 – Stein 3:
Stelberg 4 – Stein 3: Klar ein Abdruck eines Seelilienstengels
Stelberg 4 – Stein 3:
Stelberg 4 – Stein 3:

Stein am Westhang des Stelbergs

Stelberg 5

Hier liegt schon länger ein umgekippter Baum. Ein Stein der Hobräcker Schicht zeigte Strukturen die ein Fossil sein können oder schlicht Strkturen.

Stelberg 5: Die Wurzel
Stelberg 5: Der Stein. Das ovalförmige könnte ein Fossil sein.
Stelberg 5: Der Stein.

Fossilien an der Sülz bei Ohl

Ohl 1 und 2

An einem vor längerer Zeit umgestürzten Baum und direkt an der Sülz fand ich Steine mit Fossilien (Ohl 1). An der Sülz langen glatt gewaschene Steine mit Seelilien (Ohl 2). Schwer zu sagen, ob sie schon „immer“ hier lagen oder ob er von weiter oben hier hin geschleppt wurde. Jedensfalls sind sie vom Wasser glatt geschliffen worden, sodass ein Teil der Steine schon von der Sülz abtransportiert worden sind.

Weiter oben beim Baum, waren es möglicherweise (???) Pflanzenreste.

Ohl 1: Der umgekippte Baum. Wurzel oben am Weg (li., Baumkrone fast in der Sülz (re.)
Ohl 1: Steine am Hang.
Ohl 1: Steine 1 und 2 (re.)
Ohl 1: Stein 1
Ohl 1: Stein 2
Ohl 1: Stein 2
Ohl 2: Steine am Sülzufer (oft sind diese Steine hier unter Wasser). Die rotmarkierten Steine hatten Seelilienabdrücke.
Ohl 2: Stein mit Seelilienabdruck.
Ohl 2: Stein mitten in der Sülz mit Seelilienabdrücken.
Ohl 2: Stein mit Seelilienabdrücken am Ufer der Sülz.
Ohl 2: Abgeschliffener tein mit Seelilienabdrücken vom Ufer der Sülz.
Ohl 2: Stein mit Seelilienabdrücken vom Ufer der Sülz.

Fossilien im Steinbruch in Untersteinbach

An der Straße zwischen Heibach und Untersteinbach ist ein kleiner ehemaliger Steinbruch (vgl. https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-276881).

Ich sehe hier „Muscheln“.
„Muscheln“.
„Muscheln“.
Felswand
An der rotmarkierten Stelle sah ich deutlich „Muscheln“.
Die im vorherigen Bild rotmarkierte Stelle.
Die oben rotmarkierte Stelle mit den „Muscheln“.

Seelilien am Büschemer Bach (Büschemersiefen)

Büschemer Bach 1 (In der Hütte)

Direkt am Bach lag hier ein Stein mit Seelilien. Schwer zu sagen, ob er schon „immer“ hier lag oder ob er von weiter oben hier hin geschleppt wurde.

Büschemer Bach 1 (In der Hütte)
Büschemer Bach 1 (In der Hütte): Der Stein mit Seelilien
Büschemer Bach 1 (In der Hütte): Der Stein mit Seelilien
Büschemer Bach 1 (In der Hütte): Der Stein mit Seelilien

Steine am Löhberg

Südwesthang

Fossilien kann ich bisher am Löhberg nicht belegen. Steine gibt es dort genügend. Im letzten Winter sind dort ein paar Buchen und Eichen beim Sturm umgestürzt, aber dort sah ich gar nichts. Einen Stein am Südwesthang betrachtete ich näher, fand zwar interessante Strukturen, aber nichts Eindeutiges.

Der Stein am Löhberg
Gesteinsschichten an einer Wurzel einer mächtigen umgestürzten Buche
Gesteinsschichten an einer Wurzel einer mächtigen umgestürzten Buche
Der Stein vom Löhberg, unten eine 6 mm tiefe runde Höhle
Der Stein vom Löhberg, mit einer 6 mm tiefe runde Höhle
Der Stein vom Löhberg: Nur interessante Strukturen oder Fossilien?

Seelilien am Aufschluß bei Roderwiese

Roderwiese

An der Straße zwischen Oberfeld und Roderwiese ist unweit der Straße ein aufgelassener kleiner Steinbruch. Hier sieht man einige Steine mit Seelilienabdrücken.

Wenige Meter vom Steinbruch entfernt an einer Ausschlussböschung.

Bad Wildungen: Kurpark Reinhardshausen und Homberg, Teil 2

Bei der ersten Tour in Reinhardshausen Anfang April gab es einen Wintereinbruch.

Der zugeschneite Homberg vom Kurpark in Reinhardshausen (1. April 2022).

Jetzt einen Monat später war Kaiserwetter: Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad.

I. Kurpark Reinhardshausen

Der Kurpark in Reinhardshausen und der Homberg im Hintergrund (6. Mai 2022).

Im Kurpark grasten zwei Schwäne. An neugierige Menschen gewöhnt, ließen sie mich sehr nah heran kommen.

Schwäne im Kurpark Reinhardshausen (Anfang Mai 2022)
Schwäne im Kurpark Reinhardshausen (Anfang Mai 2022)
Zierfische in einem der Teiche im Kurpark Reinhardshausen (Anfang Mai 2022).
Zierfische in einem der Teiche im Kurpark Reinhardshausen (Anfang Mai 2022).
Zierfische in einem der Teiche im Kurpark Reinhardshausen (Anfang Mai 2022).
Laut dem kleinen Schild am Teich kommen diese Flamingos aus der Karibik (Anfang Mai 2022)
Laut dem kleinen Schild am Teich kommen diese Flamingos aus der Karibik (Anfang Mai 2022). Sie sind im Kurpark sehr beliebte Fotoobjekte.
Und so sah es hier vor einem Monat aus: Ente im Flamingoteich im Kurpark Reinhardshausen (Anfang April 2022)

II. Richtung Bad Wildungen

Von der Reinhardshöhe ging es weiter hinunter nach Bad Wildungen zum dortigen Kurpark.

Rotkehlchen am Wegesrand (Anfang Mai 2022).
Wandelhalle im Kurpark von Bad Wildungen (Anfang Mai 2022).
Türme des ehemaligen Hotels Fürstenhof in Bad Wildungen (Anfang Mai 2022).

III. Käfer am Homberg

Von Bad Wildunger Kurpark nahm ich den Wanderweg M1 hoch über den Homberg. Auf dem Weg traf ist auf einige Waldmistkäfer. Erst ein paar tote Exemplare, später dann einige Lebendige.

Toter Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Toter Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Toter Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Toter Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Toter Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Toter Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Am Wegesrand sieht man zahlreiche Aufschlüsse, die beim Anlegen des Wegs entstanden (Anfang Mai 2022).
Stein am obigen Aufschluß. Links: Vorderseite, rechts: Rückseite des selben Steins (Anfang Mai 2022).
Ein Waldmistkäfer kletterte am Aufschluß hoch. Das war wahres Bergsteigen (Anfang Mai 2022).
Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Toter Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).
Waldmistkäfer am Homberg (Anfang Mai 2022).

Nach dem Aufstieg ging ich wieder hinab nach Reinhardshausen. Unten am Ortsrand setzte ich mich auf eine Bank und zückte mein Skizzenbuch (siehe Skizzen weiter unten). Von der Eichen hinter mir, fiel ein Eichelbohrer auf meinen Rucksack und schlenderte dann über meinen Buntstiftekasten.

Eichelbohrer auf Rucksack und Buntstiftekasten (Anfang Mai 2022).
Von dieser Eiche fiel der Eichelbohrer (Anfang Mai 2022).

IV. In die Wohnung verschleppt, Teil 1

Diesen Käfer hatte ich auf meiner Schulter oder dem Rucksack oder der Kappe – ich weiß es nicht, mit in die Wohnung geschleppt. Dort lief er etwas verwirrt herum und flog dann ihn die Gardinen, von wo es nicht schwer war ihn wieder in die Freiheit zu entlassen.

Käfer vom Homberg (Anfang Mai 2022).
Käfer vom Homberg (Anfang Mai 2022).
Käfer vom Homberg kurz vorm Abflug zur Gardine (Anfang Mai 2022).

V. Schmetterlinge am Homberg

Ich weiß nicht wie oft ich mein Handy gegriffen habe, um einen Schmetterling zu fotografieren. Meistens war ich zu langsam. Nur zweimal hatte ich Glück.

Schmetterling aus der Familie der Weißlinge am Homberg (Anfang Mai 2022).
Schmetterling aus der Familie der Weißlinge am Homberg (Anfang Mai 2022).

VI. Blümchen am Homberg

Hier ein paar Bilder zu den typischen Vertretern Anfang Mai.

(Anfang Mai 2022).
(Anfang Mai 2022).
(Anfang Mai 2022).
(Anfang Mai 2022).

VII. Insektenfriedhof & „Darf ich sie fragen, was Sie da fotografieren?“

Bereits nah beim Kurpark in Bad Wildungen hatte ich einen kleinen Insektenfiedhof auf dem Weg gesehen: Käfer und Fliegen. Den Käfer sah ich später am Ortsrand von Wildungen. Als ich mich niederkniete, um das Insekt zu fotografieren, sprach mich ein Mann an, der mit einer Bierflasche auf einer Bank saß.

Er: „Darf ich sie fragen, was Sie da fotografieren?“
Ich: „Einen Käfer …“

Später, als ich mir das Bild ansah, war ich mir gar nicht sicher, was ich da abgelichtet hatte. 1. sah es mehr wie eine Wanze aus. 2. Waren es zwei Insekten.

Es war aber ein Käfer und zwar ein Rothalsiger Silphe.

Rothalsige Silphe und andere Insekten. Vielleicht kam der Käfer beim Fressen selber um (Anfang Mai 2022).
Paarung der Rothalsige Silphe (Anfang Mai 2022).
Schwebfliege als Hummel getarnt: Hummel-Waldschwebfliege am Homberg (Anfang Mai 2022).
Hummel-Waldschwebfliege am Homberg (Anfang Mai 2022).
Schnecke am Homberg (Anfang Mai 2022).

Der Wald am Homberg sieht weitestgehend intakt aus. Buchen, Eichen, Kiefern sind hier in der Überzahl. Der Sturm am 24. Februar 2022 hat hier einige Bäume umgerissen. Das Datum hatte man auf die Bäume geschrieben.

Totholz am Homberg (Anfang Mai 2022).
Totholz am Homberg (Anfang Mai 2022).

Am Wegesrand standen zahlreiche Brennnesseln. Im Oberbergischen sah ich unzählige Raupen des Kleinen Fuchs in den Brennnesseln. Hier nicht. Aber an einigen Brennnesseln waren die Blätter eingerollt.

(Anfang Mai 2022).

In die Wohnung verschleppt, Teil 2

Nach der zweiten Tour saß ein Insekt auf dem Sofa.

Schlammfliege, auch Wasserflorfliege genannt (Anfang Mai 2022).
Schlammfliege, auch Wasserflorfliege genannt (Anfang Mai 2022).
Schlammfliege, auch Wasserflorfliege genannt (Anfang Mai 2022).
Schlammfliege, auch Wasserflorfliege genannt (Anfang Mai 2022).
Schlammfliege, auch Wasserflorfliege genannt (Anfang Mai 2022).

Skizzenbuch

Skizze: Teich im Kurpark von Reinhardshausen (Anfang Mai 2022).
Skizze: Schwäne im Kurpark von Reinhardshausen vom Handymonitor abgezeichnet (Anfang Mai 2022).
Skizze: Ortschaft bei Reinhardshausen. Ich tippe auf Albertshausen (Anfang Mai 2022).
Skizze: Reinhardshausen (Anfang Mai 2022).
Skizze: Käfer vom Handymonitor abgezeichnet (Anfang Mai 2022).
Skizze: Wolken über Reinhardshausen (Anfang Mai 2022).
Skizze: Nach einem Bild (Postkarte) von Willi Tillmans (mit einem n!) gezeichnet. Tillmans wohnte in Kleinern (Gemeinde Edertal) bei Bad Wildungen (Anfang Mai 2022).
Wasserfarben von Staedtler („Design Journey, Kartonetui mit 12 Aquarellfarben“) und Staedtler Water brush („Design Journey 949 Small Water Brush“) beides aus dem Buch + Presse-Laden Gießing & Hommel in der Hauptstraße von Reinhardshausen, die Malvorlage (Postkarte aus dem Willi Tillmans-Museum in Reinhardshausen), mein Skizzenbuch, kleine Wasserbecher, kleine Mischpalette aus Kunststofffolie.
Zu Staedler siehe auch die Design Journey Art Class („Die Design Journey Zeichenschule ist ein kostenloser Onlinekurs für Anfänger und kreative Hobbykünstler, die grundlegende Zeichentechniken erlernen möchten“).

In der Wandelhalle von Reinhardshausen gibt es ein kleines Museum zum Maler Willi Tillmans (1888 – 1985).

Doppelseite Ur-Wald im National Geografic

In der Mai-Ausgabe des National Geographic ist eine Doppelseite zum Ur-Wald mit einer Illustration von Raul Martin. Es geht um die alten Wälder in Asien, die von chinesischen Forschern entdeckt wurden. Dieser wuchs vor 365 Millionen Jahren und gehörten zur Gattung Guangdedendron.

In einer kleinen Grafik werden als älteste Bäume im Devon die Cladoxylopsida-Bäume genannt. Die Wurzeln diese Bäume waren noch einfach. Spätere Bäume (Archaeopteris) hatten schon verzweigten Wurzeln.

Vgl. „Der älteste Wald der Welt“

National Geographic, 5/2022

Quelle: Monica Serrano/Scott Elder „Der Ur-Wald“ National Geographic, 5/2022, S. 32/33

Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Süng

Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Raupen des „Kleinen Fuchs“ in Bonnersüng (Anfang Mai 2022)
Schmetterling „Kleiner Fuchs“ bei Unterbüschem (Ende Mai 2022)